2356 Die Frau vor dem Freudenhaus

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Lügen Falschheit

Die Frau vor dem Freudenhaus
Neulich war ich (m/42) wieder mal im Puff. Denn, was muss, das muss, und es war auch echt geil. Als ich gut gelaunt auf die Straße trat, maulte mich doch tatsächlich eine Tante Ende 40 an, dass es doch furchtbar sei, wenn ein Mann Geld für Liebe zahlen müsse, das sei ja so arm und erbärmlich. Ich habe ihr dann ganz nett erklärt, dass ich kein Geld für Liebe zahle, sondern hier lediglich hübsche Körper miete. Und zu Hause kriege ich durchaus Liebe, aber dort habe ich leider keine heißen Latinas für einen Dreier. Ich behauptete weiter, dass ich nun zu meiner Frau nach Hause fahren würde, um sie schön durchzuvögeln. Und das vor allem in den Hintern, was sie überhaupt nicht mögen würde. Und weil ich ja gerade schon zwei Stunden Sex hatte, wäre das eine ganz, ganz lange Sache. Die Tante war kurz vor einem hysterischen Anfall. Ihre Gesichtsfarbe sah auch gar nicht mehr gut aus. Wieso können sich Menschen aber auch über Sachen, die sie rein gar nichts angehen, so aufregen? Ich möchte also beichten, dass ich gelogen habe, denn ich bin endlich wieder Single und auf Analsex stehe ich auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031262 vom 23.05.2013 um 12:33:48 Uhr (30 Kommentare).

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2357 Ihr arbeitenden Maden

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Faulheit Trägheit Dummheit Arbeit Chef

Ich (m/22) absolviere gerade mein Praktikum in einer renommierten großen Firma, wo ich selbst als Praktikant eine beachtliche Vergütung beziehe. Das ist aber auch schon das einzig Positive an der ganzen Sache. Ich habe eigentlich gar nichts zu tun. Die Arbeiten die ich in den bisher drei Monaten geleistet habe sind an sich effektiv an einem, maximal zwei Tagen zu schaffen. Gelernt hab ich gleich gar Nichts, geschweige denn konnte ich das in meinem Studium gewonnene Wissen zeigen oder einsetzen. Ich sitze eigentlich den ganzen Tag in meinem Büro gegenüber von zwei Kollegen und surfe im Internet, vorzugsweise auf Beichthaus, was sich jedoch oft als nicht ganz risikofrei darstellt weil ich bei der einen oder anderen Beichte kurz vor lauten Lachausbrüchen stehe und mich arg zusammenreißen muss. Durch die Größe der Firma weiß der Eine nicht, was der Andere tut und so gehe ich bei fast allen unter dem Radar durch. Falls mich jemand fragt, was ich zur Zeit mache, nenne ich nur ein paar Oberbegriffe von Projekten mit denen derjenige nichts zu tun hat. Meist genügt dies der Person. Wenn jemand bei mir vorbei kommt tippe ich einfach sinnfreie und meist nicht ganz jugendfreie Sätze ins Word um beschäftigt und arbeitend zu wirken, wobei ich die Sätze nachher natürlich wieder lösche.
Neulich vergaß ich das aber und druckte für meinen Chef ein Protokoll aus ohne noch einmal einen Blick darauf zu werfen. Dieser kam etwas später mit verdutztem Blick zu mir und trug mit viel Betonung und Ausdruck vor:
"Sehet auf zu eurem Gebieter, Ihr arbeitenden Maden" und fragte was das für eine Bedeutung hätte. Ich musste mich kurz weghauen und habe mir dann aus den Fingern gesaugt, dass es ein Filmzitat wäre und ich es wohl aus Versehen rein kopiert habe. Er hat es tatsächlich geschluckt und mir zu meiner Fassungslosigkeit neulich sogar eine gut dotierte Festeinstellung nach dem Studium angeboten. Ich beichte hiermit, dass ich trotz Erleichterung das es keine schlimmeren Ausdrücke aus meinen kranken Hirn auf das Protokoll geschafft haben und die gab es zu genüge, es mir Leid tut das ich so faul und dreist war und ich mich die nächsten zwei Monate bemühe das ganze Praktikum zu einem guten Abschluss zu bringen.

Beichthaus.com Beichte #00029615 vom 14.12.2011 um 07:47:00 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

2358 Der Traum vom Donutladen

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Dummheit Feigheit Missbrauch Arbeit

Der Traum vom Donutladen
Ich beichte, dass ich mich von anderen Leuten habe zu stark beeinflussen lassen. Ich habe mein ganzes Leben als Bäcker gearbeitet, bis ich irgendwann wegen eines privaten Unfalls berufsunfähig geworden bin. Ich wurde umgeschult und habe dann von zu Hause aus gearbeitet. Das war aber eine Arbeit, die mir nie Spaß gemacht hat. Irgendwann ist bei mir die Idee gewachsen, einen kleinen Laden für Donuts aufzumachen. Jeder Bäcker hat so seine Lieblingskreation und bei mir waren es immer Donutringe, die leider viel zu selten gebacken wurden. Mein Haus befindet sich direkt an einer Straße mit viel Berufsverkehr und ich habe einige Räume freigehabt. Eine Minibäckerei hätte ich führen können, auch wenn ich natürlich wegen meiner Behinderung langsamer arbeiten würde. Mein Ziel war es, einen kleinen Laden zu betreiben, mit Donuts und frischem Kaffee. Startkapital war auch da, alles eigentlich perfekt.

Ich habe dann einige Freunde und Verwandte darauf angesprochen, mir wurde die Idee dann ziemlich schlecht gemacht. So nach dem Motto, du wirst selber Dein bester Kunde sein. In Deinem Dorf hält doch keiner an, wenn es in Stuttgart viel mehr Läden hat. Privatinsolvenz, Du bist behindert, wie willst Du ein Geschäft führen. Davon habe ich mich so zehn Jahre lenken lassen und am Schreibtisch nicht gerade ein Vermögen verdient. In dieser Zeit bin ich aber auch immer einsamer geworden, der Einfluss meiner Freunde sank. Letzten Endes habe ich einfach den Donutladen aufgemacht, auch um mal wieder Kontakt zu Menschen zu haben. Es hat tatsächlich geklappt, und zwar vom ersten Tag an. Ich backe heute nachts drei Stunden Donutringe und Morgens verkaufe ich sie dann drei Stunden. Das ist die beste Arbeit, die ich jemals gemacht habe und es macht einen Riesenspaß. Finanziell habe ich den Laden bereits abgezahlt und ich verdiene heute mehr als früher als Bäcker oder gar bei dem miesen Bürojob.

Ich bereue, dass ich mich zehn Jahre meines Lebens als vereinsamter behinderter Mann daheim vor dem PC gequält habe, nur weil ich mich von Leuten habe lenken lassen, die heute noch zu allem eine negative Einstellung haben. Einer dieser Freunde von damals wollte mir vor Kurzem sogar einreden, dass mein Laden durchaus auch mal von Russen überfallen werden könnte und ich hätte keine Möglichkeit mich im Rollstuhl zu wehren. Die Russen in meiner Gegend sind alle sehr freundliche Stammkunden, niemand würde das tun. Ich werde mich nie wieder von solchen Pessimisten lenken lassen.

Beichthaus.com Beichte #00032168 vom 04.11.2013 um 17:42:47 Uhr (30 Kommentare).

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2359 Weitpinkeln

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Peinlichkeit Dummheit Kinder Zürich

Als ich (m) etwa zehn Jahre alt war, ging ich mit meinem Vater und meinen Brüdern bei einer Fast-Food-Kette essen. So kam es, dass ich und mein Vater pinkeln musste, also gingen wir auf die Toilette. Ich muss noch dazu sagen, dass ich über die Gabe verfüge, aus extremer Distanz präzise in ein Pissoir zu treffen. Ich wollte deshalb meinem Vater, von dem ich glaubte, dass er noch im Raum war, diese Gabe demonstrieren. Ich ging also beim Pinkeln ganz weit nach hinten, mit den Worten "Schau mal von wo ich pisse!" Auf eine Reaktion wartend, drehte ich meinen Kopf nach links, zu den Waschbecken, direkt in die ratlosen Augen eines mir unbekannten etwa Zwanzigjährigen schauend. Das ganze war mir extrem peinlich und ich verließ ohne die Hände zu waschen den Raum. Heute kann ich darüber lachen.

Beichthaus.com Beichte #00028894 vom 03.05.2011 um 01:20:43 Uhr in Zürich (17 Kommentare).

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“Beichte

2360 Die unschuldigste Wandschmiererei der Welt

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Stolz Vandalismus Kinder

Es ist schon bald 20 Jahre her, da war ich ein kleiner Junge und unser örtliches Freibad war das absolute Highlight für uns Kinder. Ich war und bin eine Wasserratte und habe mich dementsprechend natürlich immer schnell umgezogen, doch ich erspähte jedes Mal einen kleinen Blick auf die Schmierereien, die in allen Kabinen massenhaft vorhanden waren. Bereits damals war quasi kaum Platz mehr für Neues. Ich fragte mich damals, was denn ein "Nazi" sei, denn dieses Wort las ich oft: "Jörg ist ein Nazi", "Du scheiß Nazi", und so weiter. Auch hatte ich als Dreikäsehoch, der gerade so lesen konnte, noch keine Ahnung, was das Wort "schwul" bedeutet. Und auch andere Ausdrücke konnte ich nicht gut deuten.


Nun meine Beichte: Obwohl ich ein absolut friedlicher kleiner Junge war, fand ich es spannend, selbst etwas zu schreiben und zu wissen, dass das von mir stammt. Also nahm ich einen Stift mit und jetzt zierte unter all den Kraftausdrücken ein "Ich libe Pomes mit Kätschap" die Wand. Die falsche Schreibung unter dem Gesichtspunkt, dass ich damals in der ersten Klasse war. Mein Kunstwerk war noch viele Jahre vorhanden, bis vor etwa drei oder vier Jahren die Kabinen endlich mal saniert wurden. Davor habe ich aber die Wand fotografiert.

Beichthaus.com Beichte #00037756 vom 06.03.2016 um 13:03:14 Uhr (7 Kommentare).

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