211 MMORPG hätte mich fast das Leben gekostet

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Sucht Waghalsigkeit Gesundheit Games Verl

MMORPG hätte mich fast das Leben gekostet
Ich möchte gerne beichten, dass mich ein gewisses MMORPG damals fast mein Leben gekostet hat. Wer hätte gedacht, dass man wirklich so süchtig werden kann. Ich war es. Ihr fragt euch jetzt sicher, wie man bei einem Online Spiel sterben kann. Naja, das ist möglich - unter gewissen Voraussetzungen. Damals kam ein Add-on raus, für das ich mir dann freigenommen habe. Eine Woche. Ich hatte geplant, die Woche durchzuzocken. Doch in meinem Spielwahn habe ich irgendwann weder getrunken noch gegessen. Ich habe wirklich vergessen zu essen und zu trinken. Das klingt unmöglich, aber es geht. Wenn man allein lebt, dann sagt dir ja niemand außer Dein Körper "iss doch mal was" oder "trink mal". Somit ist dein Körper der Einzige, der dir diese Dinge sagen kann. Wenn du aber extrem in etwas vertieft bist, werden diese Signale ignoriert. Nach drei Tagen hatte ich endlich Level 70 (maximales Level damals) erreicht. Das war extrem schnell.

Nun stand ich seit der letzten Pinkelpause, die glaube ich zu dem Zeitpunkt lange Zeit zurückging zum ersten Mal entlastet vom Spielen auf. Nach nicht mal drei Sekunden wurde mir schwarz vor Augen. Ich wachte in meiner Wohnung wieder auf, mein Kumpel war da, er hatte auch einen Zweitschlüssel. Er gab mir was zu trinken und was zu essen und danach ging es mir auch wieder ganz gut. Doch jetzt kommt der Hammer: Er ist nur vorbeigekommen, weil er sich gewundert hat, dass ich in dem Online-Rollenspiel AFK war und nicht geantwortet habe.

Beichthaus.com Beichte #00028300 vom 16.11.2010 um 11:21:19 Uhr in Verl (56 Kommentare).

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212 MacGyver

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Wollust Waghalsigkeit Last Night

Ich bin relativ unbeliebt und ziemlich hässlich. Eines Nachts hatte ich wider Erwarten doch die Chance auf Sex mit einer heißen Braut. Obwohl sie schon total betrunken war, bestand sie darauf, es mit Kondom zu tun. Und was fehlte mir natürlich zum Glück? Richtig! […]
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Beichthaus.com Beichte #00020696 vom 19.01.2007 um 20:53:01 Uhr (56 Kommentare).

Gebeichtet von Wurstgewitter aus Berlin
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Zufallsbeichte
“Ein

213 Erziehung beim Einkauf

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Rache Verrat Diebstahl Shopping

Erziehung beim Einkauf
Ich (w/21) arbeite an der Kasse eines kleinen Geschäfts, in dem es von Putzmittel über Schreibwaren bis Lebensmittel alles gibt, jedoch keine Kameraüberwachung, weshalb sehr viel gestohlen wird. Vor ein paar Wochen erwischte ich dann auch einen Jungen (etwa 14, rotzfrech, sehr oft im Laden) beim Klauen - was diesen nur veranlasste, zu betonen, dass er 9 Jahre alt sei und nicht gewusst habe, dass man keine Naschsachen mit aus dem Laden nehmen darf. Da es kurz vor Ladenschluss war und eine Anzeige sehr viel unbezahlte Zeit in Anspruch nimmt, schickte meine Kollegin ihn nach einem deftigen Anschiss mit den Worten "Lass dich hier nie wieder blicken!" weg. Der Junge blieb jedoch unbeeindruckt: Nur zwei Wochen später kam er wieder und als ich ihn an das Hausverbot erinnerte, behauptete er, es sei sein Kumpel gewesen. Rotzfrech! Und noch am selben Tag betritt er den Laden noch einmal - zusammen mit Freund und Rucksack! Er wurde diesmal von einer anderen Kollegin wieder weggeschickt, genauso unbeeindruckt wie die vorherigen Male, und wahrscheinlich mit genauso vollen Taschen.

Letzte Woche jedoch habe ich es ihm heimzahlen können: Er begleitete seine Großmutter beim Einkaufen. Schon als er mich an der Kasse erblickte, erstarrte sein Blick und er wurde ganz blass. Wie ich ihn aber genauso ruhig und freundlich wie immer auf sein Hausverbot aufmerksam machte, bekam er Panik und stammelte nur noch rum. Seiner Oma, die natürlich wissen wollte, was los ist, erzählte ich selbstverständlich gerne alle Hintergründe. Darauf ist sie, ihren Enkel hinter sich herziehend, mit den Worten "Ich schäme mich in Grund und Boden" von dannen gezogen. Ihn habe ich seitdem nicht wieder gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00026191 vom 01.05.2009 um 15:49:19 Uhr (22 Kommentare).

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214 Rache an meinem Zahnarzt

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Rache Vandalismus Gesundheit

Rache an meinem Zahnarzt
Als ich wegen Umzugs den Zahnarzt wechseln musste, staunte ich nicht schlecht- der gute Mann wollte zwei Löcher und eine abgestorbene Wurzel entdeckt haben, was er schnellstens rausnehmen wollte "bevor die Infektion auf den Knochen überspringt", also zwei Füllungen machen, einen Zahn ziehen und eine Brücke darübersetzen- insgesamt also Zähne ruinieren.
Da ich mein Lebtag (ich bin 22) keine Probleme mit den Zähnen hatte, kam mir das spanisch vor und ich wollte das trotz seiner Hiobsbotschaft nicht sofort machen lassen. In der Zwischenzeit ging ich zu einem anderen Zahnarzt. Welcher nichts an meinen Zähnen auszusetzen hatte! Als ich ihm mitteilte, was der andere Arzt gesagt hatte, schüttelte der nur den Kopf über geldgierige Kollegen und filmte sogar in meinen Mund, damit ich selbst mein kerngesundes Gebiss sehen konnte.
Nachdem die Krankenkasse, zu der ich mit Beschwerde hinging, mir sagte dass eine Klage nichts nützen würde, habe ich mich auf Selbstjustiz verlegt.
Inzwischen habe ich dem Mann ein Fenster eingeschmissen, quer über seine Fassade "geldgieriger Stümper" gesprüht und sein Auto zerkratzt, eben alles Mögliche um ihm finanziellen Schaden zuzufügen. Es tut mir Leid, dass ich Wertgegenstände zerstört habe, aber ich werde es wieder tun, wenn die Gelegenheit sich bietet. Wer so gierig ist, dass er Menschen körperlichen Schaden zufügt, hat es verdient finanziell zu bluten bis zum Letzten. Ich bin bestimmt nicht die einzige, bei der er das versucht hat.

Beichthaus.com Beichte #00026168 vom 27.04.2009 um 13:57:50 Uhr (38 Kommentare).

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215 Bart Simpson steckt fest

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Dummheit Peinlichkeit Hochmut Hamburg

Bart Simpson steckt fest
Mit etwa 14 Jahren bin ich mit meinem Kumpel S-Bahn gefahren und dabei hatte ich eine Bart Simpson-Maske dabei. Gegenüber von uns saßen 3 hübsche Mädels und ich wollte ein bisschen rumblödeln und habe mir zum Spaß die Maske aufgesetzt und Faxen gemacht. Nun waren wir auch an unser Ziel angekommen und da ich weiter "witzig" sein wollte, habe ich die Maske beim Aussteigen nicht abgenommen. Da ich nur geradeaus sehen konnte und nicht über und unter mir, habe ich mich langsam mit den Füßen nach vorne "getastet". Da ich keinen widerstand zwischen Ausgang und Bahnsteig gespürt habe, sprang ich ein bisschen nach vorne (cira 20 Cm.), da ich dachte, das ich auf den Bahnsteig lande. Aber nichts da, zack!! rein zwischen Bahn und Bahnsteig. Nun hing ich da unten und konnte mich nicht befreien, da ich mit meiner knall gelben Daunenjacke feststeckte. Der Zugführer sah es wohl auf dem Monitor und eilte zu mir. Trotz der Gefahr, konnte er sein Lachen nicht zurrückhalten. Und die Leute in der Bahn auch nicht. Wie auch! Da fliegt einer mit einen Sprung ins Gleisbett und zappelt mit gelber Maske und gelber Daunenjacke wie ein nackter Homer, der in einem Loch eingequetscht ist. Man da habe ich mir gewünscht, das die Bahn mich umfährt!

Beichthaus.com Beichte #00024976 vom 23.10.2008 um 02:50:14 Uhr in Hamburg (36 Kommentare).

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