19126 Mein Erfolg ist wichtiger als Andere!

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Selbstsucht Falschheit Lügen Engherzigkeit Arbeit

Ich machte vor einigen Jahren ein Praktikum in einem Altenheim, dort lernte ich ein junges Mädchen im FSJ kennen. Sie erklärte mir den Ablauf und mit der Zeit freundeten wir uns an. Eines Tages erzählte sie mir, dass sie hin und wieder Shisha rauchte und wegen irgendeiner Straftat zum Gericht musste. Da ich mehrere Monate davor schlechte Erfahrungen mit Drogen machte, ging ich auf Distanz ihr gegenüber. Jedenfalls an einem Morgen, zum Schichtwechsel, fragten alle, wo sie sei. Ich sagte, dass sie beim Gericht ist, obwohl ich mir nicht ganz sicher war. Da sie es aber niemandem sagte, standen ihr Schwierigkeiten bevor: Sie verlor ihren Arbeitsplatz. Ich wollte mich aber nur wichtig machen, um selbst gut dazustehen. Am Ende hat es mir aber nichts genutzt.

Später bekam ich dann einen Job in einer sozialen Einrichtung. Teilzeit und sehr gut bezahlt, ich habe es geliebt. Dort arbeitete auch ein Mann mit schwerer Epilepsie, später erfuhr ich, dass er schon fast 10 Jahre dort war. Ich habe sehr gut gearbeitet, sogar in meiner Freizeit half ich aus und verstand mich prima mit meinem Chef. Jedenfalls erhoffte ich mir eine fixe Übernahme, damals habe ich wirklich geglaubt, dass es so sein wird. Ich weiß nicht mehr wieso, aber ich habe es durch Manipulation geschafft, dass dem Mann mit Epilepsie gekündigt wurde. Ich habe ihn als schlecht und unhaltbar dargestellt. Als dann das Ende meines befristeten Arbeitsvertrages kam, war ich erschüttert, dass es keine Verlängerung gab. Es lag aber nicht an der Einrichtung, sondern an der Stadtverwaltung. Hiermit beichte ich, dass ich durch Manipulation und Hinterhältigkeit in beiden Fällen versuchte, besser zu sein als andere. Und es mir letztendlich absolut gar nichts genutzt hat. Ich verdiene keine Absolution, denn bis heute habe ich noch mit meinem schlechten Gewissen zu kämpfen. Ich war ein Monster!

Beichthaus.com Beichte #00035969 vom 19.06.2015 um 19:19:24 Uhr (10 Kommentare).

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19127 Mein Ex hat mich vergewaltigt - und ich ließ es zu!

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Missbrauch Ignoranz Partnerschaft

Mein Ex hat Anabolika und Ephedrin genommen und war öfters so drauf, dass er mich einfach vergewaltigt hat, wenn er Lust dazu hatte. Das lief so: Ich war in seiner Wohnung am Aufräumen, so wie es sich gehörte in seiner Welt. Er war sauer, so wie immer, weil er gleich arbeiten musste, kam zu mir, sah mich einmal schräg an und danach sah er mir gar nicht mehr ins Gesicht. Irgendwie habe ich es verdrängt, wie es genau ablief. Jedenfalls war ich vorher noch angezogen, danach nicht mehr. Außerdem tat mir alles weh. Denn er war von dem scheiß Zeug ganz aufgeputscht. Gleich nachdem er fertig war, stand er vom Bett auf und steckte sich noch auf dem Weg zum Wohnzimmer seine Kippe an. Er sah mich nicht mal mehr an. Geschweige denn hat er ein Wort gesagt. Er ist einfach nur vor den Fernseher gesessen.

Ich habe natürlich nicht geweint oder ihn geschlagen. Ich habe Nein gesagt, aber er hat es einfach getan. Ich habe Bitte gesagt und er hat einfach weitergemacht. Das kann niemand verstehen. Wenn du jemanden so lange kennst, kannst du das nicht glauben, was da mit dir passiert. Früher war er ganz nett zu mir, bevor er beschlossen hat, cool zu werden. Ich glaube auch nicht, dass das so schlimm ist, wie wenn dich ein Fremder vergewaltigt. Ich dachte damals auch nicht, dass das so schlimm ist. Erst jetzt, nachdem ich schon so lange von ihm getrennt bin, kommt alles wieder hoch. Ich dachte immer, dass ich dies nie jemandem erzählen würde. Aber jetzt kommt alles raus. Er hat mich immer schlecht behandelt. Darum war das eigentlich ganz normal für mich. Wenn ich jetzt daran zurückdenke, wird mir immer noch ganz schlecht. Ich kann nur jedem Mädchen, die so etwas durchmacht raten, sich selbst zu fragen: Ist es das, was ich will? Soll so mein Leben aussehen?

Naja, ich denke auch es gibt Schlimmeres. Nur will das Ganze jetzt irgendwie an die Oberfläche und ich lasse es auch endlich raus. Wahrscheinlich weiß er es gar nicht mehr, für ihn war so vieles normal, was mir wehtat. Aber ich bin selber schuld. Ich hätte dem Elend schon viel früher ein Ende setzen müssen. Übrigens habe ich ihn seit der Trennung vor über einem Jahr nicht mehr gesehen. Er ist inzwischen verheiratet und ich bin (meistens gerne) Single. Manchmal wünsche ich ihm etwas Schlechtes. Aber es würde auch schon reichen, wenn er das Leben führen müsste, das ich mit ihm hatte.

Beichthaus.com Beichte #00022596 vom 24.08.2007 um 07:42:51 Uhr (5 Kommentare).

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19128 Geruch nach Suppenwürfeln

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Ekel Faulheit Trägheit Tettenweis

Im Moment stinke ich nach Suppenwürfeln und weiß nicht warum, auch egal, ich hocke eh nur vorm PC - wenn jemand in mein Zimmer kommt, wird es ihn umhauen.

Beichthaus.com Beichte #00010700 vom 23.06.2006 um 06:11:27 Uhr in Tettenweis (5 Kommentare).

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19129 Legalisierung von Cannabis

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Drogen Habgier Geld Gesellschaft

Legalisierung von Cannabis
Ich (m/27) komme aus Berlin und deale, seit ich zwölf Jahre alt bin, mit Gras. Früher ging es darum, mein Taschengeld aufzubessern, später dann um meinen Lohn. Ich habe es nie mit dem Dealen übertrieben, das Gras nicht gestreckt und auch nie angefangen härtere […]
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Beichthaus.com Beichte #00032786 vom 26.02.2014 um 15:10:12 Uhr (47 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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19130 Einkaufspreise

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Betrug Arbeit Shopping Ingolstadt

Ich arbeite bei einer großen deutschen Elektronik-Fachmarktkette. In den letzten Tagen haben wir verstärkt mit vermeintlichen "Einkaufspreisen" geworben. Diese wurden von meiner Abteilung quasi aus der Luft gegriffen. Aus x,99 Euro machten wir z.b. x,87 Euro. Ich beichte, dass diese Preise nichts mit unseren wirklichen Einkaufspreisen zu tun haben. Da wir letztes Jahr aber wieder eine fette Weihnachtsprämie bekommen haben, stört mich der Umstand nicht weiter.

Beichthaus.com Beichte #00028481 vom 06.01.2011 um 18:21:24 Uhr in Ingolstadt (15 Kommentare).

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