17296 Drei taffe Jungs und das Referat

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Faulheit Trägheit

Wir sind drei taffe Jungs, die eigentlich bis morgen ihr zweistündiges Referat schreiben sollten. Stattdessen surfen wir sinnlos im Internet und schauen uns k0mischen Seiten an.

Beichthaus.com Beichte #00000513 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr (7 Kommentare).

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17297 Ich will auch mal ran!

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Begehrlichkeit Vorurteile Internet

Immer, wenn ich die Stud*vz Seite einer Bekannten sehe, muss ich lachen und denke mir: Mann, was ist die dumm! Das hält mich jedoch nicht davon ab, mir ihr zu schreiben und nett zu ihr zu sein, denn schließlich will ich auch bald mal drüberrutschen. Wäre ja noch schöner - jeder darf man ran, aber ich nicht. So nicht, meine Liebe!

Beichthaus.com Beichte #00023680 vom 19.04.2008 um 03:44:01 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

17298 Geld vom Konto meiner Eltern

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Diebstahl Engherzigkeit Lügen Familie

Ich (25/m) bin von Geburt aus aus gutem Hause. Musste mir nie Gedanken um Geld machen. Machte mein Abi, eine Ausbildung zum Industriekaufmann und habe mittlerweile mein VWL-Studium abgeschlossen! Soviel zu den normalen/guten Nachrichten. Seit ca. 8 Jahren kann ich nicht die Finger von dem Konto meiner Eltern lassen. Aus welchen Gründen auch immer haben sie nie etwas von meinen Abhebungen gemerkt. Ich weiß, dass die der wohl schlimmste Vertrauensverlust überhaupt ist. Das schlimmste ist, ich hätte es noch nicht einmal nötig! Anscheinend leide ich an Kleptomanie. Ich fühle mich deswegen unsagbar schlecht und würde am liebsten den Kontakt zu meinen Eltern abbrechen, damit ich sie nicht mehr BEKLAUEN kann. Ich bin wohl das asozialste Element unter der Sonne.

Beichthaus.com Beichte #00023846 vom 18.05.2008 um 23:41:53 Uhr (18 Kommentare).

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17299 Faules Studentenleben

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Faulheit Trägheit Ignoranz Studentenleben

Ich bin träge. Ich kann ganze Tage nur zwischen Bett und Toilette verbringen oder irgendwelche Krankheiten vortäuschen, wenn ich keine Lust habe, etwas zu tun. Da ich allein wohne, sehe ich so manchmal tagelang keinen Menschen, der kein Schauspieler in einer der Filme ist, die ich mir während meiner gewissen "Tage" stundenlang anschaue. Ich vernachlässige sowohl mein Studium, als auch meine Freunde, doch ich kann nicht anders. Obwohl ich mir immer wieder vornehme, mich zu ändern und aktiver und fleißiger zu werden, habe ich es es bisher nicht geschafft, mein Verhalten dauerhaft zu ändern. Und komischerweise habe ich noch keinerlei Konsequenzen meines Handels tragen müssen! Egal, wie wenige Tage oder auch nur Stunden an Seminararbeiten gesessen habe, um sie frühestens zur Deadline oder sogar erst danach abzugeben, die Zensuren waren nie unter dem Durchschnitt, manchmal sogar um einiges besser! Auch wenn ich mich selbst kaum bei meinen Freunden melde, so rufen sie trotzdem immer wieder an, um mich aus meinem Trott herauszuholen!
Inzwischen ist es schon so weit mit mir gekommen, dass ich noch nicht einmal E-Mails innerhalb von einer Woche beantworte. Ich weiß, dass mein Verhalten schlecht ist, jedoch befürchte ich, dass ich mit zu wenig one-on-one time mit mir selbst, ohne jeglichen Druck und Zwang von außerhalb, meinem Alltag noch weniger gewachsen bin als ohnehin schon. Ist das traurig?

Beichthaus.com Beichte #00027164 vom 30.10.2009 um 00:28:19 Uhr (36 Kommentare).

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“Folge

17300 Warum wollen Frauen unbedingt heiraten?!

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Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft Berlin

Ich (m/29) werde mich wohl bald von meiner jetzigen Freundin trennen müssen. Der Grund dafür ist mein Freundeskreis. Alles begann relativ harmlos. Vor acht Jahren war ich mit ein paar Freunden in der Stadt unterwegs, wo wir uns in der Disko jeweils ein paar Weibchen aussuchten und unser Glück versuchten. Ich fand an diesem Abend mein Glück und lernte ein wundervolles Mädchen kennen, mit dem ich sowohl intellektuell als auch interessensorientiert auf einer Wellenlänge schwamm. Daher dauerte es auch nicht lange, bis wir ein Paar wurden, denn es hatte schon nach dem ersten richtigen Date nach dem Disko-Abend heftig zwischen uns gefunkt. Und es war nahezu perfekt: Wir teilten den gleichen Humor, mochten die gleichen Filme, die gleiche Musik, der Sex war unglaublich gut, kurz: Es war ein Traum. Nach drei Jahren Beziehung beschlossen wir, zusammenzuziehen. Auch das lief gut und, von ein paar Streitereien und einer "Beziehungspause" von knapp einem Monat abgesehen, gab es nichts, was uns auseinanderbrachte. Wie heißt es bei Forrest Gump? Wir waren wie Pech und Schwefel.

Dachte ich zumindest. Denn in den letzten zwei Jahren treibte in ihrem Freundeskreis die Hochzeit-und-Kinder-kriegen-Welle ihr Unwesen und sie lag mir nach jeder Hochzeit wochenlang damit in den Ohren, wann wir denn endlich mal heiraten und uns Gedanken übers Kinder kriegen machen wollen. Da ich mich allerdings nicht wirklich bereit für eine Ehe und eine Rolle als Familienvater sehe (ehrlich gesagt habe ich noch nie daran gedacht, eines Tages Vater zu werden, da ich nicht der Typ dafür bin), bin ich diesem Thema bisher immer mehr oder weniger erfolgreich ausgewichen und ca. zwei Wochen nach jeder Hochzeit war dieses Thema dann auch nicht mehr relevant. Doch vor drei Monaten (perfekt zur Weihnachtszeit) stand wieder eine Hochzeit an, dieses Mal bei ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester und es war für sie mit ihren 28 Lenzen absolut unerträglich, mitansehen zu müssen, wie ihre jüngere Schwester im Brautkleid zum Altar stakste und dabei einen Babybauch im siebten Monat vor sich her schob, wo sie natürlich von ihrem Traumprinzen in Empfang genommen wurde.

Seitdem liegt sie mir wieder mit dem Thema in den Ohren, obwohl ich sie schon seit Jahren weiß, dass ich noch nicht bereit dafür bin. Ich WILL es einfach noch nicht. Und es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, dass man als Mann gleich wieder der Geächtete in der Beziehung ist, wenn man nicht genau das möchte, was wie Freundin will. Gestern war ihre beste Freundin zu Besuch und auf ihre Frage, wieso wir denn noch nicht geheiratet hätten, antwortete ich ehrlich: "Wieso? Wir sind noch nicht zu alt, um keine andere Option mehr zu sehen. Außerdem will ich noch nicht." Junge, Junge, da konnte ich mir was anhören, das könnt ihr mir glauben. Wenn sich dieses Affentheater nicht bald dem Ende zuneigt, dann wird es wohl oder übel auf eine Trennung hinauslaufen. Denn je mehr wir darüber diskutieren und je mehr Bilder von ihrer kleinen Nichte ins Haus trudeln, umso schwärzer sehe ich unsere Beziehung. Da wir uns beide in unseren Standpunkten festgefressen haben und davon auch nicht loslassen wollen, wird es wohl über übel das Beste sein.

Nur meine besten Freunde können mich aktuell verstehen, da mich das Thema einfach nur noch fertig macht und wir uns nur noch darüber streiten. Ich bin einfach nicht der Typ dafür, nach der Arbeit nach Hause zu fahren und meinen Kombi in einer Einfahrt vor ein Vorstadthaus mit Frau, zwei Kindern und einem Hund zu parken. Wieso scheint es für alle Menschen immer nur DIESE eine Option zu geben? Aber alleine in einer Wohnung zu sitzen, wo man seine Freiheiten auskosten kann und man sich am Wochenende mit seinen besten Kumpels trifft um Spaß zu haben, ist nicht drin? Ich bitte um Absolution für meine - wahrscheinlich in den meisten Augen - etwas überzogene Reaktion auf die aktuellen Umstände, aber hey: In Zeiten von Gleichberechtigung und Emanzipation der Frau darf man wohl als Mann auch mal etwas über die Stränge schlagen.

Beichthaus.com Beichte #00039491 vom 17.03.2017 um 10:38:52 Uhr in Berlin (Karl-Marx-Straße) (42 Kommentare).

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