11916 Ich bin süchtig nach einer anderen Frau

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Sucht Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (w) möchte heute beichten, dass ich mein Leben wegwerfe und nicht weiß, wie ich das verhindern kann. Ich bin süchtig - und zwar nach einer anderen Frau, die ich liebe. Sie sagt, sie liebt mich auch, aber niemand soll es wissen. Wir treffen uns daher immer im Geheimen. Sie verspricht mir auch, dass das nur eine Übergangslösung ist, dass bald alle von uns wissen werden und dass wir dann zusammen sein können und alles gut wird. Einem Teil von mir ist klar, dass das nicht stimmt und dann nehme ich mir vor, das nächste Mal, wenn sie anruft, nicht ranzugehen und das nächste Mal, wenn sie kommt, nicht aufzumachen. Aber dann ruft sie und ich komme wieder brav an. Meine Wochenenden und freie Abende verbringe ich immer zu Hause, falls sie sich meldet, und wenn ich doch mal eine Verabredung habe, breche ich sie sofort ab, wenn sie anruft, um zu ihr zu fahren.


Ich weiß, dass wir keine richtige Beziehung führen, und habe schon oft versucht, jemand Neues kennenzulernen, aber das klappt nicht, weil sie es immer verhindert hat. Wenn sie merkt, dass ich versuche, Abstand von ihr zu bekommen und jemand anderes suche, lockt sie mich mit immer neuen Versprechungen zu sich und bringt mich dazu, bei ihr zu bleiben: Sie weiß, wie süchtig ich nach ihr bin. Ich glaube, ihr geht es darum, einen treuen Lakaien und guten Sex zu haben. Und jemanden, der im Zweifelsfall immer da ist, um die Drecksarbeit zu übernehmen. Aber ich schaffe es nicht, mich zu trennen, obwohl ich, bevor ich sie kennenlernte, eine selbstständige Frau war.


Da ich nicht von ihr loskomme und die Situation mir so ausweglos scheint, habe ich mir in letzter Zeit immer öfter überlegt, ob ich nicht einfach mal ein Bild von uns beiden, wie wir uns küssen, das ich im Geheimen gemacht habe, auf ihre Facebook-Pinnwand posten soll. So würden es endlich alle wissen und die Katze wäre aus dem Sack, auch ihre Eltern wüssten dann Bescheid. Ich habe es allerdings nicht gemacht, da ich Angst habe, dass sie sich trennt, obwohl das vermutlich besser für mich wäre. Und außerdem will ich sie nicht bloßstellen und habe Angst, ihr wehzutun. Ich beichte also, dass ich so böse Gedanken habe - bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00037069 vom 19.11.2015 um 16:15:50 Uhr (7 Kommentare).

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11917 Geschubste Kaninchen

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Engherzigkeit Tiere

Ich habe schon mal ein Kaninchen geschubst.

Beichthaus.com Beichte #00008327 vom 25.04.2006 um 19:59:27 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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11918 Affäre mit einem selbstsüchtigen Arsch

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Verrat Selbstsucht Rache Drogen Kollegen

Vor ungefähr drei Jahren bin ich (w) von zu Hause weggegangen, um mein Glück in den alten Bundesländern zu suchen. Ich bin jetzt 22 Jahre alt und an der Grenze zu Polen in einem verschlafenen Nest aufgewachsen. Anfangs war es schwer, mich neu zu orientieren. Eine […]
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Beichthaus.com Beichte #00037312 vom 30.12.2015 um 12:50:54 Uhr (19 Kommentare).

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11919 Gibt es Liebe wirklich?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Liebe

Ich (w/24) habe mich heute lange mit einer Freundin unterhalten. Sie ist selbst in einer Langzeitbeziehung und sagte mir direkt ins Gesicht, dass ihr diese Überromantisierung der Liebe auf die Nerven geht. Zuerst war ich ein bisschen schockiert. Was gibt es denn Romantischeres als Liebe? Sie redete irgendwas von chemischen Reaktionen, das ich nicht ganz verstand. Als ich dann alleine daheim saß und mir das alles durch den Kopf gehen ließ, fiel mir auf, dass ich eigentlich noch nie verliebt war, also in meinen zwei bisherigen Beziehungen, die beide über zwei Jahre dauerten, gar nichts empfand. Ich möchte hiermit beichten, dass ich langsam anfange, ernsthaft an der Existenz der Liebe zu zweifeln, auch wenn ich früher dachte, dass Liebe auf dieser Welt alles ist, das zählt.

Beichthaus.com Beichte #00036543 vom 03.09.2015 um 15:32:47 Uhr (18 Kommentare).

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11920 Der ungerechte Lehrer

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Boshaftigkeit Aggression Rache Ungerechtigkeit Schule München

Vor einigen Jahren besuchte ich die 13. Klasse eines Gymnasiums in Bayern. Wir waren der letzte Jahrgang mit dem G9 und so war der Jahresstoff und auch die Anforderung selber für den Erwerb des Abiturs doch ganz schön hoch. Neben der Seminararbeit gab es neben den Pflichtfächern auch Wahl- und Profilfächer. Doch das Schwierigste war die Seminararbeit, sprich die erste wirklich selbstständig geschriebene "wissenschaftliche" Arbeit als Vorbereitung auf den Studiengang. Sie umfasste etwa 20 Seiten und trotz sehr hohem Input musste ich bei diesem gewissen Lehrer eine schlechte Note einstecken, was mir tierisch auf den Keks ging, denn es zog meinen Gesamtschnitt doch erheblich runter. Das Ganze hätte mich vermutlich nicht einmal annähernd gestört, wenn ich die Seminararbeit als etwas angesehen hätte, was man zwar erledigen muss, aber sonst kein Interesse von meiner Seite dafür vorhanden wäre. Doch es war mein Lieblingsfach Sozialkunde und nachdem ich mir die Korrektur des Lehrers ansah, um sie zu verstehen, stellte ich fest, dass die Arbeit über größere Etappen hinweg nicht sorgfältig korrigiert wurde, dass Rechtschreibfehler, Satzbau- und Grammatikfehler angestrichen wurden, wo keine waren und ebenso der Lehrer wohl auf dem letzten Drücker den Korrekturstift angesetzt und frei nach Bauchgefühl entschieden hatte. Trotz Protesten von meiner Seite war es aussichtslos, denn der Lehrer war auch Fachbetreuer und gleichzeitig auch mein Klassenlehrer in der 13. Klasse und da ich nicht noch mehr Stress und Benachteiligungen durch Racheaktionen riskieren wollte, beschloss ich, mich damit abzufinden. Der Lehrer hatte einen sehr ungeordneten Unterrichtsstil und doch machte er durch seine offene und witzige Art einiges wett. Er war recht sympathisch und im Prinzip mochte ihn jeder, auch ich. Das Schuljahr war in etwa schon halb gelaufen, als der Lehrer immer höhere Ansprüche in dem Fach stellte und so kam es dazu, dass auch richtige Asse in unserer Klasse bei seinen Fächern keine Eins oder Zwei mehr erreichen konnten. Das ist bei Lernfächern wie Geschichte vollkommen unverständlich und auch Mitschüler, welche sonst immer eine Eins in Deutsch hatten, schafften bei seinen Arbeiten keine Zwei mehr.


Es entwickelte sich fast schon regelrechter Hass in der Klasse gegen diesen Lehrer, da er auch von Zeit zu Zeit kurze Ticks hatte, in dem er Schüler vollkommen grundlos vor der Klasse bloßstellte oder bei Korrekturen von Arbeiten besonders schlechte Exemplare verwendete, um sie vor der Klasse zu korrigieren und immer wieder zu betonen, wie falsch die Antwort von Schüler XY war. Mir platzte der Kragen und so schlug ich eine Art mediale Hexenjagd vor und im Zeitalter der Social Networks fokussierte sich das Gesprächsverhalten auch nach der Schule in unserer geschlossenen Gruppe eines großen Social Networks hauptsächlich gegen den Lehrer. Da selbst in vorherigen Gesprächen der Rektor keinen Handlungsbedarf sah und der Lehrer sich selbstverständlich keiner Schuld bewusst war, schmiedeten wir Pläne, um uns irgendwie zu rächen und es beteiligten sich immer mehr Schüler daran. So verfassten wir jede Woche eine Art Rezension und sendeten ihm diese anonym per E-Mail. Es flossen keine Beleidigungen oder hasserfüllte Mails; wir sprachen lediglich Situationen an, in welchen wir Probleme mit seinem Unterrichtsstil und seiner Korrektur sahen. Wir schafften es aber leider nicht, irgendetwas zu bewirken und nun schlugen manche Mitschüler immer radikalere Methoden vor, dem Verhalten des Lehrers Einhalt zu gebieten.


Es blieb aber bei den Briefen und statt Hausaufgaben oder Übungsaufsätzen gab jeder die aktuellste Rezension fein säuberlich ausgedruckt und unterschrieben, termingerecht beim Lehrer ab. Irgendwann platzte ihm der Kragen und er versuchte, uns einzuschüchtern. Nachdem er die halbe Klasse beleidigt hatte, stand ich auf und entgegnete ihm lautstark diverse Äußerungen, unter anderem Fragen, ob er denn sicher sei, den Beruf des Lehrers verstanden zu haben und richtig ausführen zu können, ob er Sadist sei, dass er gefälligst seinen Ton herunterschrauben solle und ähnliche Phrasen. So ging das weiter und es schalteten sich immer mehr Schüler ein und irgendwann verließ er die Klasse, wir hatten ihn rausgemobbt. Er kam an diesem Tag nicht wieder, auch die Woche darauf nicht. Kurzum, er kam gar nicht wieder und auch die Schulleitung hielt sich bedeckt und wir bekamen einen anderen Lehrer, bestanden das Abi und ich entschloss mich, an der LMU in München zu studieren. Heute sah ich diesen besagten Lehrer in der Mittagspause in einem Fast Food Restaurant wieder und wechselte mit ihm einige Wörter. Er fragte mich nur eine Sache "hier essen oder mitnehmen?"

Beichthaus.com Beichte #00031007 vom 10.04.2013 um 15:32:57 Uhr in München (27 Kommentare).

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