11751 Das habt ihr jetzt davon!

6

Zorn Ungerechtigkeit

Mein Leben ist ein Dasein ohne Sinn. Ich studiere ein Fach, welches Menschen hilft, bin auch recht gut in dem, was ich tue - von außen gesehen geht es mir also ganz gut. Freunde, tja, kommen wir zu denen. Heutzutage ist jeder egoistisch, keiner ist für den anderen da, besonders nicht für mich, wenn ich mal die Person bin, die jemanden braucht, denn ich bin ja immer da, egal was passiert, bin ich zur Stelle. Und was habe ich davon? Gar nichts! Denn wenn ich mal etwas brauche, ist ja niemand da. Selber Schuld sagt ihr, womöglich habt ihr Recht, aber muss ich denn auch zu so einem Popoloch werden? Ich habe einfach keine Lust mehr auf diese Ignoranz und deswegen werde ich nun zu diesen gewissen Persönlichkeiten genauso sein. Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt.

Beichthaus.com Beichte #00016425 vom 20.08.2006 um 07:10:48 Uhr (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

11752 Besoffen auf dem Trampolin

14

anhören

Diebstahl Trunksucht Schamlosigkeit Nachbarn Last Night

Ich (w) möchte beichten, dass ich im Sommer im alkoholisierten Zustand in den Garten meiner Nachbarn eingedrungen bin. Es stand dort immer ein Trampolin und oft habe ich mir gedacht, wie schön es doch wäre, mal wieder das Kind in mir zu erfreuen. Eines Nachts war es dann so weit, meine Mitbewohnerin und ich waren schon etwas angeheitert und ich entschied, dass wir das jetzt probieren sollten, sonst könne ich wohl nie mehr ruhig schlafen. Wir kletterten also über die Mauer und ich stürzte mich ins Vergnügen. Ich habe mir in dieser Nacht das Steißbein auf dem Trampolin angebrochen, aber das war es wert! Außerdem kam ich dann noch auf die Idee ein paar Andenken mitzunehmen, es muss ja immer was da sein, was mich an den Abend erinnert.


Also packte ich mir den größten Schwachsinn, wie: die Gartenschere, einen Aschenbecher, ein Teelichtglas, eine Spritzflasche für die Blumen und zum krönenden Abschluss noch den glitzernden Vorhang, der an der Terrassentür hing. Meine Mitbewohnerin trug den Kleinkram und ich stolzierte wie ihre sturzbetrunkene, königliche Hoheit mit dem hässlichen Vorhang auf den Schultern die Straße entlang. Wir hatten Glück, dass die Nachbarn zu der Zeit im Urlaub waren und uns auch sonst niemand gehört hat - bei der Lautstärke, die wir an den Tag legten, ist das wirklich ein Wunder. Ich bin 26 Jahre alt, aber ich möchte auf solche Kindereien nicht verzichten. Manchmal fühle ich mich wie Petra Pan.

Beichthaus.com Beichte #00037153 vom 03.12.2015 um 00:35:38 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

11753 Die Schuhe ihres Lovers

18

anhören

Boshaftigkeit Eifersucht Zorn Ekel WG

Ich (m/20) habe mich vor über einem halben Jahr extrem in meine Mitbewohnerin (25) verliebt. Wir unternehmen viel zusammen, jedoch hatte ich nie das Gefühl, dass sie auch Interesse an mir hat, weshalb ich es auch nie zur Sprache gebracht habe. Jetzt habe ich allerdings heute Morgen festgestellt, dass sie im Ausgang einen Typen abgeschleppt hat. Nun aber zur Beichte an sich: Ich bin deswegen dermaßen durchgedreht, dass ich ihm in seine Schuhe geschissen habe. Jedoch bin ich danach abgehauen, um mit meiner Kollegin zu quatschen, weshalb ich nichts von seiner Reaktion mitbekommen habe. Es tut mir auch nicht wirklich leid, ich wollte es nur loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00033926 vom 11.09.2014 um 19:11:26 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

11754 Alle Stockwerke mit Druck

10

Engherzigkeit Boshaftigkeit Kollegen

Ich bin gerade auf Montage und wohne mit einem Kollegen im Hotel. Ich im fünften, er im 21. Stock. Heute hatte er richtige Magenschmerzen und Dünnpfiff. Als wir nach der Arbeit zurück ins Hotel kamen und in den Aufzug sind, hatte es ihn schon wieder so arg gedrückt, dass ihm die Schweißperlen auf der Stirn standen. Bevor ich dann im fünften Stock ausstieg, drückte ich noch schnell hinter seinem Rücken alle Stockwerke durch.

Beichthaus.com Beichte #00023152 vom 18.10.2007 um 02:04:33 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

11755 Die Macht als Supporter

11

anhören

Boshaftigkeit Hochmut Schamlosigkeit Arbeit

Ich arbeite im Dienstleistungsbereich als Vertriebspartner eines Multimedia-Konzerns. Ständig kommen Kunden und sind mehr als beleidigend, weil bei ihnen irgendwas nicht geht. Ich darf mir demnach seit mehr als sechs Jahren Sprüche wie: "Wegen Ihnen geht die deutsche Wirtschaft zugrunde!" anhören, und so weiter. Das Gehalt ist aber gut genug, um mich zu halten. Da ich oft auch Service bedingt nicht viel Hilfe leisten kann, da die Software im Vertrieb tiefere Zugriffe auf Kundendaten nicht zulässt, muss ich die Kunden oft mit "Ich leite es an die zuständige Fachabteilung weiter" vertrösten. Das schmeckt natürlich nicht, denn die Kunden möchten eine ad hoc Lösung haben. Wenn nicht, wird in unverständlichen Deutsch irgendwas genuschelt. Inzwischen, um auch auf der Arbeit ein wenig Spaß zu haben, lasse ich Kunden von jenem Konzern, die ausfallend, laut oder gar persönlich werden komplett auflaufen.


Wenn Kunden mir gegenüber aggressiv auftreten, sage ich meinen Standardsatz: "Ich leite es weiter", und mache dann gar nichts. Sollen die sich um ihren Mist selbst kümmern und daraus lernen. Letztens war eine Mutter da, dessen Sohn eine Rechnung im vierstelligen Bereich bekommen hat. Diese kann er als Azubi natürlich nicht zahlen, aber weil die Mutter ihm nicht helfen wollte, und der Sohn auch irgendwie ein Stück selber Schuld trägt, habe ich das Inkasso-Verfahren nicht gestoppt und somit mehr Kosten für die Familie verursacht. Ich hatte auch mal einen US-Amerikaner als Kunden, die ein Sonderkündigungsrecht bekommen, wenn sie das Land wieder verlassen müssen - auf Armee-Anordnung. Dessen Kündigung habe ich aber nie weiter geleitet, weil er sagte, dass mein Englischer-Dialekt schlecht sei. Aber Deutsch sprechen konnte er nicht. Demnach hat er für vier Jahre zahlen müssen, nachdem er wieder nach Deutschland einwanderte und unseren Service nutzen wollte. Ich beichte also, dass ich ein gehässiger junger Kerl bin, dem das Schicksal anderer Bürger völlig egal ist und gerne mit seiner Macht spielt.

Beichthaus.com Beichte #00035572 vom 27.04.2015 um 14:23:15 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge