1.000 Euro geschenkt

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Diebstahl Ungerechtigkeit Geld Aachen

Ich (w/21) beichte, dass ich Geld behalten habe was nicht mir gehört hat. Vor einigen Monaten hat mir irgendein Institut aus Köln fälschlicherweise 1.000 Euro überwiesen. Für mich ein Haufen Geld. Im ersten Moment wollte ich es zurückbuchen lassen, doch irgendwas in mir drin sagte "Buch das Geld ab. Sofort!" Gedacht, getan. Nun stand ich da. Mit 1.000 Euro in den Händen. Ich hab noch nie so viel Geld gehabt. Mein schlechtes Gewissen plagt mich bis heute. Ich hätte das Geld einfach zurückbuchen lassen sollen. Doch ich habe es in meinem Wohnzimmer versteckt. 6 Wochen lang. Es hat sich niemand gemeldet. Nachdem die 6 Wochen rum waren hab ich erstmal all meine Rechnungen bezahlt und mir (und meinem Freund) neue Klamotten gegönnt (was ich noch nie getan habe, dafür verdiene ich zu wenig. Mein einziger "Luxus" ist meine kleine Zwei-Zimmerwohnung die schon komplett auseinanderfällt). Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen. Auch wenn es dieser Firma wahrscheinlich gar nicht aufgefallen ist, weil 1.000 Euro für die nur Peanuts sind, mag ich meine neue Hose gar nicht anziehen, weil ich an die arme Sau denken muss, die sich vielleicht auch was von dem Geld hätte kaufen können. Bitte verzeiht mir meinen "Ausrutscher".

Beichthaus.com Beichte #00027905 vom 14.06.2010 um 15:07:13 Uhr in Aachen (52 Kommentare).

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Unverdienter Lohn

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Faulheit Trägheit Ungerechtigkeit Arbeit Geld

Ich "arbeite" bei einem Weltkonzern und bin momentan in einem Projekt "mittätig". Das klingt alles sehr spannend, und das ist es auch. Unser Team besteht aus vier Personen, inklusive meiner Wenigkeit. Eine Person hat sich richtig in die Arbeit reingekniet, sodass wir kaum noch etwas machen müssen. Auch alle anderen Teams sind immer noch durchgehend beschäftigt, obwohl sie weniger komplexe Aufgaben haben. Aber kommen wir zum Punkt. Ich trage, so kommt es mir zumindest vor, kaum etwas Produktives bei und bekomme dafür so eine Menge Geld, dass ich nicht mehr weiß, wohin damit. Aber dann sehe ich wieder die Reinigungskräfte, die oftmals in den Räumlichkeiten herumschwirren, und beobachte sie beim Arbeiten. Und dann fühle ich mich unglaublich schlecht, weil ich wahrscheinlich mehr als doppelt so viel Gehalt beziehe wie sie, es aber, im Gegensatz zu diesen Menschen, nicht verdiene.

Beichthaus.com Beichte #00032563 vom 13.01.2014 um 12:14:42 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mobbing hat mich schwach gemacht

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Verzweiflung Feigheit Schule Hamburg

Ich (w/20) wurde in der siebten Klasse gemobbt. Ich war schon immer sehr ruhig und ein wenig schüchtern. Ich konnte mich nicht für die Interessen der anderen begeistern, ich entsprach dem typischen Klischee einer Außenseiterin: dunkle Haare, braune Augen, schüchtern, klein und zierlich, eine Vorliebe für die Literatur und das Schreiben, langweilige Kleidung. Ich wurde eher ignoriert, aber das hatte mir nichts ausgemacht, ich war recht glücklich. Und dann, ganz plötzlich, hatten zwei Jungs angefangen, mich zu provozieren. Es fing mit kleinen Dingen an, mal kam eine blöde Bemerkung oder ich wurde angerempelt. Ich sagte nie etwas dazu, ignorierte die beiden, in der Hoffnung, dass sie aufhörten. Doch sie hörten nicht auf. Es wurde nur schlimmer, sie beleidigten mich, riefen mir Sachen wie: "Du geile Sau!" nach, ließen mich nicht zu meinem Sitzplatz, sie traten gegen meinen Rucksack, schubsten mich und warfen meine Federtasche in den Mülleimer.

Einmal haben sie mich mit kleinen Steinchen beworfen und einer hat mir eine Ohrfeige gegeben, als ich mich zum ersten Mal gewehrt habe und ihn von mir wegschubste. Als ich mich getraut habe, einem Lehrer davon zu erzählen, sagte dieser nur: "Entschuldigt euch! Mehr kann ich nicht machen." An diesem Tag war ich in Tränen ausgebrochen, nie hatte ich mir die Blöße geben wollen, vor ihnen zu weinen. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich im abgedunkelten Klassenzimmer saß, wir schauten einen Film und ich konnte nicht aufhören zu schluchzen. Ich schämte mich in Grund und Boden, da ich durch das Weinen lautstark atmen musste. Ein Mädchen fragte, was los sei und ich meinte, Bauchschmerzen zu haben. Ich wollte niemanden davon erzählen, nicht einmal meinen Eltern. Niemand sollte von mir denken, dass ich schwach war.

Das Mobbing hat erst aufgehört, als sich zwei Mitschülerinnen für mich eingesetzt haben, wofür ich noch heute dankbar bin. Ich habe mich über die Jahre verändert, ich wurde selbstbewusster, änderte meinen Kleidungsstil und verstecke mich seit drei Jahren hinter einer gleichgültigen Fassade. Schon oft wurde ich spöttisch gefragt, ob ich überhaupt Gefühle habe oder schon einmal geweint hätte. Und so lächerlich es klingt, ich weine jedes Mal, wenn ich an diese Erlebnisse denke, gleichzeitig habe ich ein schlechtes Gewissen gegenüber wirklichen Mobbingopfern, denen es viel schlechter ergangen ist. Ich bin nicht einmal in der Lage, um mit dieser Kleinigkeit abzuschließen, dabei bin ich mittlerweile zwanzig und in dem Alter sollte ich mich nicht mehr wie ein jammerndes Kind benehmen.

Beichthaus.com Beichte #00040103 vom 26.07.2017 um 18:05:17 Uhr in Hamburg (18 Kommentare).

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Massage mit Folgen

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Wollust Morallosigkeit Gesundheit Düsseldorf

Ich hatte mir im Herbst 2008 böse den Rücken verhoben, im Frühling 2009 war medizinisch alles wieder in Ordnung, aber ich hatte einen chronisch verspannten Rücken. Ich wollte mich massieren lassen, um dies endlich los zu werden, und fuhr kurzer Hand zu dem Masseur […]
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Beichthaus.com Beichte #00028794 vom 02.04.2011 um 09:46:50 Uhr in Düsseldorf (23 Kommentare).

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Selbstbefriedigung ist besser als Sex!

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Sucht Masturbation Verzweiflung Rendsburg

Ich habe ein ernsthaftes Masturbations-Problem. Seit ich 13 bin, masturbiere ich täglich. In den anfänglichen Jahren war es nicht so schlimm. Ein oder zwei Mal, manchmal sogar drei Mal. Oftmals habe ich eine Pause von bestimmt einer Woche eingelegt. Doch mittlerweile ist es zur Sucht geworden. Ja, zur Sucht! Vergleichbar mit Rauchen oder Alkohol trinken. Ich komme nicht davon weg. Es hilft mir, mich zu entspannen. Als Maschinenbau-Student hat man fast nur mit Zeichnungen und Rechnungen zu tun. Überall nur Zahlen - da braucht man einfach einen Orgasmus, um wieder runter zu kommen. Die Masturbation hat mein Sex-Leben vernichtet. Heutzutage ist es durch das Internet möglich, alles was ein Mann begehrt, sehen zu können. Das Schlimme daran ist, dass eine Freundin einen nicht mehr glücklich macht, wenn man das jahrelang täglich macht. Man(n) wird von den ganzen Pornos so hypnotisiert, und es baut sich eine solche Illusion über Sex auf, dass der wirkliche Sex irgendwann einfach keinen Spaß mehr macht.


Ich muss mir immer wieder von meinen Freunden anhören, dass sie beim ersten Mal nach einer Minute gekommen sind und es mittlerweile höchstens 10 Minuten aushalten können. Bei mir war das überhaupt nicht so! Ich bin beim ersten Mal überhaupt nicht gekommen und ich brauche mittlerweile mindestens eine Stunde für einen Orgasmus, wenn ich mit meiner Freundin schlafe. Es ist nicht so, dass ich es im Bett nicht bringe. Aber Sex macht mir nicht so viel Spaß, wie mir Frauen im Internet anzusehen und es mir dabei selbst zu machen. Ich empfinde es als ernsthaftes Problem. Vor allem weil erst vor Kurzem etwas sehr Mieses passiert ist: Ich habe mich mit meiner Freundin zum Sex an einem bestimmten Tag verabredet, weil da ihre Eltern nicht anwesend sein würden. Deswegen habe ich mir geschworen, bis zu diesem Tag abstinent zu bleiben, damit ich es genießen kann. Später am Abend war ich im Bett, und obwohl ich müde war, konnte ich über zwei Stunden lang nicht schlafen und habe mir schlussendlich einen runtergeholt. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Ich beichte, dass ich nicht mal zwei Tage ohne einen Orgasmus auskommen kann.

Beichthaus.com Beichte #00035064 vom 10.02.2015 um 21:31:05 Uhr in Rendsburg (11 Kommentare).

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