Missgeschick in der Kaserne

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Vandalismus Falschheit Zivi & Bund

Vor 14 Jahren habe ich meinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr geleistet. Nach der Grundausbildung kam ich in den Stabsdienst in eine Bürokaserne. Neben Arbeiten am PC (Briefe, Tabellen, Grafiken, Diagramme) war ich auch Kaffeemädchen, und habe immer den Versammlungsraum vorbereitet, wenn dort Besprechungen stattfanden, habe Teller und Plätzchen verteilt, und eben den Kaffee. Eines Tages passierte mir dort ein Missgeschick: Beim Herrichten des Raumes stieß ich mit meinem Hintern an den Temperaturregler des Heizkörpers, worauf dieser abbrach. Weil ich mich aber nicht traute, etwas zu sagen, steckte ich den Knopf wieder dran, und dadurch, dass er ungerade abgebrochen war, sollte er noch eine Weile halten.
Kurze Zeit später fing die Versammlung an. Bei der Gruppe war auch jemand aus dem Stabsdienst, den ich nicht leiden konnte, was aber auch auf Gegenseitigkeit beruhte. Das wurde nie ausgesprochen, aber man konnte am gegenseitigen Verhalten und den Blicken merken, dass wir jeweils mit der Art des anderen nicht klar kamen. Lustigerweise musste genau dieser Obergefreite genau an der Stelle am Tisch Platz nehmen, wo sich das Ende des Heizkörpers befand. Während er den Stuhl zurückzog, um Platz zu nehmen, stieß er an den Regler, welcher dann vor versammelter Mannschaft wieder abfiel, wodurch es so aussah, als hätte er das Teil beschädigt. Ich musste mir bis zum Ende der Versammlung das Lachen verkneifen. Mittlerweile ist diese Kaserne verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00029990 vom 11.05.2012 um 14:42:04 Uhr (17 Kommentare).

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Lasst mich doch einfach ausschlafen!

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Rache Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Zorn Studentenleben

Ich bin Student und schlafe gerne lange aus. Meine Mitbewohner unterbinden dies mit lautem Türknallen (absichtlich) morgens teilweise schon ab sieben Uhr. Falls ich nach einer durchzechten Nacht mal wieder leckeren Bierschiss habe, halte ich ihre Zahnbürsten mit in die Toilettenspülung und stelle sie dann wieder in ihre Zahnputzbecher. Das klingt vielleicht widerlich, aber anscheinend stehen sie darauf, da die Tür immer häufiger und immer lauter knallt. Außerdem uriniere ich täglich auf ihre Zahnbürsten. Und nein, ich habe kein schlechtes Gewissen, zu Beginn hatte ich sogar Tränen in den Augen vor Lachen. Ich muss mir demnächst mal etwas Neues einfallen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00023071 vom 29.09.2007 um 04:52:28 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Geschenk meiner Blasbekanntschaft

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Begehrlichkeit Zorn Gesundheit Last Night

Vor Kurzem war ich in Wien am Wochenende in einem Club. Ein Freund feierte seinen Geburtstag und hatte um die 20 Leute eingeladen. Wir hatten einen VIP-Bereich gemietet, damit wir unter uns sein konnten, aber als ich auf die Toilette ging, stieß ich unabsichtlich mit einem Mädchen zusammen. Wir kamen ins Gespräch und ich nahm sie mit in den VIP-Bereich. Wir beide wurden mit zunehmendem Alkoholspiegel immer geiler und konnten die Finger nicht voneinander lassen. Da ich von weiter außerhalb vom Land war und sie irgendwo am Rande der Stadt wohnte, aber angeblich noch in Wien, einigten wir uns darauf, mit dem Taxi zu ihr zu fahren. Dort angekommen rissen wir uns die Kleider vom Leib, bis wir feststellen mussten, dass sie keine Kondome daheim hatte. Sonntag um drei Uhr früh am Stadtrand Kondome zu kaufen ist ein schwieriges Unterfangen, wie ihr euch vorstellen könnt. Sie schlug mir vor, dass wir den Sex ein anderes Mal nachholen, wenn wir Kondome haben und sie mir jetzt einen bläst, während ich sie mit der Hand befriedige - der Sicherheit wegen. Wow, dachte ich mir, ein anständiges Mädchen, das auf ihre Gesundheit achtet.


Wir machten also heftig rum, hatten aber keinen Sex im eigentlichen Sinn. Irgendwann waren wir eingeschlafen und mein Telefon läutete. Mittlerweile war es 11 Uhr vormittags und mein Kumpel, dessen Geburtstag wir gefeiert hatten, rief an, wo ich denn sei. Wir hatten ja ausgemacht, dass wir alle bei ihm übernachten und dann Mittagessen gehen. Eilig schwang ich mich in mein Gewand und verabschiedete mich schnell von meiner süßen Bettbekanntschaft - vergaß aber leider, mir ihre Telefonnummer geben zu lassen. Auf der Straße sah ich, dass ich weit im Süden und eine U-Bahn-Station nicht weit weg war. Bei der U-Bahn war aber auch ein Taxistandplatz also nahm ich das Taxi. Im Wagen merkte ich das erste Mal, dass mein bestes Stück zu kribbeln anfing. Ich schob das auf die oralen Künste des Mädchens, denn sie hatte sich wirklich gut um ihn gekümmert. Das Kribbeln wurde stärker und ein paar Tage danach wurde ich wach und hatte Schmerzen in meinem Freudenspender, dass ich dachte, gleich falle er mir ab. Er hatte ungelogen die Farbe einer überreifen Tomate angenommen und als ich pinkeln ging, dachte ich, es kommen Flammen vorne raus, weil es so brannte.


Natürlich bin ich dann sofort ins Spital, wo man nach einem Labortest eine sexuell übertragbare Krankheit diagnostizierte. Gott sei Dank war es nichts Lebensbedrohliches, aber ich musste zwei Wochen lang Antibiotika nehmen, und die Schmerzen beim Pinkeln waren die Hölle. Leider hatte ich die Telefonnummer meiner Blasbekanntschaft nicht, um ihr etwas Nettes zu sagen. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass wir keinen richtigen Sex hatten, denn wer weiß, was sie mir ohne Kondom noch angehängt hätte. Liebe Leila, du solltest deine Safer-Sex-Taktik immer praktizieren und nicht nur zeitweise. Ich weiß nicht, was in deinem Mund lebt, aber dank dir hatte ich die schlimmsten Schmerzen meines Lebens und dachte kurzzeitig wirklich, mir fällt meine Nudel ab. Mögest du dieselben Schmerzen haben. Außerdem möchte ich beichten, dass ich aufgrund meiner niederen Triebe mit einem Mädchen in Kontakt gekommen bin und deshalb eine Krankheit abbekommen habe. Und dass ich ihr dieselben Schmerzen wünsche, wie ich sie hatte. Aber irgendwo bin ich auch selbst schuld, denn wer kurzzeitig nur mit der Hose denkt, dem kann so etwas passieren. Ich bitte um Absolution und verspreche, dass ich keine flüchtigen Bettbekanntschaften mehr machen werde.

Beichthaus.com Beichte #00035646 vom 06.05.2015 um 09:51:06 Uhr (16 Kommentare).

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Die Treffen mit dem Anderen

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Fremdgehen Feigheit Morallosigkeit Partnerschaft

Ich bin seit zwei Jahren mit meinem Freund in einer festen Beziehung und wir ziehen jetzt auch zusammen - nur leider habe ich letzte Woche einen sehr heißen Typen kennengelernt und ihn inzwischen auch schon drei Mal getroffen, was immer unheimlich schön war. Und jetzt habe ich das Problem, dass dieser Typ mir nicht mehr aus dem Kopf geht, obwohl ich meinen Freund unheimlich liebe. Als ich mich das dritte Mal mit diesem Typ traf, sind wir uns näher gekommen, wir haben gekuschelt und ich habe es ihm mit dem Mund gemacht. Der Umzug mit meinem Freund ist bald abgeschlossen und ich habe das Bedürfnis, es ihm zu sagen, doch ich weiß, dass ich unsere Beziehung dann an den Nagel hängen kann. Dabei möchte ich ihn doch nicht verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00033498 vom 22.06.2014 um 23:34:43 Uhr (36 Kommentare).

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Notlösung Regenrinne

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Faulheit Vandalismus Lügen Nachbarn WG Osnabrück

Wenn ich (m/29) mich recht entsinne war ich damals 23 und wohnte noch in einer anderen Stadt zusammen mit einem Kumpel in einer WG unterm Dach. Wir waren zu der Zeit, vor allem was den Haushalt anging, extrem faul. So schnitten wir zum Beispiel leere Tetra-Packs auf, nur um aus diesen Müsli oder Suppe zu essen und um bloß keine Teller oder ähnliches sauber machen zu müssen. Nun lag also das dreckige Geschirr schon seit Wochen in der Spüle. Es war eingetrocknet, teilweise halbherzig über gespült damit es nicht anfängt zu stinken aber dennoch war alles eingetrocknet. Vor allem die Töpfe hatten es in sich! Irgendwann reichte es mir dann, ich nahm eine große, weiße Wanne und legte alles Geschirr mit heißem Wasser und jede menge Spüli über Nacht ein, damit wir am darauf folgenden Tag dann mal gründlichst sauber machen konnten.


Und tatsächlich taten wir das dann auch. Jetzt gab es allerdings noch ein Problem. Das Wasser in der Wanne. Es war mittlerweile nicht mehr als Wasser zu erkennen. Man könnte es eher als eine zähe, schleimige Masse mit jeder menge Essensreste, welche dazu auch noch ordentlich stank, beschreiben. Ins Klo kippen konnten wir es nicht da das Bad bzw. der Pott zu eng für die Wanne war und die Gefahr bestand, das die Flüssigkeit daneben geht. In den Abfluss wollten wir es auch nicht kippen da wir angst hatten diesen zu verstopfen. Fragt mich nicht warum oder wieso, ich kam dann auf die glorreiche Idee, man könne das doch über das Dach in die Regenrinne entsorgen. Gesagt getan, Fenster auf, Wanne auf das Fensterbrett und schwuppdiwupp angefangen die Wanne langsam zu kippen. Man kann es sich denken, das klappte nicht so wie gedacht! Die Brühe schoss über die Regenrinne hinaus, direkt eine Etage tiefer auf den Balkon vom Nachbarn unter uns. Da es zu der Zeit ein schöner warmer Sommerabend war, hatte er um das ganze noch zu toppen seine Wäsche draußen hängen, die natürlich wiederum von der Brühe punktgenau getroffen wurde.


Mein Mitbewohner, der dies zuerst, genau wie ich, für eine gute Idee hielt, lief schlagartig rot an. Man konnte in seinem entsetztem Gesicht genau ablesen, das er heilfroh war jetzt in seiner Haut zu stecken und nicht in meiner. Ich schloss das Fenster und wollte, falls wir unentdeckt bleiben, auf gänzlich unwissend machen, sah aber sogleich, wie im Hausflur (wir hatten eine menge Glas in der Wohnungstür) das Licht anging und wusste in dem Moment ganz genau was mir jetzt bevorsteht.


Keine 5 Sekunden später hörte ich unseren Nachbarn dann auch an die Tür hämmern und im Flur herumschreien. Ich wäre in dem Moment am liebsten gestorben. Es nützte nichts, er konnte unser Licht aus der Wohnung ebenso sehen, wie ich sehen konnte das Licht im Hausflur anging. Ich öffnete also die Tür und stammelte nur das in der Küche das Rohr und der Abfluss undicht gewesen seien und alles in der Küche umher gespritzt ist und ich in Panik nicht wusste wohin ich das im Topf gesammelte Abwasser hin kippen sollte und das mir das alles furchtbar Leid täte. Zu meinem Erstaunen hat er das ganze wohl geglaubt, denn er bot sofortige Hilfe an, die ich aber geistesgegenwärtig höflich verneinte und ihm erklärte das wir es ja unter Kontrolle hätten und natürlich nochmal wie Leid mir das täte und wenn er es wollte, ich seine Wäsche natürlich nochmal waschen würde. Gott sei dank musste ich die Wäsche aber nicht neu waschen und den Balkon putzen.

Klaus, falls du das lesen solltest, es tut mir Leid das ich dich deswegen angelogen habe und das du wegen meiner Blödheit und nicht wegen einem angeblichen Unfall deine Wäsche nochmal neu waschen und den Balkon an diesem wunderbaren Sommerabend putzen musstest. Ich weiß das du trotz allem Verständnis echt sauer warst, wir konnten dich nämlich noch eine ganze Weile fluchen hören!

Beichthaus.com Beichte #00028831 vom 13.04.2011 um 20:25:34 Uhr in 49074 Osnabrück (Blumenstraße) (10 Kommentare).

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