Tipps und Tricks im Fahrstuhl

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Studentenleben

Jedes Mal, wenn ich in der Uni im Aufzug alleine bin, drücke ich beim Herausgehen auf alle Knöpfe, damit der Aufzug erst einmal ein ganzes Programm fahren muss, bevor man ihn wieder benutzen kann. Einmal habe ich das gemacht, und direkt, als ich ausstieg, gingen ungefähr fünf Personen rein. Einer der wenigen Höhepunkte in meinem Leben.

Beichthaus.com Beichte #00002616 vom 03.12.2005 um 07:52:39 Uhr (2 Kommentare).

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Prinz Porno

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Neugier Shopping Arbeit

Prinz Porno
Als bei uns im Ort eine Automatenvideothek eröffnet hat, war ich gerade auf der Jobsuche und hatte den Job vor der Eröffnung schon sicher. Als dann eröffnet wurde, gab es erst einmal viel zu tun. Viele neue Kunden mussten angemeldet werden. Doch mit der Zeit wurden die Neuanmeldungen weniger und nach einigen Wochen gab es nicht mehr so viel zu tun und es wurde schnell langweilig. Auch Surfen wurde mit der Zeit einfach nur ätzend. Zu dieser Zeit gab es zwar schon die Kameras im Ladenlokal, aber diese waren noch nicht angeschlossen. Als sie dann angeschlossen wurden, konnte ich mich per VNC auf den Videoserver einloggen und hatte den ganzen Laden im Blickfeld. So weit nichts Besonderes. Doch ich konnte auch per VNC auf die Terminals zugreifen, auf denen die Kunden ihre DVDs aussuchten. Da der Job eh schlecht bezahlt wurde, war es mir eigentlich egal, ob ich ihn weitermache oder nicht. Somit hatte ich ein neues Hobby gefunden. Wann immer ein Kunde hereinkam und dieser mir schon verdächtig nach Prinz Porno aussah, verfolgte ich ihn mit den Kameras. Das Ladenlokal war etwas ungünstig geschnitten und so konnte ich nur etwa 1/3 der Ladenfläche von meinem Rechner aus sehen. Ich schaute also, an welches Terminal der kleine Perversling ging. Dann loggte ich mich in dem Terminal ein und schaute vergnügt zu, welche Sexualität der Herr bevorzugte. Sobald ausgesucht war, ging der Kunde zum Ausgabeschacht, wo er seine Vorlage abholen konnte. Danach verließen sie den Laden immer recht schnell.

Da ich ein netter Mensch bin und dies sowieso von mir verlangt wurde, wünschte ich dem Kunden noch viel Spaß und grinste ihn an. Ich schaute dann fast immer im System nach, welcher Film zuletzt ausgespuckt wurde, und konnte daran sehen, wer den ausgeliehen hatte. Adresse, Alter, Namen und so weiter. Alles konnte ich mir ansehen. Leider war nie einer meiner Freunde dabei, um sich so einen Film auszuleihen. Schade eigentlich. Wäre sicher lustig geworden. Fazit: Ich bereue es nicht, meine Macht in diesen Augenblicken ausgenutzt zu haben. Vielleicht wurde mir deswegen gekündigt. Ist mir aber egal. Ich arbeite jetzt in einem anderen Unternehmen, muss gar nichts machen, werde gut bezahlt und habe eine größere Datenbank zur Verfügung. Interessant, was manche Leute so treiben.

Beichthaus.com Beichte #00025034 vom 02.11.2008 um 09:29:55 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Kunstausstellung

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Drogen Trunksucht Waghalsigkeit Gesundheit Brandenburg

Am 13.10.2011 wurde ich (w/25) mit einigen Freunden, vom besten Freund meiner Mitbewohnerin zu einer Kunstausstellung eingeladen. Wie jedes Jahr stellte auch er ein Kunstwerk zur Schau aus und feierte in seiner Wohnung eine Aftershowparty für Auserwählte Gäste. Als […]
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Beichthaus.com Beichte #00029727 vom 16.01.2012 um 15:02:14 Uhr in 14770 Brandenburg (Geschwister-Scholl-Strasse) (27 Kommentare).

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Warum ich ein Frauenhasser bin

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Hass Vorurteile Gesellschaft

Ich bin ein Frauenhasser. Schließlich sind sie selbst schuld, wenn man sie nicht als normale Menschen betrachtet. Jahrelang ist man mit ihnen befreundet und darf ihren Problemen zuhören, aber sobald man mal ihre Brüste berührt, heißt es gleich "ich fühle nicht […]
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Beichthaus.com Beichte #00039082 vom 18.12.2016 um 16:48:42 Uhr (41 Kommentare).

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“Beichte

Ich kann meiner Mutter nicht verzeihen

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Aggression Selbstsucht Engherzigkeit Mutter

Ich (w/27) hatte lange Zeit ein schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter. Es fing schon in meiner Kindheit an, die alles andere als behütet und unbeschwert war. Meine Eltern trennten sich früh und damit fing der Schlamassel an. Meine Mutter konnte nicht alleine sein und fand immer schnell neue Typen, zu denen sie dann meistens direkt - mit meiner Schwester und mir - gezogen ist. Beim kleinsten Problem mussten wir wieder umziehen, die Beziehungen hielten meist nie lange und ich besuchte in meiner Grundschulzeit viele verschiedene Schulen wegen der Umzüge und konnte mir nie wirklich eine Heimat aufbauen. Irgendwann wurde es mit einem Typen doch etwas ernster und sie wurde schwanger. Ab der Zeit begann sie, sich nur noch für ihren neuen Mann und ihr Baby zu interessieren, meine Schwester und ich wurden vernachlässigt. Zudem versuchte sie, das Verhältnis zu unserem Vater zu zerstören, da sie den Wunsch hegte, mit dem neuen Mann "eine Familie" zu sein und dass wir ihn als wahren Vater anerkennen. Meine Schwester und ich spielten dieses Spielchen nicht mit und ich begann bereits im Alter von 8 Jahren das Reden mit meiner eigenen Mutter einzustellen und mich komplett in meine innere Welt zurückzuziehen.

Immerzu hat sie beim kleinsten Problem ihren Job gekündigt oder ist uns gegenüber ausgerastet. Andere Menschen waren per se immer böse und sie lästerte über jeden, der schief guckte. Mittlerweile ist sie auch vom Vater meiner Halbschwester lange geschieden und pflegt seitdem eine Beziehung zu einem machtbesessenen Psychopathen, der sie nur verarscht. Allerdings hat er Geld und ist gebildet, was sie ungemein beeindruckt. Er versuchte am Anfang der Beziehung auch uns zu manipulieren, aber darauf sprangen wir nicht an, weshalb er begann, uns zu schneiden. Da ich inzwischen auch erwachsen bin und sehr viele Therapien gemacht habe, habe ich erkannt, dass meine Mutter eigentlich ein sehr einsamer Mensch ist, die ihre Kinder liebt, aber diese Liebe aufgrund ihrer eigenen Probleme nie transportieren konnte. Seit zwei Jahren bin ich selbst Mutter und möchte, dass meine Tochter Kontakt zu ihrer Oma hat. Die beiden lieben sich auch heiß und innig und ich gebe meiner die Chance, bei ihrem Enkelkind vieles wiedergutzumachen.

Nun zu meiner Beichte: Ich schaffe es einfach nicht gänzlich, inneren Frieden zu finden. Immer wieder kochen Geschichten aus meiner Kindheit hoch oder ich muss mich über ihren Lebensgefährten auslassen, der seit Jahren ein Doppelleben führt, was sie einfach nicht wahrhaben möchte. Das führt dazu, dass ich sehr oft ausfällig und gemein zu meiner Mutter bin. Ich habe einen guten Job, eine glückliche Beziehung, ein Haus und ein tolles Kind und nehme das als Anlass, mich über sie zu stellen und sie das spüren zu lassen. Dafür verachte ich mich selbst. Zudem raste ich regelmäßig aus, weil sie sich in unsere Erziehung einmischt, indem sie z. B. schlecht über die Tagesmutter redet, die meine Tochter betreut. Ich beichte, dass ich mich nicht davon distanzieren kann und die Vergangenheit viel zu oft Teil meiner Gegenwart wird.

Beichthaus.com Beichte #00040538 vom 26.10.2017 um 12:21:17 Uhr (5 Kommentare).

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