Die Kondome meiner Eltern

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Neugier Ekel Basel

Ich (w/18) bin vor etwa drei Jahren an den Medizinschrank meiner Mutter gegangen und habe dort ein Diaphragma und eine volle Packung Kondome entdeckt. Ich habe mir da nichts weiter dabei gedacht, doch als ich zwei Tage später wieder den Schrank öffnete, war nur noch ein Kondom drin. Ich bin daraufhin ungefähr drei Jahre nicht mehr an diesen Schrank gegangen, weil ich mich vor der Vorstellung, dass meine Eltern miteinander schlafen, ekle. Auch wenn ich so erzeugt wurde. Daran will ich gar nicht denken.

Beichthaus.com Beichte #00024960 vom 16.10.2008 um 23:06:50 Uhr in Basel (28 Kommentare).

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Jeder hasst mich!

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Verzweiflung Hass Gesellschaft

Ich muss beichten, dass ich mich selbst hasse und das Gefühl habe, dass mich sonst auch jeder hasst. Ich fühle mich so verdammt ungeliebt. Ich trauere meinem Ex-Freund, der mich vor einem Monat verlassen hat, total nach und liebe ihn noch immer über alles, wenn nicht […]
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Beichthaus.com Beichte #00017225 vom 10.09.2006 um 09:01:06 Uhr (7 Kommentare).

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“Folge

Ihr seid wertlos!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Ungerechtigkeit Zorn Schule

Mir (w/42) reicht es. Wir sind vor vier Monaten umgezogen, es ging aus beruflichen Gründen leider nicht anders, als in einen 600 Kilometer entfernten Ort zu ziehen. Für unseren jüngeren Sohn (12) hieß das natürlich: Er muss in eine neue Schule, er muss sich neue Freunde suchen. Unser Sohn ist ein sehr offener Mensch, der gerne auf andere zugeht. Leider hat er nie Gehbehinderung, und manche Kinder geben anderen nun mal gar keine Chance. Er wurde bereits innerhalb der ersten Schulstunde übel gehänselt und hatte kaum eine Chance, auf die anderen zuzugehen. Er hat alles versucht - darüberzustehen, mitzulachen, zu kontern - er bekam zwar Aufmerksamkeit, aber trotzdem wurde er ausgeschlossen. Hänseln und schikanieren? Ja. Dazugehören? Nein. In der Klasse ist es leider so, dass da vier "ganz schlimme" Schüler den Ton angeben, der größte Teil der anderen besteht aus Mitläufern, die es nicht schaffen, sich von den Vier zu lösen.


Ich bin eigentlich der Meinung, dass man es als Elternteil oft nur schlimmer macht, wenn man sich einmischt, doch ich habe bemerkt, dass es einfach nicht mehr geht. Unser Kind litt, er hatte einmal sogar gefragt, ob nach dem Tod noch etwas kommt. Also habe ich zunächst mit der Lehrerin gesprochen. Es half nichts. Ich sprach ein zweites Mal mit ihr, und zwar Klartext. Beim zweiten Mal wurde mir so richtig klar, was für ein Mäuschen von Lehrerin da vor mir stand. Wieder änderte sich nichts. Als ich ihn dann mal abgeholt habe, weil wir einen Termin hatten, bekam ich hautnah mit, wie zwei der Jungs ihn richtig umkreisten, hämische Blicke, Sticheleien, Pöbeleien. Ich bin ausgestiegen und habe diesen Kindern verbal so dermaßen den Marsch geblasen, dass sie irgendwann völlig verstört vor mir standen. Ich habe ihnen unter anderem mitgeteilt, dass sie es nicht wert sind, gemocht zu werden. Wert- und nutzlos! Denn sie sind es in meinen Augen. Ja, es gibt Menschen, die in meinen Augen wertlos sind. Sie sind nur auf der Welt, um zu schaden. Ich habe ihnen mitgeteilt, dass mir ihre Eltern richtig, richtig leidtun, dass sie an allem, was in ihren Familien schiefläuft, völlig alleine schuld sind, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ihre Eltern sie lieben.


Seither kam nie mehr etwas vor. Ja, ich bin mir sicher, dass bei vielen solcher Kinder zu Hause die Welt nicht in Ordnung ist, und dass sie alles andere als gute Eltern haben. Doch ich habe ihnen völlig absichtlich das alles gesagt. Denn mit zwölf Jahren hat selbst das Kind mit der schlimmsten Horrorfamilie so langsam zu kapieren, dass man rücksichtsvoll miteinander umgeht. Mein Sohn hat zur schlimmsten Zeit kaum noch gegessen, nicht schlafen können, hatte richtige Panik, wenn es auf den Abend zuging und der nächste Tag immer näher rückte.


Seit ein paar Wochen hat unser Sohn nun endlich Freunde in der Schule gefunden. In der Klasse scheinen sich manche Kinder endlich aus ihrer Mitläuferrolle herausgefunden zu haben. Die vier Jungs sind laut meinem Sohn ziemlich still geworden. Armselige Kreaturen sind sie in meinen Augen immer noch, aber solange sie Ruhe geben, gebe ich sie auch. Zur gleichen Zeit, als ich den Jungs die Leviten gelesen habe, ging von meinem Mann und mir auch ein gepfefferter Brief an die Schulverwaltung. Seit einem Monat hat die Klasse nun eine Lehrerin und einen Lehrer, die sich die Klassenleitung quasi teilen. Beide noch sehr jung, nett und gerecht, aber durchsetzungsfähig und kein Vergleich zum Mäuschen.

Beichthaus.com Beichte #00037636 vom 18.02.2016 um 19:16:30 Uhr (21 Kommentare).

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Spiel mit einem Spielsüchtigen

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Waghalsigkeit Ignoranz Sucht Albstadt

Spiel mit einem Spielsüchtigen
Ich (m) habe einem Mitmenschen vor einiger Zeit Furchtbares angetan. Er ist spielsüchtig und darf nicht in Kontakt mit Wetten und Sonstigem kommen. Dafür hat immer jemand gesorgt. Aber seit einiger Zeit hatte er keine Freunde außer mir und deswegen war ich dafür verantwortlich, ihn von Casinos und jeglichen Wetten fernzuhalten.

Es ist aber im Juni eskaliert. Ich habe mit ein paar Kumpels ein kleines Pokerspiel veranstaltet, bei dem natürlich um Geld gespielt wurde. Er wollte auch mitmachen, aber ich habe ihm gesagt, dass das nicht ginge. Dann hat er gebettelt, deshalb dachte ich mir, wenn der Typ es so will, dann soll er es versuchen. Ich bin irgendwann aus dem Spiel ausgestiegen und habe mich Schlafen gelegt. Als ich dann aufgewacht bin und ihn gefragt habe, wie es bei ihm steht, meinte er, er sei 700 Euro im Minus. Da habe ich ihn gefragt, wie das geht, da er nicht so viel Geld hatte. Einer meiner Kumpels meinte dann, dass er behauptet hätte, dass ich ihm das Geld leihen würde. Ich habe natürlich den anderen das Geld ausgezahlt, war aber wütend. Ich verlangte das Geld von ihm innerhalb von zwei Tagen zurück, da ich damit meinen Anzug und ein paar andere Sachen für den Abiball kaufen wollte. Er hat es aber in zwei Tagen nicht geschafft, da bin ich zu ihm und habe ihm eine unsanfte Lektion erteilt. Er hat daraufhin seinen Roller verkauft und mir das Geld gegeben.

Seine Eltern haben davon Wind bekommen und ihn deswegen aus dem Haus geworfen. Als ich das erfahren habe, wollte ich ihm fürs Erste eine Unterkunft bieten. Er hat es aber abgelehnt und hat mir stattdessen Vorwürfe gemacht, warum ich so sei. Ich habe ihm nur darauf geantwortet, er sei ein Volljähriger, der gezockt und verloren hat und dass ich auch alles hätte verlieren können. Er sagte dazu nur noch, dass er mich hasst und hoffe, dass ich in die Hölle komme. Danach habe ich mich so miserabel gefühlt. Es tut mir leid, aber er möchte nichts mehr von mir wissen. Das ist sehr belastend.

Beichthaus.com Beichte #00034006 vom 24.09.2014 um 18:16:30 Uhr in Albstadt (9 Kommentare).

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“Beichte

Die Gehaltsliste der Eichhörnchen

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Ich beichte, dass ich einen Freund an die Eichhörnchen verkauft habe. Er war ein Untergrundkämpfer gegen das Eichhörnchen-Regime und jetzt ist er tot. Aber was sollte ich tun? Sie haben mir eine Mülltonne voll Geld vor die Türe gestellt. Ich bin ein sehr leicht zu beeinflussender Mensch. Jetzt, da ich auf der Gehaltsliste der Eichhörnchen stehe, habe ich Angst, Besuch vom Verfassungsschutz und BND zu bekommen. Ich will nicht in den Knast.

Beichthaus.com Beichte #00003389 vom 19.12.2005 um 08:15:49 Uhr (3 Kommentare).

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