Die kleine, schwarze Katze

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Drogen Tiere

Ich habe letztens, völlig bekifft, eine kleine, schwarze Katze auf der Straße gefunden, die hat jämmerlich rumgeweint. Dann habe ich probiert, sie mit einer Banane zu füttern, die wollte sie aber nicht essen. Und weil die uns dann hinterher gelaufen ist, habe ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00007154 vom 30.03.2006 um 21:37:06 Uhr (6 Kommentare).

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Falscher Alarm in der U-Bahn

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Lügen Bahn & Co.

Ich (m/24) bin arbeitslos, da ich mir im Beruf ein paar Schnitzer geleistet habe. Die langweilige Arbeit als U-Bahn-Fahrer, die ich nur genommen habe, weil ich nichts anderes gekriegt habe, hat mich nicht ausgefüllt. Aber nach den Anschlägen in Paris wurde meine Arbeit endlich etwas bunter. Denn ich habe die Leute in Schrecken versetzt und es war richtig witzig zu sehen, wie die am Zittern sind und in Panik geraten. Ich habe mit ernster und fester Stimme durchs Mikro mitgeteilt, dass bitte keine Panik ausbrechen soll und die Leute ruhig bleiben sollen, aber es bestehe die Möglichkeit, dass evtl. ein Attentäter in der Bahn ist. Oh Mann. Man hatte das Gefühl, die klopfenden Herzen hören zu können! Während ich mir das Grinsen nicht verkneifen konnte, haben die Leute in die Hosen geschissen.

Ich habe dann bald alles wieder aufgelöst - falscher Alarm, usw. - aber der Spaß war es wert. Das habe ich insgesamt drei Mal gemacht, an drei verschiedenen Tagen innerhalb von vier Wochen. Dann jedoch bin ich aufgeflogen, weil ich beim dritten Mal dabei lachen musste. Die Fahrgäste haben sich beschwert und ich wurde sofort fristlos entlassen, denn leider hatte ich auch den Fehler gemacht, einem Kollegen davon zu erzählen, der das dann bestätigen konnte. Da ich eh schon einmal verwarnt worden war, weil ich während der normalen Fahrtzeit an einer Haltestelle zehn Minuten lang Pause gemacht hatte, um Kaffee zu trinken und mit einem Kollegen zu quatschen, ging das dann ganz schnell. Jetzt finde ich seit Monaten nichts mehr, weil natürlich jeder weiß, was ich angestellt habe und mein Zeugnis daher sehr schlecht ist. Aber ganz ehrlich - der Spaß war es wert. Ein Verfahren vor dem Gericht ist jetzt auch am Laufen, aber egal. Ich werde jetzt selbstständig.

Beichthaus.com Beichte #00008197 vom 21.04.2006 um 19:44:35 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

Warnung: Beichthaus kann süchtig machen

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Sucht Internet

Ich gebe es offen und ehrlich zu: Ich bin Beichthausjunkie. Eigentlich sollte hier irgendwo eine Warnung stehen, dass Beichthaus süchtig macht.

Beichthaus.com Beichte #00006902 vom 26.03.2006 um 21:08:06 Uhr (7 Kommentare).

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Das Pflegekind meiner Eltern

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Engherzigkeit Familie

Ich (w/24) habe vorerst den Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen. An und für sich ist das Verhältnis zu ihnen immer gut gewesen und das ist es jetzt eigentlich auch noch. Mit 18 bin ich ausgezogen, besuchte sie aber etwa einmal pro Woche und telefonierte mehrmals die Woche mit meiner Mama.

Der Grund, warum das jetzt nicht mehr so ist, ist das Pflegekind, das meine Eltern seit etwa 1,5 Jahren haben. Sie haben immer wieder mal ein Pflegekind, das hat schon angefangen, als ich noch zu Hause gewohnt habe. Aber das Kind, das sie momentan haben, ist so unerträglich. Ich kann es nicht mal richtig beschreiben, er ist laut, kreischt oft komplett sinnlos herum, dann weint er wieder, weil er sich zum Tausendsten mal wo gestoßen hat oder manchmal auch einfach so, ich weiß nicht, ob das bei Kindern normal ist. Mir kommt es jedenfalls abartig vor. Und an alle Übermuttis, sogar meine Mama meinte schon, dass er um einiges anstrengender und nervenaufreibender ist, als die vorigen Kinder.

Die letzten Male, wenn ich meine Eltern besuchte, konnten wir uns kaum unterhalten. Er war laut, man versteht sein eigenes Wort nicht, wenn ich ihn anschnauze, kommt von meiner Mama nur "so machst du es auch nicht besser" - schon klar. Aber sie scheints ja auch nicht richtig zu machen. Irgendwann bringt sie ihn ins Bett - er schläft nachmittags immer etwa eine Stunde - und danach ist sie von ihrer Arbeit und der Arbeit mit dem Kleinen so erledigt, dass sie sich auch eine Weile hinlegen will. Dann sitze ich alleine herum, löse ein Kreuzworträtsel und trinke Kaffee bis sie wieder aufsteht. Dann muss ich aber meistens schon wieder fahren, weil ich am nächsten Tag arbeite.

Beim Telefonieren ist es das selbe, man kann kein normales Gespräch führen, weil er immer im Hintergrund zu hören ist. Wenn er kreischt tut mir das im Ohr weh. Wir haben schon so einige Telefonate einfach abgebrochen, weil es sowieso sinnlos war.

Aber letzte Woche dann der Höhepunkt. Es war ausgemacht, dass meine Mama und ich uns auf einen Kaffee trafen, um unseren Urlaub zu planen. Im Dezember fliegen wir gemeinsam eine Woche weg und ich wollte ihr zeigen, was man alles unternehmen könnte und schon die eine oder andere Aktivität im Vorfeld buchen. Ich war auch fest davon überzeugt, dass sie den Kleinen nicht mitnahm, aber was war? E klar, er dabei. Also rein in das Café, ich hab mich so geschämt. Der Kleine rannte auf der Sitzbank auf und ab und meine Mutter machte nicht mehr, als ihm zu sagen, er solle sich setzen. Ein 1,5 Jahre altes Kind hört natürlich darauf. Nach etwa einer halben Stunde meinte sie, dass es so ja doch sinnlos war, weil wir uns nicht in Ruhe unterhalten konnten. Ach, hätte man nicht vorher drauf kommen können?

Seitdem haben wir nichts mehr voneinander gehört. Wir haben uns jetzt nicht gestritten, aber ich war so wahnsinnig enttäuscht und auch verletzt, weil sie sich absolut keine Zeit mehr nimmt. Es ist nur mehr diese Kind wichtig. Ich habe auch keine Lust mehr, zu meinen Eltern zu fahren, um alleine dort zu sitzen und Kaffee zu trinken, da verbringe ich meine wenigen freien Tage lieber damit, meine Wohnung zu putzen, Wäsche zu waschen oder vorzukochen. Da hab ich mehr davon. Mir übrigens egal, wenn mich jemand für herzlos hält, weil ich nur mehr bedingt Verständnis für ein Krisenpflegekind aufbringen kann. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00041615 vom 26.10.2018 um 20:47:06 Uhr (30 Kommentare).

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Mein erstes Bewerbungsgespräch

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Peinlichkeit Verzweiflung Dummheit Arbeit

Ich muss etwas total peinliches beichten. Es war vor anderthalb Jahren, als ich mich bei einer Zahnarztpraxis beworben habe. Es ging um einen Praktikumsplatz. Die Praxis war am anderen Ende der Stadt, mindestens 10 km entfernt und ich kannte mich dort überhaupt nicht aus. Ich habe sogar Leute angesprochen und gefragt, ob sie diese Zahnarztpraxis kennen und alle sagten "Nein". Mit einer Verspätung von 30 Minuten kam ich also irgendwie in die Praxis. Ich fand sie erst, als ich eine Kundin 10 Meter vor der Praxis gefragt habe. Natürlich hat sie mich ausgelacht. Mir wurde gesagt, dass ich im Wartezimmer Platz nehmen solle. Nach wenigen Sekunden kamen zwei Damen und schlossen die Wartezimmertür. Ich war total nervös und konnte nichts im Kopf behalten, was 10 Sekunden vorher gesagt wurde. Nach 5 Minuten Geplapper fragte mich die Zahnärztin plötzlich: "Ich finde es für einen jungen Mann aber ungewöhnlich, sich bei einer Praxis zu bewerben, bei der das gesamte Personal aus Frauen besteht!" Ich war total fertig! Mir kam diese Frage so unerwartet und ungünstig! Das war mein erstes Bewerbungsgespräch überhaupt. Ich fand nur noch die Antwort "Ja, das finde ich auch". Das war so peinlich, dass ich nicht mehr hinsehen konnte. Ich meine, natürlich habe ich mich nicht aufgrund der Frauen dort beworben, bin ja schließlich nicht notgeil. Also war das Gespräch nach 5 Minuten zu Ende. Ich hatte mir geschworen, diese Frau nie wieder in meinem Leben sehen zu wollen und war erst mal froh, dass ich am anderen Ende der Stadt wohne.

Beichthaus.com Beichte #00028738 vom 18.03.2011 um 20:49:31 Uhr (16 Kommentare).

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