Frauen in Burka

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Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft

Frauen in Burka
Es tut mir irgendwie leid, aber ich (w/34) kann Frauen in Burka nicht richtig ernst nehmen. Unser Sohn ist jetzt in der ersten Klasse und zwei Mütter aus der Klasse tragen Burka. Letztens war Elternabend. Ich nehme diese beiden Frauen zwar wahr, aber ich kann und will mit ihnen kein Gespräch beginnen. Zum einen weiß ich nie, wer welche Frau ist. An Augenschlitzen erkenne ich keinen Menschen. Und außerdem sind mir Burkas ehrlich gesagt irgendwie suspekt. Eine Frau in Burka ist für mich irgendwie kein Individuum, sie hat ja nichts, woran man sie erkennen kann. Das alles ist bei mir teilweise bewusst und teilweise unbewusst. Ich ignoriere die beiden Mütter nicht absichtlich, aber sie sind für mich quasi nicht richtig vorhanden. Sie wirken auf mich wie wandelnde Bettlaken mit Augen. Ich möchte niemandem die Burka verbieten (außer an bestimmten Orten, wie Kreditinstituten, Gerichten, Polizeibehörden etc., gehören sie für mich verboten), aber ich möchte auch ehrlich gesagt mit niemandem, der sich bis auf die Augen verhüllt, mehr Worte als "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen" wechseln. Dazu muss ich aber auch sagen, dass die beiden Mütter mit Burka auch nie Kontakt zu anderen suchen, sondern immer nur miteinander im Gespräch sind. Meine Hauptbeichte ist aber, dass ich sie eben nicht so richtig für voll nehmen kann.

Beichthaus.com Beichte #00036931 vom 27.10.2015 um 19:13:19 Uhr (39 Kommentare).

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Fremdgegangen und halb gebeichtet

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Fremdgehen Lügen Last Night Trunksucht

Ich möchte beichten, dass ich meine Ex-Freundin betrogen und ihr nur die halbe Wahrheit gebeichtet habe. Das ganze ist schon ein paar Jahre her. Ich hatte gerade mit dem Studium angefangen und war alleine mit ein paar Kumpels auf einer Oberstufen-Party in unserer alten Schule. Ich hatte ziemlich viel getrunken und mit einer Bekannten die ich schon etwas länger kannte heftig geflirtet. Ich weiß bis heute nicht, wie es passiert ist aber auf einmal war ich mit ihr zusammen auf der Damentoilette in einer Kabine. Wild knutschend hab ich sie dort gefingert. Wir sind dann wieder auf die Tanzfläche und haben dort weitergeknutscht. Meine Kumpels kamen sogar zu mir und haben mich gefragt, ob ich spinne, da ich ja eine Freundin hatte. In diesem Moment war mir alles egal. Wir haben uns dann von der Party geschlichen und sind mit dem Taxi zu mir nach Hause gefahren. Dort haben wir die halbe Nacht in allen erdenklichen Stellungen gevögelt (auch noch ohne Gummi). Am nächsten Tag musste sie ganz früh weg, ich lag im Bett und mir war kotzübel vor schlechtem Gewissen. Ich wusste gar nicht was ich machen sollte. Immerhin haben es dutzende Freunde gesehen.

Mir blieb nichts anderes übrig als es meiner Freundin zu beichten. Allerdings erzählte ich ihr, dass ich voll war und kurz auf der Tanzfläche geknutscht habe, aber sonst nichts weiter passiert ist. Sie hat es mir geglaubt und verziehen. Ich bin zwar nicht mehr mit ihr zusammen, aber sie weiß bis heute nicht, dass ich in dieser Nacht Sex mit einer anderen hatte. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00030111 vom 21.07.2012 um 13:14:48 Uhr (12 Kommentare).

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Integration ist quasi unmöglich!

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Vorurteile Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass sich Integration in Deutschland überhaupt nicht lohnt. Seit mehr oder weniger 18 Jahren lebe ich in einer westfälischen Großstadt, lernte als Kind sehr schnell die Sprache, passte mich der Kultur an, ohne meine ursprüngliche Kultur zu vernachlässigen, hatte noch nie Konflikte mit dem Gesetz, machte den höchsten Schulabschluss und ging neben der Schule sogar noch arbeiten. Trotz alldem bekomme ich bis heute noch von vielen Deutschen zu spüren, dass ich nicht gewollt bin. Ich wurde während meiner Schulzeit wegen meines Migrationshintergrunds und dementsprechenden Aussehens gemobbt und körperlich angegangen. Unglaublich, aber wahr - selbst von anderen Migranten mit fernöstlichem Hintergrund und von manchen Lehrern. Als ich die Schule wechselte, um den höchsten Schulabschluss anzustreben, hörte dieses massive Mobbing an der Schule glücklicherweise auf, aber dieses negative Schubladendenken und die Behandlung, als sei man ein Mensch zweiter Klasse, gingen noch weiter. Egal wohin ich auch gehe.

Viele sprechen meinen Namen absichtlich falsch aus, obwohl Vor- und Nachnamen sich so aussprechen, wie sie gelesen werden. Bei vielen Amtsgängen sowie ärztlichen Untersuchungen bekomme ich häufig das Gefühl, schnell abgespeist und nicht ausreichend beraten oder behandelt zu werden, während sich Beamte sowie Ärzte bei Menschen mit "typisch deutschem" Aussehen vorzugsweise viel mehr bemühen und Zeit nehmen, diese adäquat zu beraten. Dabei bin ich zu jedem freundlich, respektvoll, tolerant und zurückhaltend, weil ich diese Verhaltensregeln nun mal genauso gelehrt bekommen habe, seitdem ich als Kind nach Deutschland kam. Selbst im Alltag, wenn ich neue Menschen kennenlernen möchte, um mich mit ihnen anzufreunden oder gar eine romantische Beziehung aufzubauen, ist es häufig so, dass ich in Schubladen gesteckt und als eine Art "Fetisch", nicht als Mensch wahrgenommen werde. Ich bin ein Mensch, der seine Freundschaften und Beziehungen gut pflegt und immer dazu bereit ist, etwas Neues zu lernen sowie Kompromisse gerne einzugehen.

Doch häufig verlieren die meisten Menschen schnell das Interesse, wenn sie meinen, alles an der Person schon erfahren zu haben und brechen abrupt den Kontakt ab, ohne dass etwas Gravierendes vorgefallen ist. Bei osmanischen Beziehungen ist das häufig auch nicht anders, weshalb es mir auf Dauer schwerfällt, mich neu zu verlieben, da die Menschen oft schnell das Interesse verlieren, bevor überhaupt etwas Neues und Schönes entstehen kann. Dies alles zieht mich so dermaßen runter, dass ich seit meiner Kindheit an Depressionen, Angststörungen und Selbstmordgedanken leide. Darum beichte ich, dass ich mich trotz aller Bemühungen, mich zu integrieren, um mir selbst das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, trotzdem nicht wirklich zu Hause und angenommen fühle.

Beichthaus.com Beichte #00039344 vom 14.02.2017 um 09:43:55 Uhr (31 Kommentare).

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Lesbisch oder nicht lesbisch?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Familie

Ich (w/27) habe meiner Mutter gestanden, dass ich lesbisch bin. Zwei Wochen später habe ich ihr dann erzählt, dass ich einen neuen Freund habe und das Lesbisch-Sein auf später verschiebe. Nach drei Wochen habe ich mit ihm Schluss gemacht und meiner Mutter gesagt, dass ich ab jetzt aber wirklich lesbisch bin. Sie glaubt mir kein Wort mehr.

Beichthaus.com Beichte #00026749 vom 26.07.2009 um 21:02:41 Uhr (45 Kommentare).

Gebeichtet von rudhelm
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Zufallsbeichte
“Folge

Die notorische Lügnerin

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Lügen Falschheit

Ich bin leider eine notorische Lügnerin, und weiß schon fast nicht mehr, wie es noch weitergehen soll. Ich habe auch immer das Gefühl, die Beste sein zu müssen. Am liebsten lüge ich die Menschen in diversen Foren an und erzähle ihnen Geschichten über mein Leben, meine Tochter, meinen Mann und meine Finanzen. Sie sind dann meist neidisch auf mich und meine Familie, und das geilt mich so richtig auf. Dass die aber auch alles glauben, finde ich schon wieder urkomisch. Naja, mal schauen, was mir diese Woche wieder für tolle Lügenmärchen einfallen.

Beichthaus.com Beichte #00017985 vom 05.10.2006 um 23:04:55 Uhr (5 Kommentare).

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