14 cm sind mir nicht genug!

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Fremdgehen Engherzigkeit Verrat Partnerschaft

14 cm sind mir nicht genug!
Ich möchte beichten, dass ich meinen Freund belüge und auch betrüge. Ich liebe ihn sehr, aber er ist leider nicht sehr gut bestückt. Ihm ist das selbst peinlich und er jammert deswegen oft. Ich habe einmal das Maßband gezückt und er hat leider wirklich nur 14cm. Vor ihm hatte ich nur einen und mein Ex hatte ehrliche 19cm. Das ist schon ein deutlicher Abstieg. Ich dachte erst, es sei mir nicht so wichtig, da er mit den Händen und seiner Zunge wirklich geschickt ist, aber das konnte die fehlenden Zentimeter einfach nicht ausgleichen. Ich dachte oft an meinen Ex und habe mich nach langem Überlegen wieder mit ihm getroffen und wir hatten auch Sex. Es war fantastisch wieder richtig etwas zu spüren. Inzwischen treffen wir uns wöchentlich. Meinen Freund lasse ich nur noch ein bis zweimal pro Monat aus Mitleid ran, was dem natürlich zu wenig ist. Es kam deswegen schön öfter zum Streit. Als er mich sogar verlassen wollte, weil wir so lange keinen Sex hatten, heulte ich mich bei meinen Freundinnen aus. Sie trösteten mich mit Alkohol und betrunken erzählte ich ihnen dann die ganze Geschichte. Sie fanden das Ganze ziemlich lustig und machten Witze über kleine Penisse.

Vom Teufel Alkohol geritten habe ich ihnen sogar erotische Fotos von mir und meinem Freund gezeigt. Er hatte sich für die Fotos damals ganz rasiert, weil ein Penis dadurch angeblich größer aussieht. Aber meine Freundinnen meinten, er sähe aus wie ein kleines Kind und auch die Größe von seinem besten Stück würde dazu passen. Am nächsten Tag schämte ich mich sehr dafür. Ich rief sofort meine Freundinnen an und bat sie, das Ganze für sich zu behalten. Sie kicherten, aber versprachen dicht zu halten. Mit meinem Freund ist wieder alles paletti. Bis auf seine Defizite eben. Aber ich betrüge ihn inzwischen seltener und mit dem richtigen Spielzeug gelingt es uns, die Defizite auszugleichen. Ich sehe zwar immer noch ab und zu sehnsüchtig anderen Männern mit gut ausgebeulten Jeans hinterher, es ist mir aber peinlich, wenn mich mein Freund dabei erwischt und ich versuche auch das abzustellen. Was ich leider nicht rückgängig machen kann, sind die belustigten Blicke meiner Freundinnen. Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich meinen Freund so bloßgestellt habe und ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032688 vom 07.02.2014 um 11:23:05 Uhr (91 Kommentare).

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Stickbombe

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Dummheit Falschheit Lügen Schule Geratskirchen

Ich (m/21) habe im Alter von 15 Jahren zusammen mit einem Kumpel etwas selten dämliches auf der Toilette unseres Gymnasiums angestellt. Wir hatten uns Stinkbomben bestellt - diese Tüten in denen sich ein kleiner Wasserbeutel befindet, welchen man durch Druck zum Platzen bringen muss. Wir hatten die glorreiche Idee, diese an besagtem Ort hochgehen zu lassen. Diese setzten wir in der großen Pause auch prompt in die Tat um. Mein Kumpel aktivierte also die Stinkbombe und warf sie in eine Klokabine. Da sie jedoch anscheinend nicht platzen wollte, war ich genötigt draufzutreten. Der Knall war komischerweise vergleichbar mit dem eines Kanonenschlags an Silvester. Das Ganze beobachteten leider ein paar jüngere Schüler der 6. Klasse. So langsam machte sich auf dem Klo ein recht übler Gestank nach faulen Eiern breit. Jedenfalls dachten wir coole Aktion und nach der Pause ging wieder jeder in seinen Unterricht.


Mitten in meiner Deutschstunde klopfte es jedoch an die Tür und der stellvertretende Schulleiter sowie ein weiterer Studiendirektor betraten den Raum. "Wir wollen wissen, ob hier jemand Stinkbomben schmeißt!" lautete die Frage des stellvertretenden Schulleiters. Ich sagte natürlich kein Wort. "Dann holen wir jetzt zwei Schüler herein, die den Übeltäter identifizieren können!" Dann betraten zwei der kleinen Petzen den Raum, welche uns in der Pause beobachtet hatten. "Ja der im weißen T-Shirt wars!" sagte der eine sofort. Damit war ich geliefert. Meinen Kumpel hatten sie auch schon erwischt und mir wurde gesagt, dass wir zur Strafe den Eingangsbereich der Schule für einen Besuch des Bürgermeisters säubern müssten. Weiterhin sollte ich einen Brief von meinen Eltern mitbringen, dass ich sie über meinen Streich informiert habe. Jeder denkt, jetzt ist die Geschichte zu ende, aber das Beste kommt noch. Abends zu Hause dachte ich etwas nach, dass es vielleicht doch etwas komisch ist, einen Brief meiner Eltern mitzubringen, dass sie Bescheid wissen. Der wäre selbstverständlich schnell gefälscht gewesen. Eher kam ich auf den Gedanken, dass der Lehrer bestimmt anrufen wird. Folglich sagte ich meinem jüngeren Bruder (er wusste über den Vorfall Bescheid), er soll ans Telefon gehen, falls es klingelt. Falls einer der Lehrer dran ist, soll er sagen, dass nur sein Vater zu Hause ist und es mir geben.
Eine Minute später klingelte dann auch prompt das Telefon. Ich hörte nur meinen Bruder "schönen guten Abend" und "ja, mein Vater ist da" sagen, woraufhin ich auch schon das Telefon in der Hand hatte. Es war natürlich der Studiendirektor, welcher meinen Eltern von ihrem schlimmen Sohn berichten wollte. Er kaufte mir tatsächlich die ganze Nummer ab und hat wirklich nicht gemerkt, dass ich gar nicht mein Vater bin (unsere Stimmen sind sowieso sehr ähnlich). Er faselte 5 Minuten irgendetwas, dass mein Sohn eigentlich nicht auffällig ist und wohl einen infantilen Rückfall hatte. Als das Gespräch schließlich beendet war, fiel mir ein ganzer Felsbrocken vom Herzen. Allerdings zitterte ich noch mehrere Monate, da der Studiendirektor der Nachbar meines Großvaters war und auch meine Eltern ein wenig kannte. Zum Glück kam das Ganze jedoch nie zur Sprache.

Beichthaus.com Beichte #00028421 vom 20.12.2010 um 15:33:11 Uhr in Geratskirchen (13 Kommentare).

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Filme im realen Leben

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Dummheit Kinder

Seit zwei Jahren spiele ich (m/25) einmal die Woche den Babysitter für einen amerikanischen Freund, der hierher gezogen ist. Umsonst, versteht sich. Er hat zwei anständige Söhne im Alter von 9 und 8 Jahren. Da ich mit ihrem Vater gut befreundet bin, verstehe ich mich auch mit den Kindern bestens. Meistens spiele ich nur mit ihnen, da sie für Hausaufgaben oder Tests zu gescheite Burschen sind. Wir haben es meistens gechillt, ich langweile mich nicht. Nun aber geschah etwas, das mir jetzt noch die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und das einfach nur brüllend komisch ist. Ihr müsst wissen, dass ich ein riesiger Anime-Fan bin. Ich erinnere mich, wie ich kürzlich mit den Jungs spontan über meinen Lieblingsanime "Sword Art Online" gequatscht habe. Kurz gesagt geht es dort um ein virtuelles Spiel - etwa wie World of Warcraft, in dem man Monster töten muss. Dabei setzt sich der Spieler eine Art Helm auf, der sich an die sensorischen und motorischen Gehirnareale verbindet und wodurch man die Vorstellung hat, in einer Fantasiewelt zu sein. Im Verlauf der Geschichte können sich die Spieler nicht mehr ausloggen, weil der Spielhersteller und Antagonist der Serie den Log-out-Button entfernt hat. Zudem führt ein Tod in jener virtuellen Welt automatisch zum Tod in der realen Welt, da die Programmierung so umgestellt wurde, dass bei einem virtuellen Sterben gegen ein Monster das Gehirn tödliche Stromschläge erleidet.


Etwa so erzählte ich den Kindern von diesem Anime. Ich meinte auch zu ihnen, dass mich die Vorstellung, in einer virtuellen Welt zu sein, fasziniert. Wie es mir erscheint, waren die Jungs von dieser Fantasiegeschichte begeistert und befragten mich noch zu den Charakteren, Helden und Antihelden, Episoden und so weiter, wobei ich gerne ausführlich berichtete. Ich dachte mir nichts dabei. Als ich wieder zur Familie fuhr, nahm mich mein Kumpel beiseite und wollte mich sprechen. Er wollte wissen, ob ich seinen Kindern von so einer Art "Zukunftswelt" und einem "virtuellen Helm" erzählt habe, was ich bejahte. Danach brachte er mich ins Kinderzimmer und zeigte mir Kratzer, die der jüngere Knabe vom älteren Bruder eingesteckt hatte. Ich verstand nur Bahnhof. Der Vater klärte mich auf, indem er mir erzählte, wie die beiden vor ein paar Tagen in der Garage ihre Fahrradhelme geholt hätten und meine erzählte Geschichte nachspielen wollten. Dabei wäre der Ältere der Spieler und der Jüngere der Bösewicht gewesen. Um die vermeintlichen Stromschläge zu simulieren, begann der jüngere Bursche plötzlich auf dem vom Bruder aufgesetzten Helm rumzufausten. Danach hätten sich die beiden heftig zerstritten und dem Vater folglich alles erzählt. Als ich die Story gehört hatte, konnte ich nicht anders als den Lacher meines Lebens freizulassen. Der Vater gesellte sich schnell dazu, während die Kinder uns verdutzt anglotzten.


Nun ist alles wie vorher. Mir tut es leid, dass meine erzählte Geschichte einen Streit ausgelöst hat. Aber ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass zwei helle Köpfchen, die angeblich in der Schule die Klügsten sind, zu so einem unnötigen Tohuwabohu fähig gewesen wären. Hat das was mit der amerikanischen, ernstnehmenden Mentalität zu tun? Ich muss wohl aufpassen, was die beiden von mir in Zukunft hören. Wer weiß, was passieren könnte, wenn ich denen von Filmen wie "Fight Club" oder "Machete" erzähle.

Beichthaus.com Beichte #00033778 vom 18.08.2014 um 11:23:22 Uhr (10 Kommentare).

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Geld für Zigaretten und Bier

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Geiz Habgier Engherzigkeit

Ich habe am vergangenen Wochenende Zigaretten und Bier an der Tankstelle gekauft. Die nette Verkäuferin hat mir allerdings eine XXL-Packung und dazu noch die falsche Zigarettenmarke geben wollen. Sie hatte es schon eingescannt, als ich sie darauf aufmerksam gemacht habe. Sie konnte es nicht mehr stornieren und hat deshalb im Kopf die Beträge zusammengerechnet (was schon falsch war). Aber als sie mir dann 12,73 Euro zurückgab, obwohl ich nur 10 gezahlt hatte, sagte ich bewusst nichts und habe mich dann spitzbübisch gefreut, Geld für Bier und Zigaretten zu bekommen. Allerdings tut mir im Nachhinein die nette Verkäuferin leid.

Beichthaus.com Beichte #00038174 vom 02.05.2016 um 15:55:24 Uhr (7 Kommentare).

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Ein Montagmorgen in der Bahn

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Neulich stieg ich mit meinem MP3-Player in den Ohren in den Zug und setzte mich in ein Zwischenabteil, das nur aus zwei Viererplätzen bestand und das neben mir noch von einer alten Frau besetzt wurde. Ich wollte bloß noch das angefangene Lied zu Ende hören und dann in aller Ruhe etwas lesen, als diese alte Schachtel mich äußerst unhöflich fragte, ob ich einen Gehörschaden hätte, worauf ich sie in meinen Plan, lediglich dieses Lied noch zu beenden, einweihte und weiterhörte. Aber damit wollte sich diese runzlige Kuh nicht abfinden und sülzte mich von der Seite voll, woraufhin ich freundlich aber bestimmt fragte, ob sie denn einen Gehirnschaden hätte, weil sie die BILD vor sich ausgebreitet hat. Nun glaubte sie das Recht zu haben, mir ihre dümmlichen Beleidigungen an den Kopf zu werfen, die ich aber wegen meines MP3-Players nicht verstand.

Selbstverständlich schaltete ich ihn auf der ca. 50 Minuten dauernden Fahrt nicht mehr ab, obwohl ich eigentlich gar keine Musik mehr hören wollte, aber wenn irgendwelche alten Bastarde meinen, auf jegliche Anstandsregeln verzichten zu können, die sie von der Jugend stets einfordern, sollen sie ruhig ihre eigene Medizin zu schmecken bekommen. Der krönende Abschluss der Fahrt war allerdings, dass auf das heftige Gemecker hin jemand aus dem Nachbarabteil kam, um sich zu erkundigen, was denn hier vor sich gehe und auf die Aussage, ich höre zu laut Musik, entgegnete: "Ihn hört man im Nachbarabteil aber nicht, sie schon!" Damit war mein Montagmorgen gerettet. Ich beichte dies übrigens nicht, weil ich mich schäme, sondern weil ich auf mein Verhalten unheimlich stolz bin.

Beichthaus.com Beichte #00023038 vom 28.09.2007 um 07:09:15 Uhr (16 Kommentare).

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