Der Messie

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Habgier Morallosigkeit Neurosen Geld

Ich (m) habe etwas für meinen Onkel zu beichten, was mich schon den ganzen Tag beschäftigt. Heute halfen mein Vater und ich meinem Onkel beim Transport eines großen Schranks - bestehend aus mehreren Teilen, bestimmt 25 Jahre alt, den er verkauft hatte. Wir fuhren den Schrank mit dem Wagen zum Käufer und bauten ihn dort auf, weil dieser mit seinen siebzig Jahren nicht mehr alleine dazu fähig war. Der Käufer machte auf mich auch einen netten, aber doch etwas verwirrten und zappeligen Eindruck, jedoch dachte ich mir nichts groß dabei. Während der Fahrt sagte mein Onkel uns, dass der Mann einer ist, der alles sammelt. Schon in diesem Moment habe ich mir ausgemalt, wie es dort wohl aussehen mag. Und es war so, wie man es manchmal im Fernsehen sieht, eventuell sogar schlimmer: Allein die Garage stand voll mit jeglichen Sachen aus Holz, eine Decke hing dort auch - nur der Weg für die Reifen seines Autos war sauber. Auch der Garten war voller Müll. In die Wohnung gingen wir zwar nicht direkt, aber schon der große Eingangsbereich war fast völlig zugestellt.


Ich konnte nicht anders und habe dann unauffällig eine der Türen geöffnet. Alles war voller Müll, nur mit einem Weg zum Durchgehen. Als wir fertig waren, bekam mein Onkel das Geld für den Schrank und der Mann gab mir 20 Euro, was ich natürlich nicht annehmen wollte, aber er bestand darauf und wurde auch etwas laut. Auf der Rückfahrt erzählte mir mein Onkel, dass besagter Mann seit dem Tod seiner Mutter vor sieben Jahren so ist, davor hielt es sich wohl in Grenzen. Danach machte ich meinem Onkel Vorwürfe und fragte, wieso er die Situation dieses armen Mannes ausnutzte, indem er ihm etwas verkaufte, das er sowieso nie benutzen wird. Daraufhin antwortete er, dass der Mann den Schrank aber unbedingt haben wollte und das er durch das Erbe ziemlich viel Geld hätte. Wieder sagte ich, dass das kein Grund sei und dass der Mann gar nichts dafür kann, da er ein psychisches Problem hat, das war meinem Onkel aber egal und er sagte, dass er halt eine Macke habe. Mir ging es jedenfalls überhaupt nicht gut, und ich war den Tränen nah, wahrscheinlich, da mir die Situation des Käufers sehr traurig erschien. Zu Hause schenkte ich das Geld direkt meiner Mutter und sagte, dass ich es nicht haben möchte, da es auf Kosten einer Person ist, die ein trauriges Leben hat und dass wir quasi seine Situation ausgenutzt haben. Ich habe auch schon im Internet geguckt, ob es Möglichkeiten gibt, ihm zu helfen, habe aber nicht direkt etwas gefunden. Jedenfalls möchte ich beichten, dass mein Onkel den Zustand eines älteren Herren ausgenutzt hat, um Profit zu machen und ihm sogar noch versprochen hat, ihm mehrere Sachen kostenlos zu bringen, da er ja so ein netter Kerl ist.

Beichthaus.com Beichte #00033004 vom 06.04.2014 um 01:45:02 Uhr (10 Kommentare).

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Mein erster Job

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Diebstahl Morallosigkeit Habgier Arbeit Restaurant

Ich möchte heute eine Beichte ablegen, die ich schon seit einigen Jahren mit mir rumtrage. Ich habe mit jungen Jahren angefangen zu arbeiten. Als ich mit 15 Jahren auf der Straße angesprochen wurde, ob ich nicht als Gast den Laden des nettwirkenden Herren mit meiner […]
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Beichthaus.com Beichte #00028426 vom 21.12.2010 um 16:52:05 Uhr (53 Kommentare).

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Den Teppich kann man einfach umdrehen

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Ekel Unreinlichkeit Boshaftigkeit

Wenn ich bei anderen Leuten auf einer Party bin und ich mal wieder einen zu viel gehoben hab und mich übergeben muss, dann reiere ich so richtig schön einen auf den Teppich und drehe diesen dann um. Ich lache mich immer halb tot, wenn die Partygeber diesen dann sauber machen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00019853 vom 26.12.2006 um 04:49:22 Uhr (6 Kommentare).

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Schutzhülle fürs Handy

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Diebstahl Betrug Shopping Dortmund

Vor einiger Zeit wollte ich für mein Handy in der Innenstadt eine Schutzhülle kaufen. Dabei kam ich an einem T-Mobile Shop vorbei und versuchte dort mein Glück. Sie hatten auch ein ganz schönes Modell da, welches ich mir zusammen mit einer Packung Schutzfolien kaufen […]
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Beichthaus.com Beichte #00028456 vom 02.01.2011 um 01:01:52 Uhr in Dortmund (24 Kommentare).

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Der Schlüssel meines Chefs

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Ekel Dummheit Chef Arbeit

Der Schlüssel meines Chefs
Ich habe letztes Jahr, bei meinem Praktikum, versehentlich auf den Schlüsselbund meines Chefs gepisst. Er hatte mir den Bund gegeben, damit ich in berufsinterne, abgeschlossene Räume konnte. Als ich dann mein kleines Geschäft an einem Urinal erledigen wollte, fiel mir, als ich meine Blase bereits zur Hälfte entleert hatte, der Schlüssel aus der Innentasche meiner Jacke. Bis ich dies bemerkte, ist noch weiterer Urin auf den Schlüssel geplätschert. Ich habe ihn danach raus geholt und abgewaschen. Es tut mir zwar leid, dass mein Chef einen vollgepissten Schlüssel hat, da er immer nett war, aber ich muss trotzdem lachen, wenn ich daran zurückdenke.

Beichthaus.com Beichte #00031221 vom 17.05.2013 um 14:59:22 Uhr (6 Kommentare).

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