Pflegefall Schwiegermutter

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Boshaftigkeit Familie Hagen

Ich beichte, dass ich Schadenfreude empfinde, dass meine Schwiegermutter eine schwere Krankheit bekommen hat. Meine Schwiegermutter ist eine eitle boshafte Frau, immer über andere herziehen. Sie ist die Schönste mit 82 Jahren, Leggins und blauen Fingernägeln. Was ich am meisten hasse, ist ihr lästern über andere Leute in ihrem Alter, die am Rollator gehen oder dement sind.

Zum Beispiel: "Oh sieh mal. die ist auch balla balla." Dann kam September 2018. Sie kollabierte in ihrer Wohnung. Mit RTW ins Krankenhaus, alle dachten Schlaganfall. Diagnose Hirntumor (gutartig), Operation, Reha und das ganze Programm. Nach der Reha: Geht sie jetzt am Rollator, braucht einen Badewannenlift, hat Pflegestufe 2. Ich weiss, es ist scheisse von mir, aber ich gönne ihr das. Ich empfinde es als gerechte Strafe, ich kann leider nicht anders, obwohl ich weiss, dass es falsch ist.

Beichthaus.com Beichte #00041844 vom 21.05.2019 um 10:55:24 Uhr in Hagen (Freiburger Straße) (16 Kommentare).

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Der Wunsch nach Vergewaltigung

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Wollust Gewalt Intim Hötensleben

Ich mache mir Gedanken um meine Sexualität, die in manchen Phasen recht pervers ist. Wahrscheinlich nicht pervers genug um mich als psychisch krank einzustufen. Jedenfalls tue ich das nicht. Ich stehe auf Vergewaltigungen und weiß nicht warum. Ich fantasiere darüber, […]
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Beichthaus.com Beichte #00029683 vom 04.01.2012 um 16:51:57 Uhr in Hötensleben (28 Kommentare).

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“Beichte

Das richtige Alter um Vater zu werden?

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Verzweiflung Falschheit Familie

Ich (m/27) weiß nicht, an wen ich mich sonst wenden soll. Ich habe das Gefühl, meine ganze Familie still und heimlich zu betrügen. Es ist so, dass ich jetzt in einem Alter bin, in dem mein Vater Kinder bekommen hat und immer mal wieder vorsichtige Fragen von meiner Familie kommen, ob denn nicht mal mit einem Nachkommen von mir zu rechnen sei. Meine Verwandten scheinen zu glauben, dass ich, was Frauen angeht, nur sehr verschwiegen bin. Die Wahrheit ist: Es gibt einfach nichts zu verschweigen. So traurig das klingt, bisher hatte ich nie auch nur den Ansatz einer Beziehung. Nicht dass ich nicht wollte, aber durch Mobbing in der Pubertät fehlt mir Selbstwertgefühl und ich konnte keine Erfahrung im Umgang mit dem anderen Geschlecht sammeln. Selbst wenn mir ein Mädchen gefällt, habe ich keine Ahnung, was als Nächstes zu tun wäre. Wovor ich allerdings wirklich Angst habe, ist, dass mit den kommenden zehn Jahren meine Familie immer mehr begreifen wird, wie es sich wirklich verhält. Auch ohne, dass ich etwas sage.


Leider kann ich mich damit niemandem anvertrauen. In meinem kleinen, aber feinen Freundeskreis wird dem Thema zum Glück kaum Beachtung geschenkt und in meiner Familie verbreitet sich leider alles, was man sagt oder tut, sofort wie ein Lauffeuer. Da mein Vater im Gegensatz zu mir sehr selbstbewusst ist, nie über Frauenmangel klagen konnte und meine Mutter durch ihr gutes Aussehen immer begehrt war, würden sie wahrscheinlich sowieso nicht verstehen, wo das Problem liegt. Nur fürchte ich den Moment, in dem meine Mutter die Wahrheit wirklich versteht. Da ich ihr viel bedeute und sie viele Hoffnungen in mich setzt, wird sie das sicher schwer treffen.

Beichthaus.com Beichte #00035798 vom 26.05.2015 um 22:51:01 Uhr (18 Kommentare).

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Ruhe bitte!

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Aggression Zorn Ignoranz Studentenleben

Ruhe bitte!
Ich (m) war vor einigen Wochen in der Uni-Bibliothek. Ich wollte eigentlich nur dahin und mir einige Sachen aus einem Buch raussschreiben, das dort nur als Präsenzexemplar vorhanden ist. Also nahm ich mir das Buch und schrieb raus was das Zeug hielt. Ich stand ziemlich unter Zeitdruck, denn die Klausur war ein Tag später. Dann kam ein Typ, setzte sich mir genau gegenüber und musste ständig laut sein Buch lesen. Als ich ihn daraufhin bat doch etwas leiser zu lesen, sagte er "Geht nicht. Sonst raff ich nix", gut dachte ich mir wechsele ich einfach den Tisch, dann gehts. Fünf Minuten später setzte sich auch dahin ein junges Mädel, die auch nicht leise lesen konnte, sondern ständig vor sich hin nuschelte. Das hat mich wieder sau-nervös gemacht. Ich musste das was ich gelesen habe, ständig von vorne lesen, da ich mich einfach nicht konzentrieren konnte. Gut, dachte ich mir, das Mädchen sah sehr freundlich aus, so fragte ich auch sie ob sie denn nicht leiser lesen könnte. Von ihr bekam ich eine ähnliche Antwort wie von dem Typen zuvor. Kurze Zeit nachdem sich meine Wut auf diese Ignoranz so aufgekocht hat, dass ich kaum noch atmen konnte, habe ich völlig die Nerven verloren.

Ich bin aufgestanden und habe diese dumme Funz angeschrien, ob sie denn nicht leise lesen gelernt hat. Dem Typ am anderen Tisch habe ich gefragt, ob er mit seinen Flaschenböden auf der Nase das Buch nicht von draußen aus lesen könne. Ich hatte das Buch hingelegt und wollte gerade gehen, da kam der Bibliothekar, der immer die Studentinnen anbaggert und wollte eine große Nummer daraus machen und sich als Held aufspielen. Dem habe ich es dann auch noch gegeben, indem ich ihn darauf hingewiesen habe, dass sein Gewicht locker meine Handynummer sein könnte. Als ich mich vor der Tür abreagiert hatte, tat es mir furchtbar Leid. Ich wollte noch rein gehen und mich entschuldigen, aber die ganze Nummer war mir zu peinlich. Ich hatte aus dem Affekt gehandelt, mein Gehirn war bereits ausgeschaltet.

Beichthaus.com Beichte #00028423 vom 21.12.2010 um 02:25:22 Uhr (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Haufen im Shisha-Karton

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Manie Ekel Feigheit Lügen WG

Ich glaube, ich bin nicht mehr normal. Ich traue mich nicht, "groß" auf die Toilette zu gehen. Ich habe Angst, dass meine Mitbewohner im Wohnheim etwas mitbekommen könnten. Ich habe da voll die Phobie. Ich kann das nur in Ruhe, wenn keiner im Haus ist. Das ist aber selten der Fall. Also habe ich mich in meinem Zimmer verkrochen und habe in einen Shisha-Karton geschissen! Ich habe dann das Zimmer durchlüftet und alles war wie vorher. Keiner hat was mitbekommen. Den Karton habe ich zugemacht und ihn bei unserem "Allgemeinheitsmüll" entsorgt. Am nächsten Tag hat der Hausmeister bei uns geklingelt. Er hat sich beschwert, dass Pappe da nicht hingehört und getrennt werden soll, und was wir doch für Schweine sind. Natürlich waren alle ziemlich verwirrt, bis er uns dann darüber aufklärte, dass in den Karton geschissen worden war. Natürlich haben die anderen das abgestritten und ich habe noch versucht, das auf die alten Omas unter uns zu schieben - womit ich mir ein Eigentor geschossen habe. Der Hausmeister meinte daraufhin nur, dass er nicht glaubt, dass die alten Damen unter uns Shisha rauchen würden. Die anderen wussten natürlich, dass ich mir eine Shisha gekauft hatte, und sagten das auch. Ich lief an wie eine Tomate und alle haben angefangen zu lachen wie die Verrückten. Der Hausmeister fand das ganz und gar nicht lustig. Ich auch nicht. Ich wäre am liebsten gestorben.

Beichthaus.com Beichte #00034138 vom 19.10.2014 um 18:59:20 Uhr (16 Kommentare).

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