Dünnpfiff nach Karneval

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Trunksucht Ernährung Bonn

Mir (m/30) ist letztes Jahr beim Karneval etwas Blödes passiert. Ich war schon ziemlich angetrunken, da beschloss unsere Gruppe, noch eine Currywurst essen zu gehen. Ich wollte sie natürlich extrascharf. Danach feierten wir weiter. Nach etlichen weiteren Bierchen wollte ich nach Hause und meinen Rausch ausschlafen. Ich stand dann an der Bushaltestelle und merkte, wie mein Magen grummelte. Es wurde innerhalb von 30 Sekunden so schlimm, dass ich mir plötzlich in die Hose geschissen habe. Keine feste Wurst sondern übelst flüssig. Zum Glück hatte ich unter meinem Kostüm eine Jeans an, sodass das Meiste aufgefangen wurde. Ich wartete also auf den Bus und fuhr nach Hause. Natürlich rochen die meisten Leute meinen Gestank, mir war das so peinlich. Von der Bushaltestelle nach Hause merkte ich, dass ich auch dringend Pipi machen muss, da ich aber Angst hatte, durch die Sauerei meine Hose auszuziehen, habe ich gleich noch einmal in die Hose gemacht. Zu Hause habe ich mich ausgezogen, mich gereinigt und sämtliche Klamotten weggeschmissen. War das peinlich!

Beichthaus.com Beichte #00026872 vom 18.08.2009 um 10:43:07 Uhr in Bonn (28 Kommentare).

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Ich will kein Kind mit meinem Mann!

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Engherzigkeit Feigheit Familie Kinder

Ich (w/23) beichte, dass ich keine Kinder mit meinem Partner möchte. An sich nicht schlimm und auch im Bezug auf unser Alter eigentlich kein Thema. Jedoch haben wir beide fixe, nicht schlecht bezahlte Jobs und er redet immer davon, jung Vater werden zu wollen, also würde grundsätzlich nichts dagegen sprechen. Ich habe eigentlich kein Bedürfnis Kinder zu bekommen, aber wenn es sich ergeben sollte oder auf Wunsch eines verantwortungsvollen Partners, warum nicht. Aber da fängt es halt schon an: verantwortungsvoll. Mein Partner kann nicht mit Geld umgehen, hat bei mir und der Bank Schulden (sobald er Anfang des Monats nach Abzug der Miete "nur" ein paar hundert im Minus ist, denkt er, er hätte wieder Geld und wirft es aus dem Fenster; kauft sich Klamotten oder anderen unnötigen Kram, von dem er genug hat oder es nie benutzen wird, schmeißt eine Runde nach der Anderen und will ständig Taxi fahren, obwohl wir öffentlich gut angebunden sind.), wird in vielerlei Hinsicht schnell maßlos, macht im Haushalt so gut wie nichts (nicht aus Boshaftigkeit, sondern einfach weil es ihm wurscht ist und er ein anderes Reinheitsbedürfnis hat als ich, und ich habe definitiv keinen Putzfimmel).

Zudem ist er durch seinen Job phasenweise seltener daheim als ich, würde also auf die klassische Rollenverteilung hinauslaufen, dass ich allein mit dem Kind zu Hause bleiben und das meiste machen darf. Er ist sehr unselbstständig, vergesslich und unorganisiert. Wenn man ihm etwas aufträgt, macht er eine Sache lieblos und den Rest gar nicht. Gespräche bringen nichts, er ist zwar einsichtig, aber ändert sein Verhalten nicht. Ich liebe ihn und zweifele gar nicht an seinen Fähigkeiten als Vater, aber ich habe jetzt schon ein Kind daheim, da brauche ich nicht noch mehr. Ich verstehe nicht, wie man an Kinder denken kann, wenn man ohne Hilfe selbst nichts auf die Reihe kriegt. Wie mache ich meinem Partner klar, dass ich nichts gegen Kinder habe, aber nicht mit ihm als Vater... Und das am besten, ohne ihn zu verletzen?

Beichthaus.com Beichte #00040310 vom 14.09.2017 um 14:25:52 Uhr (28 Kommentare).

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“Folge

Qualifiziertes Nichtstun

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Faulheit Ungerechtigkeit Verschwendung Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich mich Tag für Tag quasi fürs Nichtstun bezahlen lasse. Ich habe eine recht hohe und äußerst gute Position bei einer deutschen Fluggesellschaft mit Dienstwagen, eigenem Büro und einigen Leuten, die für mich arbeiten. Während ich am Anfang, als ich neu von einer anderen Fluggesellschaft gewechselt bin, noch wirklich geackert habe, lasse ich mittlerweile einfach den faulen Typ raushängen. Wenn ich am Morgen ins Büro komme, briefe ich kurz meine Mitarbeiter auf den Tag. Danach trinke ich erst einmal eine Stunde lang Kaffee und gucke fern im Pausenraum. Rauche ein paar Zigaretten. Ich muss ja ein bisschen wach werden. Danach fahre ich mit dem teuren Dienstwagen der Firma zum Bäcker und esse etwas Kräftiges. Anschließend geht es wieder in den Pausenraum zum Kaffee. Ich gehe auch während der Arbeitszeit Einkaufen, bezahle private Rechnungen, telefoniere mit Freuden, zocke Handyspiele, gehe zum Friseur, mache Sport und all so etwas.


Meine Chefs wissen das. Und machen nichts dagegen. Sie wissen, dass ich, wenn es darauf ankommt, echt gut bin. Und das ist auch so. Ich habe die Firma einige Male wortwörtlich "aus der Scheiße geholt." Auf meinem Gebiet bin ich nämlich wirklich gut. Ich möchte beichten, dass ich wirklich ein angenehmes Leben führe, privat einen tollen Sportwagen fahre, zwei Wohnsitze habe, in angesagte Clubs gehe und so weiter. Und dass ich Geld verdiene, ohne etwas dafür zu tun. Gegenüber meinen Chefs tut mir das nicht leid, immerhin haben sie sich bewusst dafür entschieden und sind auch zufrieden mit mir. Einfach weil ich es kann, wenn es sein muss. Nur meine Jungs tun mir ein bisschen leid. Sie arbeiten jeden Tag sehr hart und lange und verdienen weniger Geld. Und sehen dabei, wie ich einfach rumhänge. Tut mir Leid Jungs, ihr seid super!

Beichthaus.com Beichte #00033615 vom 17.07.2014 um 06:36:57 Uhr (21 Kommentare).

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Nudeln ohne Salz

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Waghalsigkeit Ernährung

Ich koche Nudeln immer ohne Salz.

Beichthaus.com Beichte #00000231 vom 11.10.2005 um 09:05:24 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Die Lüge meiner Schwangerschaft

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Lügen Falschheit Zorn Ex Schwangerschaft Söhrewald

Die Lüge meiner Schwangerschaft
Ich möchte beichten, dass ich meinem Ex-Freund - damals noch Freund - eine Schwangerschaft vorgegaukelt habe. Wie ich auf diese kindische Idee gekommen bin? Das Ganze ist jetzt ungefähr zwei Jahre her, er war damals 18, ich 19 Jahre alt. An einem Tag waren wir gemeinsam unterwegs und stiegen in den überfüllten Bus. Neben uns waren auch einige Kinder im Grundschulalter im Bus und meinten, sich mit lautem, quietschenden Geschrei rücksichtslos breitmachen und durchquetschen zu müssen, als wären sie die Einzigen im Bus. Dabei bekamen sowohl mein Freund als auch ich und bestimmt auch etliche andere Leute ständig diese dämlichen Kastenschulränzen dieser kleinen Plagen mit voller Wucht in die Seiten gerammt. Darauf, die Ranzen einfach mal abzusetzen, kam natürlich keiner. Als wir an unserem Zielort angekommen waren und aus dem Bus stiegen, sagten wir beide mehr oder weniger zeitgleich "Ich hasse kleine Kinder". Was zumindest von meiner Seite aus eigentlich nicht stimmt, sondern mir eher scherzhaft über die Lippen kam, da ich später ja schließlich auch Kinder haben möchte und von den Kindern im Bus in dem Moment einfach genervt war.

Mein Freund schien die Aussage im Gegensatz zu mir allerdings ernst zu meinen und so kamen wir urplötzlich auf das Thema Sterilisation und seine Vor- und Nachteile zu sprechen. Dazu meinte er dann ernsthaft, dass er schon jetzt über eine Sterilisation nachdenkt, um sich später einmal nicht um ein "nervendes, schreiendes Etwas" kümmern zu müssen. So beschloss ich kurzerhand, ihm eine Schwangerschaft vorzugaukeln, einfach nur seiner erwarteten Reaktion wegen. Als ich ihm dann die "Schwangerschaft" beichtete, reagierte er wie erwartet schockiert, schwieg aber, bis dann auf einmal aus ihm herausplatzte, er fühle sich noch gar nicht bereit dazu, Vater zu werden und dass ich das Kind unbedingt abtreiben müsste. Ich beschloss, das Spiel noch ein wenig weiter zu spielen und erzählte ihm ein paar Tage später, ich würde Zwillinge erwarten und zeigte ihm sogar Ultraschallbilder, die ich mir aus dem Internet besorgt hatte, was ihm aber zu dem Zeitpunkt nicht auffiel. Er fiel aus allen Wolken, kam aber anscheinend dann doch ins Grübeln, war aber nach wie vor immer noch für eine Abtreibung.

Ich nannte ihm dann irgendwann auch einen ausgedachten Abtreibungstermin und erwähnte immer und immer wieder, wie schlecht es mir bei dem Gedanken ginge und wie ich mich freuen würde, wenn er mich begleiten oder wenigstens im Anschluss besuchen würde. An besagtem Tag, an dem er sich durch irgendeinen fadenscheinigen Grund herausredete, um mich zu dem nicht existenten Termin zu begleiten, schrieb ich ihm abends eine SMS, in der ich ihm mitteilte, dass ich mich gegen eine Abtreibung und für das Kind entschieden habe. Kurz darauf habe ich erfahren, dass er eine Andere hatte, mit der er mich schon die ganze Zeit betrogen hat. Aus Rache habe ich seiner Neuen dann auch "wie durch Zufall" die Info über meine angebliche Schwangerschaft zukommen lassen, welche ihn prompt verlassen hat. Ebenso habe ich es seinen ganzen Freunden erzählt und sogar einen Brief an seine Mutter geschrieben, mit der es natürlich auch mächtig Ärger gab, was ihm denn einfalle, mich so zu belügen und nicht zu dem Kind zu stehen. Ich weiß, dass die Vortäuschung einer Schwangerschaft eine absolut kindische Aktion war. Aber dadurch habe ich herausgefunden, was für ein Arschloch er ist und wünsche mir, dass er sich wirklich eines Tages sterilisieren lässt, da wirklich kein Kind und keine Frau so jemanden als Vater und Mann verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00036104 vom 06.07.2015 um 23:30:06 Uhr in Söhrewald (19 Kommentare).

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