Von Strebern und Schleimern

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Stolz Hochmut Studentenleben Buttenwiesen

Ich war früher eine ziemlich faule Socke und ein richtiger Unruhestifter. Also einer von denen, für die Schule nur bedeutete, dass sie Freunde treffen und mit Mädchen flirten konnten. Ich war unserem Klassenlehrer ein ziemlicher Dorn im Auge, wurde entsprechend häufig auch nach vorn an die Tafel bestellt und öffentlich mit meinem Unwissen "gedemütigt", was damals ziemlich "cool" auf Frauen und Clique gewirkt hat. Mindestens genau so nervig wie mein Klassenlehrer waren die Streber und Schleimer, welche nach jeder Klassenarbeit zu mir stolzierten, um ihre Nase über meine Note zu rümpfen und mir ein Leben auf der Straße zu prophezeien.


Nach dem Abi bin ich studieren gegangen und habe auch mit 1,7 abgeschlossen. Das lag zum einen daran, dass ich mir die Vorlesungen und die Zeit zum Lernen frei gestalten konnte. Wesentlicher war aber die Erkenntnis, dass die coolen Kids (Oder auch Alphas) im Studium die Einser-Studenten sind, weil diese später Geld verdienen. Auch wenn das Geschrei jetzt groß ist und jede Frau gerne behauptet, dass das so nicht stimmt. Geld alleine bringt nichts, das stimmt schon. Wenn eine Frau aber die Wahl hat, steigt sie immer in den dicken BMW. Mittlerweile habe ich mein Studium schon etwas hinter mir, arbeite in einem großen Unternehmen und verdiene mit Ende zwanzig meine 65.000 Euro.
Wie ich darauf komme? - Ich habe heute, dank einem Social Network, erfahren, dass einer meiner lieben "Klassenstreber" zum dritten Mal durch das Studium geflogen ist, und kann mir die Schadenfreude einfach nicht verkneifen.

Beichthaus.com Beichte #00031633 vom 22.07.2013 um 01:53:43 Uhr in Buttenwiesen (31 Kommentare).

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Der spontane Dreier

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Begehrlichkeit Eitelkeit Intim

Ich beichte, dass ich (22) und mein Freund (30) vor einem halben Jahr einen Dreier hatten, sehr spontan, und das war echt ganz gut. Leider war ich betrunken und bin selbst nicht auf meine Kosten gekommen. Der Typ fand es denke ich gut und hat danach bei meinem Freund […]
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Beichthaus.com Beichte #00041537 vom 05.09.2018 um 10:25:37 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Analsex au dem Teppich

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Ich muss etwas beichten. Meine Eltern waren mal im Urlaub und ich hatte hemmungslosen An*ls*x mit meiner Freundin auf unserem schönen teuren Teppich. Irgendwie ist irgendwas kaputt gegangen bei meiner Freundin und die Schweinerei auf dem Teppich könnt ihr euch sicher denken. Haben ihn nicht mehr sauber gekriegt. Als meine Eltern wiederkamen, habe ich ihnen erzählt, dass es der Hund war. Sie haben ihn einschläfern lassen. Was bin ich doch für ein grausamer Mensch!

Beichthaus.com Beichte #00006530 vom 17.03.2006 um 06:21:38 Uhr (9 Kommentare).

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Meine Ex, die wichtigste Person meines Lebens

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Verzweiflung Begehrlichkeit Ex Missen-Wilhams

Am Freitag hat meine Freundin nach fast vier Jahren für mich völlig überraschend mit mir Schluss gemacht, weil sie einen neuen Kerl kennengelernt hat. Sie kennt den Typen wohl schon seit vier Wochen, hat aber aus Rücksicht auf eine wichtige Prüfung von mir bis Freitag gewartet, um persönlich mit mir Schluss zu machen. Da sie selbst total geweint hat und ich ihre Schuldgefühle nicht noch weiter verstärken wollte, habe ich so getan, als ob ich das verstehen könnte und es mich fast gar nicht stören würde, ja ich es fast sogar begrüßen würde. Dabei weiß ich gar nicht, wie es ohne sie weitergehen soll, mein Leben ist so leer und wirkt so sinnlos. Ich wohne in einer fremden Stadt, wo ich außer sporadischen Bekanntschafen nichts habe und völlig allein bin. Die Tatsache, dass sie auch meine beste Freundin gewesen ist, macht die Sache noch viel schwerer.

Wir konnten immer über alles reden und haben soviel miteinander durchgemacht. Ich will sie nicht verlieren, da ich sie so unglaublich liebe, was ich ihr aber leider viel zu selten gezeigt habe. Ich habe sie nicht so behandelt wie es eine Prinzessin, wie sie es ist, verdient gehabt hätte. Dass die Liebe keine Zukunft hat und ich sie nicht halten kann, habe ich gemerkt, als ich wegen meinem Studium 250 km wegziehen musste und sie alles andere als begeistert davon war. Trotzdem habe ich nichts unternommen, um die Tatsache, dass wir uns nur noch alle zwei bis drei Wochen gesehen haben, erträglicher zu machen. Außer im Bett liegen, Filme schauen, kuscheln und ab und zu Sex hatte ich leider nicht viel zu bieten. Man merkt nun einmal erst, was man verloren hat, wenn es bereits zu spät ist. Ich schreibe diese Zeilen wohlwissend, dass die Zeit alle Wunden heilt und es mir bald nicht mehr so dreckig gehen wird wie momentan.

Eines Tages, so hoffe ich, bin ich vollkommen über unsere Liebe hinweg und kann unsere Freundschaft, die ich niemals im Leben verlieren möchte, wieder aufleben lassen. Ich werde immer für dich da sein, egal was ist, denn du warst vier Jahre lang der wichtigste Mensch in meinem Leben und diese Zeit werde ich niemals vergessen, denn sie war die Schönste in meinem Leben. Es soll mit uns nicht so enden, wie mit befreundeten Paaren, die außer Gleichgültigkeit und Verachtung nichts mehr füreinander übrig haben. Der Text ist viel zu lang und viel zu dämlich geworden, aber ich glaube es tut mir gut, wenn ich mir das von der Seele schreibe. Abschließend sollst du wissen, dass ich dir hiermit keine Schuldgefühle bereiten will, oder flehe, dass du zu mir zurückkommst, denn tief in mir weiß ich, dass deine Entscheidung richtig war, da ich noch mehrere Jahre weit von dir entfernt wohnen werde und du einfach emanden brauchst, der regelmäßig bei dir ist und dir mehr bieten kann, als ich es konnte.
Irgendwann, wenn ich bereit bin, werde ich mich bei dir melden und ich hoffe, du hast dann noch Interesse an einer Freundschaft.

Beichthaus.com Beichte #00012463 vom 23.07.2006 um 22:27:40 Uhr in Missen-Wilhams (5 Kommentare).

Gebeichtet von Tjodalf666
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“Folge

Fische unter einer dicken Eisschicht

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Dummheit Maßlosigkeit Tiere Stuttgart

Als ich (m) etwa acht Jahre alt war, hatte ich einen besten Freund, der im Garten einen kleinen Fischteich hatte. Eines kalten Wintertages, ich hatte mich mit besagten und noch einem weiteren Freund getroffen, war der See zugefroren und die Fische waren in Winterstarre verfallen, was wir allerdings nicht wussten. Meine beiden Freunde machten sich große Sorgen um die Fische und schmiedeten den glorreichen Plan, das Eis des Teiches aufzubrechen, um die Fische zu "retten", was ich allerdings als semi-gute Idee betrachtete. Ich schlug vor, einfach die Eltern meines besten Freundes anzurufen und uns zu erkundigen, was zu tun ist. Dieser Vorschlag wurde allerdings einstimmig abgelehnt, da "In dieser Zeit die Tiere leiden und sterben könnten." Und ich wurde als Unmensch bezeichnet, da ich diese Tiere so leiden lassen will. <br />
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Die anderen Beiden brachen also das Eis auf, ich weigerte mich mitzumachen und kaufte eine Packung Gummibären, kurz nach mir kamen die Eltern heim und machten uns zur Sau, was für Idioten wir doch sind, nicht zu wissen, dass Fische in Winterstarre verfallen, worauf ich fast hätte lachen müssen. Nun, etwa acht Jahre später, möchte ich beichten, dass ich die Tiere damals hätte sterben lassen und einfach nur aus Glück Recht hatte und außerdem, dass ich meinen besten Freund heute noch damit ärgere und mir einen großen Schluck: "Ich habs dir gesagt" genehmige.

Beichthaus.com Beichte #00039591 vom 07.04.2017 um 07:30:51 Uhr in Stuttgart (4 Kommentare).

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