Doofer Film

11

anhören

Dummheit Kinder Medien

Vor drei Jahren ist mir (m/26) etwas sehr Unangenehmes passiert. Meine Schwester ist sechs Jahre älter als ich und hat bereits eine mittlerweile acht Jahre alte Tochter. Da wir uns sehr nahe stehen, habe ich schon immer oft auf die Kleine aufgepasst und Sachen mit ihr unternommen. Zu der Zeit habe ich noch in der Einliegerwohnung meiner Eltern gewohnt, weshalb immer jemand da war, der auf die Kleine aufpassen konnte. Ich war immer ihr Liebling, da sie bei mir natürlich öfter als bei Mama oder Oma auch mal einen Kinderfilm ansehen durfte. Das besagte peinliche Ereignis passierte an einem unserer Familientreffen. Die ganze Verwandtschaft war für das alljährliche Familienfest bei uns im Haus. Da es keine anderen Kinder in ihrem Alter gab, dachte ich mir schon, dass sich meine Nichte sicher langweilen wird, und legte am Tag zuvor bereits einen Kinderfilm in meinen DVD-Spieler, um sie wenn nötig, schnell beschäftigen zu können. Abends bin ich dann noch mit meinen Kumpels um die Häuser gezogen und wir haben ordentlich gebechert, was auch die Erklärung für das Folgende ist. Am nächsten Tag war ich entsprechend verkatert und meine Erinnerung an den Vorabend waren aufgrund des Alkoholkonsums etwas eingetrübt, musste aber natürlich beim Fest mithelfen. Wie ich mir dachte, langweilte sich meine Nichte bald und ich sagte ihr, sie dürfe schon mal in mein Zimmer gehen und den vorbereiteten Film schauen, wie der Fernseher angeht, wusste sie ja längst.


Dummerweise lies ich sie also allein den Film anschauen. Nach etwa 10 Minuten kam sie und hatte einen ganz merkwürdigen Gesichtsausdruck. Sie meinte, der Film wäre ganz komisch und doof und gar nicht lustig. Ich ging davon aus, dass sie nur nicht alleine schauen wollte, und ging mit ihr zurück in mein Zimmer. Mich traf fast der Schlag, als ich auf den Bildschirm schaute. Ich musste in der Nacht davor im Suff noch einen Porno geschaut haben und hatte diesen nicht aus dem DVD-Spieler genommen!


Ich möchte beichten, dass meine arme unschuldige fünfjährige Nichte aufgrund meiner Dummheit und Sauferei 10 Minuten eines Hardcore Films gesehen hat. Gott sei Dank hat sie nicht wirklich kapiert, was da abging, und war mehr daran interessiert endlich ihren richtigen Film zu sehen. Ich hatte monatelang einfach nur Panik, dass sie ihren Eltern davon erzählen könnte. Meine Schwester hätte mich fertiggemacht und nie wieder auf die Kleine aufpassen lassen. Ein paar Wochen später erzählte meine Schwester, dass die Kleine merkwürdige Bewegungen und halbe Stöhngeräusche auf einem ihrer Stofftiere gemacht hätte und dass sie sich das gar nicht erklären könnte. Ich konnte meine Schwester davon überzeugen, dass sie das bestimmt im Kindergarten oder auf der Straße von Jugendlichen aufgeschnappt haben muss. Sie ist jetzt acht und hat zumindest soweit ich das weiß seit dem einen Mal nichts der gleichen mehr gemacht. Ich fühle mich immer noch furchtbar schuldig und hoffe, dass ich die Kleine nicht in ihrer Entwicklung beeinträchtigt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030536 vom 04.12.2012 um 13:17:58 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Sesselbrand am Parkplatz

10

anhören

Dummheit Trunksucht Verzweiflung Last Night Bad Camberg

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie das dann eben so ist, man blickt auf sein Jahr zurück. Im Zuge dessen fiel mir eine Sache ein, die ich beichten möchte. Kennt jemand den Roman "Vollidiot" von T. Jaud? Es geht darin um einen Vollidioten, der nach und nach alles verliert und überall versagt, sei es im Beruf, in der Liebe, bei Freunden und so weiter. Nun muss ich zugeben, dass ich selbst eher pessimistisch veranlagt bin und mich entsprechend auch gerne mal als totalen Versager sehe, was auch nicht so weit hergeholt ist. Kein großer Erfolg bei Frauen, im Job oder sonst wo. Nun kam es, dass ich mal wieder alleine in meiner Wohnung sitzend und dem Alkohol fröhnend in meinem Selbstmitleid versank und mich selbst bedauerte. Mein Blick fiel dabei irgendwie auf mein Bücherregal und auf jenen Roman. Ich erinnerte mich daran, dass der Roman am Anfang ziemlich lustig ist. Also habe ich mir das Buch geschnappt und es durchgeblättert. Nun sind die ersten Kapitel auch wirklich lustig, wandeln sich im Nachhinein aber, um schlussendlich noch mal einen Funken Hoffnung aufkeimen zu lassen, wenn der Protagonist seinen Singlesessel verbrennt, als Zeichen des Umbruchs.


Und jetzt dürft Ihr mal raten, was ich, betrunken, mich selbst bemitleidend und dieses Buch lesend, festgestellt habe? Richtig, ich saß in genau so einem Sessel. Und ich war natürlich nicht so rational, um zu sagen: "Hey, das ist ein Roman!" Nein, der gute Herr muss in solchen Fällen direkt glauben, dass er das Drehbuch seines Lebens vor sich hat und kommt natürlich auf die blödeste Idee des gesamten Buches. Ich habe mir also den Sessel geschnappt, einen Benzinkanister und ein Feuerzeug und bin zum nächsten großen Parkplatz gefahren - zur nächsten Schwedenmöbelfiliale war es dann doch zu weit. Und da habe ich dann, feierlich, mit feinster Metal Musik im Hintergrund, meinen Singlesessel verbrannt. Gott sei dank war der Parkplatz leer, abgeschieden und hatte nichts Brandförderndes in seiner Nähe. Ich möchte also beichten, dass ich eines Nachts sturzbesoffen Auto gefahren bin, um anschließend meinen Sessel auf einem Parkplatz mit Benzin zu tränken und zu verbrennen, um damit meinem Singleleben eine Wendung zu verpassen. Die Aktion hat allerdings nichts genutzt, ich bin immer noch genau so ein großer Vollidiot, mit der Ausnahme, dass ich jetzt ein Dreier-Sofa habe. Da kann man auch allein bequem drauf liegen.

Beichthaus.com Beichte #00030532 vom 04.12.2012 um 07:39:11 Uhr in Bad Camberg (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Erziehung für Perverse

18

anhören

Aggression Lügen Dating Internet Groß-Zimmern

Ich (w/22) war früher öfter mal auf Flirtseiten unterwegs. Wer sich schon mal als Frau angemeldet hat, weiß, dass man teilweise Mails im Sekundentakt erhält. Die Männer achten nicht einmal darauf, ob ein Bild vorhanden ist oder was im Profil steht, manchmal sind sie sogar zu dumm, das Alter zu erkennen. Auf jeden Fall schrieben mich immer mehr Idioten an. Ich war damals 16, als das Ganze so richtig anfing und ich habe selbst von Männern, die mein Vater oder gar mein Großvater hätten sein können, immer wieder richtig abartige, perverse Nachrichten bekommen. Jedes Mal reagierte ich massiv aggressiv auf solche Mails und hatte das Bedürfnis, ihnen allen kräftig ihren Genitalbereich zu bearbeiten, dass sie ihn länger nicht nutzen könnten. Aggressionen hatte ich erstens, weil ich Fremdgeher über alles hasse und diesen Gedankengang kein Stück verstehen, akzeptieren oder tolerieren kann und zweitens, weil es widerlich ist, als über 15 oder 20 Jahre älterer Mann eine 16-Jährige sexuell anzumachen. Eines Tages hat es mir endgültig gereicht. Ich erstellte einen Fake-Account auf der Flirtseite. Binnen weniger Minuten hatte ich bereits um die 20 Nachrichten, innerhalb einer Woche um die 500 insgesamt, obwohl ich kein Bild hochgeladen hatte. Ich habe mich auf das Ganze eingelassen und ihnen vorgemacht, dass ich auch Lust auf ihre Sauereien hätte. Ich erzählte ihnen von meinen nicht-jugendfreien Fantasien und dass ich dieses Wochenende sturmfrei hätte. Manchen erzählte ich sogar, dass ich eigentlich erst 15 bin, was sie noch mehr angemacht hat. Manchmal habe ich auch ein Bild gesendet von einem x-beliebigen Mädel. Diese Art von Mail schickte ich an alle Männer in dieser Woche, die mir eine sexuelle Nachricht zukommen ließen. Bis Samstag waren es um die 30 bis 40, die mir zusagten und nicht einmal eine Handynummer haben wollten. Ich suchte mir einen nahegelegenen Park, an der eine Bushaltestelle lag, aus und ging an diesem Tag auch hin, setzte mich auf eine Bank, von der aus ich die Bushaltestelle sehr gut sehen konnte und tat so, als würde ich ein Buch lesen. Ein paar der Kerle kamen deutlich früher, standen herum und warteten.


Ich traute meinen Augen kaum, als zur verabredeten Zeit plötzlich wirklich um die 30 Kerle an der Haltestelle standen. Samstags fahren die Busse bei uns nur jede Stunde an dieser Haltestelle und es war wirklich amüsant, die verwunderten Gesichter dieser Typen zu sehen, als der Bus kam und keiner einstieg. Die meisten haben es gerafft, aber viele warteten auch weiterhin auf mich.
Innerlich habe ich mich kaum eingekriegt, bin irgendwann auch an ihnen vorbeigelaufen und habe mich auf den Heimweg gemacht. Als ich am Abend wieder online kam, schrieben mir ein paar dieser Typen, warum ich nicht da war. Ich antwortete daraufhin, dass mir etwas dazwischen kam, ich aber immer noch Lust hätte. Das Spiel trieb ich mit manchen bis zu vier mal, jedes mal ohne Handynummer. Einer kam wirklich vier mal innerhalb von zwei Tagen. Außerdem habe ich viele noch ein bis zwei mal mit anderen Fake-Accounts mit meinen Kumpels verarscht. Ich habe sie immer zu einem anderen Ort bestellt. Ich hoffe, dass sie es irgendwann aufgeben und es sein lassen. Mittlerweile bin ich nicht mehr auf solchen Seiten angemeldet, da ich in einer festen Beziehung bin, aber in der letzten Zeit bekam ich auf die Kleinanzeigen (Jobs) in E**y öfter mal komische Sex-Angebote. Ich denke, dass ich das immer wieder so machen würde wie früher, wenn mir nur reichlich langweilig ist und mir der Kragen platzt.

Beichthaus.com Beichte #00030530 vom 04.12.2012 um 01:06:59 Uhr in 64846 Groß-Zimmern (Reinheimer Straße) (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kontrollverlust in Friesland

11

anhören

Trunksucht Ekel Peinlichkeit Partnerschaft Last Night Bad Bederkesa

Ich (m/32) habe mir mal sturzbetrunken einige Aktionen vor den Augen meiner damaligen Freundin geleistet, die das mit Abstand peinlichste sind, das ich je gemacht habe. Es ist schon ein paar Jahre her. Ich hatte meine Freundin drei Monate zuvor in der Abendschule kennengelernt und wir hatten uns sofort unsterblich ineinander verliebt. Da sie alleinerziehend war, freuten wir uns sehr auf den gemeinsamen Bildungsurlaub, in dem wir auch etwas Zeit nur für uns haben würden. Doch schon in der ersten Nacht versaute ich es und sorgte für eine gut zweiwöchige Eiszeit zwischen uns. Wir waren mit unserer Klasse in einem Seminarhaus in Bad Bederkesa (Friesland) untergekommen. Meine Freundin und ich hatten dafür gesorgt, dass wir ein Appartement nur für uns zwei bekamen. In dieser ersten Nacht versammelten wir uns alle in der dazugehörigen Kneipe und tranken, was das Zeug hielt. Gegen Mitternacht verabschiedete sich meine lediglich angeschwipste Freundin. Ich, zu dem Zeitpunkt schon ordentlich dabei, versprach, in einer halben Stunde nachzukommen. Doch daraus wurde nichts. Ein Klassenkamerad bestellte eine Flasche Sambuca, die bei mir - Kurzer für Kurzer - zu einem Totalabsturz, samt Verlust jeglicher Selbstkontrolle, führen sollte. Da ich zudem in einen Filmriss rutschte, kann ich das Folgende nur noch aus dem rekonstruieren, was mir am nächsten Tag von mehreren Parteien erzählt wurde. Nach einigen Sambucas war ich wohl derart neben der Spur, dass besagter Klassenkamerad mich mit zu meinem Appartement tragen musste. Er nahm mich Huckepack und lieferte mich bei meiner Freundin ab. Welches Unwesen ich dann getrieben habe, wurde mir von meiner Freundin gegen 5 Uhr morgens voller Abscheu erzählt, nachdem ich, immer noch gut blau, aufgewacht war und mich wunderte, warum unsere Betten auseinandergeschoben waren. Da ich mich, nichts ahnend, an meine Freundin rankuscheln wollte, machte ich mir die Mühe, mein Bett wieder an ihres zu schieben und schmiegte mich zufrieden an sie an. Sie jedoch rastete in dem Moment völlig aus, ich solle sie bloß in Ruhe lassen. Sie beschimpfte mich, ob ich denn nicht wüsste, was heute Nacht gelaufen sei. Perplex gab ich zu verstehen, dass ich eigentlich gar nichts mehr wüsste, seit sie schlafen gegangen war. Also erzählte sie mir den peinlichsten Tathergang meines Lebens: Der Klassenkamerad hatte mich wohl ins Zimmer gebracht und auf einen Polsterstuhl gesetzt. Dort sitzend zog ich mir zunächst Hose und Boxershorts zwischen die Knöchel. Offenbar wähnte ich mich auf der Toilettenschüssel, denn ich begann, vollkommen entspannt meinem Harndrang nachzugeben. Meine Freundin schrie mich an, ich säße nicht auf dem Klo und solle gefälligst aufhören, was ich ihr mit einem teilnahmslosen Lächeln quittierte. Also gab sie auf und machte sich daran, mich wie ein Kleinkind umzuziehen und die Urinlachen auf Polsterstuhl und Teppichboden um 3 Uhr morgens, so gut es ging, zu beseitigen. Dass dies nicht vollständig gelang und wir letztlich ein vollgepinkeltes Appartement hinterlassen mussten, versteht sich wohl von selbst.


Nach dieser Mühe legte sie mich ins Bett und ging wieder schlafen. Leider vergingen keine fünf Minuten, da begann ich mich, nach wie vor geistesabwesend, im Bett zu übergeben - und das auch noch schubweise. Sie rastete natürlich erneut aus, sprang aus dem Doppelbett, zog erst mal ihre Hälfte von meiner weg, um sie zu schützen, und stand nun - fürsorglich, wie sie dennoch war - vor der nächsten Herausforderung. Sie zog mich erneut um, legte mich zunächst auf ihr Bett und bezog daraufhin meines komplett neu, um mich sodann wieder dort hinein zu schmeißen. Erneut legte sie sich schlafen. Doch als wäre all das nicht genug, zeigte ich mich eine Weile später erneut für ihre Mühen erkenntlich in der Gestalt, dass ich mich ein weiteres Mal übergab. Nun natürlich in das frisch bezogene Bett. Da es diesmal aber nicht mehr viel war, gab meine Freundin es endgültig auf und überließ mich meinem Delirium. All das erzählte sie mir, wie gesagt, erst am nächsten Morgen. Vom Filmriss heimgesucht, konnte ich es einfach nicht fassen und habe bis heute nur Fetzen davon im Kopf. Mit der erhofften Romantik und dem zügellosen Sex, auf den wir uns so sehr gefreut hatten, wurde es in den kommenden Tagen natürlich nichts. Ich übte mich voller Scham in Schadensbegrenzung, während sie sich redlich bemühte, dieses "abtörnendste Erlebnis ever" hinter sich zu lassen.


Nach einer Weile hatten wir diese Nacht verarbeitet und kamen uns wieder näher. Wir blieben noch fast vier Jahre zusammen. Bis heute rechne ich ihr hoch an, dass sie nach dieser Nacht nicht das Weite gesucht hat und vor Allem, dass ich ihr gegenüber letztlich nicht an Attraktivität eingebüßt hatte, obwohl ich dafür jegliches Verständnis gehabt hätte. Und auch, wenn wir schon einige Wochen später darüber lachen konnten: Jedes Mal, wenn in den kommenden Jahren das Thema wieder aufkam, empfand ich tiefste Scham und wäre am liebsten im Erdboden versunken. Bis heute schäme ich mich für nichts mehr, als für diese Nacht voller Kontrollverluste. Immerhin war es mir eine Lehre, denn seither war ich nie wieder so betrunken und kenne stets meine Grenzen. Wie durch ein Wunder wurden wir übrigens nie für den angerichteten Schaden im Zimmer belangt, obwohl wir fest damit gerechnet hatten, nachdem wir das Zimmer am letzten Tag eben noch verließen, bevor die arme Putzfrau kam.

Beichthaus.com Beichte #00030522 vom 03.12.2012 um 13:54:42 Uhr in Bad Bederkesa (Alter Postweg) (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Drogenzombies im Laufhaus

20

anhören

Drogen Trunksucht Prostitution Last Night

Seit etwas über zwei Jahren bin ich (m/26) mit meiner Freundin zusammen, seit über einem Jahr auch mit gemeinsamer Wohnung. Vor dieser Beziehung habe ich immer ausgiebig gefeiert, jedes Wochenende von Freitag bis Sonntag in Clubs, After Hour bei Freunden und so weiter. Das volle Programm mit jeder Menge Alkohol und Drogen. Zu der Zeit meistens (fast) alles, was verfügbar war. Als ich mit dieser wunderbaren Frau zusammenkam, habe ich, zu der Zeit eh kaum noch Lust auf diesen Lebensstil, mit allem fast komplett aufgehört. Also anstatt wie früher drei von vier Wochenenden im Monat mit Drogenkonsum, nehme ich nur noch ganz selten, zu besonderen Anlässen, etwas. Sie konsumiert nichts, aber sie weiß von allem. Vor gut drei Wochen war ich an einem Abend mit drei Freunden auf ein, zwei Bier aus. Stark angeschlagen nach mehr als zwei Bieren und ein paar Kurzen, beschlossen wir, uns etwas zum Auffrischen zu besorgen. Etwa eine Stunde später hatten wir alle ein paar Lines Speed intus. Bei mir wirkt es mittlerweile besonders stark, da ich kaum noch konsumiere. Weiter gings, in verschiedene Läden, aber das Programm war immer das gleiche: was trinken, ziehen, weiter. Es ging alles sehr schnell. So zwischen 5 und 6 Uhr haben wir uns dann in ein Taxi in die nächste Stadt gesetzt. Dort gibts einen After Hour Club, der bis Nachmittags geöffnet hat und in dem wir in unserem Zustand nicht auffielen. Wir ließen uns dort am Bahnhof absetzen und standen keine zwei Minuten herum, als wir gefragt wurden, ob wir Koks kaufen wollten. Wollten wir, 200 Euro und einige Bubbles Koks wechselten ihre Besitzer. Nun war neben dem Speed noch Kokain im Blut, Alkohol sowieso und davon immer mehr. Wir waren für den Club eine halbe Stunde zu früh dran. Irgendwie mussten wir uns also die Zeit vertreiben. Dann fiel es uns wieder ein: In der Nähe gab es ein Laufhaus. Zeit totschlagen und drüber laufen, ab in den Club, lautete also nun der Plan. Es war klar, dass das so nicht funktionieren würde. Keiner von uns, die alle schon lange in glücklichen Beziehungen sind, wollte zu einer Dame rein. Im Endeffekt waren wir dann aber alle bei welchen auf den Zimmern, zwei sogar zu einem Dreier, aber wer mit Alkohol und/oder Drogen Erfahrung hat, kann es sich vorstellen: Keiner von uns konnte noch richtig. Der männliche "Stolz" war angekratzt, also ging es ab in die nächste Bahn und dann in die nächste Stadt, zu einem anderen Laufhaus. Noch mal aufs Zimmer, aber es ging immer noch nichts wirklich. Irgendwann ging ich nach Hause, wo meine Freundin schon auf mich wartete. Sie ahnte nichts. Nun habe ich meiner Freundin gegenüber ein schlechtes Gewissen, allerdings will und werde ich die Beziehung nicht durch ein paar Stunden Dummheit durch Drogen aufs Spiel setzen. Drogen, vor Allem in diesen Mengen und in solchem Mischkonsum, verändern einen. Das waren nicht wir, sondern Zombies, gesteuert durch Chemie. Das wird nie wieder vorkommen und ich weiß nun noch mehr, wie viel mir an ihr liegt.

Beichthaus.com Beichte #00030521 vom 02.12.2012 um 19:01:34 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000