Ungebetene Begleitung

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Aggression Engherzigkeit Freunde Last Night

Ich bin öfters unterwegs und auch immer wieder mal in einem guten Club anzutreffen. Solange die Stimmung passt und die Musik mir zusagt, bin ich beinahe jedes Wochenende dort. Meine Freundinnen und andere Bekannte sind meistens mit dabei. Doch ich muss beichten, dass ich manchmal am liebsten einfach alleine unterwegs wäre. Wir sind alle plus minus im gleichen Alter (ich bin w/25) und verstehen uns im Großen und Ganzen eigentlich recht gut. Aber sobald wir unterwegs sind, verhalten sich gewisse Frauen einfach komplett anders oder nerven nur herum. Eine gute Bekannte von mir fängt total an zu nerven, wenn sie zu viel getrunken hat. Sie ist dann nicht wirklich mal besoffen, sie benötigt nur einfach unglaublich viel Aufmerksamkeit und redet mit mir in einem vollen Club mit lauter Musik. Jedes Mal lächle ich einfach, weil ich keine Ahnung habe, was sie mir da erzählt. Wenn ich dann davon ausgehe, dass sie fertig ist, will ich weiter tanzen, aber dann kommt sie wieder und ich sehe nur ihre Lippenbewegungen. Dabei muss sie mir auch jedes Mal an die Hand fassen und dabei lachen. Ich denke mir immer "hau doch einfach ab, du beklopptes Stück Brot!" Des Öfteren dreht sie auch durch, wenn ich kurz an die Bar oder aufs Klo gehe, selbst, wenn wir nicht nur zu zweit unterwegs sind. Warum ich denn einfach weglaufen würde und sie alleine lasse, fragt sie dann immer. Der Club, in dem wir uns meistens aufhalten, ist, nebenbei bemerkt, auch nicht so groß, dass man sich verlieren könnte. Immer rechtfertige ich mich vor ihr und trotzdem ist sie dann eingeschnappt. Am liebsten würde ich ihr sagen: "Du bist scheiße, langweilig und nervst! Tanzen kannst du auch nicht und tu nicht so, als würdest du die Djs kennen! Wer sich immer nur im Kreis dreht und das Tanzen nennt, sollte sich gar nicht erst wagen, in einem Club tanzen zu wollen!"


Wenn sie nüchtern ist, beklagt sie sich genau darüber. Sind dann mal männliche Begleiter dabei, holt sie ihre "ich bin doch eine Prinzessin"- Maske hervor und lacht über jedes Wort, auch wenn es kein Witz war. Und dann hat sie alle so lieb und fragt mich, warum ich so abwesend bin. Mein Gott, ich will doch nur tanzen! Wenn ich reden wollte, würde ich Kaffee trinken gehen. Ich will nicht über nicht-lustige Witze von Typen gezwungen lachen, sondern mich einfach betrinken und tanzen. Ich will ihr nicht zuhören, ich will kein Mitleid erteilen oder zusehen, wie sie alle plötzlich lieb hat und hofft, dass einer der Typen sie endlich abschleppt. Frauen, die sich um ihre eigene Achse drehen und das Tanzen nennen, will niemand abschleppen! Hiermit beichte ich, dass ich es hasse, mit meinem Bekanntenkreis - vor allem mit dieser einen Person - tanzen zu gehen und am liebsten alleine unterwegs bin, um mich einfach der Musik und dem Rhythmus hinzugeben und niemandem zuhören zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00030616 vom 25.12.2012 um 13:32:41 Uhr (22 Kommentare).

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Glühwein mit zerstörerischen Folgen

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Dummheit Trunksucht Weihnachten

Mir (m/23) ist vor einigen Jahren zu Weihnachten etwas total Peinliches passiert, womit mich meine Eltern und mein Bruder heute noch jedes Jahr aufziehen. Damals war ich 16 und, wie Teenager so sind, wollte ich an Heiligabend lieber mit meinen Kumpels Party machen, als mit der Familie unter dem Baum zu hocken. Nach einigen Diskussionen einigten mein Vater und ich uns auf Folgendes: Ich durfte nach der Bescherung mit der Familie verschwinden, sollte aber um Mitternacht wieder zu Hause sein und nicht mehr als zwei Bier trinken, da wir am 25. früh aufstehen wollten, um zu meinen Großeltern zu fahren. Also ging ich nach der Bescherung mit der Familie mit meinen Kumpels in unsere Dorfdisco. Dort war leider nicht so viel los, deshalb schlug einer meiner Kumpels vor, wir sollten zu seinem älteren Bruder gehen. In dessen Garage würde eine Party steigen. Wir begaben uns also dorthin und setzten uns dazu. Da es in der Garage recht kalt war, hatte besagter Bruder ein Feuer vor der Garage gemacht und darüber einen Kessel mit Glühwein nach einem "Spezialrezept", wie er sagte, aufgestellt. Eigentlich wollte ich davon nichts trinken, aber nach einer Weile war es so kalt, dass ich doch eine Tasse nahm. Das Zeug war echt lecker, also trank ich noch eine Tasse und dann noch eine... Keine Ahnung, wie viel ich insgesamt davon getrunken habe, aber die Party wurde immer lustiger, so dass ich völlig die Zeit vergaß.


Als ich dann mal auf die Uhr blickte, stellte ich erschrocken fest, dass es schon fast zwei Uhr morgens war und ich schon längst hätte zu Hause sein sollen. Also verabschiedete ich mich schnell und ging nach Hause. Auf dem Weg merkte ich deutlich die Wirkung des Spezialglühweins. Ich konnte kaum noch geradeaus laufen und fiel auch mehrmals beinahe hin. Irgendwie schaffte ich es aber dennoch zu unserem Haus. Da war schon alles dunkel und ich dachte, ich könnte mich unbemerkt ins Bett schleichen. Falsch gedacht. Auf der Treppe vor der Haustür rutschte ich aus. Ich wollte mich noch irgendwo festhalten und griff nach dem Zweig des Tannenbaums, der in einem großen Topf neben der Haustür stand. Leider ein Fehlgriff, ich flog voll auf mein Gesicht, der Baum fiel um und auf mich drauf, dabei ging der Topf mit lautem Scheppern zu Bruch. Davon wurden meine Eltern und mein Bruder wach und standen plötzlich in der Tür. Mein Bruder lachte mich aus, meine Mutter fragte mich besorgt, ob ich mich verletzt hätte und mein Vater war sauer, da ich unsere Absprache nicht eingehalten hatte und hielt mir eine ordentliche Standpauke. Am nächsten Morgen war mir so übel, dass meine Eltern und mein Bruder alleine zu den Großeltern fuhren, denen sie erzählten, ich hätte mir einen Magen-Darm-Virus eingefangen. Den kaputten Topf und die ebenfalls zerstörte Baumdeko musste ich von meinem Taschengeld bezahlen. Seitdem habe ich nie wieder Glühwein getrunken.

Beichthaus.com Beichte #00030613 vom 24.12.2012 um 17:14:34 Uhr (7 Kommentare).

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Mein geheimnisvoller Koffer

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Peinlichkeit Feigheit Familie

Mein geheimnisvoller Koffer
Mir (m/43) wäre vor etwa zwei Jahren beinahe etwas unglaublich Peinliches passiert. Zum Glück konnte ich es gerade noch abwenden: Ich war mit meiner Frau und Tochter zu Besuch bei meiner Mutter. Sie kam auf die Idee mal den Keller aufzuräumen und bat uns um Mithilfe. Natürlich taten wir das gerne. Nach einiger Zeit rief mich meine Mutter, dass ich bitte mal kommen sollte. Meine Frau und meine Mutter standen im Keller und hatten meinen alten Schulkoffer gefunden, der aber abgeschlossen war und den Sie nicht öffnen konnten. Meine Mutter meinte, das wäre doch mein alter Koffer, ob ich ihn öffnen könne und wieso der überhaupt abgeschlossen sei. Mir viel in dem Moment siedend heiß ein, warum ich ihn damals so hinterlassen hatte. In seinem Inneren befanden sich zwei Playboy-Hefte, die ich da als ungefähr 15-Jähriger versteckt hatte. Ich behauptete, dass ich ihn aufbrechen müsste und nahm in mit in die kleine Werkstatt um die Ecke zum Glück folgte mir niemand. Ich stellte erstaunt fest, dass sich sogar noch der Kofferschlüssel an meinem Schlüsselbund befand. Trotzdem brach ich den Koffer mit einem großen Schraubenzieher auf und versteckte die beiden Hefte im Regal unter anderem Zeug. Ich erzählte ihnen dann, das nichts drin gewesen sei und ich auch nicht weiß, warum ich ihn damals verschlossen hatte. Am nächsten Tag schnappte ich mir unseren Hund zum Gassi gehen. Wieder ein Glück, dass mich niemand begleiten wollte. Ich lief dann eine schöne große Runde durch den Wald, nicht ohne vorher die beiden Beweisstücke aus der Werkstatt zu holen. Ich versteckte sie mitten im Wald unter einem umgestürzten Baum und überließ sie der Kompostierung. Mir wird immer noch ganz übel wenn ich daran denke, dass die beiden Frauen, die mir in meinem Leben am wichtigsten sind, beinahe meine alten Onaniervorlagen in die Finger bekommen hätten.

Beichthaus.com Beichte #00030595 vom 18.12.2012 um 12:32:34 Uhr (23 Kommentare).

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Verfolgung von Fremden

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Boshaftigkeit Auto & Co. Lügen Schwabach

Ich (w/21) verfolge gerne andere Menschen mit dem Auto. Da ich beruflich unter der Woche in Schwäbisch Hall wohne, meine Familie aber in Schwabach lebt, fahre ich am Freitag beziehungsweise Sonntag immer die 100 Kilometer von Hall nach Schwabach und umgekehrt. Dabei mache ich mir einen Spaß daraus, andere Autos zu verfolgen. Ich fahre also immer hinter ihnen, egal, wie schnell oder langsam sie fahren. Während es viele gar nicht merken, gibt es auch welche, die dann versuchen, mich abzuhängen, indem sie besonders schnell fahren oder abbremsen, damit ich überhole. Tue ich aber nicht. Das Ganze ist schon so weit, dass ich mir gezielt Autos mit Schwabacher oder Haller Kennzeichen aussuche. Je nachdem, wohin ich gerade fahre, damit ich sie auch nach Verlassen der Autobahn noch verfolgen kann, ohne zu weit von meinem eigentlichen Ziel entfernt zu landen. Für die Verfolgung nehme ich auch schon mal den einen oder anderen Umweg in Kauf und verfolge die Leute bis nach Hause. Wenn sie dann parken, stelle ich mich absichtlich in die Nähe (nicht zu weit weg, sie sollen es ja merken), setze meine Sonnenbrille auf und schaue ihnen nach, bis sie im Haus sind. Dann warte ich noch kurz und fahre dann heim. Ich fühle mich dabei wie bei Scotland Yard und habe auch nicht vor, das aufzugeben. Es ist einfach zu schön zu sehen, wie die Leute, besonders Frauen, ganz hektisch werden und so schnell wie möglich ins Haus laufen.

Beichthaus.com Beichte #00030589 vom 17.12.2012 um 14:18:48 Uhr in Schwabach (40 Kommentare).

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Gardinen für das Schlafzimmer

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Ignoranz Schamlosigkeit Morallosigkeit Nachbarn Neubrunn

Während meiner Lehrzeit hatte ich eine kleine Wohnung in einem ziemlich abgelegenen Dorf, damit ich nicht immer weit zur Lehrstelle fahren musste. Die Straßen im Dorf waren ziemlich eng, sodass das Haus gegenüber nur vielleicht 3-4 Meter von meinem Haus entfernt war. Vorhänge fand ich immer hässlich, Sex dagegen super, was ich mit meiner Freundin auch reichlich und variationsreich praktiziert habe. Irgendwann sprach mich recht verschämt meine Vermieterin an, dass die Nachbarn von gegenüber einen Sohn hätten, dessen Zimmer auf der anderen Seite der Straße, naja, zu dem meinigem recht nahe wäre. Und, wie soll man sagen, ich mir nicht Vorhänge kaufen wolle. Ich beichte, dass mir das alles ziemlich schnuppe war und ich weitergemacht habe, wie gewohnt ohne Vorhänge. Der Junge war mir egal, die Nachbarn erst recht. Jetzt tut es mir etwas leid.

Beichthaus.com Beichte #00030583 vom 15.12.2012 um 20:58:38 Uhr in Neubrunn (18 Kommentare).

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