Meine Welt war aus dem Ruder gelaufen

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Drogen Sucht Morallosigkeit Michelbach

Es war 1990 und meine rebellische Phase gegen meine Eltern war noch auf ihrem Höhepunkt, da lernte ich mit 19 Jahren den Menschen kennen, von dem ich damals dachte er wäre meine große Liebe. Schnell fand ich heraus, das er nicht nur Alkohol trank, um gute Laune zu […]
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Beichthaus.com Beichte #00029409 vom 05.10.2011 um 09:34:16 Uhr in 57610 Michelbach (18 Kommentare).

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Geld im Nachtschrank

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Diebstahl Morallosigkeit Habgier Geld

Mit 16 Jahren habe ich meinen Job im Seniorenheim begonnen und eigentlich liebte ich diese Arbeit sehr. Doch damals war ich dreist und scheinbar ein ziemliches Miststück. Zwei Monate habe ich den alten Menschen das Leben verschönert, habe mich um sie gekümmert und mit ihnen geredet. In Zusammenarbeit mit einer Kollegin passierte es dann. Zufällig habe ich mitbekommen, dass eine Bewohnerin (diese war bettlägerig), eine Tasche voll Geldscheine in Ihrem Nachtschrank aufbewahrte und ich nutzte die Gelegenheit im nächstbesten Moment. Ich hatte alleine Schicht und bevor ich in ihrem Zimmer alles zum Waschen herrichtete, kniete ich mich neben ihrem Nachtschrank nieder, öffnete die Tür und nahm die Tasche mit den Scheinen. Sekunden später hatte ich das Geld in meinen Besitz gebracht und freute mich wie ein Schneekönig, dass ich nicht erwischt wurde. Ich beklaute die schlafende Frau um damals 200 DM. Das Geld habe ich ohne Reue auf den Kopf gehauen und bis heute noch niemandem von dieser Tat erzählt. Die Eltern zu beklauen ist die eine Sache, einen Ladendiebstahl zu begehen die Andere, aber eine alte Frau im Seniorenheim zu bestehlen, dass ist das bösartigste das ich je verbrochen habe und ich bete zu allen Heiligen, dass mir dies nicht irgendwann zum Verhängnis wird und ich dafür in die Hölle komme.

Beichthaus.com Beichte #00029400 vom 01.10.2011 um 18:03:35 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der klapprige Dozent

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Morallosigkeit Ungerechtigkeit Gesundheit 50+ Studentenleben Wiesbaden

Ich absolviere zurzeit ein Studium. Eines Tages (es war ein Freitag) bekamen wir einen neuen Dozenten, der bereits 83 Jahre alt war. Dementsprechen klapprig war dieser auch auf den Beinen. Als er zur ersten gemeinsamen Stunde kam, gab es oft Situation, in denen er ins taumeln geriet, sich aber wieder fing. In diesen Momenten hielt immer der ganze Kurs die Luft an. Nach dem dritten mal sagte ich dann, etwas zu laut, folgenden Satz:"Ich hoffe nur der stirbt uns nicht gleich im Unterricht weg..." Es war natürlich ironisch gemeint, was man auch an meinem grinsen erkennen konnte. Ich weiß bis heute nicht, ob der Dozent das gehört hat. Als wir am nächsten Montag in die Uni kamen, sagte man uns, dass dieser Dozent am Samstag Nachmittag gestorben ist. Da wurde mir erst einmal bewusst, was ich da taktloses gesagt hatte. Ich habe dumme Sprüche gerissen, während sich dieser arme Mann durch die letzten Stunden seines Lebens geschleppt hat. Das tut mir echt Leid. Ich hoffe bis heute, dass er es nicht mitbekommen hat. Aber ich habe daraus gelernt und reiße nicht mehr ständig mein Maul auf. Außerdem habe ich mehr Achtung vor alten tattrigen Menschen, welche mich auf der Straße oder im Supermarkt behindern. Sie können auch nichts dafür, dass sie schwach sind.

Beichthaus.com Beichte #00029394 vom 28.09.2011 um 15:44:12 Uhr in Wiesbaden (Schönbergstr. 100) (24 Kommentare).

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Affäre mit den Vater meines Freundes

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Morallosigkeit Begehrlichkeit Sex Ehebruch Partnerschaft

Als ich mit meinem Freund vor 8 Jahren zusammen kam, bin ich gerade volljährig geworden. Er war meine erste richtige Beziehung und alles fühlte sich gut an. Auch die Familie mochte ich sehr gerne und sie nahm mich gut auf. Auf einer Sommer-Party haben wir ausgelassen […]
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Beichthaus.com Beichte #00029378 vom 20.09.2011 um 13:53:14 Uhr (45 Kommentare).

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“Beichte

Geheime Hähnchenmission

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Morallosigkeit Falschheit Ernährung

Ein Großteil meiner Freunde lebt vegetarisch, einige sogar vegan. Wir mischen auf großen, politischen Veranstaltungen mit, sind häufig auf Demonstrationen und Kundgebungen anzutreffen und verbringen unsere Freizeit in veganen Cafés und damit, Fleischesser in Grund und Boden zu diskutieren. Auch meine Handtasche schmücken Buttons mit Aufschriften wie "Fleisch ist Mord", "I don't eat anything with a face" oder "Vegan Tofukiller". Ich engagiere mich in der Szene und wenn ich einem Bekannten mit Döner in der Hand begegne, bekommt er einen halbstündigen Vortrag von mir zu hören - mindestens.


Meine schlimmste Sünde nenne ich "Geheime Hähnchenmission". Ich bin ein schwacher Mensch. Ich habe schon immer den Geschmack von Fleisch geliebt, doch die Qualen der Tiere stehen in keinem Verhältnis dazu. Natürlich gibt es tolle und vergleichbare Ersatzprodukte aus Milch, Tofu oder Seitan, aber an den Geschmack von einem fettigen, halben Hähnchen aus einem siffigen Grill-Imbiss kommt einfach kein fleischloses Produkt heran. Etwa einmal in sechs Monaten überkommt es mich und ich fahre mehrere Stunden zu einem möglichst abgelegenen Hähnchengrill, wo ich mich über ein leckeres Geflügel hermache. Dabei schaue ich paranoid aus dem Fenster, um ja noch rechtzeitig flüchten zu können, falls doch jemand meiner Freunde zufällig auftauchen sollte. Wenn sie wüssten, dass ich - militanter Veganer und Verfechter des Straight Edge Lebensstils - dann und wann auf geheimer Hähnchenmission unterwegs bin. Ich möchte über die Folgen nicht nachdenken!

Beichthaus.com Beichte #00029375 vom 20.09.2011 um 01:00:53 Uhr (66 Kommentare).

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