Der Betrunkene vor dem Kino

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Diebstahl Morallosigkeit Hamburg

Ich war mit einer Freundin im Kino. Als wir eine rauchen gingen, sahen wir einen völlig betrunkenen Kerl in unserem Alter, welcher vor dem Kino lag. Wir fragten, mit wem er hier sei, holten ihm Wasser und wollten seine Kumpels ausfindig machen. Als er seine Kinokarte aus dem Portemonnaie holte, um uns seinen Saal und Sitznummer zu zeigen, stahlen wir ihm einen 10,00 Euro Schein. Er hat es nicht gepeilt. Ich beichte also, dass ich die Trunkenheit und damit Wehrlosigkeit eines Menschen ausgenutzt habe. Einmal und nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00029514 vom 12.11.2011 um 14:48:01 Uhr in Hamburg (Dammtordamm) (10 Kommentare).

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Geschäfte mit dem Trabelsi-Clan

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Selbstsucht Habgier Morallosigkeit Tunesien

Ich habe mich schamlos seit Frühjahr 2000 bis Mitte Januar 2011 an tunesischem Staatseigentum bereichert. Das hat seine Vorgeschichte: Ich bin ausgebildeter Immobilienmakler und Betriebswirt. Durch den zunehmenden Tourismus in Tunesien in den 90ern habe ich im Norden Tunesiens (besonders La Goulette und Tunis) zunächst Ferienwohnungen vermittelt. Im Jahre 1998 lernte ich einen seriös wirkenden Geschäftsmann kennen, der ein Büro benötigte. Er bestach mich, indem er mir den Vorschlag machte, ich könnte in seinem Unternehmen im Vorstand arbeiten, wenn ich den Eigentümer dieses Büros auf bauliche Mängel hinweise und somit den Kaufpreis mindern kann. Der Kaufpreis betrug etwas mehr als die Hälfte vom ursprünglich veranschlagten. Der vorherige Besitzer vertraute mir, weil ich ihm gefälschte Unterlagen zuschickte.


Der Käufer dieser Immobilie, so stellte sich heraus, war kein Minderer als ein Mitglied des Trabelsi-Clans, der die gesamte Wirtschaft des Landes kontrollierte. Die Wirtschaft in Tunesien ist eine ganz andere als die in Europa. Der Clan war eng verbündelt mit dem Präsidenten, sodass auch ich ihn kennen lernte. Meine eigentliche Tätigkeit, das Verkaufen von Immobilien, hatte ich nicht aufgegeben, sondern seit Sommer 2001 sogar im großen Stil weitergeführt. Ich gebe zu, dass ich mir schöne Flächen im Zentrum von Tunis aussuchte, die sich trotzdem in idyllischer Lage befanden, mit einem schönen Blick über die Felsküste. Sie standen meist unter dem Schutz des Weltkulturerbes. Durch einen Erlass des Präsidenten wurde dieser Schutz aufgehoben. Durch einen weiteren Erlass wurde es zu Bauland erklärt. Ich habe das Bauland zu einem lächerlichen symbolischen Preis gekauft und nach Errichtung einer Immobilie zu Marktpreisen weiterverkauft. Als die Revolution Anfang des Jahres 2011 stattfand, habe ich mich bei den Trabelsis herzlichst verabschiedet und das Land verlassen. Zurückblickend bereue ich meine Taten. Ich wusste vom Unterdrückersystem und habe davon profitiert. Trotzdem waren es Jahre, die mir in positiver Erinnerung bleiben, weil ich zum ersten Mal beruflichen Erfolg hatte. Ich bitte dennoch um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00029494 vom 06.11.2011 um 11:11:34 Uhr in Tunesien (Tunis) (22 Kommentare).

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“35.000

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Erpressung für Nachhilfe

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Engherzigkeit Selbstsucht Wollust Morallosigkeit Studentenleben Koblenz

Zu meinen Studentenzeiten hatte ich eine Mitbewohnerin im Wohnheim. Wie ich, studierte sie Elektrotechnik, war jedoch auf diesem Gebiet talentfrei. Dauernd hatte sie irgendwelche Fragen und nervte. Ich konnte ihr meistens weiterhelfen, doch leider wurde dies nie honoriert. […]
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Beichthaus.com Beichte #00029483 vom 03.11.2011 um 08:50:05 Uhr in Koblenz (77 Kommentare).

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Danke Alter!

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Hochmut Schamlosigkeit Morallosigkeit 50+ Shopping Ipsheim

Als ich 8 Jahre alt war und mir in einem Supermarkt ein Getränk kaufte, fiel mir auf, dass ich rund 20 Cent zu wenig dabei hatte. Aber es war schon zu spät, da das Getränk bereits eingescannt wurde. Ein älterer Mann gab mir diese 20 Cent. Der Verkäufer fragte mich, was ich jetzt sagen sollte und ich sagte zu dem Mann: "Danke Alter!" und gab ihm einen Schulterklopfer.

Beichthaus.com Beichte #00029474 vom 30.10.2011 um 02:02:39 Uhr in Ipsheim (13 Kommentare).

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Komm Papi!

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Falschheit Lügen Morallosigkeit Urlaub Italien

Komm Papi!
Ich (w/22) war mit meinem 23 Jahre älteren Freund im Urlaub. In unserem Umfeld wird die Beziehung mittlerweile weitestgehend akzeptiert, aber sonst gibt es natürlich manchmal unangenehme und peinliche Situationen. Wie auch dieses Jahr in Italien. Wir saßen in einem Café am Strand und kamen dort mit einem älteren deutschen Ehepaar ins Gespräch, für das offenbar nicht ersichtlich war, dass wir ein Paar waren. Als wir uns verabschiedeten, sagte die Frau nämlich, dass es sie persönlich sehr freut, wenn ein Vater so ein herzliches Verhältnis zu seiner Tochter hat, da sie selbst nie so eines hatte. Um mir lange Erklärungen zu sparen, nickte ich einfach und sagte zu meinem Freund gewandt lachend "Komm, Papi!".
Ich dachte ja, ich würde die beiden nie wieder sehen, weit gefehlt. Am Abend saß ich mit meinem Freund auf der Terrasse unseres Hotels, wir hielten Händchen und schmusten. Plötzlich sah ich, wie eines von diesen komischen Fahrrädern für 4 Personen vorbei fuhr, darauf die Frau aus dem Café, die entsetzt zu uns rüberschaute und ihren Mann entgeistert am Arm packte. Ich hätte die Situation gern aufgeklärt, aber sie waren mit dem komischen Gefährt zu schnell weg. Ich werde den Gesichtsausdruck dieser Frau nie vergessen können.

Beichthaus.com Beichte #00029411 vom 06.10.2011 um 10:27:48 Uhr in Italien (Sizilien) (21 Kommentare).

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