Studentenjob in Bremen

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Faulheit Arbeit Studentenleben Bremen

Ich (m/23) arbeite, um wegen meinem Studium etwas Geld zu verdienen, nebenbei in einem Büro. Dort arbeiten nur sechs Leute. Der Chef ist so alt, dass ich befürchte, dass er vor seinem Schreibtisch abnippelt. Da das Büro zusätzlich Bücher an Läden schickt, muss ich jeden Tag über hundert Bücher überprüfen, das heißt: ISBN-Nummern in den Computer eingeben, die Preise nachprüfen, sollten diese nicht stimmen, muss ich sie ändern. Und das jeden beschissenen Tag. Mittlerweile mache ich gar nichts mehr und lasse die Bücher stehen. Wird eh nicht kontrolliert. Ich sitze seit einer Stunde herum, überziehe die Pause und gehe auf die Frauentoilette, um mir gepflegt den Jochen zu pochen. Eigentlich sollte ich Akten sortieren, aber ich sitze nur herum und beobachte Leute, nebenbei höre ich Musik und lese hier ein paar Beichten. Die Kollegen sind eigentlich total nett und eine Kollegin riecht gut, außerdem haben sie mir gestern etwas von ihrem Mittag abgegeben, weil ich meins vergessen habe. Das ist es mir aber echt nicht wert.

Beichthaus.com Beichte #00039854 vom 07.06.2017 um 13:59:09 Uhr in Bremen (15 Kommentare).

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Ich bin ein Arschloch und verletze alle

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Selbstsucht Verzweiflung Gesellschaft Hamburg

Es tut mir unglaublich leid, dass ich ständig Leute verletze, die mir nahe stehen. Ich mache es nicht absichtlich, ich kann mein Verhalten nicht kontrollieren. Dabei will ich nicht so sein, ich will freundlich und lieb sein, doch ich bin es nicht. Ich kann es eine Weile lang vortäuschen, bis ich es nicht mehr aushalte. Ich bin nur ein hinterhältiger, verlogener und gefühlloser Mensch, der eigentlich dankbar sein sollte, stattdessen behandele ich jeden wie Dreck, ohne überhaupt nachzudenken. Ob ich wegen meinem spielsüchtigen, kriminellen Vater eine Persönlichkeitsstörung habe, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass mein Charakter genauso verdorben ist. Aber selbst das wäre keine Entschuldigung.

Erst, wenn ich alleine bin, wird mir bewusst, was für ein erbärmliches Etwas ich doch bin und dafür möchte ich mich hier entschuldigen, weil ich zu feige und zu stolz bin, um mich persönlich zu entschuldigen. Viel lieber warte ich auf die nächste Gelegenheit, mache Geschenke und hoffe, dass man meine widerliche Art vergisst. Meine Vorsätze, mich zu ändern, habe ich nicht eingehalten. Das habe ich noch nie. Sie haben jemanden verdient, der liebevoll ist. Nicht so einen undankbaren Nichtsnutz, der immer wieder vergisst, was sie für mich tun, obwohl ich so ein Arschloch bin. Es tut mir leid und ich hoffe, dass ich mich irgendwann ändern werde.

Beichthaus.com Beichte #00039850 vom 05.06.2017 um 23:55:56 Uhr in Hamburg (6 Kommentare).

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Als Arbeitnehmer hat man die Arschkarte gezogen!

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Faulheit Stolz Arbeit Ungerechtigkeit Gesellschaft Berlin

Ich habe beschlossen, ab jetzt nicht mehr zu arbeiten. Ich bin seit 10 Jahren im selben Betrieb - aber um den geht es mir gar nicht, sondern darum, wie blöd man sich als arbeitender Mensch noch vorkommt. Ich wohne in einem Mehrparteienhaus und ich bin der Einzige, der noch nen Job hat. Ein Nachbar ist Hartz-IVler, schon seit es Hartz-IV gibt, der andere ist jetzt 19 und hat es geschafft, Frührente zu bekommen, weil er sich scheinbar einen guten Psychologen gesucht und dem etwas vorgeheult hat. Dann gibt es noch ein paar "neu hinzugezogene Mitbürger" - ihr wisst, was ich meine - und bei denen hört man Tag und Nacht nur Geschrei, laute Musik und Gepoltere. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, muss ich 1,5 Stunden eher los, weil man auf der hoffnungslos von LKWs überlasteten Straße fast nur steht, weil man aufpassen muss, dass man nicht von einem Schlagloch ins andere knallt und weil die Fußgänger sowie Radfahrer grundsätzlich nicht schauen und einfach loslaufen.

Wenn ich dann abends heimkomme, darf ich mir wieder die schöne laute Musik anhören, von der ich kein Wort verstehe und ich komme nicht zum Schlafen, weil die Wände hier verdammt dünn sind. Es geht mir hier nicht darum, dass ihr mir gleich sagt: Dann zieh doch woanders hin oder suche dir eine andere Arbeit... Nein, ich will hier meinen Unmut ausdrücken, dass man als arbeitender Mensch nur noch der Trottel ist und ich in meiner ganzen Nachbarschaft bestätigt bekomme, dass es sich viel schöner lebt, wenn man einfach gar nichts macht. Ich lasse mich jetzt krankschreiben, bis ich gekündigt werde und werde dann erstmal drei Jahre lang mein ALG1 beziehen. In drei Jahren sind die Sozialsysteme eh pleite und das Land ist zerstört, da juckt mich die Zukunft auch nicht mehr wirklich.

Beichthaus.com Beichte #00039848 vom 05.06.2017 um 16:43:06 Uhr in Berlin (20 Kommentare).

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Die Lolita und der Pastor

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Sex Wollust Waghalsigkeit Unglaube Frankfurt

Ich (w/19) habe einen Pastor verführt. Ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen, da ich zum Zeitpunkt der Verführung 16 Jahre und er 30 Jahre alt war. Bevor man mich verurteilt, dass ich ein "junges, naives Flittchen" sei, ich habe einfach zu der Zeit eine sehr schwere Lebensphase gehabt und wollte Schutz in Gottes Glauben suchen. Der Pastor unserer Kirche war ein sehr geduldiger Mensch, hat immer ein offenes Ohr gehabt und mir immer Mut und Kraft geschenkt. Mit der Zeit bekam ich eine andere Sicht von dem Pastor und habe ihn mehr als attraktiven Mann angesehen, statt als eine hilfsbereite Person. Er hat natürlich meine Blicke bemerkt und mir klar gemacht, dass es weder sein "Job" noch das Gesetz es erlaube, sich mit ihm einzulassen.

Das hat mich umso mehr angespornt, ihn von mir zu überzeugen und eines Tages war ich dann halt eben die kleine Lolita, der er nicht widerstehen konnte. Wir haben es ganz klischeehaft in der Kirche getrieben und es war der beste erste Sex meines Lebens. Oft haben wir uns dann nur in der Kirche getroffen (wenn nicht viel los war), nur um dort leidenschaftlichen Sex zu haben. Natürlich hat uns früher oder später jemand erwischt, weil wir zu laut waren. Klar, es ist auch ein wenig seine Schuld, sich mit mir eingelassen zu haben, aber ich war größtenteils der Hebelzieher. Oft habe ich ihn unter Druck gesetzt, dass ich ihn anzeigen werde, wenn er unsere "Affäre" beendet. Ich habe ihn also abhängig von mir gemacht. Es tut mir wahnsinnig leid, dass es so passiert ist, da er wegen mir natürlich seine Berufung verloren hat und wegen Rufmords in eine andere Stadt ziehen musste.

Beichthaus.com Beichte #00039847 vom 05.06.2017 um 14:31:44 Uhr in Frankfurt (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine gespielte Liebe

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Falschheit Morallosigkeit Salzburg

Ich (w) habe vor einem halben Jahr einen Mann in meinem Alter über eine soziale Plattform kennengelernt. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und danach auch unsere Nummern ausgetauscht. Wir haben bislang fast jeden Tag geschrieben - über alle möglichen Themen. Er ist eine Person mit einem wirklich beeindruckendem Charakter. Er ist anders, auf eine ganz besondere Art und Weise. Ich denke, dies hängt vor allem mit seiner kriminellen Vergangenheit (diverse Drogen), Mobbing und dem (noch jetzigen) schlechten Familienzusammenhalt zusammen.

Zu dem Zeitpunkt, als wir uns kennenlernten, befand er sich in einem Tief und zweifelte am Sinn des Lebens. Er hatte mir von seinen Problemen und seinen schlechten Leistungen in der Schule erzählt. Er befindet sich in seinem Abschlussjahr und hätte von sich aus alles schmeißen können. Er war sehr deprimiert über seine damalige Situation und sah auch keine Chance mehr, da irgendwie rauszukommen. Man hat ihm ansehen können, wie ihn der Misserfolg innerlich zerfrisst und er keine Kraft mehr hat. Ich habe ihm meine ganze Aufmerksamkeit geschenkt und ihn stets emotional unterstützt. Ich habe ihn zum Lernen animiert und versucht ihm Hoffnung zu machen, in allen Belangen. Tatsächlich ging es ihm Tag für Tag besser. Er hat mit dem Rauchen aufgehört und seinen Alkoholkonsum stark reduziert. Er berichtet mir nahezu jeden Tag, wie es in der Schule läuft und es läuft sehr gut. Hat er Probleme mit seiner Familie, so erzählt er mir offen davon und wir suchen gemeinsam nach Lösungen.

Nun, die weitere Konsequenz daraus ist, dass er sich in mich verliebt hat. Zuerst hatte ich ihm vorgeworfen, dass er sich das bloß einbildet, weil ich sozusagen die einzige Bezugsperson in seinem Tief war. Er blieb aber hartnäckig und meinte, dass ich das Beste bin, was ihm jemals hätte passieren können. Er machte mir Komplimente, welche zum Dahinschmelzen sind und schrieb mir seitenlange Texte, in denen er mir seine Liebe gestand. Die Beichte ist, dass wir nun ein Paar sind. An sich eine schöne Sache - nur dass unsere Liebe eben nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Ich dachte mir, wenn ich seine Liebe nicht erwidern würde, so würde er wieder in das alte Ich verfallen und somit wäre alles Aufgebaute wieder verloren gegangen. Ich wollte es nicht riskieren und täusche ihm nun meine Liebe vor.

Wie gesagt, er hat eine sehr tolle Persönlichkeit. Er ist humorvoll, intelligent, rücksichtsvoll, einfühlsam. Er steht zu seiner Meinung und verstellt sich nicht für andere Menschen. Aber ich kann seine Liebe einfach nicht erwidern. Wir stimmen in sehr vielen Punkten überein, aber in anderen wiederum (die für mich eine eindeutig relevantere Bedeutung haben), liegen wir Kilometer weit auseinander. Ich weiß, dass es falsch ist und mein Verhalten komplett erbärmlich ist. Ich fühle mich schlecht dabei, ihm jeden Tag "Ich liebe dich" sagen zu müssen. Rede mir ein, es wäre nur das Beste für ihn - es macht mich aber glücklich, ihn vor Freude strahlen zu sehen.

In wenigen Wochen wird er seinen Abschluss erhalten und dann werde ich mich - so behutsam es geht - von ihm distanzieren und die Beziehung beenden. Er wird hoffentlich nie erfahren, dass die Liebe eine reine Täuschung war und diese Zeit als schöne Erinnerung mit sich tragen. Ich wünsche ihm alles Gute der Welt und möge jeder seinen richtigen Partner finden. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039845 vom 04.06.2017 um 02:41:35 Uhr in Salzburg (11 Kommentare).

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