Der Schlüssel meines Chefs

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Ekel Dummheit Chef Arbeit

Der Schlüssel meines Chefs
Ich habe letztes Jahr, bei meinem Praktikum, versehentlich auf den Schlüsselbund meines Chefs gepisst. Er hatte mir den Bund gegeben, damit ich in berufsinterne, abgeschlossene Räume konnte. Als ich dann mein kleines Geschäft an einem Urinal erledigen wollte, fiel mir, als ich meine Blase bereits zur Hälfte entleert hatte, der Schlüssel aus der Innentasche meiner Jacke. Bis ich dies bemerkte, ist noch weiterer Urin auf den Schlüssel geplätschert. Ich habe ihn danach raus geholt und abgewaschen. Es tut mir zwar leid, dass mein Chef einen vollgepissten Schlüssel hat, da er immer nett war, aber ich muss trotzdem lachen, wenn ich daran zurückdenke.

Beichthaus.com Beichte #00031221 vom 17.05.2013 um 14:59:22 Uhr (6 Kommentare).

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Abschied von der Gastfamilie

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Ekel Peinlichkeit Trunksucht Dummheit Saarburg

Ich (w/20) habe vor drei Jahren, in der elften Klasse, an einem einwöchigen Schüleraustausch in Frankreich teilgenommen. Es ging ins Grenzgebiet in die Nähe von Metz, zu einer französisch-italienisch-deutschen Großfamilie, also sieben Kinder sowie die Enkel und Partner in ein größeres Haus. Sie nahmen mich herzlichst auf und es war eine schöne Zeit dort. Da meine Austausch-Schwester erst paar Wochen später 16 wurde, konnten wir am letzten Abend nicht mit den anderen Schülern zusammen feiern gehen, deshalb holten wir das dort zu Hause nach. Ich musste mit jedem Familienmitglied, das sich im Trinkalter befand, mindestens zwei Gläser Wodka-Orange an der hauseigenen Theke trinken. Ein Nein wurde nicht akzeptiert. Richtig besoffen war ich wohl erst im Schlaf.

Denn obwohl ich es noch vorher schaffte, eine Tüte neben mein Bett zu legen, kotzte ich Kissen, Haare und etwas von dem Boden neben dem Bett an. Als ich erwachte, stank es, meine Haare klebten im Gesicht, doch leider noch viel ekliger, entdeckte ich etwas Stuhlgang neben mir. Im Halbschlaf dachte ich, es wäre die Katze gewesen. Da man in so einem Haus ja nie alleine ist und zu jeder Zeit gestört werden kann, beseitigte ich alle Spuren. Das Kissen drehte ich nur um, denn ich musste schnell handeln, da ich zum Essen gerufen wurde, noch Koffer packen musste, verschlafen hatte und die Abfahrt immer näher rutschte! Schnell entleerte ich die Tüte im Klo und spülte wortwörtlich den Scheiß runter. Daraufhin wurde mir plötzlich so schlecht, dass ich mich erneut übergab. Auf dem Weg zurück ins Zimmer bemerkte ich, dass mir etwas fehlte! Während des ruckartigen Übergebens im WC hatte ich meine Zahnspange mit Attrappe als Zahnersatz runtergespült. Das Teil war so was von weg, egal wie tief man ins Klo rein gegriffen hätte! Ich musste meiner Tauschfamilie also zu mindestens vom fehlenden Zahn berichten und daraufhin bot mir der Vater an, das Klo ab zu montieren aber das hätte zu lange gedauert und es wäre eine viel zu aussichtslose, ekelige Suche. Auf der Rückfahrt im Zug fiel mir dann auch noch meine Brille in die stinkende Zug-Toilette, diesmal war ich zum Glück vorsichtiger beim Abspülen und konnte sie retten.


Heute finde ich die komplette Geschichte immer noch extrem peinlich und ich schäme mich jedes Mal, wenn ich meine Gastfamilie besuche, kontaktiere etc. nur von dem Zahn wissen sie und finden es total witzig und erzählen es liebend gerne weiter! Nun denke ich mir einfach: Ach, damals war ich noch klein! Nun vertrage ich mittlerweile auch den französischen Wodka und was habe ich daraus gelernt? Zahnspange vorm Schlafen gehen entfernen und ein längeres Top und Tanga reichen nicht als Schlaf-Kleidung, besser einen Eimer neben das Bett stellen, Brille abnehmen, bevor man im Zug zur Toilette geht. Und für die Leute unter euch, die nicht so tollpatschig sind wie ich, ganz wichtig: Richtig viel essen vor dem Saufen mit einer großen Multikulti-Gastfamilie und kleine Pausen zwischendurch!
Und auch falls das hier jemand meiner Freunde liest und sich denkt, das Ende käme einem bekannt vor, die ganze Geschichte kennt keiner und wird auch keiner erfahren. Es ist das Ekeligste, Peinlichste, Unangenehmste, Traurigste und Demütigendste zugleich, was mir je passiert ist. Lange habe ich versucht diese Erinnerung zu verdrängen, nicht mal im Tagebuch steht davon berichtet. Doch dies war die perfekte Gelegenheit dies alles los zu werden und vielleicht werde ich auch irgendwann mal darüber so richtig lachen können. Wahrscheinlich, falls mir jemand diesen Beitrag hier zeigt.

Beichthaus.com Beichte #00031212 vom 15.05.2013 um 21:15:27 Uhr in 54439 Saarburg (Bahnhofstraße) (10 Kommentare).

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“Beichte

Ich habe den Tafelberg verschmutzt

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Dummheit Vandalismus Gersdorf

Ich lebe momentan in Kapstadt und wandere ziemlich oft auf den Tafelberg. Letzten Sonntag war ich also mal wieder auf dem höchsten Punkt. Ich rauche dann immer eine Zigarette und genieße den Ausblick und das Wetter. Ich respektiere die Natur und nehme den entstandenen Müll grundsätzlich mit nach Hause. Das letzte Mal ist mir allerdings die gerauchte Fluppe so blöd runtergefallen, dass ich diese nicht mehr einsammeln konnte und somit zurück ließ. Ich habe also unabsichtlich den unter Naturschutz stehenden Tafelberg verschmutzt. Das wird mir nicht noch einmal passieren!

Beichthaus.com Beichte #00031197 vom 14.05.2013 um 16:43:57 Uhr in Gersdorf (8 Kommentare).

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Wer war denn dieser Holocaust?

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Dummheit Aggression Hass Schule München

Wer war denn dieser Holocaust?
Ich möchte hiermit beichten, dass ich einigen meiner dummen, tussigen Klassenkameradinnen gerne mal eine reinhauen würde, weil sie sich cool und lustig finden, obwohl sie dumm wie Brot sind. Im Unterricht quatschen und lachen sie ständig und stören damit, fragen […]
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Beichthaus.com Beichte #00031195 vom 14.05.2013 um 14:31:03 Uhr in München 80992 (Riesstraße) (25 Kommentare).

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Der vermeintliche Babybauch

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Peinlichkeit Dummheit Last Night Schwangerschaft Neuenkirchen-Vörden

Der vermeintliche Babybauch
Ich möchte beichten, dass ich nicht immer der netteste Mensch auf der Welt bin. Wahrscheinlich liegt es aber eher daran, dass ich es einfach nicht schnalle. Ich (m/27) war zu einer Klassenfeier angemeldet, und da ich sehr weit weg wohne, bin ich natürlich auch erst spät dort eingetroffen. Da ich natürlich noch meine alten Freunde begrüßen musste, war ich erst zum Ende der Feier dort. Das war mir aber auch relativ egal, da ich mir gedacht habe, dass die Leute, die sich dafür interessieren oder Lust dazu haben, dort bleiben.
Naja, wie dem auch sei, ich bin spät angekommen und direkt an der Tür kamen mir die ersten Mädels entgegen. So soll das sein, und in voller Begeisterung habe ich, wie immer, auch zu jedem einen Kommentar gehabt. "Siehst gut aus", "Hey, du bist ja so wie früher" usw. Naja, auf jeden Fall stand am Eingang ein Mädel, welches ich direkt so begrüßte: "Hey, gut siehst du aus, feiner dicker Bauch, freut mich." Es sind halt zehn Jahre vergangen und da kommt es ja mal vor, dass jemand schwanger wird. Als die Person sich allerdings eine Jim Beam-Cola rein gedrückt hat, war mir klar, dass das gar kein Babybauch war.
Ich möchte mich dafür entschuldigen, jemanden so angesprochen zu haben, auch wenn ich diese Person immer sehr gerne mochte. Ich bin halt manchmal etwas paddelig, ändern kann ich es nicht, nur über meine eigene Doofheit lachen.

Beichthaus.com Beichte #00031189 vom 13.05.2013 um 22:51:29 Uhr in Neuenkirchen-Vörden 49434 (Bahnhofstrasse) (13 Kommentare).

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