Der brennende Kleidercontainer

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Dummheit Vandalismus

Ich habe in früher Jugend mit einem guten Kumpel Duftöl aus dem Badezimmer geklaut und damit und mit etwas Papier ein kleines, gut loderndes Feuerchen in der Klappe eines Kleidercontainers gemacht. Dann haben wir die Klappe zugemacht und sind weggelaufen, als dann kurze Zeit später die Feuerwehrsirenen gingen, und wir Rauch aufsteigen sahen, haben wir uns vor Angst fast in die Hose gemacht. Aus irgendeiner Dummheit heraus hatten wir nicht damit gerechnet. Wir hatten extreme Angst und ich bereue es bis heute.

Beichthaus.com Beichte #00031187 vom 13.05.2013 um 19:04:02 Uhr (8 Kommentare).

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Mein missglückter Einbruch

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Dummheit Trunksucht Ignoranz Eichstätt

Ich muss beichten, dass ich (m/16) ein Vollidiot bin. Ich habe mich mit meinem besten Freund und einigen Mädels aus meiner Parallelklasse getroffen. Wir haben Vodka getrunken, pur und später mit Cola. Mit anderen Worten, ich war dichter als ein Bunker. Schon gestern hatten wir die tolle Idee, dass wir mal im örtlichen Freibad einbrechen könnten. Das hat nämlich irgendwie Tradition in unserer städtischen Jugend. Dummerweise weiß das auch die Polizei. Also, es war etwa halb zwölf, mein Alkoholpegel höher als der Eiffelturm, und ich steige über den Zaun ins Freibadgelände. Kurz davor hat uns noch ein Freund angerufen und uns vor den Bullen gewarnt, dass die auf Patrouille seien, aber ich nahm das nicht ernst. Ich befand mich auf dem Gelände, kletterte über den Zaun und grinste meine Freunde lässig an. Und wessen Scheinwerfer leuchten mich auf einmal an? Richtig, die Polente kam um die Ecke gefahren. Ich hätte versuchen können, zu fliehen, aber das wäre dann doch zu feige gewesen, also klettere ich zurück und ein Beamter packt mich und stellt mir diverse Fragen. Dann haben sie noch unsere Personalien aufgenommen und ich habe ihnen vorgeschlagen, dass alle, bis auf die, die Hausfriedensbruch begangen haben, nach Hause gehen sollten. Er sagte, dass wir jetzt alle nach Hause gehen sollten. Das nahmen wir nur zu dankbar an, die Beamten fuhren weg und wir gingen ziemlich deprimiert nach Hause. Das eigentlich Schlimme ist für mich aber, dass ich meine Mutter tierisch enttäuscht habe. Sie hat mir erlaubt, wegzugehen, unter der Auflage, dass ich um zwölf wieder da bin, weil ich am Tag davor erst um halb zwei wieder daheim war. Sie hält mich immer für einen sehr anständigen Kerl, weil ich zum Beispiel im Gegensatz zu allen meinen Freunden nicht rauche, aber wenn mir die Polizei jetzt einen Brief wegen Hausfriedensbruch schreibt, wird sie so was von enttäuscht sein. Und das an dem Tag, an dem sie ihren Geburtstag nachfeiert. Ich bin ein Vollidiot und bitte Euch um Vergebung. Sorry, Mama.

Beichthaus.com Beichte #00031178 vom 12.05.2013 um 01:32:28 Uhr in Eichstätt (18 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Der Fettklops auf den Fotos

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Vorurteile Peinlichkeit Dummheit Hamburg

Eine Bekannte zeigte mir einmal ein paar Privatbilder, also Familienfotos, Urlaubsfotos und Partybilder, von sich auf ihrem PC. Dabei war ein sehr übergewichtiger Mann Anfang 50 relativ oft auf den Bildern zu sehen. Ich fragte sie also beiläufig, wer denn dieser Fettklops da sei, worauf sie antwortete, dass er ihr Vater ist. Mir war das peinlich, ich entschuldigte mich mehrmals und meinte noch, dass mein Vater ja eigentlich auch übergewichtig ist. Zum Glück nahm sie es mir nicht wirklich übel. Ich bitte um Vergebung für mein abwertendes Verhalten Dicken gegenüber.

Beichthaus.com Beichte #00031172 vom 11.05.2013 um 15:12:42 Uhr in Hamburg (10 Kommentare).

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Der Holländer auf der Toilette

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Trunksucht Vandalismus Dummheit Ekel Bern

Als ich 17 war, fand in meinem Heimatland die Fußball-EM statt. Es war ein schöner Sommerabend, als ich mit zwei Kumpels in die Hauptstadt fuhr, wo an diesem Abend ein Spiel zwischen den Niederlanden und Frankreich inklusive
mehreren Public-Viewings stattfand. Die Stadt war im Ausnahmezustand, sie wurde komplett von den Holländern in Beschlag genommen. Wohl auch, weil sich das offizielle Camp für deren Wohnwagen nur wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt befand. Wo man hinsah, überall Oranje. Wir reisten schon einige Stunden vor dem offiziellen Spielbeginn an, um bei dem erwarteten Volksfest dabei zu sein, welches wir auch tatsächlich vorfanden. Man konnte an diesem Abend vor Ort alkoholische und nichtalkoholische Getränke erwerben.
Ob auch gekifft wurde, bin ich mir jetzt gar nicht so sicher. Das ist aber für meine Geschichte auch nicht weiter
von Belang, hier geht es in erster Linie um die Getränke. Denn, nachdem der Körper der Flüssigkeit alle zu verwertenden Inhaltsstoffe entzogen hat, muss diese irgendwann wieder ausgeschieden werden. Das wussten augenscheinlich auch die Organisatoren dieses Events, denn alle paar Meter war eine dieser mobilen Toiletten aufgestellt, in denen man sein Wasserlassen konnte. Ich muss leider befürchten, dass es wohl bei einigen nicht nur beim Wasserlassen geblieben ist. Ich meine, ich habe das nicht überprüft und war selber an diesem Tag betrunken, wie so oft, leider. Wie dem auch sei, wir haben uns unter das feiernde Volk gemischt und irgendwann trafen wir auf einen einzelnen Holländer, also ohne Begleitung.

Wir gingen ein Stück mit ihm und verstanden uns ziemlich gut, wozu auch der gesteigerte Alkoholpegel beigetragen haben dürfte. Er hat uns sogar einige Züge seiner Zigarette angeboten. Eine Zigarette mit wirklich speziellem Geschmack, was aber auch nicht das Thema hier sein soll.
Ich will damit nur verdeutlichen, dass besagter Holländer wirklich sehr nett zu uns war. Ebendieser musste dann irgendwann eine dieser besagten mobilen Toiletten aufsuchen, und da wir unseren neuen Freund nicht verlieren wollten in der riesigen Menschenmasse, gelobten wir zu warten. Da so auf ihn wartend kam mir jener verhängnisvoller Geistesblitz, den ich in meinem alkoholbedingten Übermut sofort in die Tat umzusetzen begann. Ich rüttelte von außen an der alleinstehenden Toilette, erst nur ganz schwach. Einer meiner Kumpels fand die Idee auch gut, half mir und wir rüttelten schon heftiger. Bis dahin könnte man es noch witzig finden, zumal der Insasse zu diesem Zeitpunkt höchstens ein paar Spritzer am Hintern hatte.
Als dann aber, just in dem Moment, als sich das Häuschen im toten Punkt des Rüttelns befand, ein Dritter, uns unbekannter Typ, dazu kam und dem Klo den entscheidenden Stoß verpasste, waren wir erst einige Sekunden perplex und dann sind wir einfach abgehauen. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Ich hoffe nur, dass er sich nicht verletzt hat. Auch hoffe ich, dass er nicht eines dieser teuren persönlichen Stadiontickets hatte, weil für ihn war die Party danach wohl vorbei. Außerdem hoffe ich, dass es vielleicht doch genau in dieser Toilette beim Wasserlassen geblieben ist. Wir haben uns dann weiter besoffen und gefeiert. Heute denke ich oft an die geschilderte Situation. Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber ich war wohl oder übel ein Riesenarsch.
Ich hätte gerne die Gelegenheit, mich bei diesem Holländer für die ganze Scheiße zu entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00031165 vom 10.05.2013 um 04:54:15 Uhr in 3000 Bern (7 Kommentare).

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“Beichte

Die junge Stalkerin

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Begehrlichkeit Dummheit Peinlichkeit Schamlosigkeit Liebe

Ich (w/24) möchte beichten, dass ich vor vielen Jahren, ich war damals dreizehn, wohl das war, was man heute eine Stalkerin nennt. Ich war nacheinander in zwei Jungs von meiner Schule verliebt. Bei einem der beiden hatte ich dann sogar Nachhilfe und konnte mich nie auf das Fach konzentrieren, weil ich so dümmlich verknallt in ihn war. Gebracht hat mir die Nachhilfe gar nichts, aber ich war jedes Mal furchtbar aufgeregt und erregt und konnte es kaum erwarten. Ich habe sogar andere Leute aus meiner Klasse dazu gebracht, für mich ein Foto von ihm zu machen, was er mitbekommen hat, aber es war mir egal. Dem anderen habe ich auch mehr oder weniger nachgestellt, und obwohl er mich ausgelacht hat, wenn er mich gesehen hat, weil ich so furchtbar geschminkt war, habe ich allen Ernstes Mal bei ihm daheim angerufen, nachdem ich die Nummer seiner Familie im Telefonbuch herausgesucht hatte. Leider ging nur seine Schwester ans Telefon und er ließ sich verleugnen. Ich habe ihm sogar am Valentinstag kitschige Gedichte/Liebesbriefe zukommen lassen. Ich war eine echte Lachnummer. Wie es der Zufall will, habe ich ihn vor ein paar Tagen in der U-Bahn gesehen, obwohl unser Heimatort gut 100 Kilometer entfernt ist. Vermutlich wohnt er jetzt auch hier. Ich war mit meinem Freund unterwegs und habe meinen Ex-Schwarm natürlich direkt erkannt und er saß dann auch noch mit Blick zu mir. Ich hoffe aber, dass er mich nicht erkannt hat, zumindest hat er sich nichts anmerken lassen. Ich werde mich wohl mein Leben lang schämen müssen und er wird bestimmt auch nie vergessen, dass er mal eine liebeskranke Verehrerin hatte. Mein Passwort enthält zehn Jahre später immer noch einen Teil seines Namens.

Beichthaus.com Beichte #00031164 vom 10.05.2013 um 11:54:42 Uhr (10 Kommentare).

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