Hilfe, mein Cousin ist mein Nachbar!

31

anhören

Boshaftigkeit Gewalt Selbstsucht Rache Familie Nachbarn

Mein etwa gleichaltriger Cousin, der im Haus nebenan lebte, war schon immer der Prügelknabe seiner Familie. Seine Eltern hätten an einer preußischen Militärakademie Lehrer sein können, so streng waren sie. Er wurde grundsätzlich immer mit anderen, vermeintlich besseren Kindern in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis verglichen. Sobald er jedoch tatsächlich irgendwo der Beste war, wurden seine Leistungen kleingeredet und geschmäht. Schläge waren dort wohl auch an der Tagesordnung. Da er ständig von seinen Eltern gemaßregelt und zu Hause zum Arbeiten am Eigenheim gezwungen wurde, während wir anderen Kinder im Dorf spielen waren, geriet er zunehmend ins Abseits und wir begannen schließlich, ihn zu mobben. Als meine Mutter und mein Vater das mitbekamen, hielten sie mir eine ordentliche Predigt darüber, dass mein Cousin es mit seinen Eltern schon schwer genug hatte, und wir Kinder ihm nicht auch noch permanent zusetzen sollten. Doch die Verlockung war zu groß, und man konnte so ziemlich alles mit ihm machen, ohne dass er petzen ging. Wir zertrampelten seine Stifte, zerrissen seine wenigen Comichefte, ließen ihm regelmäßig die Luft von den Fahrradreifen, stahlen ihm sein Frühstück, nur um es anschließend in den Müll zu werfen, versteckten und zerstörten seine Kleidung und ergötzen uns daran, dass er ganz offensichtlich zu Hause dann dafür auch noch einmal Ärger bekam.

In einem Winter zündeten wir seine Jacke an, die er notgedrungen halb verkohlt mit nach Hause nahm. Im sicheren Bewusstsein, dass er uns nicht verpetzen würde, ging ich nach Hause, wo meine Mutter und sein Vater allerdings mit den Resten der Jacke auf mich warteten, und ich vor allem von seinem Vater einen ordentlichen Einlauf verpasst bekam. Zum ersten Mal spürte ich am eigenen Leib, was dort für ein Ton herrschte. Sein Vater hätte mich wohl am liebsten direkt verdroschen, und selbst meine Mutter bekam es mit der Angst, sodass sie sich schützend vor mich stellte.

Natürlich fasste ich den Plan, mich bei meinem Cousin zu rächen, aber irgendwo im Hinterkopf wurde mir langsam bewusst, dass das, was wir da taten, in höchstem Maße erbärmlich war, und ich definitiv nicht noch eine Konfrontation mit seinen Eltern wollte. Diese kauften ihm übrigens den ganzen Winter auch keine neue Jacke, obwohl meine Eltern die Jacke von meinem Taschengeld bezahlt hatten. Stattdessen kam er monatelang frierend mit einer abgetragenen dünnen Windjacke in die Schule. Irgendwann beschloss ich, mich dann doch an ihm zu rächen, schon alleine, weil die anderen Kinder stichelten und einigen Druck machten. Es durfte jedoch niemand mitbekommen, dass ich der Initiator war, das bläute ich auch allen Beteiligten unter Drohungen ein. Wir spannten einen Fallstrick in einem Gang der Schule, wo so schnell niemand anderes entlangkam, und lockten ihn in den Flur, besser gesagt, trieben ihn rennend vor uns her. Es kam zwar alles fast so, wie wir es geplant hatten, er stolperte allerdings nicht einfach nur und fiel in vollem Lauf hin, sondern krachte dabei mit dem Kopf auch noch seitlich gegen die Wand und ein Geländer. Es knackte laut, und überall war plötzlich Blut. Er wurde fast sofort ohnmächtig und sein Körper begann zu krampfen. Mir wird heute noch schlecht, wenn ich daran zurückdenke. Panisch beseitigten wir den Fallstrick, bevor wir einen Lehrer zu Hilfe holten. Wir sagten, wir hätten herumgetobt und er sei einfach hingefallen und habe sich den Kopf an der Wand eingeschlagen.

Wie sich später herausstellte, hatte er einen Schädelbasisbruch erlitten. Wir wurden natürlich eingehend zu dem Vorfall befragt, und auch sein Vater stand mit hervortretender Stirnvene bei uns zu Hause auf der Matte, aber weil wir alle die Hosen voll hatten, logen wir konsequent über den Hergang. Mein Cousin konnte sich offensichtlich an nichts mehr erinnern. De facto konnte er nach dem Unfall zunächst überhaupt nicht mehr viel. Er lag kurz im Koma, war lange im Krankenhaus und danach zur Reha. Ich sah ihn ab und an, wie er im Rollstuhl von seinen genervten Eltern irgendwohin bugsiert wurde. Nach zwei Jahren begann er wieder draußen im Garten auf wackeligen Beinen unter den herrischen Kommandos seines Vaters Rasen zu mähen und Hecken zu verschneiden. Er hatte die Schule gewechselt. Als er dann 18 wurde, war er schließlich ganz weg. Niemand erfuhr wohin. Unsere Eltern redeten nicht mehr miteinander, auch weil meine Eltern vor seinen Eltern in höllischer Angst lebten. Sie ahnten wohl alle vier, dass der Unfall kein echter Unfall gewesen war. Ich blieb indessen auf dem Dorf wohnen und gründete eine Familie, mit der ich nach einem größeren Umbau ins Haus meiner Eltern zog.

Sein Vater starb vor etwa sechs Jahren an einem Herzinfarkt, und seine Mutter trank sich danach zu Tode. Sie verstarb dieses Jahr im Sommer. Anfang November hielt eine große Limousine eines japanischen Edelherstellers vor dem Haus meines Cousins, und ein großer, breiter und komplett volltätowierter Typ stieg aus. Auf den dritten Blick erkannte ich erst meinen Cousin, und das auch nur an seinen markanten OP-Narben an der Schläfe. Er hatte einen ähnlich breiten, grimmig wirkenden Typen bei sich. Sie beäugten das Haus kritisch und würdigten mich keines Blickes, als ich sie begrüßen wollte. Mitte November kam ein großer Umzugswagen und brachte einen Haufen E-Gitarren, zwei teure Motorräder, und ebenfalls teuer wirkendes Mobiliar. Auf meine Kontaktaufnahmeversuche wurde wieder nicht reagiert, dafür hatten meine Eltern und ich ein anwaltliches Schreiben im Briefkasten, dass wir unverzüglich unser Entwässerungssystem korrigieren sollten, welches nachbarschaftlich tatsächlich nicht so ganz regelkonform ist, und wir unsere Bäume so verschneiden sollten, dass die Äste nicht mehr auf das Nachbargrundstück ragen.

Als meine Eltern und ich zusammen zu ihm gingen, um ihn zu begrüßen und mit ihm zu reden, bat er uns nicht herein, sondern sagte uns an der Haustüre ins Gesicht, dass wir ja so eine schöne Familie seien, und es doch ganz schade wäre, wenn dieses Glück durch tragische Umstände gestört werden würde. Dann lächelte er fies, tippte sich an die Op-Narbe an seiner Schläfe und wünschte uns noch einen guten Tag. Auf einen Entschuldigungsbrief meinerseits reagierte er, indem er diesen so auf einen Zaunpfahl steckte, dass er in der Mitte durchbohrt war. Ich glaube zwar nicht, dass er uns gegenüber direkt handgreiflich wird, aber harmlos ist er ganz sicher auch nicht. Wie auch immer, ich beichte, dass ich immer noch zu feige bin, meinen Eltern die Wahrheit über den Unfall zu sagen, und dass ich meine Frau ebenfalls im Unklaren darüber lasse, warum er so ist und uns bedroht. Die Schuld frisst mich innerlich langsam auf, vor allem weil ich, wenn ich ihn so sehe nicht denke, dass ihm bis jetzt ein allzu glückliches Leben vergönnt war. Ich habe allerdings eine Flasche sehr teuren Whiskeys besorgt und werde mich heute mal alleine in die Höhle des Löwen wagen.

Beichthaus.com Beichte #00039038 vom 08.12.2016 um 13:52:04 Uhr (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Sex mit einer 16-Jährigen

20

anhören

Schamlosigkeit Selbstsucht Maßlosigkeit Begehrlichkeit Nachbarn Kiel

Ich (27) habe regelmäßig Sex mit der 16-jährigen Nachbarstochter. Ich nutze ihre Naivität, Unerfahrenheit und Teenie-Schwärmerei gnadenlos aus. Dafür schäme ich mich, aber Frauen in meinem Alter haben die Qual der Wahl und als nicht so attraktiver Mann hat man gar keine Chance. Da wird man entweder friendzoned oder ignoriert. Selbst gerade noch so passable Weiber werden permanent angemacht.

Beichthaus.com Beichte #00038984 vom 26.11.2016 um 14:30:15 Uhr in 24109 Kiel (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Ich fackele bald das Gartenhaus meiner Nachbarn ab!

17

anhören

Aggression Zorn Ungerechtigkeit Trunksucht Vandalismus Nachbarn

Ich fackele bald das Gartenhaus meiner Nachbarn ab!
Nachbarschaftsstreitigkeiten sind ja heute Normalität. Ich (m) wohne mit meiner Familie jetzt seit zwei Jahren in dem neuen Wohngebiet. Seit dem ersten Tag hat es Ärger gegeben, weil unsere Nachbarn zur rechten Seite und zur linken Seite Russen sind. Die haben erst nach uns gebaut, sonst wären wir nicht hierher gezogen. Meine Frau und ich sind beide Ende 30 und unsere beiden Kinder gehen in die Schule. Die Russen sind etwa im gleichen Alter, haben aber viel ältere Kinder. Beide Familien machen speziell am Wochenende Tag und Nacht Party. Da fließt der Wodka in Strömen und mit jedem Schluck steigt auch der Lärmpegel. Das ist teilweise eine unerträgliche Beschallung von beiden Seiten. Meine Kinder können beide nicht schlafen, so laut geht es auch Nachts um ein Uhr noch zu. Manche der Gäste urinieren sogar gegen die Hecken oder werfen leere Flaschen in unseren Garten.

Anfangs habe ich es versucht, indem ich mit den Nachbarn gesprochen habe, das hat nichts genutzt. Dann habe ich zum ersten Mal die Polizei gerufen - was folgte, war ein Megastreit und Drohungen von beiden Seiten. Ich könne ja wegziehen, wenn es mir nicht passt, war die letzte Antwort, die ich erhalten habe. Jetzt hat der eine Russe im Garten eine Art beheiztes Gartenhaus gebaut, wo er seither fast jeden Abend mit seinen Leuten sitzt und trinkt. Aber irgendwann gehen dann seine Gäste und schreien herum bzw. unterhalten sich lautstark. Auf keinen Fall will ich als Spießer dastehen, aber ich finde überhaupt keinen Ausweg mehr. Jetzt wo es kalt wird, dachte ich, lässt der Spuk nach. Aber heute morgen habe ich in unserem Vorgarten mehrer Lachen Erbrochenes vorgefunden, kein Wunder, denn gestern war wieder einer der legendären Tage, an denen sie ihre Fleischspieße unter dem Gartenhüttenvordach gegrillt haben.

Meine Frau und ich sind verzweifelt, auch absichtlich laute Gegenpartys bei uns mit Freunden und Bekannten waren völlig erfolglos. Ich beichte hiermit, dass ich bereits ernsthaft darüber nachgedacht habe, deren Gartenhütte abzufackeln. Aber wirklich nur darüber nachgedacht!

Beichthaus.com Beichte #00038946 vom 18.11.2016 um 12:02:18 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Traumdeutung bei Stirnlappenbasilisken

21

anhören

Zorn Hass Rache Nachbarn

Ich (m/37) hasse meine mittlerweile nicht mehr ganz neuen Nachbarn direkt unter mir inzwischen wie die Pest und überlege, sie aus dem Haus zu ekeln. Die beiden sind Anfang 20 und könnten im Lexikon als Beispielbild neben dem Wort "Hipster" stehen. Beide tragen einen Dutt, er dazu einen Bart, in dem man einen halben Kindergarten verstecken könnte, sie eine Hornbrille mit schwarzen Rahmen, die ohne Übertreibung so groß ist, dass man Handybildschirme daraus machen könnte - und, wie ich schon bei der Einweihungsfeier herausfand, mit Fensterglas drin. Ach ja, die Einweihung war eh lustig. Erstens gab es fast nur Wasser, Energy und Obstsäfte, dazu natürlich diesen Trendsekt "Hugo". Das Essen war ausschließlich vegan, was sogar ihren eigenen Freunden so auf die Nerven ging, dass diese sich, auch mit meiner Beteiligung, um elf Uhr abends eine Pizza kommen ließen. Da mussten sie natürlich wegen des "Fleischgestankes" alle Fenster aufreißen, nachdem sie merkten, dass sie die Freunde nicht davon abhalten können.

Gedampft wird natürlich auch. Und das so, dass das ganze Haus nach chemischen Fruchtgerüchen stinkt, dass einem schlecht werden könnte. Aber wehe, jemand läuft auch nur mit einer Kippe durchs Haus, denn sie steht bei jedem Schritt im Treppenhaus am Spion und kommt dann angewetzt und will den Leuten einen Vortrag halten. Als ein anderer Nachbar sie kürzlich aufforderte, mit der Hand zu reden, legte sie das - wie und warum auch immer - als sexuelle Belästigung aus.

Okay, Thema Dinge, die man hört: Musik, die ihnen nicht gefällt? Da wird vehement geschellt, egal wie leise es ist, und so hellhörig ist unsere Hütte jetzt auch nicht. Sie steht dann da und hält mit ihrer schrillen Stimme, dabei hyperventilierend (Erinnert sich jemand an den abgehackten, aufgeregten Sprachstil von Michelle in American Pie?) erklärt, das ginge nicht. Typisch für Hipster haben sie aber eine uralte Schreibmaschine, auf der sie nachts um vier Uhr rumhacken, bis irgendwer die Polizei ruft. Die hat sie auch einmal angeschrien, aber da sie nicht aus Bayern kam, rechnete sie nicht mit der Reaktion des Polizisten, der ihr noch lauter den Mund verbat, wenn er spräche und ihrem Freund gleich sagte "Bürschchen, und du bleibst, wo du bist!" Mann, schade, dass man mich nicht Grinsen hören konnte.

Aber den Abschuss brachte sie letzte Woche: Jedem im Haus ist bekannt, dass ich fünf Ratten, ein Aquarium, zwei Katzen und einen Hund (Labrador-Mix) halte, und es den Tieren auf meinen fast 90 Quadratmetern mehr als gut geht. Auch zwei andere Nachbarn haben Katzen. Bei denen und mir klingelte es letzte Woche, und es hieß: "Tierschutzverein, wir müssen die Haltungsbedingungen kontrollieren." Da hat dieses kleine Miststück sich doch in den Kopf gesetzt, dass nur sie weiß, wie man Tiere richtig hält! Um es kurz zu machen, der TSV war in fünf Minuten fertig, hat dann unten geklingelt und sie zur Schnecke gemacht.

Habe ich die Tatsache erwähnt, dass sie Pakete zwar für Nachbarn annimmt, aber auch öffnet? Nein? Das ist aber auch schon zwei Mal passiert. Sie tut dann so, als wäre sie ja ach so verplant und hätte gedacht, es wäre für sie. Über ihn kann man wenig Schlechtes sagen, da er sich meistens an der Uni befindet, wo er irgendwas wirklich Schwieriges, Hochtechnisches studiert, während sie irgendeinen hochgeistigen Alibistudiengang wie "Traumdeutung bei Stirnlappenbasilisken" oder so was studiert und vielleicht drei Mal im Monat an die Uni geht. Man merkt eindeutig, sie war und ist von Beruf Tochter und wurde wohl verwöhnt ohne Ende. Aber das gibt ihr nicht das Recht, uns andere zu terrorisieren und Dinge zu öffnen, die sie nichts angehen. Nunja, ich beichte hiermit, dass ich demnächst anfangen werde, ihr kleinere Streiche zu spielen. Nichts Illegales, das verspreche ich, aber so geht es hier nicht mehr weiter.

Beichthaus.com Beichte #00038865 vom 29.10.2016 um 00:24:07 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Die Stromkosten meiner Scheißnachbarn

18

anhören

Boshaftigkeit Verschwendung Hass Nachbarn

Ich (w/24) hasse meine Nachbarn abgrundtief und treibe deswegen absichtlich die gemeinsamen Stromkosten jährlich um bestimmt einen Euro in die Höhe. Alles fing damit an, dass mein Freund und ich zusammengezogen sind. Etwa einen Monat vor dem Einzug haben wir die Wohnungsschlüssel bekommen und hatten Zeit zum Renovieren. Erst nach diesem Monat, also zum Einzugstermin, haben wir uns bei den betroffenen Nachbarn, auch die "Scheißnachbarn" genannt (beide circa Ende 20), vorgestellt. Das fanden die Scheißnachbarn natürlich total doof und viel zu spät.

Nach einiger Zeit fingen die dann, an sich bei uns zu beschweren. Wir würden die Haustür zu laut schließen. Wir selbst wären zu laut im Flur. Unsere Schuhe (Gummisohle!) seien morgens im Flur ebenfalls zu laut. Unsere Garagenzufahrt sollten wir doch öfter von Unkraut befreien. Unsere Wäsche würde viel zu lange auf der Wäscheleine hängen - wir teilen uns übrigens mit den zwei Parteien fünf Wäscheleinen, von denen wir lediglich die Hälfte benutzen. Die Scheißnachbarn blockieren aber tatsächlich alle Leinen und das auch teilweise für fast eine Woche am Stück.

Unsere Moppeds sollten wir doch die steile Garageneinfahrt nicht hochfahren. Das wäre zu laut. Manchmal bekommen wir auch SMS, dass wir doch alle Kellertüren schließen sollen, weil dem Herr Scheißnachbarn das "total auf den Sack geht", wenn eine Tür offenstünde. Als eine Tür sogar mal verschlossen war, hat der Kacknachbar sich kurzerhand selbst zum Hausmeister ernannt und sämtliche Kellerschlüssel abgezogen. Diese verwahrt er seitdem bei sich in der Wohnung. Diese Liste könnte ich noch weiterführen.

Der springende Punkt ist jedoch, dass ich aus lauter Hass und Boshaftigkeit nun absichtlich jedes Mal das Flurlicht einschalte. Auch tagsüber, obwohl genug Licht vorherrscht. Und wenn das Licht nach einer Minute wieder ausgeht, schalte ich es wieder ein. Auch, wenn ich noch vor Erlöschen wieder in unserer Wohnung bin und das Licht nicht gebraucht hätte. Ich verschaffe mir Genugtun mit der Vorstellung, dass der doofe Nachbar sich darüber ärgern würde, sollte er es herausfinden. Manchmal stelle ich mir sein rotanlaufendes Meerschweinchengesicht vor, wenn er mir über den Weg läuft. Ich bitte für mein kindisches Verhalten um Absolution. Und um angenehme Nachbarn.

Beichthaus.com Beichte #00038851 vom 24.10.2016 um 23:57:20 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht