Skrupellos zur Schule gekommen

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Diebstahl Waghalsigkeit Verzweiflung Schule Auto & Co. USA

Mit 17 war ich in den USA als Austauschschüler. Da ich auf dem Land wohnte und natürlich auch keinen Führerschein besaß, war ich auf den Schulbus angewiesen, der mich täglich 12 Meilen in die Schule fuhr. Dummerweise war ich nicht gerade der Beste im Aufstehen und nach mehrmaligem Verschlafen, haben meine Gasteltern mir angedroht, restriktive Maßnahmen einzuführen, falls ich morgens nicht zeitig aus dem Bett kommen würde. Das Verschlafen an sich, hatte bereits unschöne Konsequenzen, jeweils Abends wurden meine Gasteltern von der Schule aus angerufen, um sie darauf hinzuweisen, dass ihr Sohn/Tochter nicht in der Schule gewesen sei. Das Donnerwetter ließ jeweils nicht lange auf sich warten. Ich wollte auf keinen Fall in einem schlechtem Licht erscheinen, war ja quasi der "Gast" und wollte meinen Eltern Zuhause zeigen, wie erwachsen und diszipliniert ich sein kann.

Die Situation hat sich dann nach etwa 5-6 mal Verschlafen gebessert und ich wähnte mich auf der sicheren Seite, endlich mein "Aufsteh-Problem" im Griff zu haben. Weit gefehlt! Das Schuljahr zog dahin und die Abschlussprüfungen standen vor der Tür: Sehr sehr wichtig, wenn man ein Diplom nachhause tragen will resp. seine Eltern stolz machen möchte!

Am Morgen der Abschlussprüfungen ist es dann geschehen: Verschlafen! Nein! Noch 3 Minuten bis zum Schulbus! Ich versuchte so schnell als möglich mich anzukleiden und meine Schulsachen zu packen, schwierig, wenn man so im Stress ist! Dann raus aus dem Haus, zur Strasse gerannt und nur noch die Rücklichter vom Schulbus gesehen!

Alle möglichen Pläne sind mir in dem Moment durch den Kopf geschossen:

In die Schule laufen? - Zu lange, 12 Meilen rennt man nicht eben mal schnell
Taxi rufen? - geht nicht! wir hatten kein Taxiunternehmen in der Umgebung!
Zuhause bleiben? - Unmöglich! Nicht noch einmal will ich mich von meinen Gasteltern demütigen lassen. Eine Ausrede erfinden - zu offensichtlich!

Es war mir klar, irgendwie muss ich in die Schule kommen, doch auch Öffentliche Verkehrsmittel gibt es keine im Mittleren Westen, irgendwo im Nirgendwo, wo ich zuhause war!

Also gab' es nur noch einen Plan: Ein Auto, ich musste mir ein Auto besorgen!
Der Plan war einfach, und die Ausführung noch einfacher, denn mein Gastvater war seit einigen Tagen auf Geschäftsreise und meine Gastmutter verließ das Haus immer vor mir, d.h ich hatte Zugriff auf ein Auto, besser gesagt, ich hatte Zugriff auf das Heiligtum meines Gastvaters: sein Chrysler Mini Van!

Die Liebe, die mein Gastvater für dieses Auto hatte war unbeschreiblich, er behandelte das geformte Blech, wie seine Religion! Waschen, saugen, Ölwechsel, Bremsen austauschen usw. hat er alles selber gemacht und mir lange Vorträge gehalten, wie viel besser amerikanische Autos sind, weil man an denen noch so viel selber rumschrauben kann.

Den weißen Van in der Garage und mein Herz in der Hose rannte ich zurück ins Haus und schnappte mir die Autoschluessel. Wie bereits erwähnt, ich hatte keinen Führerschein und auch überhaupt keine praktische Erfahrung, wie man ein Auto fährt. Öfters habe ich zugeschaut, wenn ich mit meinem Gastvater unterwegs war und dieses Wissen, hat sich dann auch als sehr hilfreich erwiesen. Das Fahren an sich war einfacher als ich dachte, hatte auch damit zu tun, dass es sich um ein Auto mit automatischem Getriebe handelte, die in Amerika sehr verbreitet sind.

Doch als ich bereits auf der Hauptstrasse war, kamen mir die Zweifel:
Was mache ich wenn mich die Polizei erwischt?
Was mache ich wenn mein Gastvater davon erfährt?
Wie werden meine Mitschüler reagieren, wenn sie mich plötzlich mit einem Auto einfahren sehen? Tja, die Konsequenzen sind klar gewesen, man hätte mich schnurstracks in das nächste Flugzeug gesteckt und nachhause geflogen!

Doch, irgendwie wollte ich beweisen, dass ich da alleine durchkomme und durchaus bereit bin die Konsequenzen zu tragen, falls mein Plan nicht aufgehen würde. Zuhause hätte ich wohl nie ein Auto geklaut, um in die Schule zu kommen.

Heute bin ich 25 und habe nach wie vor sehr guten Kontakt zu meinen Gasteltern in den Staaten, mein Gastvater hat bis zum heutigen Tag nicht erfahren, dass ich damals sein heiß geliebtes Auto geklaut habe, dass er übrigens immer noch hat! Beim nächsten Besuch, werde ich es ihm sagen, ich hoffe er wird es mir nicht übel nehmen nach so langer Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00026421 vom 01.06.2009 um 17:53:19 Uhr in USA (Saint Paul, MN) (20 Kommentare).

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Warnung für die Praktikanten

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Neugier Waghalsigkeit Chef Internet Hannover

Ich spioniere den E-Mail-Account meines ehemaligen Chef aus, weil ich das Passwort mal von ihm bekommen habe, was er wohl wieder vergessen hat. Jedes Mal, wenn sich ein armes Schwein um ein Praktikum in dem Drecksladen bewirbt, spiele ich mit dem Gedanken, den Bewerber zu warnen, damit er sich das bloß nicht antut. Bis jetzt hatte ich jedoch immer Angst, dass meine Warnung zurückverfolgt wird.

Beichthaus.com Beichte #00026417 vom 31.05.2009 um 23:28:23 Uhr in Hannover (5 Kommentare).

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Spendet für mich!

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Betrug Lügen Habgier Geld

Als ich (w/19) ungefähr 13 Jahre war, mussten wir von der Schule aus immer zur finanziellen Unterstützung für die Fahrt ins Schullandheim Spenden sammeln gehen. Wir (die Klasse) bekamen also eine Dose und einen Ausweis dafür. Wir mussten dazu an Haustüren klingeln und fragen, ob die Leute dafür spenden wollten, usw. Es kam eine Menge Geld dabei raus, wenn man mal drei oder vier Stunden unterwegs war. So kam mir dann die Idee, ich könnte das auch mal zu meinen eigenen Nutzen machen. Also habe ich aus einer Cappuccinodose eine Spendendose mit Schlitz oben gebaut, mir ein simples Schild mit falschem Namen ausgedruckt und dann vor dem Spiegel das Schauspielern und Reden geübt.

Dann bin ich mit meiner Cousine los und wir haben bei den Leuten geklingelt und gesagt, wir seien vom Vogelschutz. Wir haben ihnen aus einem Museum mitgenommene Broschüren aufgedrückt und viel Süßholz geraspelt, dass sie den Vögeln helfen können. Die meisten haben immer so 2-5 Euro "gespendet". Wir haben das knapp zwei Wochen gemacht und am Ende hatten wir fast 150 Euro zusammen. Wir haben es dann aufgeteilt und sind richtig shoppen gegangen. Wenn ich jetzt daran denke, schäme ich mich den betrogenen Leuten gegenüber, aber was solls? Die paar Euro haben die auch nicht mehr ärmer gemacht und wir haben richtig tolle Sachen gekauft.

Beichthaus.com Beichte #00026416 vom 31.05.2009 um 22:34:57 Uhr (24 Kommentare).

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Die reiche Nachbarin

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Boshaftigkeit Hochmut Nachbarn Leverkusen

Ich bin vor knapp sechs Jahren umgezogen und wohne jetzt in einer sogenannten "Bestlage". Am dritten Tag meines Einzugs in meine neue Wohnung begegnete mir die Mieterin im Haus, die in der Wohnung über mir wohnt. Ich stellte mich ihr vor, was ich besser mal nicht getan hätte. So lernte ich innerhalb von zehn Minuten ihr gesamtes Leben kennen, unter anderem, dass sie reich geschieden wäre, weil ihr Ex Arzt sei und dass sie es nicht nötig hätte, arbeiten zu gehen. Ich wusste natürlich gleich, dass ich dieser Dame zukünftig aus dem Weg gehe, weil sie für meine Verhältnisse die Nase ein wenig zu hoch trägt. Und wenn in meinen Augen jemand die Nase zu hoch trägt, muss man was dagegen tun. Also ließ ich mir dann so nach und nach kleine Streiche einfallen, um die Hochnäsige mal bisschen zu ärgern. So stellte ich zum Beispiel in der Waschküche, wo sich auch ihre Waschmaschine befand, die Sicherung ihrer Waschmaschine auf "AUS". Daraufhin rief sie den Monteur, weil sie meinte, ihre Waschmaschine wäre kaputt. Der Monteur bemerkte natürlich sofort die ausgeschaltete Sicherung. Trotzdem musste meine liebe Nachbarin zähneknirschend die An- und Abfahrt des Monteurs bezahlen. Dieses Ereignis war für mich eine solche Genugtuung, dass ich mir abends bei einer Flasche Wein neue Schandtaten für diese Frau überlegte.

Übrigens habe ich die leere Weinflasche dann noch direkt vor ihrer Tür auf der Fußmatte deponiert. Apropos Waschmaschine. Als die Dame wieder mal am Waschen war und die gesamte Maschine mit dunkler Wäsche gefüllt war, habe ich die Maschine ausgeschaltet, etwas später die Tür geöffnet, drei Tempotaschentücher in die Maschine gelegt und diese wieder angeschaltet. Ich habe mich auf ihr dummes Gesicht und ihren Ärger gefreut wie ein König. Nur schade, dass ich das dann nicht in Live erleben konnte. Seit einiger Zeit sammele ich alle Zeitungen und Werbeblätter, die sich so tagtäglich im Briefkasten einfinden, und werfe diese dann in einem geeigneten Augenblick in den Briefkasten meiner geliebten Nachbarin, sodass dieser manchmal so vollgestopft ist, dass keine Post mehr reinpasst. Ich habe schon ein paar Mal erlebt, wie sie schimpfend ihren Briefkasten ausräumte.
Vielleicht sollte ich mich schämen, wie ich als Erwachsene so einen Mist mache. Aber ich schäme mich nicht. Sie sollte sich schämen, dass sie ihren Ex-Mann finanziell so bluten lässt, anstatt selber mal ans Arbeiten zu denken.

Beichthaus.com Beichte #00026410 vom 31.05.2009 um 10:56:00 Uhr in 51375 Leverkusen (Dechant-Fein-Straße) (32 Kommentare).

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Mein Assi-Gatte

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Ehebruch Fremdgehen Engherzigkeit

Mein Assi-Gatte
Mein sogenannter Mann ist ein ekelhaftes Stück Scheiße, der meinen Kindern und mir das Leben zur Hölle macht. Ich hasse jeden Abend, an dem er von der Arbeit nach Hause kommt, um uns dann zu maßregeln. Außerdem furzt und rülpst er dann pausenlos rum. Wenn er im Bad war kann ich dann seine beschissenen Unterhosen wegräumen und die vollgekackte Toilette sauber machen. Nachdem er uns dann verbal in den Arsch getreten hat geht er dann in die Kneipe und säuft sich die Hucke voll. Wenigstens habe ich Ruhe bis er dann nach Hause kommt, dieser Penner. Gut, dass die Kinder dann schon schlafen. Mit seinen ekelhaften Fingern will er mich dann begrapschen und versucht alles um mich willig zu machen. Der riecht so ekelhaft nach Alkohol, Zigaretten und Scheiße. Ich sage dann immer ich muss nochmal ins Bad und dann bleibe ich da so lange bis dieser Assi mit seinen stinkenden Klamotten eingeschlafen ist. Dann nehme ich mir heimlich einen großen Teil seines restlichen Geldes aus dem Portemonnaie, um meinen Kindern davon was Schönes zu kaufen. Er hat nämlich so viele Schulden, das für die Kinder fast nie was übrig bleibt. Der Doofe ist so verpeilt, der denkt der hat sein ganzes Geld versoffen. Wenn er die neuen Sachen der Kinder dann irgendwann mal sieht sage ich, dass sie die von Oma geschenkt bekommen haben.

Seit 3 Wochen habe ich eine Affäre mit seinem Arbeitskollegen (genug Zeit habe ich ja, wenn er in der Kneipe ist). Das tut mir sooo gut! In den Sommerferien werde ich meine Kinder zu meiner Mutter bringen, um ihn dann rauszuschmeißen. Mein Sohn hat schon oft gesagt, er möchte Papa nicht mehr bei uns wohnen haben. Meine Tochter ist noch zu klein, um irgendwas einzuschätzen. Jetzt schon kopiere ich seine gesamten Unterlagen, damit ich an entsprechenden Stellen etwas vorzuweisen hab. Für den Fall, dass ich mich trenne, hat er schon gesagt, dass er mich windelweich prügeln wird, aber dann hab ich wenigstens etwas gegen ihn in der Hand. Ich hoffe es geht alles gut!

Beichthaus.com Beichte #00026409 vom 30.05.2009 um 22:22:46 Uhr (67 Kommentare).

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