Desinfektionsmittel auf dem Geheimknopf

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Boshaftigkeit Ekel Zorn Wien

In unserer schönen Stadt hängen an den Ampeln so kleine Kästchen, welche Geräusche machen und für die Blinden zur Orientierung dienen. Diese Kästchen werden jedoch erst aktiviert, wenn man einen versteckten Knopf an der Unterseite drückt. Einige, geistig scheinbar nicht so gut ausgestattete Mitmenschen, denken jedoch, dass die Ampel für sie schneller auf Grün umschaltet, wenn sie auf diesen ominösen versteckten Knopf drücken. Das ist jedoch nicht der Fall, einzig und allein fangen diese Kästchen an, laute Geräusche von sich zu geben. Und da es immer mehr Leute zu geben scheint, die hektisch den Knopf drücken - in der Annahme, schneller die Straße überqueren zu können - habe ich mir einen Spaß erlaubt. Auf einem Auktionsportal habe ich mir eine Schachtel ersteigert, in der 500 kleine Tuben eines dickflüssigen Händedesinfektionsmittels enthalten sind. Wenn ich nachts unterwegs bin, verteile ich an den Ampeln, an denen ich vorbeikomme, den Inhalt der Tube auf dem "Geheimknopf". Mittlerweile hatte ich auch schon mehrmals das Vergnügen, zu sehen, wie Leute hektisch auf den Knopf drücken und dann angewidert ihre Hand ansehen, weil sie eine undefinierbare durchsichtige dickflüssige Masse daran haben. Ich weiß, dass es nicht in Ordnung ist, weil wahrscheinlich auch blinde Menschen das Desinfektionsmittel auf die Finger bekommen und nicht wissen, um was es sich dabei handelt. Aber es ist zu genial, den Ekel in den Gesichtern der Menschen zu sehen, wenn sie das Zeug angefasst haben. So gesehen verhelfe ich der Menschheit zu mehr Gesundheit, weil das Desinfektionsmittel die Verbreitung von Keimen verringert. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032678 vom 05.02.2014 um 12:08:10 Uhr in 1150 Wien (Mariahilfer Gürtel) (21 Kommentare).

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Undankbares Balg

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Neid Habgier Maßlosigkeit Geld

Hiermit beichte ich, dass ich (w) ein kleines, verwöhntes Balg bin. Meine Eltern bezogen jahrelang Hartz-IV. Wir hatten echt nichts, weil wir Raten für essenzielle Dinge wie die Waschmaschine abbezahlen mussten. Auf neue Kleidung, technischen Krimskrams etc. mussten wir verzichten. Meine Eltern haben mir und meiner Schwester möglichst viel ermöglicht und haben dabei selbst auf alles verzichtet. Meine Mama ist sogar schwarzarbeiten gegangen, weil sie einfach keine richtige Stelle gefunden hat. Meinem Vater wurde kurz davor dann auch noch gekündigt. Mittlerweile haben beide Umschulungen gemacht und arbeiten recht erfolgreich in der Altenpflege. Die Schulden sind fast bezahlt und laut meinen Eltern haben wir genug Geld - meiner Meinung nach allerdings nicht. Wir haben eine sichere Wohnung und ich habe auch zwei Katzen und durfte einmal für 120 Euro reisen. Aber für Dinge, die ich mir wünsche, die aber nicht essenziell sind, ist nichts da. Ich besitze mein vier Jahre altes Handy nur, weil meine Schwester einen neuen Handyvertrag hat, unser zusammengesparter Computer ist mittlerweile fast sechs Jahre alt. Neue Kleidung bekomme ich kaum, maximal ein Teil jeden Monat. Ich kann verstehen, dass sich meine Eltern erst finanziell erholen müssen, aber mir geht es so dreckig, weil alle anderen irgendwie mehr haben. Meine Eltern geben sich so viel Mühe und ich bin so undankbar. Das möchte ich beichten.

Beichthaus.com Beichte #00032677 vom 05.02.2014 um 08:55:10 Uhr (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Emanzipation ist eine Lachnummer

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Vorurteile Zorn Ungerechtigkeit

Ich (m/25) möchte beichten, dass mir dieses ganze Emanzipationsgeschwätz tierisch auf den Sack geht. Einführung einer Frauenquote, Angleichung der Gehälter und so weiter. Und da wundert man sich, warum die Geburtenrate in Deutschland ins Bodenlose fällt. Das kann dann nicht mal mehr die etwas dümmere Fraktion kompensieren, die von Hartz-IV und Kindergeld lebt. Frauen sind biologisch nun einmal keine Männer. Die gottgewollte Aufgabe einer Frau ist es, Kinder zu gebären, dies ist jedoch nur bedingt mit einer steilen Karriere vereinbar. Versteht mich nicht falsch: Frauen gehören nicht selbstverständlich hinter den Herd, aber der Ansatz, die Frauen den Männern in Führungspositionen vorzuziehen ist absurd. Es ist schlicht eine Diskriminierung des männlichen Geschlechts! Dadurch, dass Frauen Kinder bekommen und sich meistens auch einige Zeit um diese kümmern, verdienen sie zu Recht weniger. Sie haben ja schließlich weniger Arbeitsjahre und somit weniger Erfahrung. Zu allem Überfluss soll jetzt auch noch die Mütterrente eingeführt werden! Was ist mit den Vätern? Diese tragen genauso viel zur Erziehung bei - Stichwort Elternzeit. Für mich bleibt Emanzipation eine Lachnummer. Sogenannte Frauenrechtlerinnen gieren nach den Vorteilen des Mann-Seins, während sie nicht bereit sind, von den eigenen Vorteilen abzulassen. Wehrt euch!

Beichthaus.com Beichte #00032676 vom 05.02.2014 um 15:46:52 Uhr (59 Kommentare).

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Miau!

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Peinlichkeit Dummheit WG Frankfurt am Main

Miau!
In den letzten Monaten habe ich mit meiner Mitbewohnerin in unserer WG ein schräges Verhalten entwickelt. Dazu muss gesagt werden, dass wir beide Katzenliebhaber sind, uns aber aufgrund des Zeitmangels keine anschaffen können. Wir schauen gemeinsam Katzenvideos oder schicken uns gegenseitig Katzenbilder. Seit Kurzem haben wir angefangen, uns gegenseitig anzumiauen. Sei es zur Begrüßung oder als Anklopfen am Zimmer. Natürlich unterhalten wir uns auch normal, aber das Miauen finden wir beide ziemlich lustig. Vor ein paar Wochen klopfte unser Vermieter und erkundigte sich, ob wir Haustiere halten würden, da unsere Nachbarn des Öfteren das Miauen einer Katze aus unserer WG hörten. Es war uns alles ziemlich peinlich und wir haben dann gesagt, wir hätten eine Katze zur Pflege gehabt und dass dies auch nicht mehr vorkommen wird. Seither miauen wir nur noch ganz selten, oder so leise, dass uns niemand hören kann.

Beichthaus.com Beichte #00032675 vom 04.02.2014 um 16:59:01 Uhr in 60313 Frankfurt am Main (Berliner Straße) (29 Kommentare).

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“35.000

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Unerwünschter Virus im BH

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Diebstahl Fetisch Masturbation Gesundheit Studentenleben

Ich bin Student und wohne in einem Wohnheim. Eigentlich bin ich sexuell recht ausgelastet, ich kann jedoch nie genug bekommen. Letztes Mal, als ich meine Wäsche in die gemeinsame Waschküche bringen wollte, hatte eine Dame des Hauses mal wieder ihre Wäsche in der […]
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Beichthaus.com Beichte #00032674 vom 05.02.2014 um 01:12:13 Uhr (22 Kommentare).

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