Nein Schatz, ich bin nicht reich

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Falschheit Lügen Selbstsucht Games

Ich (m/36) beichte, seit zwei Jahren eine große Lüge zu leben. Im Prinzip belüge ich meine Familie seit zwei Jahren - aber nicht in dem Sinne, dass ich meine Frau mit einer anderen betrüge, sondern weil ich zocke. Alles hat vor zwei Jahren begonnen, als mein wohlhabender Großvater verstorben ist. Da meine Mutter seine einzige Tochter war, erhielt sie sein ganzes Vermögen. Um es kurz und knapp zu sagen: Das Erbe war so umfangreich, dass es drei Mal für ein sehr gutes Leben reichen würde. Da meine Mutter sehr skeptisch gegenüber meiner Ehefrau ist, führte sie mit mir ein diskretes Gespräch über meinen Anteil. Nun ja, das Leben ging weiter, doch allmählich änderte sich alles. Meine Mutter überwies das Geld auf ein Konto, von dem meine Frau nichts weiß, was dazu führte, dass ich nach drei Wochen meine Arbeit kündigte. Meiner Frau aber erzählte ich, dass ich befördert wurde und von nun an zu Hause arbeiten kann. Das hat sie umgehauen, sage ich euch. Denn sie hat oft betont, dass sie gerne den ganzen Tag arbeiten würde, das aber wegen der Kinder nicht gehen würde. Jetzt arbeitet sie ganztags.

Dann kam die nächste Lüge: Ich sagte zu ihr, dass mein Gehalt es zulässt, ein neues Haus zu kaufen, da ich ein Büro brauche. Welches ich jetzt auch habe, sogar mit Badezimmer. Alle freuten sich sehr über das neue Haus und mein neues Leben konnte somit auch beginnen. Als ich noch arbeitete, hatte ich sehr wenig Zeit zum Zocken, da meine Frau oft dagegen war und es immer spät wurde. Heute spiele ich jeden Abend mit meinem Sohn und seinen Freunden Playstation und bin immer der Beste im Trupp. Mein Sohn bettelt sogar manchmal, dass ich mit ihnen spiele. Das Witzige ist, ich übe den ganzen Tag, während er brav in der Schule sitzt und abends rasieren wir gemeinsam! Mir ging es noch nie so gut in meinem Leben! Ich weiß, es ist nicht richtig zu lügen, aber alle sind glücklich und das ist gut so. Dennoch plagt mich mein schlechtes Gewissen und sollte meine Frau dahinter kommen, bin ich ein toter Mann. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00038227 vom 13.05.2016 um 10:58:41 Uhr (19 Kommentare).

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Die rosa Brille meines besten Freundes

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Feigheit Vorurteile Faulheit Engherzigkeit

Ich möchte hiermit beichten, dass ich einem meiner besten Freunde nicht die Meinung sagen kann. Es fing alles damit an, dass sich seine Frau am Anfang des Jahres von ihm überraschend getrennt hat. Die beiden haben seit einem Jahr ein Kind zusammen und waren schon seit der Mittelstufe miteinander liiert. Er war also auch entsprechend am Boden, hat aber jegliche Hilfe von seinen Freunden abgelehnt. Er war zu diesem Zeitpunkt seit knapp drei Wochen arbeitssuchend, hat allerdings bereits vier Wochen später wieder eine Anstellung gefunden. In dieser Zeit hat er viel unternommen, um seine Frau zurückzugewinnen, nach einiger Zeit hat er sich aber mit der Situation arrangiert, da seine Frau auch bereits einen anderen Partner hatte. Nun fing er an, Kontakt zu Frauen auf bekannten App-Plattformen zu suchen, was auch zu einigen Dates geführt hat. Er hat uns natürlich immer über seine neuen Bekanntschaften informiert und uns um Rat gefragt. Anscheinend stieß das aber irgendwann bei ihm auf taube Ohren und er hat sich entgegen unserer Empfehlungen mit einer Frau getroffen und ist mit ihr nun seit zwei Monaten zusammen.

Die beiden sind nun letzte Woche in eine gemeinsame Wohnung gezogen und als guter Freund hilft man natürlich - auch beim Auszug der neuen Freundin aus ihrer alten Wohnung. Genau da hat mich dann der Schlag getroffen! Ich war bereits zwei Mal bei dieser Freundin und schon da ist mir der Zustand der Wohnung aufgefallen: unaufgeräumt, staubig, insgesamt nicht so blitzeblank. Eben wie man sich eine klassische Singlewohnung eben vorstellt. Als die Möbel allerdings von uns demontiert und aus der Wohnung geschafft wurden, wollte ich nur noch nach Hause und duschen: Unter dem Sofa und an den Teilen des Sofas wimmelte es nur so vor Hundehaaren. Dazu kamen noch eine gewaltige Staubansammlung, Kronkorken und Scherben. Mir dämmerte, dass die Frau es nicht so genau nimmt mit der häuslichen Hygiene. Der Grund stellte sich auch schon kurze Zeit später heraus: Sie war bereits erledigt, als sie 10 Kisten aus der Wohnung in den Flur trug und ihre 45-qm-Wohnung fegen und wischen musste. Genauso ging es beim Einzug weiter.

Den größten Teil der Schlepparbeiten haben wir gemacht, während von ihr und anderen die Kisten in die entsprechenden Räume gebracht werden sollten. Die meiste Zeit wurde aber mit Rumlaufen und Schauen verbracht. Anfang der Woche habe ich die beiden besucht und mein Freund hat mir erzählt, er sei nun wegen schwacher Auftragslage bei seiner neuen Stelle gekündigt worden. Die Woche zuvor hat er wegen des Umzugs von seinem neuen Chef eine Woche Auszeit erbeten. In der Probezeit. Wir in seinem Freundeskreis vermuten nun, dass er uns auch bereits da angelogen hat und alles nur noch durch eine rosa Brille sieht. Diese Frau tut ihm nicht gut, aber wir haben einfach nicht den Mut dazu, es ihm zu sagen, aus Angst unsere Freundschaft könnte zerstört werden.

Beichthaus.com Beichte #00038224 vom 12.05.2016 um 17:05:53 Uhr (5 Kommentare).

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Bist du ein Macher?!

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Waghalsigkeit Drogen Schamlosigkeit Kollegen Arbeit

Bist du ein Macher?!
Ich beichte, meinen Arbeitskollegen in sehr große Schwierigkeiten gebracht zu haben. Ich (m/23) gehe regelmäßig auf Montage, meistens mit einem bestimmten Kollegen, dieser ist knapp 10 Jahre älter als ich. Man sollte annehmen, dass ein Mann in seinem Alter vernünftig […]
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Beichthaus.com Beichte #00038220 vom 11.05.2016 um 21:26:18 Uhr (14 Kommentare).

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Die Realität ist eine Illusion!

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Lügen Falschheit Gesellschaft

Ich beichte, dass ich zu viel esse und mich kaum bewege, weil ich nicht mehr rausgehe. Ich bin nicht depressiv, aber ich halte Menschen einfach nicht aus. Ich halte niemanden mehr aus. Sobald mir irgendjemand auch nur zu nah an die Pelle rückt, könnte ich explodieren. Ich will keinen Kontakt zu meiner Familie und Freunde habe ich auch keine - aber ich will auch keine. Ich tue alles, damit sie mich in Ruhe lassen. Ich verstehe die Leute nicht und sie mich nicht. Am Liebsten würde ich einfach jedem die Wahrheit sagen: Unsere Realität ist eine Illusion. Unser Leben ist eine Illusion. Das Ich, unsere Identität, ist die größte aller Illusionen. Trennung ist ebenfalls eine Illusion. Zeit ist eine Illusion. Gedanken sind Illusion. Alles ist einfach ein Theaterstück, ein Spiel, eine Täuschung. Es gibt wirklich nichts in dieser Welt, das real ist. Es ist wirklich so, auch wenn es sich verrückt anhört. Ich weiß es nun seit ein paar Monaten und ich weiß noch andere Dinge, aber ich kann es niemandem sagen, weil alle jetzt schon denken ich sei verrückt, obwohl ich zu den gravierenden Dingen schweige. Der Großteil der Menschheit lebt in einem Traum. Lügen ist doch eine Sünde, die Welt lügt. Sind sie jetzt alle "Sünder"?

Beichthaus.com Beichte #00038215 vom 11.05.2016 um 08:47:34 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nutzt die Aushilfen nicht aus!

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Diebstahl Zorn Ungerechtigkeit Kollegen Arbeit

Ich arbeite bei einer bekannten Supermarktkette und das eigentlich auch ziemlich gerne. Das Kollegium ist nett, ich verstehe mich mit allen gut und es ist insgesamt ziemlich entspannt. In letzter Zeit jedoch bin ich teilweise unfassbar genervt. Nicht nur, dass die Arroganz und Dummheit mancher Kunden an den Grenzen meiner sozialen Kompetenz kratzt und ich mich mitunter sehr zusammenreißen muss, stets freundlich und zuvorkommend zu bleiben und nicht meinem Hang zum Sarkasmus zu erliegen, nein, seit einiger Zeit nerven mich auch meine Kollegen. Zu erwähnen ist, dass ich nur aushilfsweise dort arbeite, weil es mir eigentlich lediglich darum geht, etwas Struktur in meinem Leben zu haben, bevor ich kommendes Semester mit dem Studium beginne. Und ich als Aushilfe habe in aller Regel kein Problem damit, den Festangestellten, die seit 25 Jahren in diesem Unternehmen beschäftigt sind, gewisse Privilegien zuzugestehen. Jedoch gibt es ein, zwei Kandidaten, die meine zuvorkommende Art ausnutzen und überstrapazieren. Ich würde mich zu sehr in der Beschreibung einiger Beispiele verlieren, weswegen ich solche an dieser Stelle einfach auslasse.

Fakt ist: Ich bin ein totaler Knecht und Laufbursche dieses Unternehmens geworden, weil es mir merkwürdigerweise am Herzen liegt. Und in den meisten Fällen mache ich diese Arbeit wirklich gerne, da es, zumindest mit dem Großteil meiner Kollegen, Spaß macht und man zum Teil auch interessante Menschen kennenlernt. Es hat aber tatsächlich ein Maß angenommen, das nicht mehr ganz normal ist. Ich fange sogar schon an, im Vorbeigehen fremde Filialen zu sortieren, wenn ich dort mal einkaufe. Was ich aber eigentlich beichten will, ist Folgendes: Gestern war ich so unfassbar genervt und einfach echt richtig angepisst von der Kollegin, die sich in Sachen "Ich bin Festangestellte und darf deshalb alles!" unangefochten am meisten rausnimmt, und musste dann auch noch fast zwei Stunden länger arbeiten als eingeplant war, weil eine Mitarbeiterin krankheitsbedingt früher gegangen ist und es zum Abend hin so "voll" wurde. Voll deshalb in Anführungszeichen, weil die Definition dieses Wortes nach seinem Gebrauch für die gestrige Situation eindeutig noch einmal überdacht werden muss. Aber wenn voll bedeutete, dass ich auf meinem Drehstuhl an der Kasse minutenlang Karussell spielen kann, weil einfach keine Kunden da sind, die ich bedienen könnte, dann war es zweifelsohne echt total voll.

Mich hat das alles so genervt und ich fühlte mich auch ein wenig ausgenutzt, weil ich ohnehin schon jeden Mist für die mache und eigentlich nicht einmal hätte bleiben müssen, aber natürlich nicht Nein sage, wenn ich gefragt werde. Deswegen habe ich, nur aus Trotz, heimlich eine Schachtel Zigaretten eingesteckt und mitgenommen, ohne dafür zu bezahlen. Und dabei rauche ich nicht mal.

Beichthaus.com Beichte #00038209 vom 10.05.2016 um 12:53:10 Uhr (12 Kommentare).

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