Großfamilie? Nur mit gutem Gehalt!

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Vorurteile Engherzigkeit Familie

Wir haben vier Kinder und leben aufstockend von Hartz-IV. Wir werden ständig angemault, dass Großfamilien ja in Ordnung seien, aber dann soll man doch bitte nicht vom Staat leben. Wir haben uns dazu entschieden, dass ich nicht arbeite, um ganz bei den Kindern sein zu können. Mein Mann arbeitet 8 bis 10 Stunden am Tag (je nachdem, ob er Überstunden macht), aber ist eben kein Großverdiener. Ich bin ganz bestimmt nicht unintelligent, habe mittlere Reife und eine abgeschlossene Berufsausbildung als Kauffrau im Einzelhandel. Aber ich wollte vor allem eines sein: Mutter. Und ich habe mich eben in einen Mann verliebt, der kein Krösus ist. Aber trotzdem geht es uns gut, denn wir haben uns. Weitere Kinder wollen wir nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038081 vom 17.04.2016 um 18:02:48 Uhr (38 Kommentare).

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Meine Kollegen sind mobbende Heuchler!

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Rache Boshaftigkeit Schamlosigkeit Engherzigkeit Kollegen

Da ich (w/19) aus krankheitsbedingten Gründen einen seltsamen Geruch habe, muss ich immer wieder Hohn und Spott über mich ergehen lassen. Ganz besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln. Da kamen dann schon Sprüche wie: "Wasch dich mal, du Schlampe", "Du stinkst wie ein Güllehof", oder sogar: "Wenn ich dich noch länger riechen muss, schneide ich dir die Titten ab und gebe sie meiner Katze." Und das sind nur ein paar Aussagen, die ich fast jeden Tag zu hören bekomme. Klar, können sie nicht wissen, dass der Geruch nicht wegen mangelnder Hygiene auftritt, aber dennoch verletzt es mich zutiefst, so etwas hören zu müssen. Auch bei der Arbeit werde ich gemieden, obwohl sie wissen, warum ich so rieche. Ich bin immer sorgfältig und erledige meine Aufgaben gut, selbst der Chef lobt immer wieder meinen Einsatz, aber für meine Kollegen bin ich nur ein wandelnder Müllhaufen. Zu der letzten internen Feier wurde ich sogar fast nicht eingeladen, weil sie die vor mir verheimlicht haben. Nur durch einen Zufall erfuhr ich davon.

Da habe ich mir etwas vorgenommen: Ich weiß viel über die Beziehungen der Kollegen untereinander und ich weiß auch, wie es da zur Sache geht. Lug, Betrug, Fremdgehen, alles ist dabei und ich habe sogar Beweise dafür. Die anderen gehen mit ihren Daten ziemlich fahrlässig um und haben sogar private Pornos von sich auf dem Rechner. Ich habe mir da pikante Bilder und Urlaubsfotos rausgesucht, in denen sie ihren Partner betrügen oder auch mit den genannten Kollegen SM-Spiele betreiben. Mein Favorit ist übrigens ein Kollege, der mit einer Schweinemaske und einer Windel - in Ketten gelegt von einer Kollegin - mit einem Trichter gezwungen wird, ihren Urin zu trinken. Das beste Bild von allen! Auf der Feier wurden dann per Beamer alte Fotos abgespielt und alle waren am Grölen und am Lachen, aber nur bis sie meine eingeschmuggelten Bilder zu sehen bekamen!

Unter der Menge wurde getuschelt, andere wurden rot und wieder andere guckten in die Richtung der Betroffenen und machten ein verdutztes Gesicht. Der Mann einer Kollegin begann dann zu brüllen: "Ach, das machst du also bei deinen angeblichen Betriebsreisen", und zeigte auf ein Foto, das sie mit einem braun gebrannten Stecher in einer sexy Pose zeigte. Der Abend hat viele Narben hinterlassen und sei es nur, dass die angeblichen netten und hilfsbereiten Kollegen in einem anderen Licht erscheinen. Der Schuldige dafür wurde nicht gefunden, darum ist jetzt unter den einstigen Mobbern, die sich nur gegen mich verschworen haben, jeder ein Verdächtiger und wird gemieden. Seitdem hatte ich auch keine gemeinen Nachrichten, verschimmeltes Essen oder Kackhaufen mehr auf meinem Platz und meine Mittagspausen konnte ich ohne dumme Kommentare oder Fürze, die absichtlich direkt vor meinem Tisch abgelassen werden, genießen. Ich weiß, meine Tat war falsch, aber zum ersten Mal fühlte ich mich richtig glücklich.

Beichthaus.com Beichte #00038075 vom 16.04.2016 um 17:34:12 Uhr (17 Kommentare).

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Drei heimliche Abtreibungen

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Verrat Falschheit Dummheit Verzweiflung

Meine beste Freundin hat mir vor einiger Zeit mal ein unangenehmes Geheimnis über sich erzählt. Sie ist seit sechs Jahren mit ihrem Mann zusammen und hat mir gebeichtet, dass sie während dieser Ehe drei Mal schwanger von ihm war. Sie hat es ihm in allen drei Fällen nicht erzählt, sondern heimlich eine Abtreibung vornehmen lassen, da sie Kinder hasst. Nun habe ich den Fehler begangen und es meiner Schwester erzählt. Ich habe nicht darüber nachgedacht, was passieren könnte und schon war es passiert. Sie hat es weitererzählt und auch der Mann meiner besten Freundin hat es erfahren. Er war am Boden zerstört und völlig aufgelöst. Er hat sich daraufhin von meiner besten Freundin getrennt und sie hasst mich jetzt, weil ich die Einzige war, die davon wusste. Wie kann ich das nur wiedergutmachen? Sie wird mir nie wieder vertrauen können. Und sie hat wegen mir ihre große Liebe verloren!

Beichthaus.com Beichte #00038073 vom 16.04.2016 um 16:02:41 Uhr (21 Kommentare).

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Ich habe meine Familie zerstört

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Fremdgehen Feigheit Selbstsucht Familie

Ich (w/56) habe meinem Sohn keine schöne Kindheit ermöglicht und ihn aus dem Haus geekelt. Als ich jung verheiratet war - mit meinem mittlerweile Ex-Mann - musste er beruflich für zehn Monate nach China. Wir konnten uns in dieser Zeit nicht sehen. Als er ging, war einen Monat zuvor unser gemeinsamer Sohn auf die Welt gekommen, unser ganzer Stolz. Doch trotz meines wunderbaren kleinen Mannes war ich sehr einsam und sehnte mich mehr und mehr nach der Zärtlichkeit, die ich von meinem Mann gewohnt war. So habe ich mich hinreißen lassen und bin fremdgegangen. Einige Zeit später war klar, dass ich von diesem Mann schwanger war. Der Liebhaber wollte, dass ich abtreibe, was ich aber nicht konnte. Er hat mir gedroht, falls ich versuchen sollte, Kontakt zwischen ihm und dem Kind herzustellen und verschwand aus meinem Leben.

Ich habe meinem Mann alles gebeichtet, der verständlicherweise außer sich war, dann aber beschlossen hat mir zu verzeihen und beide Kinder zusammen aufzuziehen. Das war leichter gesagt als getan. Mein Mann hatte keinerlei Gefühle für das Kind des Nebenbuhlers und zeigte ihm das in den folgenden Jahren jeden Tag sehr oft. Er hielt zu seinem Sohn, begegnete dem anderen Sohn nur mit Ablehnung und Gemeinheiten und ist sogar, in meiner Abwesenheit, mit seinem leiblichen Sohn alleine in den Wochenendurlaub gefahren. Während der andere auf der Toilette war, sind sie heimlich abgehauen. Ich bekam das alles mit. Aber ich konnte einfach nichts tun. Ich habe den Jüngeren leiden lassen und alles ignoriert. Er hat gespürt, dass er irgendwie nicht zu uns gehört - aber er wusste nicht, warum.

Dann kam der Tag, an dem alles eskaliert ist: Ich hätte zu meinem Jungen stehen müssen. Er war damals zwölf. Ich weiß nach all den Jahren nicht mehr, was genau war, ich weiß aber noch, dass der Jüngere völlig unschuldig war. Mein Mann hat ihn so lange fertiggemacht und sein Bruder sagte, dass der Vater recht hat, bis der Jüngere auf den Bruder losgegangen ist. Mein Mann hat ihn heftig ins Gesicht geschlagen und von mir gefordert, dass er sofort in ein Heim kommt, er wolle ihn nie wiedersehen. Ich konnte mich nicht durchsetzen. Ich habe mich, wie in all den Jahren, nicht dazu geäußert. Ich habe ihn nach einigen Monaten im Heim besucht, wo ich einen Jungen vorfand, dessen Augen nur Verzweiflung schrien. Ich habe ihm erzählt, woher die Ablehnung kommt, dass dieser Mann nicht sein Vater ist - doch diese Erklärung kam nicht mehr richtig bei ihm an. Die Gefühlskälte hatte ihn kaputtgemacht. Und wieder machte ich einen riesigen Fehler - anstatt von nun an Schritt für Schritt zu versuchen, meinen Sohn zurückzugewinnen, war ich so ratlos, dass ich gar nicht mehr zu Besuch kam.

Heute ist mein Sohn 34 Jahre alt. Ich habe ihn vor etwa sechs Monaten das letzte Mal gesehen, immer nur zufällig. Wir haben keinen Kontakt, er möchte es nicht und ich kann es gut verstehen. Er hat es doch noch geschafft, er hat eine kleine Familie. Als ich ihn gesehen habe, habe ich gemerkt, was für ein toller Vater er ist. Als er mich gesehen hat (es war beim Einkaufen in einem großen Elektromarkt), haben er und seine Frau den Buggy mit ihrer zweijährigen Tochter an mir vorbeigeschoben und darüber gesprochen, dass die Welt nicht groß genug ist, um Menschen aus dieser Horrorfamilie nicht begegnen zu müssen.

Und ich bin schuld daran. Von meinem Mann habe ich mich vor etlichen Jahren bereits getrennt. Im Gegensatz zu mir und meinem anderen Sohn, der seit Jahren große Schuldgefühle gegenüber seinem Bruder hat, ist mein Ex-Mann nach wie vor davon überzeugt, dass der Junge die Familie durch seine Boshaftigkeit zerstört hat. Ich bin mittlerweile stark depressiv und in Behandlung und außer meinem jüngeren Sohn habe ich kaum jemanden. Freunde und Verwandte haben sich von uns schon lange zurückgezogen.

Beichthaus.com Beichte #00038071 vom 16.04.2016 um 12:34:54 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der wild gewordene Zottel-Messie

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Feigheit Maßlosigkeit Gewalt Auto & Co.

Letztes Jahr habe ich mich auf dem Weg zu den Großeltern meiner Freundin verfahren und bin an einem kleinen, recht schnuckeligen Dörfchen vorbeigekommen. Meine Freundin musste dringend aufs Klo, darum fragten wir in einem Lokal auch nach dem Weg. Der Wirt erklärte uns die Strecke und wir bedankten uns. Ungefähr eine halbe Stunde später waren wir immer noch im Dorf. Ich habe mich zwar an die Anweisungen gehalten, aber nun waren wir in einem seltsamen Teil der Ortschaft angelangt. Die ganze Umgebung war baufällig und viele der Häuser machten einen versifften Messie-Eindruck. Da fiel mir schon so ein Typ auf dem Balkon auf. Selbst beim Vorbeifahren konnte ich sehen, dass dieser übergewichtige Mann uns genau beobachtete und irgendeine Handbewegung ausführte. Normalerweise wäre mir das egal, nur das Problem war, dass ich wegen der blöden Verfahrerei des Öfteren an diesem Haus vorbeigekommen bin. Mein Eindruck war, dass er von Mal zu Mal wütender wurde, denn er gestikulierte wild mit seinen Händen. Als ich dann das vierte Mal bei ihm entlang kam, knackste wohl ne Sicherung bei ihm durch. Er kam plötzlich von der Seite auf uns zu und prügelte mit einem Spaten auf mein Auto ein.


Meine Freundin und ich waren total erschrocken und ehrlich gesagt habe ich mir fast in die Hose gekackt. Stellt euch mal vor, da kommt plötzlich so ein ungepflegter Zottel auf euch zu - und das auch noch mit einem Spaten. Ich hoffe, dass ich da nicht der einzige Hosenscheißer bleiben würde. Meine Freundin schob voll Panik und kramte schon nach dem Smartphone, während der Wilde mit der Schaufel wedelte und rumbrüllte. Irgendwas von: "Jetzt reicht es!" und "Ich hole euch die Prügel raus!", oder so. Ich habe es nicht ganz verstanden, aber meine Hose war voll. Ich drückte das Gaspedal durch wie einen alten Gaul. Inzwischen war es mir auch egal, ob ich diesen Penner umfuhr. Zum Glück war die Windschutzscheibe nur etwas kaputt und ich konnte ihn problemlos zur Seite fahren.


Im Rückspiegel sah ich, wie er sich wieder aufrappelte. Das Ende vom Lied war, dass wir wieder zurück nach Hause gefahren sind, weil ich zu blöd war, den Weg zu finden und ich mir frische Unterwäsche anziehen musste. Das erste Mal seit meiner Kleinkindphase habe ich mir in die Hosen gekackt. Das ist beschämend. Meiner Freundin geht es zum Glück gut und sie ist mit einem Schrecken davongekommen. Wir haben dann später noch einmal einen Versuch gestartet, ihre Großeltern zu besuchen und haben es ganz ohne Kämpfe mit wild gewordenen Messies geschafft. Was ich auch noch beichten will, ist, dass ich den Schaden am Auto aus eigener Tasche bezahlt habe. Ich habe mir wenige Hoffnungen gemacht, dass dieser Typ überhaupt für den Schaden aufkommen kann. So sah zumindest seine Wohnsituation aus. Ich bin ein feiges Würstchen.

Beichthaus.com Beichte #00038068 vom 15.04.2016 um 21:09:26 Uhr (4 Kommentare).

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