Der Konkurrenz behilflich

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Betrug Morallosigkeit Arbeit Geld

Ich arbeite jetzt seit zirka drei Jahren bei einer Firma in der Baubranche. Das eher bescheidene Grundgehalt wurde mir dahingehend erklärt, dass man mir etwaige Provisionen oder Überstunden auch "unter der Hand" auszahlen kann. Anfangs wurde das auch gemacht und die Arbeit macht mir bis heute noch Spaß, da es sehr interessant ist, ich viel lerne und mit meinem Chef prima auskomme. Allerdings hat das mit dem Auszahlen der Provisionen und Überstunden nach knapp einem Jahr aufgehört. Angesammelte Überstunden soll ich eben abbauen, wenn gerade wenig zu tun ist und statt der Provision heißt es jetzt: "ich lade dich das nächste Mal auf ein Bier ein." Mit der Zeit wurde ich schon ein wenig frustriert, weil ich wie ein Workaholic teilweise bis 22 Uhr im Büro hocke, am Wochenende meine privaten Baustellen abklappern muss und gerade mal 1200 Euro im Monat verdiene. Ich lege zwar nicht besonders viel Wert auf Materielles, aber ich möchte eben für die vielen Stunden, die ich arbeite, und für das viele Geld, das ich der Firma bringe, auch dementsprechend entlohnt werden. Daher habe ich vor zirka einem Jahr damit angefangen, systematisch Baustellen an Fremd- beziehungsweise Konkurrenzfirmen abzugeben, die sehr wohl Dankbarkeit in Form von Provisionszahlungen zeigen. Natürlich mache ich meine eigentliche Arbeit in der Firma weiter, damit niemand Verdacht schöpft, aber alles, was ich an privaten Anfragen bekomme, vermittle ich direkt an die Konkurrenz. Die machen mir auch noch Spezialpreise, weil ich öfter was brauche. Zum Beispiel: Wenn ein Bekannter von mir eine neue Haustür braucht, dann würde meine Firma dafür 4.000 Euro verlangen, und ich, außer der Arbeit, nichts davon haben. Wickle ich das über den Mitbewerber ab, kostet ihn die selbe Tür bloß 3.800 Euro und ich bekomme noch 250 Euro bar auf die Hand. Der Bekannte ist dankbar, weil er Geld gespart hat, und ich bin dankbar, weil ich eine Provision bekomme und keine Verantwortung habe bezüglich Themen wie Aufmaß, Bestellung, pünktliche Lieferung, eventuelle Reklamationen, und so weiter. Meiner Firma geht es finanziell sehr gut, ich brauche mir da auch keine Sorgen machen, dass mein Verhalten Schaden anrichtet oder jemand seinen Job verliert. Aber trotzdem bleibt irgendwo ein schlechtes Gewissen übrig, weil ich meine eigenen Interessen über die Firma stelle, bei der ich angestellt bin.

Beichthaus.com Beichte #00030351 vom 17.10.2012 um 00:27:29 Uhr (20 Kommentare).

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Der Gouverneur von Texas

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Morallosigkeit Mord Tiere Soest

Ich habe ein Terrarium mit zwei Wasserschildkröten, die wirklich alles fressen was kreucht, fleucht und sich irgendwie bewegt. Außerdem sammle ich Schnirkelschnecken im Wald. Die tue ich in ein kleines Terrarium mit Erde, Laub, altem Gemüse und so etwas. Manchmal, […]
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Beichthaus.com Beichte #00030333 vom 11.10.2012 um 18:37:51 Uhr in Soest (27 Kommentare).

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“Beichte

Mein Fehler im Auto

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Fremdgehen Morallosigkeit Freunde

Hiermit will ich beichten, dass der Freund einer sehr guten Freundin sie mit mir betrogen hat. Die zwei sind schon sehr lange zusammen und ich will ihr Glück nicht zerstören. Erstmal wollte er mit mir einfach so auf einmal Sex haben, da er mich attraktiv findet. Wir saßen alleine im Auto und als alle anderen schon nach Hause gegangen waren, hat er mich gefragt. Zugestimmt habe ich aber nicht, weil er ja mit ihr zusammen ist. Und dann, nach einigem Hin und Her, ist es doch leider passiert. Ich weiß nicht, wieso ich mich darauf eingelassen habe. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Es ist zwar jetzt schon eine Weile her, aber immer wenn ich ihn sehe, und ich sehe in sehr oft, da wir den gleichen Freundeskreis haben, muss ich daran denken. Ich versuche dann immer, mir nichts anmerken zu lassen. Ich habe Angst, dass es irgendwann doch herauskommt, in einem Streit von den beiden oder so. Und am Ende verliere ich eine sehr gute Freundin wegen meiner Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00030330 vom 11.10.2012 um 09:39:04 Uhr (28 Kommentare).

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Die Ratte

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Morallosigkeit Verrat Kinder Schule Bern

Als ich (m) in der 8. Klasse war, mussten wir an Weihnachten in der Kirche ein Stück mit Chor und kleineren musikalischen Einlagen aufführen. Weil ich der einzige Schüler war, der ein Instrument spielte, musste ich mit einem engagierten Pianisten zusammen ein kleines Lied spielen. Dazu mussten wir natürlich Proben. Die ganze Oberstufe (siebte bis neunte Klasse) fand sich dabei in der Kirche ein. Außer zwei meiner Klassenkameraden, die es nicht für nötig hielten, zu singen und diese Zeit damit verbrachten, im Schulhaus zu bleiben und Blödsinn zu treiben. Dies taten sie bei den letzten drei Proben vor dem Auftritt. Aus irgendeinem Grund regte ich mich total darüber auf. Jedenfalls habe ich am Nachmittag vor dem Auftritt noch eine Stunde nur mit meinem Lehrer geübt und dabei habe ich ihm erzählt, dass diese beiden Schüler geschwänzt hatten. Ich tat es, weil es vor Weihnachten darum ging, ob der Lehrer einem eine Empfehlung für eine Mittelschule gab oder nicht. Ich wollte mich also bei ihm einschleimen. Es passierte natürlich, was passieren musste: Der Lehrer rief bei den beiden Schülern an und die wussten, aufgrund des Zeitpunktes, dass ich es gewesen sein musste. Daraufhin war ich der Ausgestoßene in der Schule. Bis auf einige sehr treue Freunde sprach für einen Monat niemand mehr mit mir. Glücklicherweise waren mir die beiden nicht sehr lange böse und es kam alles wieder ins Reine. Doch das schlechte Gewissen und vor allem das Wort "Ratte" werde ich nie wieder aus meinem Kopf bekommen. Im Nachhinein bin ich mir im Klaren, dass ich sie nicht hätte verraten dürfen. Allein schon deswegen, weil Schüler gegen Lehrer zusammenhalten müssen. Oder ich hätte es geschickter machen sollen, sodass niemand auf meine Spur gekommen wäre. Doch ich war jung und handelte, ohne nachzudenken. Ich war so zerfressen von dem Wunsch, aufs Gymnasium zu kommen, dass ich alles, was ich über Ehre und Kameradschaft wusste, über den Haufen warf und einfach drauf los quasselte.

Beichthaus.com Beichte #00030327 vom 10.10.2012 um 19:53:47 Uhr in Bern (Bundesgasse) (12 Kommentare).

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“Folge

Bahn Beschwerden

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Manie Morallosigkeit Internet Bahn & Co.

Wenn mir sehr langweilig ist, gehe ich auf die bahn.de Facebook Fan Seite und lese mir die Pinnwandeinträge der verärgerten Fahrgäste durch. Ich beichte, dass ich mich über die Menschen und ihre Probleme lustig mache.

Beichthaus.com Beichte #00030316 vom 08.10.2012 um 01:03:04 Uhr (22 Kommentare).

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