Die Tricks der Handwerker

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Betrug Lügen Habgier Arbeit Marienberg

Die Tricks der Handwerker
Als Handwerker zocke ich die Kunden ab. Ich bin mit 3% Provision am Umsatz beteiligt. Wenn ich Ware für 100 Euro einbaue, bekomme ich extra 3 Euro zum Lohn dazu. Ich verkaufe wie ein Weltmeister, manchmal sind das 50 Euro extra pro Tag plus Trinkgeld. Dazu muss ich den Leuten unnötige Dinge andrehen, die nicht kaputt sind. Die kennen sich aber mit Haustechnik nicht aus und vertrauen mir. So ein Ölbrenner kostet schon mal 1.000 Euro und die defekte Düse kostet nur 15 Euro, also verkaufe ich gleich einen neuen Brenner, wenn der auf Störung ist. Oder ich sage, das Ersatzteil gibt es nur am anderen Ende der Stadt und ich muss es holen, obwohl ich es im Auto liegen habe. In der Zwischenzeit mache ich schnell eine andere Störung und komme so auf 10 bezahlte Stunden, obwohl ich nur 8 Stunden gearbeitet habe. Meinen Lohn bekomme ich nach unterschriebenen Arbeitszettel, dem Chef ist es egal, Hauptsache die Rechnung wird bezahlt. Der Verkauf funktioniert mit fast jedem Teil. Armaturen, Pumpen, Regelungen, alles was teuer ist. Weil ich recht nett bin, bekomme ich noch jede Menge Trinkgeld, das ist manchmal recht peinlich. Ich schäme mich.

Beichthaus.com Beichte #00031788 vom 21.08.2013 um 16:18:42 Uhr in Marienberg (53 Kommentare).

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Kein Kontakt zu Mutter & Stiefvater

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Zwietracht Gewalt Missbrauch Familie

Ich habe mit 18 Jahren den Kontakt zu meiner Mutter und meinem Stiefvater abgebrochen. Ich will nicht behaupten, dass ich unschuldig an unseren Streitereien war. Ich hatte seine Schläge und sein ständiges Niedermachen, ich sei zu nichts zu gebrauchen, aber trotzdem nicht verdient. Noch heute denke ich mit Freude daran, wie ich nach Jahren seiner militärischen Unterdrückung auf sein Hemd spuckte, nachdem er mir wieder eine verpasst hatte. Meiner Mutter halte ich vor, dass sie, auch wenn sie zwischen zwei Stühlen stand, nichts gegen seine Schläge oder diesen Druck unternahm. Jetzt höre ich wie meine Mutter Lügen verbreitet, ich hätte mir das alles aus diesen und jenen Gründen selber zuzuschreiben und stellt mich als pures Sorgenkind a la "letzte Assibratze" dar, welches die Beiden nur unter Qualen aufziehen und dann zu Hause rausschmeißen mussten. Mit meinem leiblichen Vater verstehe ich mich blendend, bekomme Unterstützung von meiner Großmutter und vom Staat durch das Kindergeld. Alles in allem reicht es so für eine kleine Einzimmerwohnung mit gutem Anschluss an eine Stadt. Ich schäme mich für meine Abhängigkeit (bin jetzt 20 geworden) und tue alles um neben der Schule ein bisschen arbeiten zu gehen. Ich verurteile niemanden der von der Stütze lebt, ich will es nur vermeiden. Nach nun zwei Jahren hat sich nichts weiter an meiner Situation geändert. Ich habe genug, komme gut zurecht. Und die Beichte in diesen Zeilen ist, dass die einzige Person die mir Leid tut eine kleine Stoffente ist, welche ich seit meiner Kindheit hatte und am Tag meines Auszugs in den Müll warf, weil mein Stiefvater sie mir gab, als ich noch ein kleiner Junge war.

Beichthaus.com Beichte #00031786 vom 21.08.2013 um 15:35:22 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Die Ausbremserin

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Selbstsucht Ignoranz Aggression Gewalt Zorn Bahn & Co.

Die Ausbremserin
Mich hat voll dreist eine Frau von Anfang 40 ausgebremst, als ich zur S-Bahn wollte. Ich habe immer Anstalten gemacht, dass ich in Eile bin und diese S-Bahn gerne noch erwischen möchte. Ich habe auch zweimal darum gebeten: "Lassen Sie mich bitte vorbei!". Die Frau hat mich nicht vorbei gelassen, sie hat sich penetrant mitten auf die Rolltreppe gestellt, sodass ich nicht an ihr vorbei konnte und dann stand die S-Bahn schon da und ich habe wieder versucht, an ihr vorbeizugehen um zur Bahn hinzulaufen. Aber die Frau vor mir hat mich wieder nicht vorbei gelassen, sie ist vor mir sehr langsam auf die S-Bahn zugegangen und ist dann sogar mal stehen geblieben, und dann wollte ich wirklich an ihr vorbei und sie überholen. Sie ist plötzlich weiter gegangen, sodass ich wieder nicht an ihr vorbei konnte. Sie wollte noch in die S-Bahn hinein, doch in diesem Moment ging die Tür der Bahn zu, sodass auch sie nicht mehr hinein kam.

An der Anschlagtafel habe ich schon gesehen, dass die nächste S-Bahn erst in 20 Minuten kommen sollte. Ich hatte einen wichtigen Termin, wegen dem ich so in Eile war und stand schon unter Zeitdruck. Ich habe mich so über diese Frau geärgert, dass ich an ihr vorbei gegangen bin und sie absichtlich etwas fester angerempelt und mich dafür auch nicht entschuldigt habe.

Manchmal sind die Leute so unverschämt, sodass es dann nicht anders geht, als den Ellbogen einzusetzen. Das ist mit Sicherheit auch nicht die feine englische Art von mir gewesen. Aber wenn ich schon darum bete, mich bitte vorbeizulassen, weil ich in Eile bin. Es ist ihr völlig egal gewesen. Dann habe auch ich mal die guten Manieren bleiben lassen und meinen Ellbogen eingesetzt.

Beichthaus.com Beichte #00031783 vom 21.08.2013 um 14:48:39 Uhr (40 Kommentare).

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BMW Radkappe

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Aggression Vandalismus Auto & Co. Berlin

BMW Radkappe
Als ich neulich einkaufen war und den Parkplatz des Supermarktes zu Fuß verlassen wollte, fuhr ein dicker BMW, ohne zu blinken und sehr schwungvoll in die Einfahrt und kam genau an meinem Schienbein zum Stehen. Es war nur eine ganz leichte Berührung, aber da der Fahrer mich hinter seiner Scheibe beschimpft hat und mir einen bestimmten Finger zeigte, machte mich das extrem wütend. Ich trat ihm also mit Schmackes gegen die Radkappe und sagte noch ein Wort, das mit A anfängt und auf Loch endet. Die Radkappe hatte einen ordentlichen Sprung. Ich schäme mich für mein Verhalten ein wenig. Heute würde ich mich nicht mehr so verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00031777 vom 21.08.2013 um 12:06:20 Uhr in Berlin (Siemensstraße) (22 Kommentare).

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“Beichte

Der aufdringliche Radfahrer

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Aggression Gewalt Zorn Boshaftigkeit Blankenheim-Ahrhütte

Eines Tages kam ich, vielleicht mit einer gewissen Grundgereiztheit vom HNO-Arzt. Grundgereizt, weil der Herr es unwichtig findet, sich mit seinen Patienten zu unterhalten. Sehr angenehme Sache, wenn es heißt, dass man sich zur Seite drehen soll und danach direkt einen Schlauch am Gehirn hat und nebenher laut brüllend Fragen gestellt bekommt, bei denen einem schier das Trommelfell zerrissen wird. Zudem hatte sich der kühl beginnende Tag ekelhaft schwül entwickelt, mein schwarzes Kleid aus Wolle war perfekt gewählt. Auf meinem Heimweg wich ich mehreren Radfahrern und Fußgängern aus, sodass ich tatsächlich für wenige Sekunden auf den Radweg ausweichen musste. Sofort wurde ich von einem ungefähr 16 Jahre alten ausländischen Jugendlichen angepöbelt. Nach meiner sachlichen Reaktion fuhr er im Zeitlupentempo neben mir her. Dabei fielen Sätze wie: "Eh, ich schwör ne, isch sags dia so reschpektvoll und du so asi nä." Und diverse Schimpfworte. Ich bat ihn gefühlte hundert Mal, auch mit etwas Nachdruck, dass er jetzt doch bitte verschwinden möge. Der Junge sprach aber immer weiter und war äußerst diskutierfreudig. Kurzerhand drehte ich mich zu ihm und trat ihn an das Rad. Als er auf der Seite lag, schwor er mir, dass er sich sein mein Gesicht merken würde. Ich antwortete ihm, dass er das unbedingt tun sollte, und fühlte mich gut. Später habe ich mich sehr geschämt, weil er sich vielleicht verletzt hat oder sein Rad beschädigt wurde. Ich denke, dass das alles an diesem HNO-Arzt lag. Obwohl ich mich schäme, entschuldigen würde ich mich niemals.

Beichthaus.com Beichte #00031774 vom 20.08.2013 um 19:39:44 Uhr in Blankenheim-Ahrhütte (22 Kommentare).

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