Kolonnenspringen

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Waghalsigkeit Dummheit Auto & Co. Bbei Wiesental

Kolonnenspringen
Vor mehreren Jahren hatte ich mit dem Auto täglich einen längeren und öden Weg zur Arbeit zurückzulegen. Um schneller auf der gut ausgebauten Landstraße voranzukommen, habe ich das Kolonnenspringen zu einer Art Sport gemacht, d.h. ich habe versucht möglichst viele Autos und LKWs zu überholen und bin erst knapp wieder vor dem Gegenverkehr eingeschert. Eines Tages bin ich dabei jedoch an den Falschen geraten, der mich trotz nahendem Gegenverkehr nicht wieder auf meine Fahrspur zurücklassen wollte und seine Geschwindigkeit beibehalten hat. Ich habe mich also, um einen Frontalcrash zu vermeiden, direkt vor ihm wieder auf meine Spur reingedrückt, sodass der Fahrer stark bremsen musste und es beinahe zu einem Unfall innerhalb der Kolonne gekommen ist. Dieser Fahrer hat mich daraufhin mehrere Kilometer mit dem Auto bis zu meiner Arbeitsstelle verfolgt und mich lauthals angeschrien und mich mit einer Anzeige bedroht. Wie ich heute finde zurecht. Ich beichte, dass ich damals durch Egoismus das Leben anderer Autofahrer gefährdet und erst durch diesen Anlass mein Verhalten überdacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00031086 vom 27.04.2013 um 03:09:25 Uhr in B36 bei 68753 Wiesental (24 Kommentare).

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Brokkoli rauchen

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Betrug Drogen Habgier Rache Last Night

Brokkoli rauchen
Ich habe vor circa einem Jahr bei mir zu Hause eine Party geschmissen. Weil ich am nächsten Morgen leider unerwartet für einen Kollegen einspringen musste, hab ich wenig getrunken, wohingegen manche meinten, die Zimmerpflanze müsste mit Mageninhalt gegossen werden. Besagten Anwesenden konnte ich eh nie richtig leiden. Er war so besoffen, dass er zu mir torkelte und mich förmlich anschrie, ob ich irgendwo Gras hätte, weil er das jetzt braucht, er würde es mir auch bezahlen. Da ich nie Drogen nahm, habe ich Entsprechendes nicht zu Hause. Allerdings kam mir schnell eine Idee. Ich ging in die Küche und holte die Reste vom Abendessen des Vortages (Brokkoli) und schnitt ein Stück in ganz kleine Teilchen. Von dem dann ein noch kleinerer Teil in einem wiederverschließbaren Beutel landete. Nun ich bin 25 Euro reicher und muss seither immer lachen, wenn ich ihn sehe. Was aus dem Beutel geworden ist, weiß ich leider nicht. Allerdings habe ich es ihm niemals erzählt. Nur ein paar Freunde wissen Bescheid und lachen seither auch immer, wenn sie ihn sehen oder wir mal wieder über die Geschichte reden.

Beichthaus.com Beichte #00031012 vom 11.04.2013 um 01:49:07 Uhr (17 Kommentare).

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Das Leid mit der scharfen Kollegin

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Begehrlichkeit Verzweiflung Kollegen

Ich habe eine echt scharfe Kollegin, mit der ich mich auch wirklich gut verstehe. Sie ist nett, klug und ihr Körper ist der absolute Wahnsinn - und das ist noch untertrieben. Jedes Mal, wenn sie aufsteht, habe ich einen Logenplatz mit Blick auf ihren Prachthintern. Ich stelle mir jeden Tag vor, wie ich sie in allen erdenklichen Positionen durchnehme, und bekomme immer eine Mordslatte. Wenn sie fragt, ob wir eine rauchen gehen, muss ich deshalb meistens ablehnen... Das Schlimme ist aber, dass sie mittlerweile wohl gemerkt hat, was in meinem Kopf vorgeht, denn sie zieht immer öfter Miniröcke und eng anliegende Oberteile an, die ihre Figur betonen und mich noch rattiger machen.
Außerdem lässt sie die eine oder andere eindeutige Bemerkung fallen. Ich würde nie etwas mit ihr anfangen, da ich in einer Beziehung lebe, meine Freundin liebe und Fremdgehen für mich ein absolutes no-go ist; aber die Tage in der Arbeit rauben mir fast den Verstand. Meine Freundin wundert sich auch schon, weil ich sie immer, wenn ich nach Hause komme, gleich bespringen möchte wie ein Tier. Einen neuen Job suchen möchte ich nicht, da ich für mein Alter sehr gut verdiene und Chancen auf eine leitende Position habe. Mir bleibt wohl nur, das alles auszusitzen, immerhin habe ich dadurch die besten/anschaulichsten Geschichten, wenn ich mit meinen Kumpels einen heben gehe.

Beichthaus.com Beichte #00030851 vom 05.03.2013 um 11:05:26 Uhr (24 Kommentare).

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Mein Verlangen nach Zuwendung

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Morallosigkeit Verzweiflung Gesellschaft Hamburg

Ich (w) wünsche vielen Menschen den Tod. Zum Beispiel meinen ehemaligen Klassenkameraden auf der Realschule. Sie hatten mich in ihrer Gemeinschaft nie aufgenommen und behandelten mich wie Luft oder hänselten mich. Ich weiß, dass man deshalb niemandem den Tod an den Hals wünschen sollte, aber ich konnte einfach nicht anders. Ich wollte, dass sie litten. Ich habe auch meiner Familie den Tod auf den Hals gewünscht, weil nach der Scheidung meiner Eltern es für mich nur noch unerträglich war, zu Hause zu sein. In meinen Augen war meine Mutter an der furchtbaren Situation schuld. Ich wollte einfach nur, dass ich sie nie wiedersehen muss.


Doch wirklich beschäftigen tut mich, dass ich ein Verhältnis mit einem vergebenen Mann anfing, rein aus sexuellem Interesse. Ich kenne auch seine Freundin, sie war immer sehr nett zu mir, und doch springe ich mit ihrem Mann ins Bett. Im Gästezimmer beispielsweise, während sie nur zwei Räume weiter lag und schlief. Wir taten es sogar schon, wenn sie im Raum war, zwar schlafend, aber so respektlos waren wir ihr gegenüber. Obwohl ich weiß, dass es falsch war, das zu tun und ich weiß, dass ich sie damit verletzt habe - schon alleine weil ich ihn gefühlsmäßig an mich binde - höre ich nicht auf und ziehe ihn immer mehr an mich. Nicht zuletzt, weil der Sex zwischen uns umwerfend ist. Wir können kaum die Hände voneinander lassen, wenn wir uns sehen. Ich gehe mittlerweile sogar so weit, dass ich unbedingt ein Baby von ihm will - nur um meinen Wunsch nach einer Familie zu erfüllen. Außerdem belastet es mich, dass ich eine sehr gläubige Freundin eben deswegen fertig machte. Ich machte mich über ihren Glauben lustig, stellte ihn in Frage und zerlegte diesen systematisch nach logischen Gesichtspunkten. Ich weiß heute, dass es nicht richtig war und dass ich nicht das Recht habe, meine persönlichen Probleme an der Glaubenswelt eines anderen auszulassen. Und dass ich nicht das Recht habe, mich in eine Beziehung einzumischen, nur um mein übernatürlich hohes Verlangen nach körperlicher Zuwendung zu stillen.

Beichthaus.com Beichte #00030787 vom 12.02.2013 um 22:59:58 Uhr in Hamburg (Hauptstraße) (19 Kommentare).

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Peinliches Wiedersehen

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Peinlichkeit Last Night Feigheit Arbeit Studentenleben

Peinliches Wiedersehen
Vor einigen Jahren musste ich (m/28) gegen Ende meines Studiums ein Praxissemester absolvieren. Ich suchte mir eine Stelle bei einer regional bekannten Firma und trat dann meinen ersten Tag dort an. Jetzt springe ich mal sechs Monate zurück, meine Freundin hatte mich verlassen und ich war recht verzweifelt. Auf einer Party, auf der vorwiegend Ü30-Gäste waren, fiel mir dann im schon recht angetrunkenen Zustand eine echt heiße Dame auf, mindestens 35 Jahre alt, aber heiß wie sonst nur was. Ich habe sie recht plump und bescheuert angebaggert, mich verhalten wie der letzte Assi und eindeutige Anspielungen gemacht, was ich gerne hätte. Natürlich hat sie mich nur müde belächelt, so wie ich mich verhalten habe, hätte wohl nicht mal eine naive 18-jährige angebissen. Zurück zum ersten Praxis-Tag. Mir wurde von einem Angestellten die Betriebsstätte gezeigt und anschließend mein Schreibtisch für die nächsten fünf Monate. Ich wurde in ein Zweierbüro gesteckt und er sagte mir, dass ich mit meiner Praxis-Betreuerin, der Abteilungsleiterin, in einem Büro sitze. Nun, ich denke die meisten dürften ahnen, worauf das hinausläuft. Nur fünf Minuten später erschien sie. Ich erkannte sie und ihre ungläubigen Blicke verrieten mir, dass sie mich auch erkannte. Ich verschwand unter einem Vorwand nach draußen und ließ mich aus Scham nicht mehr dort blicken. Um noch eine andere Stelle zu finden, war es zu spät, also musste ich notgedrungen ein Urlaubssemester machen und musste das Praxissemester ein halbes Jahr später wiederholen. Wegen einer dummen Aktion im Alkoholrausch und zu viel Scham, musste ich mein Studium unnötig um ein halbes Jahr verlängern. Also liebe Leute, lasst euch nicht zu solch hirnrissigen Anmachversuchen hinreißen. Man sieht sich nämlich immer zweimal im Leben.

Beichthaus.com Beichte #00030772 vom 08.02.2013 um 15:05:42 Uhr (18 Kommentare).

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