Alte Menschen mit Lutschbonbons

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Hass Engherzigkeit Kinder 50+

Ich verstoße gegen das Gebot der Nächstenliebe. Ich kann es nämlich nicht ausstehen, wenn Eltern meinen ihren Nachwuchs an Orte mitzunehmen, an denen sie nichts verloren haben, wie zum Beispiel Kino- oder Theatervorführungen. Bei letzterem verabscheue ich es auch ungemein, wenn (vornehmlich ältere) Besucher ständig husten oder mit ihrem Lutschbonbonpapier rascheln. Aber das ist eine andere Geschichte. Kinder, je kleiner sie sind desto mehr trifft es zu, langweilen sich in den Kino- und Theatervorführungen, die ich besuche - was ja ganz normal und altersentsprechend ist. Dementsprechend quengeln oder weinen sie dann früher oder später und ruinieren so den übrigen Besuchern den Genuss an der Vorstellung. Können diese Eltern sich nicht eine Kinderbetreuung organisieren? Ich mit meinen 25 Jahren springe doch auch nicht in einer Hüpfburg oder im Bällebad herum! Ähnlich sehe ich das bei Kleinkindern in (feinen) Restaurants.

Beichthaus.com Beichte #00030123 vom 28.07.2012 um 15:46:56 Uhr (33 Kommentare).

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Der Haptiker

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Zwang Manie Waghalsigkeit

Ich fasse heimlich in Museen Ausstellungsstücke an, wenn dies per Hinweisschild verboten ist. Wäre da nicht dieses ausdrückliche Verbot, würde ich wahrscheinlich nie auf die Idee kommen, so etwas anzufingern. Aber dadurch wird bei mir ein unwiderstehliches Verlangen ausgelöst, diese Dinge zu berühren. Manchmal fühlt sich diese Berührung sogar irgendwie magisch an, als würde Energie von diesen Gegenständen auf mich überspringen. Ich bin dabei zwar immer vorsichtig und würde nie etwas beschädigen wollen. Aber mir ist auch bewusst, dass viele wertvolle Stücke durch ein ständiges Berühren sehr wohl geschädigt werden.

Beichthaus.com Beichte #00030109 vom 20.07.2012 um 14:53:21 Uhr (18 Kommentare).

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Jumper

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Aggression Boshaftigkeit Verschwendung

Heute ist ein Jahrgangskamerad auf der Abschlussfahrt tödlich verunglückt, weil er meinte, er muss im Hotel im zehnten Stock, von Balkon zu Balkon springen. Ich beichte, dass während alle anderen hier in der Heimat weinen, ich es nicht mal schade finde, dass es ihn so hingerafft hat, weil wer klettert bitteschön auch im zehnten Stock von Balkon zu Balkon. Wer mit seinem Leben so leichtfertig spielt und sich ja auch der Gefahren bewusst ist, liegt nicht zu unrecht bald 5 Meter unter der Erde. Nein, die einzige Emotion die ich zeige, ist Wut. Wut über diese grenzenlose Dummheit. Naja, ich würde ja sagen er hat daraus gelernt. Aber das kann er ja nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030061 vom 22.06.2012 um 13:24:57 Uhr (53 Kommentare).

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Meine erfolgreiche Präsentation

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Arbeit Wien

Ich (m/24) arbeite neben dem Studium als Freelancer bei einer Consulting Firma, für die ich in eher unregelmäßigen Abständen vor versammelter Belegschaft neue Konzepte, Ideen und Änderungsvorschläge für die Webpräsenz des Unternehmens vorstelle. An dem besagten Tag, kurz vor Beginn der Besprechung, trudelte ich fünf Minuten vor dem Besprechungstermin ein, legte meine Garderobe ab, als ein dumpfes und kränkliches Rumoren in meinem Darmtrakt etwas Unvermeidliches ankündigte und mich in Bedrängnis brachte. Hastig, kommentarlos und scheuklappenartig steuerte ich an den bereits Eingetroffenen vorbei, bog um die Ecke und verschwand zum WC. Eine Anmerkung: Die Toilette ähnelt, aufgrund von geringer Größe und kleiner Mitarbeiteranzahl im Unternehmen eher der eines privaten Haushaltes. Nur um zu illustrieren, dass es sich um keine Legebatterie mit Trennwänden handelt.


In Bruchteilen einer Sekunde riss ich meine Hose runter und beförderte bestimmt ein Kilo halbweiche Fäkalladung zum Glück direkt und zielgenau in die Büchse. Nach ein paar Minuten Sitzung wollte ich die Reinigung einleiten, als ich bemerkte, dass es an der Toilette an etwas Wesentlichem mangelte: Toilettenpapier. Ich konnte die Überreste meiner Hausgeburt schlecht in der Ritze verweilen lassen, zumal ich bei der Besprechung im Anschluss Standfestigkeit beweisen musste, also entschloss ich mich für die Notfallvariante. Ich erhob mich in leicht gebückter Haltung und noch immer heruntergelassener Hose von meinem Thron und bewegte mich mit steifem und schleifendem Schrittes Richtung Waschbecken. Ich muss in etwa ausgesehen haben wie Forrest Gump bei seinen ersten Gehversuchen mit Beinschienen. Da stand ich nun vor dem Spiegel und polierte mir bei fließendem Wasser mit meinen bloßen Händen den Mariannengraben (bin Rechtshänder). Sodann reinigte ich mir mit Flüssigseife meine Klogriffel, um den unangenehmen Geruch auf meinen Händen zu beseitigen. Zu meinem Leid musste ich feststellen, dass aus dem Seifenspender nur Wasser kam. Das Chaos war perfekt. An diesem Punkt gab es keinen Notfallplan mehr. Und kein Handtuch. Ich hatte keine Zeit zu verlieren, trocknete meine stinkenden Griffel mit meinem Hosensack (Hände rein und reiben, ähnlich wie beim Taschen-Billard), trat aus dem WC aus, bog um die Ecke und schon stand vor versammelter Mannschaft. Nachdem ich Darmflora bedingt den Begrüßungsprozess bei meiner Ankunft überspringen musste, folgten nun nachholend eine Reihe von Handschlägen. Auch den Geschäftsführern musste ich meine rechte Fäkalpratze hinhalten, mit der ich mir Sekunden zuvor meine Ritze gereinigt habe, ohne sie danach mit Seife zu desinfizieren. Aus dem Augenwinkel des Begrüßungsrituals beobachtete ich die Sekretärin, die wohl den von mir hinterlassenen Verwesungsgeruch in der Toilette war nahm und deswegen mit vorgehaltener Hand und mit Duftspray bewaffnet im WC verschwand.


Grundsätzlich ist mir dieser kleine Ausrutscher egal. Ich habe jedoch daraus gelernt, mich stets vor dem Stuhlgang zu versichern, ob genug Reinigungsutensilien (mindestens ein Handtuch, das im Notfall ja auch als Arschpapier durchgeht) zur Verfügung stehen. Ich bitte jedoch um Vergebung dieser Tat zumindest für diejenigen der begrüßten Leute, die sich während und nach der Besprechung mit Finger-Food mit ihren durch mich übertragenen Scheißfingern die Wanze vollgeschlagen haben und auch jenen Anwesenden, die sich nach Dienstschluss am Weg heim mit den Händen regelmäßig die Fingerkuppen befeuchten, um für mehr Griff beim Umblättern der Zeitung zu sorgen.

Beichthaus.com Beichte #00029980 vom 05.05.2012 um 12:45:44 Uhr in Wien (Margaretengürtel) (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Pikachu Stofftier

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Dummheit Vandalismus Peinlichkeit Kinder Mannheim

Das Pikachu Stofftier
Ich (m/30) war mal bei Bekannten zu Besuch um auf ihrem PC den allseits bekannten "UCash Virus" zu löschen. Dieser Virus sperrt den Rechner und schaltet ihn erst wieder nach einer Gebühr wieder frei. Als ich gerade dabei war, die Windows-Registry vom Virus zu säubern kam ihre kleine Tochter (7) ins Zimmer. Sie wollte mir unbedingt etwas im Fernsehen zeigen. Also bin ich kurz mit ihr mitgegangen. Im Fernsehen lief gerade Pokemon. Sie sagte mir, dass sie Pikachu total süß findet und ihn gerne als Haustier haben möchte und hat mich gefragt ob ich weiß, wo man sich so einen Pikachu kaufen kann. Ich erklärte ihr, dass es im Spielwaren-Handel so einen Stofftier-Pikachu gibt und sie ihre Eltern fragen könnte ob sie ihr einen kaufen. Sie bestand aber darauf einen "richtigen Pikachu" haben zu wollen. Ich erklärte ihr darauf das es Pikachu nur im Fernsehen gibt und er nicht aus dem Fernseher herausspringen kann. Ich dachte mir nichts weiter dabei und machte mich wieder an die Arbeit am PC. Nach 2 Stunden hatte ich endlich den kompletten Virus vom PC beseitigt und konnte stolz das Ergebnis präsentieren. Meine Bekannten waren erleichtert das sie wieder normal mit ihrem PC arbeiten konnten.
In diesem Moment hörten wir aus dem Wohnzimmer seltsame Geräusche. Es wurde immer lauter und auf einmal gab es einen Knall. Wir schauten nach was passiert ist. Die Tochter hatte mit einem Hammer den LCD-Bildschirm eingeschlagen, weil sie einen "echten Pikachu" aus dem Fernseher haben wollte. Sie dachte er wäre im Fernseher gefangen und wollte ihn befreien. Den entsetzten Blick der Eltern werde ich niemals vergessen und ich war erstaunt, wie viel Kraft ein 7 jähriges Mädchen haben kann. Ich habe jedenfalls daraus gelernt und werde in Zukunft kleine Kinder genauer über die Funktionsweise eines TV-Gerätes aufklären. Zum Glück wurde niemand verletzt und einen neuen Fernseher haben sie sich auch wieder gekauft.

Beichthaus.com Beichte #00029942 vom 16.04.2012 um 14:40:07 Uhr in Mannheim (24 Kommentare).

Gebeichtet von 123456a
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