Wettergott

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Rache Boshaftigkeit Zorn Nachbarn Köln

Wettergott
Unsere Nachbarn zwei Häuser weiter gehen mir so was von auf den Senkel! Kaum ist es jetzt wieder wärmer geworden, feiern sie wieder ihre Gartenpartys bis in die Nacht. Mit Schlafen ist da nichts, je nach Windrichtung weht der Qualm ihrer ekelerregenden verkohlten Würstchen vom Grill ins Schlafzimmer und sitzt dort die ganze Nacht fest. Vor allem aber sind diese Assis so laut! Nachbarn haben sich schon beschwert, aber das half nur vorübergehend. Ich habe mir jetzt eine starke Wasserpumpe gekauft und aus dem Internet das Geräusch von Donnergrollen runtergeladen. Ihr wisst schon was kommt: Letzten Freitag habe ich nachts die Pumpe angeworfen, den Schlauch in Stellung gebracht und mit meinem großen Lautsprecher das Donnergrollen eingeschaltet. Die besoffenen Weiber fingen an zu kreischen und alle gingen nach Innen. Das war zwar auch noch zu hören, aber gedämpft. Zwei Tage später traf ich den Nachbarn vor dem Haus und er sagte, Gottseidank hätte es mal geregnet, das war mal dringend nötig, der Boden war ja furztrocken. Ich lasse jetzt mal ein bisschen Zeit verstreichen und wenn sie wieder mal laut sind, spiele ich Wettergott. Ich bitte um Vergebung und Nachsicht!

Beichthaus.com Beichte #00028882 vom 29.04.2011 um 21:42:55 Uhr in Köln (32 Kommentare).

Gebeichtet von Fedora
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Der erfrischende Durstlöscher

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Rache Boshaftigkeit Ekel Schule Zürich

Vor etwa 2 Jahren regte ich (damals 17) mich eine Zeit lang über einen Klassenkameraden auf. Eigentlich konnte ich ihn immer ziemlich gut leiden und wir sind immer noch Kumpels, wahrscheinlich aber nur, weil er nicht weiß, was ich getan habe. Er ist ein wirklich netter Typ, würde keiner Fliege was zu Leide tun und er hätte es absolut nicht verdient.
Es war an einem heißen Sommertag und entsprechend der tropischen Hitze war auch die Stimmung in der Klasse. Selbständiges Arbeiten war angesagt. Alle bis auf diesen Typen hatten natürlich etwas zu Trinken dabei und so machte er ständig Runden im Zimmer, bei jedem um ein paar Schluck bettelnd. Irgendwie störte mich seine Bettelei, denn er war schon immer ein kleiner Schmarotzer und Wasser hätte es im Überfluss gehabt. Wie auch immer, das, was meine Banknachbarin und ich dann taten, war keinesfalls angemessen. An diesem Tag hatte meine Banknachbarin einen gelb-durchsichtigen Eistee dabei und schon beim Anblick des Getränks kam uns beiden die gleiche Idee: Ich nahm die halbvolle Flasche mit aufs Klo und erleichterte mich in sie hinein. Farblich passte es perfekt. Zurück im Schulzimmer warteten wir nur noch darauf, dass er meine Kollegin nach ein bisschen Tee fragte.
Und das tat er auch. Nach ein paar gierigen Schluck und einem lauten Würgegeräusch fragte er mit großen Augen, was zur Hölle wir mit diesem Tee gemacht hätten. Darauf meinte meine Kollegin nur: "Wieso denn? Stand die Flasche zu lange an der Sonne rum?" Es war unglaublich schwer sich zusammenzureißen und nicht im selben Moment laut loszuprusten.
Danach war ich oft kurz davor es ihm zu beichten, auch Monate danach noch. Aber jetzt denken meine Komplizin und ich, dass es für alle am besten ist, wenn er nicht weiß, was er da wirklich gesoffen hat. Es tut mir wirklich Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028874 vom 28.04.2011 um 21:13:54 Uhr in 8090 Zürich (Technische Berufsschule Zürich, Ausstellungsstrasse 70) (13 Kommentare).

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“Folge

Tolle Pädagogin

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Zorn Rache Kinder Kindergarten Silvester Kranichfeld

Ich bin letztens mal raus gegangen um einen übrig gebliebenen Knaller von der letzten Neujahrsfeier zu zünden. Das war derzeit der lauteste erlaubte Kracher in Deutschland (Kubischer Kanonenschlag). Voller Freude ging ich einen einsamen Weg entlang, wo sich eine Kindertagesstätte gegenüber befindet. Ich bin diesen Weg schon öfters gelaufen und bisher ist da auch noch nichts besonderes passiert. Aber diesmal waren da 5-8 kleine Bengel, die jeden Menschen der nebenher gelaufen ist, beleidigten, anspuckten oder mit Sachen beschmissen.

Als ich an der Kita vorbei lief kamen Sprüche wie: "Hi Blöder Junge!" oder "Hey Arschgesicht!" Das verblüffende dran war, dass die Erzieherin daneben stand und nichts unternahm. Ich bin darauf zu der Erzieherin gegangen und sprach sie auf diese Vorfälle an. Sie meinte nur: "Ach geh weiter und reg dich nicht auf!" Im selben Zeitpunkt kam ein Ast auf mich geflogen, natürlich geworfen von einem dieser Kinder. Die Erzieherin grinste noch blöd und ich ging mit den Worten weg: "Sie sind ja eine tolle Pädagogin!" Dann ist mir aber eingefallen, weshalb ich eigentlich da war und das brachte mir ein diabolisches Grinsen ins Gesicht. Aus sicherer Entfernung warf ich den mitgebrachten Kracher circa 10 Meter neben die Kita, was niemand bemerkte. Der Knall war noch lauter als ich ihn in Erinnerung hatte und alle Kinder plus Erzieherin haben sich lautstark erschrocken. Jedoch haben die Kinder daraufhin ziemlich geheult und darum habe ich bis heute noch ein schlechtes Gewissen. Tut mir wirklich Leid Kinder, das meine Ich ernst. Jedoch für diese Erzieherin tut es mir nicht Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028870 vom 27.04.2011 um 15:43:48 Uhr in Kranichfeld (40 Kommentare).

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Nachbars Fischteich

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Rache Boshaftigkeit Vandalismus Tiere Nachbarn Braunlage

Mein (m) damaliger Weg von Zuhause zur Grundschule betrug rund 400 Meter, ich war in 5 Minuten Zuhause. Als die Schule aus war und ich die letzte Stufe der Treppe hinunterging, hab ich schon bemerkt das ich Druck auf der Blase habe. Aber da mein Schulweg ja eh nicht lange dauert dachte ich es wäre noch möglich Zuhause zu pinkeln, da ich keine Lust hatte zurück zur Schultoilette zu laufen.

Als ich dann endlich Zuhause ankam und meine Blase fast platzte, sah ich an unserer Haustür einen Zettel mit der Aufschrift "Bin schnell einkaufen, Mama". Ich hatte keinen Schlüssel, da ich normal immer geklingelt habe und meine Mutter halt dann aufgemacht hat. Nachdem ich vor Verzweiflung fast zusammengebrochen wäre und der Zweitschlüssel nochmal eine Straße weiter bei der Freundin meiner Mutter lag bin ich ums Haus in unseren Garten gesprungen und habe unseren Kirschbaum bewässert. Ich war im siebten Himmel, was ich nicht bemerkt habe war, dass unsere alte Nachbarin mir dabei knallhart zugeschaut hat und dann das meiner Mutter auch gleich gesteckt hat. Meine Mutter fand das natürlich nicht schlimm, sie musste eher lachen, aber ich war stinkesauer. Zwei oder drei Tage danach gingen meine Eltern einkaufen, ich blieb Zuhause und bin in den Garten unserer Nachbarin gehopst. Dort habe ich dann in ihren kleinen, beschissenen Fischteich reingepinkelt. Natürlich habe ich vorher richtig viel getrunken, um schön lange reinzupullern. Später hatte mein Vater ein Gespräch mit der Nachbarin, ein Fisch und unzählige Molche waren tot im Wasser, sie könne sich nicht erklären warum. Ich weiß bis heute nicht, ob ich wirklich daran schuld bin, zwar war der Teich wirklich klein, aber als Kleinkind soviel reinzustrullern, dass da Tiere sterben, kann ich mir bei Gott immer noch nicht vorstellen.

Beichthaus.com Beichte #00028867 vom 26.04.2011 um 15:17:41 Uhr in Braunlage (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zwietracht unter Schwestern

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Zwietracht Rache Boshaftigkeit Familie Wuppertal

Ich verstand mich früher als Teenager nie wirklich mit meiner älteren Schwester, die immerzu Streit suchte, mich bei den Eltern anschwärzte etc. Ein echter Konkurrenzkampf war das, der vorrangig von ihr ausging. Unter anderem nervte es mich sehr, dass sie mir, wenn ich was aß, jeden Bissen in den Mund starrte und fast jedes Mal, wenn ich in die Küche kam, ihre Beine unter der Kühlschranktür zu sehen waren. Oder sie lümmelte sich faul im Sessel, öffnete den Mund mit den schokoladenbraunen Zähnen und ging mir wieder mit irgendeinem Spruch auf den Geist. Zum Beispiel, ob ich auch Schokolade wollte. Sagte ich ja, teilte sie mir mit, ich würde aber nichts kriegen, sagte ich nein, höhnte sie, ich (damals sehr schlank im Gegensatz zu ihr) hätte Angst, ein Milligramm zuzunehmen, oder sie sagte, ich hätte sowieso nichts bekommen.
Ich möchte beichten, dass ich eine Zeit lang damit zurück schlug, dass ich immer, wenn sie etwas aß, einen Kommentar dazu abgab. Bist du schon wieder am fressen? Kriegst wohl den Hals nicht voll, was? Du bist einfach nur gierig! Platzt du nicht bald? Sie war dann immer tödlich beleidigt und ließ mich erst mal in Ruhe. Heute tut es mir allerdings Leid, weil meine Schwester mir erst vor ein paar Jahren eröffnete, dass sie zu dieser Zeit an Bulimie gelitten hatte.

Beichthaus.com Beichte #00028851 vom 20.04.2011 um 13:32:17 Uhr in Wuppertal (18 Kommentare).

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