Die Hausfrauen dieser Welt

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Zorn Engherzigkeit Selbstsucht Kinder Wolnzach

Ich (w/26) beichte, dass ich keine reine Hausfrau werden möchte. Ich habe noch nie den Wunsch nach Kindern verspürt - oder nach einer Ehe. Ich habe ein geregeltes Einkommen, einen Job, der mir Spaß macht und eine hübsche Wohnung. Viele meiner Freundinnen sind jetzt verheiratet und haben Kinder - oder es ist gerade im Anmarsch. Das Schlimme daran ist, dass ich sie nicht mehr mag. Nicht, weil sie keine Zeit mehr für mich haben, nein, sie machen sich von ihren Männern abhängig, geben ihren Job auf und machen nur noch den Haushalt. Sie putzen, waschen und kochen für nichts. Ich habe deren Männer schon kennengelernt und das ist generell die Sorte Mann, die, wenn er heimkommt möchte, dass die Kinder im Bett sind, alles blitzt und glänzt und dass das Essen auf dem Tisch steht. Und wehe, die Fernsehzeitung liegt nicht im Wohnzimmer! Meine Mädels haben keine anderen Gedanken mehr, als nur den Haushalt und die Kinder. Keine Gespräche mehr wie früher, nichts ist mehr, wie es war. Es geht bloß noch darum, was die Kinder essen - oder nicht essen - dass der kleine Maxi eine Grippe mit Durchfall hat, wie viel die vollgeschissene Windel des neuen Babys wiegt und wenn man dann fragt, ob es denn nichts anderes gibt, herrscht großes Schweigen. Meistens gehe ich dann, denn ich muss mir nicht anhören, welches Mittel wie gut welche Fliesen putzt. Ich weiß, so eine Wohnung bzw. ein Haus macht Arbeit, aber sich nur dadurch zu definieren?!


Nicht falsch verstehen, ich habe großen Respekt vor "reinen" Hausfrauen. Sie müssen so viel tun und was bekommen sie zurück? Nichts. Keinen Dank. Die Kerle sehen nur das, was gerade nicht da oder nicht sauber ist. Deswegen nabele ich mich jetzt von meinen Freundinnen ab, weil ich wahrscheinlich zu engstirnig bin, um an diesen Gesprächen teilzunehmen und ich mich nicht mehr mit ihnen unterhalten kann. Es tut mir leid, dass ich so stolz bin und mir diese Frauen am Arsch vorbeigehen.

Beichthaus.com Beichte #00034419 vom 26.11.2014 um 18:52:02 Uhr in 85283 Wolnzach (Marktplatz) (25 Kommentare).

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Streit im Familienunternehmen

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Ungerechtigkeit Zorn Engherzigkeit Arbeit Familie Ingolstadt

Manche mögen mich (w/18) jetzt als boshaftes Miststück bezeichnen, mir selber war nicht wohl dabei, aber es muss raus. Heute hat mich mein Vater mal wieder ohne Grund beschimpft - die schlimmsten Schimpfwörter von Hure bis sonst was, habe ich noch im Halbschlaf mitbekommen - obwohl ich nicht einmal schuld war. Wir haben einen kleinen Betrieb und ich hätte erst um neun Uhr anfangen müssen, davor wäre meine Mutti draußen. Jetzt kommt mein Vater um 8:15 Uhr in mein Zimmer gestürmt und wirft mir sämtliche Schimpfwörter an den Kopf. Dass er so viel Arbeit hätte, er sich alles bricht und ich faules Luder in meinem Bettchen liege und penne. Ich bin erst voll erschrocken, denn ich könnte ja tatsächlich verschlafen haben, aber nein, ich hätte sogar noch 15 Minuten Zeit gehabt, bis mein Wecker geklingelt hätte. Er hat mich wahrlich aus meinem Bett geworfen und ich bin schnell raus und musste schon los. Erst beim Mittagessen hat sich meine Mutter bei mir entschuldigt, dass sie verschlafen hätte und sie habe sich meinen Vater schon vorgeknöpft. Dann habe ich auch erfahren, dass ihm ein altes kleines Heizgerät einen heftigen Stromschlag verpasst hat.


Jetzt aber zur Beichte: Ich habe mich wirklich gefreut, wie ein Honigkuchenpferd gestrahlt und bin dann raus. Im weiteren Verlauf des Tages ist er dann noch schön hingefallen und hat sich seine Schulter aufgeschrammt. Ich bitte um Absolution, weil ich mich so gefreut habe, dass er Schmerzen hatte. Das mit den Schimpfwörtern geht übrigens schon so, seit ich 13 bin, bei einer Größe von 1.74 m bringe ich ca. 80 kg auf die Waage. Für einige mag das ganz schön viel sein, meine Hausärztin rät mir aber nicht zu einer Diät, sie sagte dazu nur: "Ok, das sind schöne weibliche Rundungen!" Deswegen muss ich mir auch einiges von ihm gefallen lassen, sowohl über mein Gewicht als auch mein Antlitz. Ich habe kurze Haare und er findet, ich sehe aus wie eine Kampflesbe. Ich selber stehe zwar auf Männer, habe aber sehr viele Homosexuelle als Freunde. Des Weiteren schimpft er ständig vor unseren Geschäftspartnern über mich und macht mich bei unseren Arbeitern und Zulieferern schlecht. Also das volle Programm. Ich bin wirklich froh, wenn ich eine Ausbildung finde, die genug Geld für eine eigene Wohnung oder WG abwirft und ich von meinem Vater wegkomme.

Beichthaus.com Beichte #00034404 vom 24.11.2014 um 22:49:30 Uhr in 85049 Ingolstadt (Aloisiweg) (14 Kommentare).

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“Folge

Diebische Elster

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Diebstahl Geiz Morallosigkeit Habgier

Ich (w/21) beichte, dass ich eine verdammte kleine diebische Elster bin. Ich bin äußerst knausrig. Wie der sprichwörtliche Drache sitze ich auf meinem Ersparten und drehe jeden Cent zweimal um, bevor ich ihn ausgebe. Ich fühle mich manchmal wie Dagobert Duck, nur halt mit deutlich weniger Geld. Leider stehle ich selten etwas Nützliches. Das kommt nur zwischendurch mal vor. Im Supermarkt stecke ich mir das eine oder andere Brötchen oder so in die Tasche. Der Rest ist dann ein Alibi-Einkauf. Klappt wunderbar. Oder in meinem Lieblingsladen, da ist es fast am Schlimmsten. Gerade jetzt im Winter. Ich trage im Winter immer eine sehr dicke Jacke, bei der man kaum sieht, ob ich etwas darunter verstecke. Mein Lieblingsladen ist ein Geschäft für alle möglichen Büroartikel. Also von der einfachen Grußkarte über Druckerpatronen bis hin zu ganzen Staffeleien ist dort, über fünf Stockwerke verteilt, alles zu finden. Meistens stecke ich mir ein, zwei Stifte in die Ärmel und kaufe mir dann einen Alibi-Bleistift, einfach weil dieses Designerzeug viel zu teuer ist. Wenigstens sind das die Dinge, die ich brauchen kann und bisher waren es auch nur so Kleinigkeiten. Nur habe ich neulich etwas im Wert von mehreren hundert Euro gestohlen, was mich jetzt im Nachhinein schon sehr wurmt, da ich eigentlich eine sehr wohlerzogene Person bin und meine Eltern mir den Hals umdrehen würden, würde ich ihnen das erzählen.


Ich frage mich, wann der Tag kommt, an dem ich erwischt werde. Es ist jedes Mal unheimlich, mit einem gestohlenen Gegenstand durch die Lichtschranke zu gehen, ohne auffällig zu wirken und zu hoffen, dass das Teil nicht lospiept.
Hin und wieder klaue ich auch an Marktständen. Besonders so kleine glitzernde Steine haben es mir angetan, da die meistens in kleinen offenen Behältern ausgestellt werden. Und da man die anfassen kann und darf, verschwindet rasch mal einer in meinem Ärmel. Nur, was soll ich bitte mit den blöden Steinen? Ich weiß es selbst nicht. Ich habe mir schon oft überlegt, ob ich vielleicht den ganzen gestohlenen Betrag zurückzahlen soll. Ich bereue es nämlich schon ziemlich, dass ich nicht einfach wie jeder andere ehrliche Mensch bezahlen kann. Und meiner Meinung nach rechtfertigen auch die Alibikäufe mein Verhalten nicht. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034403 vom 24.11.2014 um 21:52:58 Uhr (6 Kommentare).

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Rivalität zwischen Fußball-Fanclubs

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Stolz Morallosigkeit Aggression Vandalismus Sport

Ich (w) bin in einem Fußball-Fanclub. Beim gestrigen Auswärtsspiel mussten wir noch ungefähr eine halbe Stunde vor dem Stadion warten, bis der Einlass geöffnet wurde. Ein wirklich netter Junge, etwa in meinem Alter, begann ein Gespräch mit mir. Er hatte einen Schal der Heimmannschaft an. Nach einigen Minuten merkte ich, dass dieses Gespräch in einen Flirt hinausläuft. Als das Tor geöffnet wurde, musste das Gespräch abgebrochen werden und wir haben uns an einem Getränkestand beim Gästeblock verabredet. In unserem Block wurde ich sogleich von Mitgliedern unseres Fanclubs zusammengestaucht, was das solle und warum ich mich so lange mit ihm unterhalten habe. In der Halbzeit traf ich mich mit ihm am Getränkestand, er war schon dort, hatte zwei Becher mit Glühwein in der Hand und strahlte über beide Ohren. Es war dort extrem voll, man stand sehr eng beieinander.


Während ich mich dann mit ihm unterhalten habe, standen zwei andere Mitglieder meines Fanclubs, beide weiblich, um uns herum. Eine hat versucht seinen Schal anzuzünden, das hat nicht geklappt, aber es gab ein größeres Brandloch, was in dem Moment niemandem aufgefallen ist. Die andere beschmierte seine Jacke und Hose mit Senf. Weitere Dinge konnten wegen der vielen Menschen um uns herum nicht durchgeführt werden. Meine Handynummer habe ich ihm natürlich nicht gegeben, obwohl ich Single bin. Ich werde ihn wohl nie wieder sehen. Im Nachhinein tut es mir leid, dass wir etwas Unfug mit ihm getrieben haben, aber er hat es auch verdient, wenn er sich mit gegnerischen Fangruppen unterhält. Andererseits muss ich immer wieder an ihn denken, denn er war so nett. Im eigenen Fan-Lager haben wir aber auch viel Anerkennung für unsere Tat erhalten.

Beichthaus.com Beichte #00034387 vom 23.11.2014 um 10:44:42 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Kotangriff auf Rentnerhaus

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Ekel Boshaftigkeit Vandalismus Trunksucht Nachbarn Regensburg

Ich (m/33) habe vor mittlerweile über 15 Jahren etwas ziemlich ekelhaftes gemacht. Im Sommer 99, ich hatte gerade mein Abi in der Tasche, war ich mit meinen Kumpels in der Innenstadt einen trinken, gegen vier Uhr traten wir dann zu Fuß stockbesoffen den Heimweg an. Wir (ich, meine zwei Nachbarn und ein Kumpel, der bei mir pennen wollte) waren schon fast zu Hause und redeten über einen alten Mann, der bei uns in der Siedlung wohnte und der uns allen zutiefst verhasst war. Wir nannten ihn immer den Nazi, nicht nur aufgrund einer schwer abstreitbaren optischen Ähnlichkeit mit dem Typen, der bei Schindlers Liste immer vom Balkon aus Leute erschießt, sondern auch, weil er wirklich ein Rassist war. Er pöbelte z.B. immer meinen dunkelhäutigen Kumpel an, der aus Nigeria stammte und adoptiert worden war, und lästerte immer über seine Eltern, so nach dem Motto, wie man den nur einen Negerjungen adoptieren könne. Er saß auch im Ortsvorstand einer kleineren rechten Partei. Dazu kam noch der ganze standardmäßige "böser, alter Mann"-Kram. Wenn mal ein Fußball über seine Hecke flog, er wohnte neben unserem Bolzplatz, behielt er ihn immer, er denunzierte Nachbarn wegen irgendwelchem Kleinmist und hetzte mir bei der Feier zu meinem 18. Geburtstag die Polizei auf den Hals, während alle anderen Nachbarn cool waren und einer sogar einen Kasten Bier spendiert hat. Er war wie Clint Eastwood in Gran Torino, bevor er sich wandelt.


Nun hatten wir an dem Abend alle komplett vollgetankt, wollten aber auch noch nicht ins Bett gehen. Aus der Kombination jugendliche Dummheit und Alkohol entstand dann die großartige Idee, ihm vor die Tür zu kacken. Wir haben ein paar Zeitungen aus umliegenden Briefkästen genommen und jeder hat dann einen Haufen auf ein Zeitungsblatt gesetzt. Eingerollt in die Zeitungen trugen wir dann die Kotwürste durch die Gegend, auf der Suche nach einem Ort, an dem wir sie am Besten anbringen könnten. Eine wanderte schließlich in den Briefkasten, eine durch die Hundeklappe in der Hintertür, eine wurde an der Scheibe seines Wintergartens verschmiert und eine wurde mit einem sauberen Wurf in ein offenes Fenster im zweiten Stock befördert. Im Nachhinein ist diese Tat natürlich sehr dämlich und einfach nur peinlich. Noch etwas mehr, als für die eigentliche Aktion, schäme ich mich für die Tatsache, dass ich heute noch darüber lachen muss, wie der Kerl am nächsten Tag bei uns sturmklingelte und meinem völlig perplexen Vater mit einer eingetüteten Kotwurst vor dem Gesicht rumfuchtelte und rumbrüllte, dass das bestimmt sein missratener Sohn und der Neger gewesen seien. Und ich muss zugeben, dass ich immer noch das örtliche Lokalblatt in einer Schublade habe, mit der Überschrift: "Kotangriff auf Rentnerhaus - politisch motiviert?"

Beichthaus.com Beichte #00034383 vom 22.11.2014 um 23:05:42 Uhr in 93051 Regensburg (Augsburger Straße) (8 Kommentare).

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