Der DAU und der Stromausfall

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Dummheit Aggression Zorn Arbeit

Ich muss etwas beichten. Zugetragen hat es sich vor ein paar Jahren, als ich noch ein kleiner Azubi war. Als angehender Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung durchläuft man jeden Bereich der IT in einem Unternehmen. Als sich der Vorfall ereignete, war ich in der Systemadministration im First-Level Support, was so viel heißt, wie den ganzen Tag am Telefon die IT-Probleme der Mitarbeiter im Unternehmen aufzunehmen und erste Lösungsmöglichkeiten zu liefern. Nun war da an dem Tag ein DAU (dümmster anzunehmender User, so wurden die Nicht-ITler im Unternehmen genannt), der das Fass zum überlaufen brachte.


Ich hatte schon drei Stunden voller hirnrissiger Fragen hinter mir, als der Anruf bei mir landete. Der Mitarbeiter der Marketingabteilung konnte seinen Rechner nicht hochfahren und ich ließ meinen Fragenkatalog durchrattern. Alle Kabel saßen richtig, die Stecker waren auch in der Steckdose und doch tat sich nichts. Ich dachte schon an einen kapitalen Defekt des Mainboards oder des Netzteils, was hin und wieder vorkommen kann. Doch dann kam die Frage, die mich zur Explosion brachte. Der Mitarbeiter fragte allen Ernstes, ob es sein kann, dass der Rechner nicht funktioniert, weil in dem Raum der Strom ausgefallen wäre. Meine Antwort war folgende: "Nein, es ist viel schlimmer. Bitte ziehen Sie alle Kabel und Stecker raus, packen den Rechner samt Tastatur, Maus und Monitor auf einen Rollwagen und bringen ihn zum Administrator. Denn es hat den Anschein, dass", bis hierher war ich noch sehr höflich und habe mit normaler Lautstärke gesprochen, doch dann habe ich in den Hörer gebrüllt: "Sie unfähig sind, einen Computer zu bedienen oder die Funktionsweise einer Glühbirne zu begreifen. Sie verdienen es nicht, in einem IT-Unternehmen zu arbeiten." Sofort nach dem Satz habe ich aufgelegt und der erste Zorn war verraucht. Im Nachhinein tat mir der Mitarbeiter leid, da ich ihm sehr wahrscheinlich einen Tinnitus verpasst habe. Aber meine Geduld war an dem Tag einfach aufgebraucht. Auch wenn mein Vorgesetzter über die Sache lachen konnte, hat er mir pro forma einen informellen Rüffel erteilt.

Beichthaus.com Beichte #00034240 vom 01.11.2014 um 21:57:53 Uhr (9 Kommentare).

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Vor der Kamera entblößt

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Begehrlichkeit Internet

Ich möchte heute etwas kundtun, worauf ich wirklich nicht stolz bin. Ich (m/24) führte vor einiger Zeit eine Fernbeziehung mit einem Mädchen, wobei wir jeden Abend skypten. Nach einiger Zeit fühlte ich mich am Ziel meiner Träume angekommen und sie zeigte sich oberkörperfrei vor der Kamera. Wir haben auch öfters darüber geredet, dass ich mein drittes Bein vor der Kamera entblöße, was jedoch immer mit: "Ist mir egal", beantwortet wurde. In diesem prekären Augenblick vergaß ich alles, was ich über Frauen und ihre Logik wusste und habe mir einfach vor der Kamera die Boxershorts vom Leib gerissen. Leider geriet meine Partnerin beim Anblick meiner Nudel nicht so in Ekstase, wie ich beim Anblick ihrer Melonen, und sie antwortete mir nur: "Och nein." Was übrigens das Letzte ist, was ich bis heute von ihr gehört habe.

Beichthaus.com Beichte #00034223 vom 30.10.2014 um 19:56:07 Uhr (14 Kommentare).

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Meine fremdgehende Ehefrau

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Ehebruch Rache Fremdgehen Gesundheit Ex

Meine Ex-Frau und ich haben relativ früh geheiratet, was sich im Nachhinein als ziemlicher Fehler entpuppt hat. Sie hatte jedoch auf die Hochzeit gedrängt, weil sie sich nach eigener Aussage sicher war, ihr Leben mit mir verbringen zu wollen. Dummerweise entdeckte ich schon nach zwei Jahren Ehe einige Indizien dafür, dass sie es doch nicht ganz so ernst meinte, wie sie vorgab. Sie hatte einen ziemlich heftigen Flirt mit einem Kommilitonen am Start, der dann wohl auch ein bisschen aus dem Ruder lief. Sie versuchte das natürlich vor mir zu verheimlichen, stellte sich dabei aber nicht besonders clever an. Als ich sie damit konfrontierte, weil ich auf meinen begründeten Verdacht hin mal überprüfte, ob sie sich abends wirklich nur mit einer Freundin traf, und feststellte, dass die Freundin in Wahrheit besagter Kommilitone war, hatten wir unsere erste größere Krise. Es sollten noch einige dieser Art folgen, und immer waren andere Männer im Spiel. Sie handelte immer nach demselben Muster: Sie ging einen Kaffee mit demjenigen trinken, was sie mir meist noch erzählte, dann begannen die Treffen, die sie mir schon zum Großteil verschwieg, dann kam die heimliche SMS-Phase, und gleichzeitig weitere heimliche, und wie ich mittlerweile denke, auch intimere Treffen. Ich fragte sie immer wieder, ob ihr in unserer Ehe etwas fehlte, was sie verneinte, oder genervt abblockte.

Eine ihrer Freundinnen plauderte mir gegenüber schließlich mal betrunken aus dem Nähkästchen, worauf ich meine damalige Frau zur Rede stellte. Sie wollte keinesfalls die Scheidung und begab sich in Therapie. Ab da wurde alles richtig schlimm. Sie begann plötzlich zu tun und zu lassen, was sie wollte, blieb oft tagelang weg, ohne dass ich wusste, wo sie war, nahm sich alle möglichen Freiheiten mir gegenüber heraus und ignorierte meine Bedürfnisse vollkommen. Ihre Begründung war, dass ihr Therapeut gesagt hatte, sie müsse zu sich selbst finden. Nach zwei Monaten teilte sie mir lapidar durch eine SMS mit, dass sie doch die Scheidung wolle. Sie verlangte vollen Trennungsunterhalt und Versorgungsausgleich. Kurz darauf postete sie beim Fratzenbuch Bilder von sich und ihrem neuen Lover.

Ich bezahlte sie also quasi noch für ihren Spaß mit einem anderen. Mir riss die Hutschnur sehr gründlich. Drei Wochen später diktierte sie mir einen Termin, an dem sie ihr Zeug aus meiner Wohnung abholen würde, inklusive einer völlig überzogenen Summe Geldes, die ich ihr angeblich noch schuldete. Ich hatte es endgültig satt und überlegte mir, wie ich ihr eins auswischen konnte. Da sie eine Süßgräserallergie hatte, besorgte ich mir von der Wiese einen Haufen Pollen, pappte diese zwischen die Seiten ihrer Unibücher, kippte sie in ihren Laptop, und verteilte den ganzen Spaß dazu noch großzügig in ihrer Wäsche. Ich verbrachte eine Menge Zeit damit, das Zeugs so gründlich einzuarbeiten, dass man es beim besten Willen nicht sah. Die Übergabe lief reibungslos, obwohl sie da schon häufig nieste. Einige Zeit später lief mir eine gemeinsame Freundin über den Weg und erzählte mir im Vertrauen, dass es meiner Ex so gar nicht gut ging. Sie habe wohl eine neue Allergie entwickelt und wisse noch nicht wogegen, außerdem habe sie ihr Lover mit einer ominösen Geschlechtskrankheit angesteckt, vermutlich Herpes, weswegen sie sich jetzt wieder von ihm getrennt habe. Ich heuchelte Mitleid, obwohl ich innerlich triumphierte. Sie hat dann wohl anschließend noch ein Jahr lang mit den präparierten Büchern Probleme gehabt, danach waren ihre Süßgräserallergie oder die Pollen verschwunden. Ihr Männerverschleiß ist jedoch immer noch genau derselbe.

Beichthaus.com Beichte #00034209 vom 29.10.2014 um 12:22:35 Uhr (19 Kommentare).

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Geld macht nicht glücklich

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Engherzigkeit Hass Selbstsucht Familie Geld

Ich (m/24) muss endlich mal etwas loswerden. Ich hatte als Kind eine schwere Kindheit. Meine Eltern sind ziemlich reich - genau genommen ist es mein Vater und meine Mutter saß den lieben Tag lang zu Hause und langweilte sich, denn der Haushalt wurde von Angestellten […]
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Beichthaus.com Beichte #00034205 vom 28.10.2014 um 19:12:53 Uhr (29 Kommentare).

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“Folge

Mit Gras gegen negative Gedanken

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Drogen Verzweiflung Faulheit

Ich möchte beichten, dass ich mit meinen 25 Jahren noch nichts Nennenswertes vollbracht habe. Ich hatte eine schwere Kindheit und mein Leben lang mit Depressionen und einer Persönlichkeitsstörung zu kämpfen, die erst vor einigen Jahren diagnostiziert wurde. Seitdem […]
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Beichthaus.com Beichte #00034187 vom 25.10.2014 um 21:35:11 Uhr (21 Kommentare).

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