Dinge, die ich beim Einkaufen hasse

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Hass Boshaftigkeit Shopping Landstuhl

Ich rege mich immer mehr beim Einkaufen über Menschen auf, welche sich, für mein Empfinden, absolut daneben benehmen. Da gibt es zum Einen, offensichtlich das ungeschriebene Gesetz, dass diverse Menschen dazu treibt, genau an das Regal oder den Artikel zu wollen, bei dem ich gerade stehe. Selbst wenn ich vor einem leeren Warenregal stehen würde, müssten manche Menschen genau dort hin. Meistens gaffen diese Leute nur, nehmen einen Artikel in die Hand, nur um ihn wieder zurückzulegen. Das nervt mich total.

Zum Anderen ergeht es mir oft auch so, dass, gerade beim Gemüse/Salat, ich eine Kiste hoch hebe um zu schauen, ob darunter ggf. frischere Ware liegt, sich ungeniert von der Seite andere Kunden seitlich ranzwängen und sich, während ich noch am Anheben der Kiste bin, an der darunterliegenden Ware zu bedienen. Eigentlich müsste ich in diesem Moment einfach mal die angehobene Kiste fallen lassen, mit den Worten "oh, die war schwerer als gedacht aber sie haben sich ja wirklich wie ein Plünderer benommen anstatt abzuwarten - das kann dann dabei raus kommen". Wäre doch einmal eine schöne Lektion aber dazu würde mir wohl der Mut fehlen.

Dann wiederum gibt es diese Einkaufspfeifen, welche nichts besseres zu tun haben, als einem eine völlig selbst-gedichtete und schräge Melodie zu pfeifen. Da das Ohr kein selektives Organ ist, muss ich mir diesen Mist gezwungenermaßen anhören. Diesen Menschen ist es völlig egal, was sie da von sich trällern, Hauptsache man zwingt Anderen diese künstliche, nervige gute Pfeiflaune auf. Wie gerne würde ich da mal mit einem Packband für Ruhe sorgen.

Nicht vergessen möchte ich die Einkaufsshow. Dieser Titel kam mir irgendwann spontan in den Kopf und ist weniger nervend, eher belustigend, da es sich hier um Menschen handelt, die sich während des Einkaufs, für meine Begriffe, komplett selbst blamieren. Das kann das streitende Ehepaar, bis hin zum quengelnden Kind sein. Hauptsache außer der Reihe benommen und aufgefallen. Diese Leute/Kinder sind so in ihrem Element, dass sie dabei ihre Umwelt und das Aufsehen, welches sie mit ihrem Verhalten provozieren, vollkommen egal. Sie machen sich in der Hitze des Moments zur Sensation und oftmals auch zum Voll-Honk. Da grinse ich immer hübsch in mich hinein und freue mich heimlich über diese Spacken, welche mir damit irgendwie den Einkauf versüßen.

Ich gestehe, je nach entsprechendem Vorfall, Boshaftigkeit, Schadenfreude oder Hass, Da, meiner Meinung nach, solchen Menschen ein unmöglich egoistisches Verhalten an den Tag legen. Gelegentlich, wenn auch eher selten, bereue ich meine Gedanken.

Beichthaus.com Beichte #00041304 vom 28.05.2018 um 17:12:09 Uhr in 66849 Landstuhl (Trofstraße) (15 Kommentare).

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Alkohol aus Angst vor Einbrechern

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Feigheit Trunksucht

Ich (w/31) beichte, dass ich mich wie ein Kleinkind mit Alkoholproblemen verhalte, so bald ich alleine bin. Da mein Mann beruflich häufiger unterwegs ist, bin ich mehrmals im Monat allein zu Hause. Wir bewohnen ein Einfamilienhaus mit relativ großem Garten in einer Kleinstadt, wir haben eine tolle Nachbarschaft, die immer mit auf alles ungewöhnliche achtet. Dennoch ist es heute mal wieder so weit. Mein Mann ist beruflich in München und ich schiebe Panik.

Auf Facebook und Instagram hab ich ein nettes Bild von Kerzen, Wein und einem Buch gepostet, tatsächlich sitze ich jedoch seit 21 Uhr vor dem PC, trinke Korn Cola und versuche zu verdrängen, dass ich alleine bin. Im EG sind sämtliche Lichter an, der Fernseher läuft und ich habe bereits zum dritten Mal überprüft, ob alle Türen nach draussen, verriegelt sind. Ich habe panische Angst vor Einbrechern, habe einen Google Alert für Polizeimeldungen aus der Umgebung eingerichtet und schlafe nur mit Messer auf dem Nachttisch. Mir ist bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs gegen Null geht, dennoch lege ich, mit zwanghafter Regelmäßigkeit, dieses Verhalten an den Tag. Ich beichte hiermit, dass ich mein inneres Kleinkind überhaupt nicht unter Kontrolle habe und ich mich wehrlos und ausgeliefert fühle. Ich betrinke mich, damit ich schlafen kann, während ich meinem Umfeld suggeriere, dass ich die Zeit allein genieße. Ich hasse es, mit 31 Jahren so unselbstständig zu sein und selbst meinen Mann zu belügen.

Beichthaus.com Beichte #00041303 vom 28.05.2018 um 00:12:06 Uhr (45 Kommentare).

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“Beichte

Die Blicke der anderen Männer auf meine Frau

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Begehrlichkeit Partnerschaft München

Ich stehe extrem auf meine Frau. Gleichzeitig bin ich alles andere als eifersüchtig - sondern das komplette Gegenteil. Alles begann vor einigen Jahren als wir zusammen in ein Spa gegangen sind. Nachdem wir uns die Badesachen angezogen hatten, gingen wir in den Spa-Bereich, in dem uns ein freundlicher Mitarbeiter darauf hinwies, dass Badeklamotten nur im Pool gestattet seien. Also zogen wir uns komplett aus und wickelten uns in Handtücher und erkundeten das Spa. Es war relativ viel los und unsere erste Station war ein Whirpool. In diesem saßen bereits einige Leute und auch ein paar Männer so Mitte dreißig, so alt wie wir. Ich bemerkte relativ schnell, wie sie meine Frau begutachteten und von oben bis unten musterten. Da sie wirklich einen tollen Körper hat, kann man sich vorstellen was durch die Köpfe ging. Mir ist aber bei mir selbst aufgefallen, dass mich das eher nicht störte sondern eher anmachte. Sprich die Wollust der anderen gefiel mir. Mir ist das im Laufe des Tages noch häufiger aufgefallen, sei es unter den Duschen, Sauna etc. - überall diese Blicke und meine Freude dran. Ich bin wahnsinnig stolz auf sie. In letzter Zeit frage ich mich manchmal, wie es wäre tatsächlich sie mit einem anderen Mann im Bett zu sehen. Auch dieser Gedanke ist extrem spannend. Ich weiß allerdings nicht, ob ich solche Gedanken jemals mit ihr teilen sollte. Ist das normal?

Beichthaus.com Beichte #00041302 vom 27.05.2018 um 12:44:12 Uhr in München (16 Kommentare).

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Hilfe, meine Freund will nicht trinken!

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Trunksucht Partnerschaft München

Ich habe ein Problem, welches wohl die wenigsten Frauen verstehen werden. Während viele sich darüber beschweren, dass ihr Freund zu viel trinkt, animiere ich meinen bei jeder Gelegenheit dazu. Der Grund für mein Verhalten ist der, dass er, wenn er betrunken ist, einfach der perfekte Mann ist. Gefühlvolles Zusammensein, stundenlanges Reden, Kuscheln, Komplimente, wundervoller Sex, das alles gibt es von ihm einfach vor der dritten Flasche Wein nicht. Stattdessen bleibt er kalt und auf Distanz, Sex besteht mehr aus raus und rein als als wirkliches Erlebnis. Mir ist bewusst wie schädlich das Trinken für seine Gesundheit ist und ich komme mir auch jedesmal danach wie ein Unmensch vor, aber ich kann einfach nicht damit aufhören. Darüber reden hat auch keinen Zweck, er ist einfach vom Charakter so wie er ist.

Beichthaus.com Beichte #00041301 vom 27.05.2018 um 16:02:13 Uhr in München (16 Kommentare).

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Ein Beruf, der an die Grenzen geht

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Faulheit Verzweiflung Arbeit

Ich (m/27) beichte hiermit, dass ich die meiste Zeit meiner Arbeit vor dem PC verbringe, im Beichthaus lese und sonst irgendwo herumsurfe. Ich arbeite mit schwerst geschädigten Menschen (Intelligenzminderung, geschädigt aus dem Elternhaus oder psychische Behinderung), deren Verstand nicht mal eine kleine Kaffeetasse füllen würde. Ich habe früher sehr gern in diesem Beruf gearbeitet, doch seit ich diese Stelle vor circa 2,5 Jahren angetreten habe, ist mir viel von meiner Freude und meinem Elan in diesem Beruf vergangen.

Die Bewohner streiten sich dauernd wegen nichts und dann müssen wir immer den Scheiß schlichten. Wohl wissend, dass es Morgen genauso weiter geht. Die meisten Bewohner möchten sich vor dem Zimmer aufräumen und ihren Diensten drücken, verstopfen regelmäßig die Toiletten und sind generell hinterfotzig und falsch. Wir bekommen sehr oft extreme Fälle. weswegen wir auch öfters die Polizei im Hause haben. Die Leute rasten aus und schmeißen Geschirr oder Besteck durch die Gegend, schreien herum, beleidigen aufs gröbste und verlangen immer was. Ich mache so gut wie gar nix mehr für diese bestimmten Bewohner, da das Gehalt zum kotzen ist, wir keine Überstunden bezahlt bekommen und weil ein normaler Dienst bei mir circa 17 Stunden lang ist, wobei die Nachtbereitschaft nicht bezahlt wird. Wochenenden, an Feiertagen oder Brückentagen geht mein Dienst sogar 24 Stunden lang. Außerdem beichte ich, dass ich auch seit langem keine Freude mehr in meinem Leben habe. Ich wohne allein in einer Wohnung ohne Internet, habe alle meine Freunde und Bekannten für diese Stelle zurück gelassen und kann so gut wie gar nichts unternehmen, weil ich im hinterletzten Kaff wohne.

Ich fühle mich langsam ausgebrannt und leer und habe die Fantasie bestimmten Leuten eine Denk-Schelle zu verpassen, wenn diese mal wieder anfangen sich dumm aufzuführen. Versteht mich bitte nicht falsch, nur weil man behindert ist, heißt das nicht, dass man dumm ist. Im Gegenteil, diese Menschen haben manchmal eine emotionale Intelligenz wie sie vielen Leuten heutzutage fehlt oder eine Wärme an sich, die man selten findet. Ich schätze solche Menschen und habe diesen Beruf nicht ohne Grund gewählt. Das alles fehlt allerdings den 95 % der Bewohner, die hier wohnen. Ich hoffe, auf Absolution und Verständnis und natürlich auf bessere Bewohner mit denen das zusammenarbeiten natürlich wieder Spaß macht.

Beichthaus.com Beichte #00041300 vom 27.05.2018 um 11:52:40 Uhr (9 Kommentare).

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