Zickenkrieg in der IT-Branche

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Ignoranz Faulheit Selbstsucht Kollegen Arbeit

Ich mchte beichten, dass ich im Bro nur noch das Allerntigste mache. Grundstzlich mach ich den Kram gern, denn ich bin in der IT-Branche und das ist quasi auch das Einzige, das ich wirklich gut kann. Allerdings gehen mir meine Kollegen so auf den Sack, dass ich mir derzeit einen neuen Job suche, nur noch das Ntigste mache und den meisten Kollegen wnsche, dass sie mal ordentlich versagen. Ich bin jetzt schon einige Jahre dort und anfangs lief es auch gut, ich konnte mich zu neuen Aufgaben vorarbeiten, bis ich dann irgendwann bemerkte, dass einige Angestellte dort stndig ber ihre Kollegen herziehen. Jeder, der nicht da ist, ist in Mode. Da hat er das gemacht, da macht er jenes nicht richtig - gut, eigentlich nur anders, als die Herren es gern htten - und auerdem sind sie die Schlausten und Besten berhaupt. Machen keine Fehler und jeder, der einen anderen Lsungsweg nutzt, ist ein Idiot. Anfangs dachte ich noch, das sei nur in Stresssituationen so und ging davon aus, dass sich das Ganze irgendwann legt, dann dachte ich, dass der neue Chef dann mal Ordnung reinbringt. Aber auer, dass er sich darber aufregt, unternimmt auch er nichts. <br /> <br /> <br /> Und jetzt luft wieder ein Projekt fr eine groe Umstellung, die alle Anwender betreffen wird. Und trotzdem werden persnliche Kleinkriege gefhrt, man lsst Kollegen auflaufen und riskiert groe Ausflle, nur um dann zu zeigen, wie geil man doch ist, weil man es ja behoben hat und wieder auf jemanden zeigen kann, der schuld ist. Man versucht irgendwas zu beweisen, anstatt eine andere Lsung zu finden, wenn die beste Lsung, aus welchen Grnden auch immer, nicht mglich ist. Man hinkt dem Zeitplan schon ordentlich hinter her, nichts ist getestet, wichtige Anwendungen werden ignoriert, weil es ja nur zwei User nutzen und so weiter. Manchmal glaube ich, dass ich nicht in einem reinen Mnnerbetrieb, sondern in einem Mdcheninternat gelandet bin und alle haben gerade ihre Tage. Aber eigentlich glaube ich nicht, dass Frauen so viel tratschen wie die besagten Herren. Lange Zeit wollte ich es irgendwie allen Recht machen und habe jede Aufgabe angenommen, die es gab - bis es zu viele waren. Und alles, was man am Ende bekommt, ist Gepbel und Getratsche, wie bld man doch ist. Da mich das irgendwann total belastet hat, habe ich beschlossen, dass ich dort weg muss und, solange ich noch da bin, den ganzen Schlonz mglichst ignoriere oder mich drber amsiere. Ist gesnder fr mich. Trotzdem hoffe ich, dass die Herren mit ihrem Projekt mchtig auf die Fresse fallen und mal ihre eigenen Waffen spren. Auch wenn es am Ende eigentlich schlecht fr die ganze Abteilung ist und sie sich dann doch wieder rauswinden und andere Schuld sind.<br /> <br /> <br /> Leidtut es mir nur fr die Jungs, die immer alles geben und kollegial miteinander umgehen. Die mssen jetzt nmlich mehr machen, weil ich einfach keinen Bock mehr darauf habe, immer der Idiot zu sein und mir anhren zu drfen, was der oder jener mal wieder nicht gemacht hat. Natrlich mchte ich nicht mit jedem dick befreundet sein und jedes Wochenende saufen gehen, aber einfach normal miteinander umgehen und ein richtiges Team bilden sollte doch mglich sein. Was die werten Herren natrlich nicht merken, ist, dass sie riesige Lcher in das Boot bohren, in dem sie sitzen. Und sie werden wohl sehr berrascht sein, wenn der Firma das Ganze zu bld wird und die Abteilung ausgelagert wird. Ich freue mich schon auf den Tag meiner Kndigung. Vermissen werde ich in der Abteilung vielleicht zwei oder drei Leute. Bitte vergebt mir, dass ich faul und selbstschtig bin und andere deshalb hngen lasse.

Beichthaus.com Beichte #00033553 vom 03.07.2014 um 22:00:13 Uhr (10 Kommentare).

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Pinkelspiele im Bro des Chefs

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Dummheit Ekel Waghalsigkeit Kollegen Arbeit

Meine Arbeitskollegen und ich waren noch nie wirklich motiviert. Was erwartet man von einer Gruppe Dreiigjhriger, die von acht bis sechs Uhr im Bro sitzen mssen, sich stndlich einen Kaffee reinhauen und anschlieend ihren Koffeinrausch in einer zweistndigen Zugfahrt ins traute Heim ausklingen lassen, nur um dann nach einem Mitternachtssnack am nchsten Tag das gleiche Leben wieder zu beginnen? Es wre keine bertreibung, wrde ich sagen, dass wir manchmal Wache schoben, damit der eine oder andere noch seinen Rausch vom Sonntagabend ausschlafen konnte. Im Groen und Ganzen sind also alle ganz lieb, doch trotzdem gab es nie einen Kontakt auerhalb der Arbeit. Trotzdem sind sie mir ab Februar sehr ans Herz gewachsen und ich mchte nun beichten, wie es dazu kam. Alles begann beim Flaschendrehen. Wie wir darauf kamen, wei ich nicht mehr genau, aber irgendwann saen wir alle zusammen und haben ein paar Mutproben aufgestellt und peinliche Fragen gestellt, statt zu arbeiten. Es kam dadurch natrlich niemand zu schaden - auer vielleicht unser Unternehmen, und weil es so viel Spa machte, spielten wir das Spielchen fters. Beim letzten Mal haben wir es aber ein bisschen bertrieben, ich erinnere mich noch genau daran, denn es war ein Montag und es war sehr amsant, dass eine Gruppe erwachsener Mnner im Anzug und mit pinken Krawatten zusammen auf dem Boden saen und sich fiese Mutproben berlegten. <br /> <br /> <br /> Schon ziemlich am Anfang traf die Flasche mich und ich entschied mich fr &quot;Pflicht&quot;, was keine gute Idee war, denn es folgte wohl die hrteste Aufgabe berhaupt: Ich sollte auf die Unterlagen meines Chefs pinkeln. Wir malten uns aus, wie lustig es doch wre, wenn sie Wache halten, ich auf seinen edlen Echtholztisch steige, den Reiverschluss aufzippe und es dann auf seine Unterlagen laufen lasse. Rckblickend kann ich mir nicht mehr erklren, was mich dazu bewegt hat, aber wir machten uns kurz vor Feierabend auf dem Weg zum Bro des Chefs - dieser ist im brigen nur recht selten im Bro - und whrend die Kollegen zur Sicherheit Schmiere standen, schiffte ich einfach darauf los. Das Lachen zu unterdrcken war eine ziemliche Qual, aber im Endeffekt war ich doch erschrocken, da ich nicht davon ausging, dass der ganze Tisch so nass werden wrde. Irgendwie hatte ich nur an ein bisschen Feuchtigkeit gedacht, aber dann war quasi jedes einzelne Blatt Papier vollkommen durchnsst. Das ist meine Beichte. Ich habe auf den Brotisch meines Chefs gepinkelt. Das Ganze war vor einem Monat und ich bin jetzt arbeitslos. Meine Kollegen versuchten noch, das Ganze irgendwie abzumildern, indem sie alle mit dem Boss reden wollten, aber ich wre sowieso bestraft worden, weshalb ich das dankend ablehnte. Warum alle bestrafen, wenn nur ein Einzelner leiden kann? Mein Leben ist inzwischen im Eimer - ich bin arbeitslos, meine Verlobte ist kurz davor, die Hochzeit abzublasen und die ganze Nachbarschaft verachtet mich. Ich habe niemanden mehr - auer meine vier Kollegen. Trotzdem werde ich wohl demnchst in eine andere Stadt ziehen mssen.

Beichthaus.com Beichte #00033552 vom 03.07.2014 um 19:34:45 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Tante Jutta aus Kalkutta

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Sucht Zwang Medien

Ich bin seit etwa zwei Jahren schtig nach einem bestimmten Film (eigentlich ist es eher ein Theaterstck). Es heit &quot;Tante Jutta aus Kalkutta&quot;. Ich gucke es, wenn ich die Zeit habe, einmal pro Tag, manchmal auch zweimal hintereinander. Natrlich gibt es auch gengend Tage, an denen ich es nicht ansehe - zum Beispiel, wenn ich mit Freunden oder Familie unterwegs bin oder irgendwelche anderen Termine habe. Aber vor allem unter der Woche, wenn ich am nchsten Tag arbeite und nach Feierabend nicht mehr so viel mache, ist Tante Jutta aus Kalkutta-Zeit. Diese Woche habe ich es am Montag zweimal hintereinander, am Dienstag, Mittwoch und heute einmal geguckt. Ich liebe es. Ich kann es komplett nachsprechen. Manchmal habe ich Stze aus dem Stck sogar als Ohrwurm und sage sie leise vor mich hin. Schon bescheuert.

Beichthaus.com Beichte #00033551 vom 03.07.2014 um 17:42:48 Uhr (11 Kommentare).

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Eine Nacht mit dem Co-Piloten

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Dummheit Fremdgehen Ehebruch Verzweiflung Flug & Co.

Ich (w/30) bin seit gut einem halben Jahr verheiratet. Ich bin Pilotin und krzlich zur Kapitnin aufgestiegen, und vor einigen Wochen hatte ich dann einen Flug nach London. Auf diesem Flug war ich zusammen mit einem jungen Co-Piloten, der wirklich gut aussah und mich mit seinen 23 Jahren an meine Anfangszeit erinnerte. Wir verstanden uns auch auf Anhieb und plauderten auf dem Flug ber ein paar private Dinge. Da wir an diesem Abend in London Dienstschluss hatten und es erst am nchsten Tag zurckgehen sollte, haben wir alles abgeschlossen und wollten das Cockpit dann gemeinsam verlassen. Zeitgleich standen wir beide auf und stieen zusammen - mein Kollege hielt mich fest, damit ich nicht hinfiel, allerdings wollte er mich nicht direkt wieder loslassen. Es knisterte, aber ich versuchte einen klaren Gedanken zu fassen und mich irgendwie einzukriegen, denn irgendetwas geriet auer Kontrolle. Ich sagte noch: &quot;Bitte, tu mir nichts. Ich bin verheiratet.&quot;, aber dann sprte ich auf einmal seinen Oberkrper. Ich versuchte dagegen anzukmpfen, aber ich glitt in ein Gefhlschaos. Einerseits war dort dieser attraktive Kollege, andererseits durfte es nicht sein, weil ich verheiratet bin. Mit dem Kuss geriet die Situation vollends auer Kontrolle. Es kam schlielich dazu, dass wir beide im Hotel im Bett landeten. Es htte nicht sein drfen, denn schlielich habe ich einen Ehemann, den ich ber alles liebe.

Beichthaus.com Beichte #00033550 vom 03.07.2014 um 14:28:22 Uhr (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mitschuld an der Apothekenschlieung

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Geiz Engherzigkeit Geld Internet Gesundheit

Meine Beichte ist, dass ich theoretisch Mitschuld an der Schlieung unserer Apotheke habe. Ich wohne hier in einem eher ruhigen und vor allem recht kleinen Dorf. Hier gibt es schon seit Jahren eine Apotheke, und leider bin ich nicht kerngesund, weshalb ich hufig Medikamente nehmen muss - auch wenn die meisten davon nicht einmal verschreibungspflichtig sind. Dadurch komme ich am Ende des Jahres auf einen sehr hohen, drei-stelligen Betrag, und vor zwei Jahren wurde ich deshalb darauf aufmerksam gemacht, dass man auch in Internet bei Apotheken bestellen kann. Prompt habe ich ein Apothekenpreisvergleichsportal aufgerufen und dort mal meine Medikamente eingegeben. Ich war sehr erschrocken: Fr eine Schachtel mit 50 Tabletten zahle ich in der Onlineapotheke knapp die Hlfte, also knnte man sagen, dass ich im Internet fr denselben Preis das Doppelte bekomme. Ich rechnete mir aus Spa aus, was ich in den ganzen Jahren schon ausgegeben habe und was ich htte sparen knnen. Ganz grob komme ich bei knapp 1000 Euro raus. <br /> <br /> <br /> Als ich dann ein Paket bekommen habe, sah das mein lterer Nachbar und fragte mich, ob man aus der Apotheke geliefert bekommt, er msse nmlich immer selbst laufen. Ich verneinte und erzhlte ihm die Geschichte - nun hat er sich angeschlossen und ich mache eine Sammelbestellung, mittlerweile fr vier weitere Nachbarn. Alle sind sehr dankbar und laden mich an Sonntagen immer abwechselnd auf Kaffee und Kuchen ein. Natrlich zahlen sie ihre bestellten Medikamente, aber ich verlange von ihnen kein Geld, da sie es so schon schwer haben. Ich spare dadurch nicht nur Geld, sondern habe sogar meine Nachbarn besser kennengelernt und super Kontakte zu ihnen geknpft. Leider schloss die Apotheke dann vor Kurzem. Sie hatte schon frher zu kmpfen und versuchte mit irgendwelchen Prmien und Bonuspunkten noch Kunden zu halten oder zu gewinnen. Allerdings fhle ich mich wirklich schuldig, wenn man bedenkt, was die Apotheke immer an mir verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00033549 vom 03.07.2014 um 11:16:53 Uhr (15 Kommentare).

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