Lesen während der Arbeit

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Faulheit Arbeit 50+

Lesen während der Arbeit
Ich (m/22) arbeite zur Zeit in einem Altenpflegeheim. Dort habe ich eine mir zugeteilte Bewohnerin, die ich nach dem Mittagessen, erst mal auf die Toilette bringen muss. Sie braucht dort auch relativ lange, meist um die 15 Minuten. Da ich der Dame so oder so in diesem Moment nicht helfen konnte, wanderte mein Blick durch den Raum und schließlich zu ihrem Bücherregal. Ich habe dort einen relativ interessanten alten Schmöcker gefunden und mal aus Spaß darin geblättert. Allerdings gefiel mir der Inhalt auch ziemlich, sodass ich jeden Tag in meiner Frühschicht, während die Dame auf der Toilette sitzt, zwischen zwei und fünf Seiten aus dem Buch lese. Das Werk hat 531 Seiten, ungefähr 2/3 habe ich bereits gelesen. Ich beichte, dass ich mich jedes Mal freue, sie in ihr Zimmer zu bringen, nur damit ich das Buch weiterlesen kann, obwohl ich in dieser Zeit auch meinen Kollegen helfen könnte. Tut mir leid, Leute, aber bei nur einer halben Stunde Pause muss ich auch irgendwie anders abschalten können.

Beichthaus.com Beichte #00030800 vom 18.02.2013 um 12:13:04 Uhr (21 Kommentare).

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Mit der eigenen Medizin geschlagen

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Lügen Arbeit Gesundheit Helmstedt

Letztes Jahr im Oktober begann ich (m/19, vollintegrierter Halbtürke) meine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger. Dort hatte ich einen ziemlich üblen Kollegen, der im dritten Ausbildungsjahr war. Er war der festen Überzeugung, dass er etwas Besseres und viel Schlaueres sei als wir beziehungsweise ich. Ständig verbesserte er mich, verspottete mich aufgrund meines noch nicht vorhandenen Wissens und gab mir Befehle in einem sehr miesen Umgangston. Er selber fiel aber bereits einmal durch die Abschlussprüfung. Vor einigen Wochen kam er dann zu mir und einigen anderen Erstkursschüler, lachte mich an und sagte mir, dass er Abführmittel in meinen Tee gemacht habe. Ich antwortete nicht, die anderen Schüler schauten schon verwundert. Als der böse Kollege dann in seinen Feierabend ging, bin ich zur Stationsleitung gegangen und habe ihnen vorgejammert, wie sehr mein Bauch doch wehtue. Als dann ein Mitschüler vorbei kam, gab dieser den entscheidenden Hinweis: "Oh, das kommt bestimmt von dem Abführmittel, dass dir der Drittkursschüler in den Tee gemacht hat." Die Stationsleitung rastete aus und rief sofort in der Schule und bei dem Geschäftsführer des Drittkursschülers an. Ich legte dann aber noch eine Schippe drauf und sagte ihnen, dass ich, aufgrund dieses Vorfalls, mein Vertrauen in die Kollegen verloren habe und nicht wisse, ob ich weiterhin dort arbeiten könne. Das war wohl Grund genug für die Geschäftsleitung, den Drittkursschüler zu entlassen. Aber nicht nur das, ich habe - wohl aus Mitleid - auch meine Probezeit bestanden, obwohl meine Noten nicht wirklich gut waren. Der arme Drittkursschüler wurde kurz vor seiner erneuten Abschlussprüfung entlassen und die drei Jahre waren umsonst für ihn. Als er mich dann vor einigen Tagen traf, fragte er mich, wieso ich das getan habe. Er sagte mir, dass es doch nur Spaß gewesen sei. Ich habe auch nur Spaß gemacht, aber ich habe eben einen anderen Humor. Es tut mir inzwischen aber wirklich leid und ich würde es nicht wieder tun. Drei Jahre seines Lebens und alles war umsonst. Andererseits wird er wohl nie wieder jemanden verspotten.

Beichthaus.com Beichte #00030799 vom 18.02.2013 um 01:10:26 Uhr in Helmstedt (Conringstraße) (24 Kommentare).

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Peinliches Wiedersehen

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Peinlichkeit Last Night Feigheit Arbeit Studentenleben

Peinliches Wiedersehen
Vor einigen Jahren musste ich (m/28) gegen Ende meines Studiums ein Praxissemester absolvieren. Ich suchte mir eine Stelle bei einer regional bekannten Firma und trat dann meinen ersten Tag dort an. Jetzt springe ich mal sechs Monate zurück, meine Freundin hatte mich verlassen und ich war recht verzweifelt. Auf einer Party, auf der vorwiegend Ü30-Gäste waren, fiel mir dann im schon recht angetrunkenen Zustand eine echt heiße Dame auf, mindestens 35 Jahre alt, aber heiß wie sonst nur was. Ich habe sie recht plump und bescheuert angebaggert, mich verhalten wie der letzte Assi und eindeutige Anspielungen gemacht, was ich gerne hätte. Natürlich hat sie mich nur müde belächelt, so wie ich mich verhalten habe, hätte wohl nicht mal eine naive 18-jährige angebissen. Zurück zum ersten Praxis-Tag. Mir wurde von einem Angestellten die Betriebsstätte gezeigt und anschließend mein Schreibtisch für die nächsten fünf Monate. Ich wurde in ein Zweierbüro gesteckt und er sagte mir, dass ich mit meiner Praxis-Betreuerin, der Abteilungsleiterin, in einem Büro sitze. Nun, ich denke die meisten dürften ahnen, worauf das hinausläuft. Nur fünf Minuten später erschien sie. Ich erkannte sie und ihre ungläubigen Blicke verrieten mir, dass sie mich auch erkannte. Ich verschwand unter einem Vorwand nach draußen und ließ mich aus Scham nicht mehr dort blicken. Um noch eine andere Stelle zu finden, war es zu spät, also musste ich notgedrungen ein Urlaubssemester machen und musste das Praxissemester ein halbes Jahr später wiederholen. Wegen einer dummen Aktion im Alkoholrausch und zu viel Scham, musste ich mein Studium unnötig um ein halbes Jahr verlängern. Also liebe Leute, lasst euch nicht zu solch hirnrissigen Anmachversuchen hinreißen. Man sieht sich nämlich immer zweimal im Leben.

Beichthaus.com Beichte #00030772 vom 08.02.2013 um 15:05:42 Uhr (18 Kommentare).

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Lachanfall wegen eines Unfalls

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Boshaftigkeit Verzweiflung Arbeit Unfall

Ich (m/21) bin heute mal wieder fristlos noch in der Probezeit gekündigt worden. Wie das passiert ist, ist schnell erklärt. In der Firma gab es heute einen schweren Arbeitsunfall. Ein Mitarbeiter ist dabei von einer ungesicherten Leiter heruntergefallen und aus etwa drei Metern Höhe auf den Betonboden geknallt. Ich stand in Sichtweite und habe das Ganze wie in Zeitlupe mitverfolgen können. Ich sehe es jetzt noch vor mir, wie die Leiter langsam zur Seite kippte und er brüllend und wie ein Gorilla mit den Armen wedelnd herunterkam. Man muss sich das so vorstellen, wie in den "Dick und Doof"-Filmen oder den Cartoons, wo einer irgendwo herunterfällt. Die ganze Situation war so unwirklich komisch - mir fällt einfach kein besseres Wort dafür ein -, dass ich laut angefangen habe zu lachen und mich auch nicht wieder beruhigen konnte. Dann musste ich abhauen, da die Kollegen das wohl nicht witzig fanden. Einer hat noch wütend mit einem Schraubenschlüssel nach mir geworfen, aber zum Glück nicht getroffen. Als der Rettungswagen dann da war, habe ich die allgemeine Aufregung genutzt, um noch schnell meine Sachen aus dem Aufenthaltsraum zu holen und habe mich dann aus dem Staub gemacht.


Die ganze Rückfahrt über im Auto habe ich dann nochmal so lachen müssen, das ich erst mal rechts ranfahren musste, weil ich mich nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren konnte. Zu Hause fand ich dann auf dem Anrufbeantworter die fristlose Kündigung und zusätzlich die Drohung, dass es besser wäre, mich dort nicht wieder blicken zu lassen. Um den Job selber tut es mir nicht leid, es war ein Drecksladen und ich hätte den wahrscheinlich sowieso demnächst hingeschmissen wegen des miesen Arbeitsklimas dort. Ich weiß jetzt nur noch nicht, wie ich es meiner Freundin beibringe, wenn die nachher von der Spätschicht nach Hause kommt. Es ist immerhin schon der dritte Arbeitsplatz in den letzten acht Monaten, bei dem ich rausgeschmissen wurde. Ich habe den ganzen Nachmittag im Internet gesucht und herausgefunden, dass es sich bei meinem Lachanfall mit Sicherheit um eine Schockreaktion handeln muss. Denke ich mal. Hilft mir aber momentan auch nicht weiter, denn bei dem Gedanken an den Anblick des Absturzes muss ich schon wieder lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030756 vom 05.02.2013 um 21:21:40 Uhr (28 Kommentare).

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“Folge

Akute Langeweile auf der Arbeit

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Faulheit Morallosigkeit Arbeit Mannheim

Ich (m/35) beichte hiermit, dass ich jegliche Motivation für meine Arbeit und meinen Arbeitgeber verloren habe. Ich arbeite in der IT-Branche und nehme rund 2800 Euro netto mit nach Hause. Von meiner täglichen Arbeitszeit, welche zwischen acht und zehn Stunden beträgt, arbeite ich effektiv, wenn es hochkommt, zwei Stunden. Die restliche Zeit verbringe ich damit, mich in Internetforen zu beteiligen, meinen Hobbys nachzugehen (Modellbau. Ich bestelle also online Teile, chatte mit anderen und so weiter) und mit Kollegen zu plauschen. Und das jeden Tag. Seit über einem Jahr. Auffallen wird das in meiner Firma niemals, da ich meine eigentliche Arbeit sehr geschickt und unbemerkt auf andere verteilen kann. Schlechtes Gewissen habe ich keines, aber ich langweile mich furchtbar. Letztens habe ich mir auf Youtube sogar ein Video über das Stricken angesehen. Ich denke, das sagt alles. Ich bin aber auch zu faul, mir einen neuen Job zu suchen.

Beichthaus.com Beichte #00030750 vom 04.02.2013 um 14:32:39 Uhr in Mannheim (Kleine Riedstraße) (21 Kommentare).

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