Political correctness

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Aggression Lügen Gesellschaft München

Mich nervt diese political correctness, wie man heutzutage sagt, so ungemein. Angefangen dabei, dass man in jedem öffentlichen Brief oder Ähnlichem auch immer die weibliche Form ansprechen muss (Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen) Der Gipfel ist ja, dass man seit Kurzem höchstgerichtlich auch noch irgendwelche zwischengeschlechtlichen Formen nicht vernachlässigen darf. Weiter geht es damit, dass in deutschen Kantinen keine Zigeunersoße mehr angeboten wird, man könnte ja jemandem auf den Schlips treten. Jeder Dunkelhäutige darf heute auf gar keinen Fall mehr als N*ger bezeichnet werden. In der Presse wird nicht mehr erwähnt, dass es ich bei bestimmten Tätern um Asylanten handelt. Es kotzt mich an, diese Bücklingshaltung in Deutschland, immer jedem alles Recht machen. Um es mit Sarazin zu sagen: Deutschland schafft sich ab.

Beichthaus.com Beichte #00040927 vom 27.01.2018 um 21:19:27 Uhr in München (78 Kommentare).

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Elektrische Heizung vom Flohmarkt

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Maßlosigkeit Verschwendung Freizeit

Ich muss jetzt auch mal etwas beichten. Als ich noch jünger war, bin ich gerne auf Flohmärkte gegangen. Eines schönen Tages sah ich einen elektrischen Heizkörper mit Rollen dran. Zeitgleich fiel mir ein, dass sich meine Mutter darüber beschwert hatte, dass in einem Zimmer eine Heizung nicht richtig funktioniert. Da dachte ich mir, dass die Heizung ein gutes Geschenk wäre - also kaufte ich sie. Nachdem ich die Heizung gekauft hatte, wüsste ich nicht, wie ich sie mehrere Kilometer nach Hause bringen sollte, denn ich war mit dem Fahrrad zum Flohmarkt gefahren.

Ich drehte mich um und sah eine Frau, die am Stand Wolle verkaufte und ich kaufte ein Knäuel. Mit der Wolle band ich die Heizung an mein Fahrrad und fuhr los. Alle haben mich angestarrt. Nach einem Kilometer war ich in der geschlossenen Ortschaft. Um keinen Sachschaden zu verursachen, musste ich mein Fahrrad-Heizungs-Gespann trennen. Ich schob abwechselnd Fahrrad und Heizung voran. So musste ich jeden Fußgängerüberweg insgesamt drei Mal überqueren. Als Letztes brachen auch noch 50 Meter vor dem Ziel zwei Rollen ab. Als ich mit der Heizung vor der Tür stand, hatte mich meine Mutter angeschaut, als hätte sie ein UFO gesehen. Ich bereue es, dass ich so eine unnötige Ausgabe getätigt habe.

Beichthaus.com Beichte #00040925 vom 27.01.2018 um 19:25:04 Uhr (7 Kommentare).

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Wohlhabender Leiharbeiter

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Falschheit Hochmut Geld Frankfurt

Ich lasse mir von der Bank extra 100- und 200-Euro-Scheine geben, nur um dann beim Einkaufen von Beträgen unter 20 Euro zu sagen, dass ich es leider nicht kleiner habe. Nur damit die Leute um mich herum denken, ich wäre wohlhabend. Dabei bin ich nur Leiharbeiter.

Beichthaus.com Beichte #00040924 vom 27.01.2018 um 16:09:47 Uhr in Frankfurt (8 Kommentare).

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Mein Leben ist ein Scherbenhaufen

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Verzweiflung Gesundheit Arbeit Hildesheim

Ich habe mein Leben von Grund auf verkackt! Ich habe keine Ausbildung abgeschlossen, keinen Job, bekomme Hartz-IV und bin auch noch krank geworden. Ich würde so gerne wieder arbeiten gehen oder generell etwas machen, aber wegen meiner Krankheit kann ich das nicht. Ich bin nur noch zu Hause, dadurch habe ich starke Depressionen bekommen und teilweise eine Sozialphobie entwickelt. Ich gehe nichtmal mehr richtig einkaufen. Ich bin einsam in meiner Wohnung und frage mich manchmal, was das Leben so noch für einen Sinn macht. Naja, ich versuche trotz allem irgendwie das Beste aus der Situation zu machen - mehr oder weniger.

Beichthaus.com Beichte #00040920 vom 26.01.2018 um 15:43:46 Uhr in Hildesheim (14 Kommentare).

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Fremde Menschen sind nervig!

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Aggression Gewalt Gesellschaft Bruchsal

Ich (w/29) beichte, dass ich fast alle fremden Menschen verabscheue! Ich habe täglich Gewaltfantasien gegenüber meinen Mitmenschen und kann meine Aggressionen kaum unter Kontrolle halten. Im Allgemeinen bin ich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Meine Familie, mein Partner und meine Freunde bedeuten mir alles! Ich überschütte sie deshalb auch mit Liebe. Auf meine Umwelt wirke ich ruhig, schüchtern und liebenswürdig. Sobald ich jedoch das Haus verlasse und auf fremde Menschen treffe, spüre ich, wie in mir eine Sicherung klickt und ich zu einem Monster werde. Morgens in der Bahn sehe ich die Frau mit dem komischen, potthässlichen Filzhut und ich könnte ihr mit der Faust ins Gesicht hauen. Bei den Teenagern, die Kaugummi kauend und im Schneckentempo die Treppe vor mir runterlaufen, stelle ich mir vor, wie ich sie mit voller Wucht nach unten schubse, sodass sie sich etwas brechen. Bei der fetten Verkäuferin würde ich am liebsten sagen, dass sie ja mal probieren könnte an der Kasse zu stehen anstatt zu sitzen, weil das mehr Kalorien verbrennt.

Ich ekele mich auch vor anderen Menschen und kann es deshalb nicht ertragen, wenn mich jemand auf der Straße aus Versehen im Vorbeigehen berührt. Da muss ich mir dann immer einen bösartigen Kommentar verkneifen. Ich stelle mir dann vor wie die Person eine schlimme Krankheit bekommt oder einen Unfall hat und dann geht es mir gleich schon viel besser. Ich fühle mich schlecht, weil ich so viele Menschen grundlos hasse und Ihnen schlechte Dinge wünsche. Außerdem habe ich Angst davor, irgendwann die Kontrolle zu verlieren. Sicherlich ticke ich mal bei der "falschen" Person aus und bekomme es dann doppelt zurück.

Beichthaus.com Beichte #00040918 vom 26.01.2018 um 14:17:36 Uhr in 76646 Bruchsal (Zollhallenstraße) (12 Kommentare).

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