Ach wie s!

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Engherzigkeit Falschheit Kinder

Ich beichte, dass ich als Frau im gebrfhigen Alter absolut keinen "Ach wie s"-Reflex kriege, wenn ich mir Bilder von den Neugeborenen meiner Freunde anschauen oder sie herzlich zur Geburt beglckwnschen muss. Ich hasse Kinder nicht, aber ich denke mir dann immer nur: "Ja, okay, du hast jetzt ein Kind. Und es ist nichts Besonderes, es gibt Millionen davon auf der Welt. In zwei Monaten jammerst du sowieso nur, dass du keine Freizeit mehr hast und immer aufs Geld gucken musst."

Beichthaus.com Beichte #00033895 vom 06.09.2014 um 20:24:10 Uhr (15 Kommentare).

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Stress ohne Sex

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Fremdgehen Prostitution Selbstsucht Begehrlichkeit Partnerschaft

Meine Freundin ist seit einiger Zeit beruflich sehr im Stress, allerdings war es bei ihr schon immer so, dass sie dann keine Lust auf Sex hat. Wenn sie entspannt ist, ist der Sex aber gut. Ich bin neulich also neben ihr aufgewacht, war hei und habe sie zrtlich geksst. []
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Beichthaus.com Beichte #00033894 vom 06.09.2014 um 14:44:42 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Recht des Strkeren

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Hochmut Kinder Sport Lambsheim

Frher traf ich mich regelmig nach der Schule mit meinen Kumpels zum Fuball auf einem kleinen Bolzplatz. Wir waren 14 bis 17, zu dieser Zeit war der Sport unser Zusammenhalt. Eltern, Schule, Zukunftsngste - das war alles ganz weit weg, wenn der Ball erst einmal rollte. Leider fanden wir eines Nachmittags zu unserem Missfallen ein paar kleine Kinder von knapp acht Jahren auf "unserem" Platz vor. Wir wollten ihnen gut zureden, aber sie waren frech und wollten den Platz nicht rumen. Also griffen wir zu radikalen Manahmen. Die Kids hatten Schokohrnchen dabei - mein bester Freund nahm sie ihnen weg und ich habe sie dann gensslich gegessen. Ein anderer Teamkamerad nahm den Ball der Rasselbande und schoss ihn so weit weg, wie er konnte. Ihre Rder wurden schlielich in einem Bewsserungsgraben entsorgt, der mit einer stinkenden, abgestandenen Brhe gefllt war. Die Kinder liefen flennend davon und wir spielten, wie blich, auf unserem Platz. Das war sicher nicht besonders nett, aber auf so einem kleinen Dorfplatz gilt eben das Recht des Strkeren. Auch wir mussten das frher erfahren, als wir von lteren Teams verjagt wurden, uns eine Tracht Prgel angedroht wurde und wir manchmal auch eine Backpfeife bekamen. Irgendwann ist man dann selber gro und sitzt am lngeren Hebel. Immerhin haben wir unser Ziel erreicht, ohne direkt Gewalt anzuwenden. Und die Kinder haben frs Leben gelernt: dass man Respekt vor lteren haben sollte... Und dass Hrnchen keine gute Sportlernahrung sind!

Beichthaus.com Beichte #00033893 vom 06.09.2014 um 11:36:01 Uhr in 67245 Lambsheim (Bollwerkstraße) (19 Kommentare).

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Der geheime Schatz meiner Eltern

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Neugier Morallosigkeit Familie Geld

Ich beichte, dass ich, als erwachsener Mensch, heimlich auf die Kontoauszge meiner Eltern geschaut habe, obwohl mich das nichts angeht. Sie zahlen monatlich einen niedrigen dreistelligen Betrag fr meine Versicherungen inkl. Krankenversicherung, weil ich so wenig verdiene, dass ich das nicht selbst bezahlen kann. Das Amt zahlt mir nichts, da ich ganz knapp ber dieser bestimmten Grenze liege und nicht mal Wohngeld bekomme. Das alleine ist mir schon peinlich genug, da meine Eltern selbst nicht viel Geld haben. Dachte ich zumindest bisher! Als Student bekam ich sogar den Hchstsatz BAfG und dazu mussten meine Eltern Einkommensbescheide hinschicken. Wie erklrt es sich also, dass der aktuelle Kontostand meiner Eltern seit einem Jahr - und das war nur der Hefter, den ich finden konnte! - bei 18.000 Euro liegt, wenn sie doch immer noch das gleiche niedrige Einkommen haben, das die Kontoauszge auch belegen? Ich versuche jetzt den lteren Kontoauszugshefter zu finden, um mir zu erklren, wie sie an so viel Geld kommen. Und vor allem, warum sie es auf dem Konto haben und nicht irgendwie vernnftig anlegen.

Beichthaus.com Beichte #00033892 vom 06.09.2014 um 10:31:17 Uhr (18 Kommentare).

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Der strebsame Deutsche

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Faulheit Trägheit Selbstsucht Arbeit

Ich (m/20) beichte, dass ich, auch wenn ich seit meinem 18. Lebensjahr alleine wohne, meinen Eltern immer noch Sorgen ohne Ende bereite. Der Grund dafr ist meine Faulheit. Ich sehe es einfach nicht ein, mich 40 Stunden pro Woche abzuarbeiten, um irgendeinem Firmenchef ein Leben in Saus und Braus zu ermglichen. Stattdessen arbeite ich in verschiedenen Aushilfsjobs und das auch nur so viel, dass ich auf Hartz-IV Niveau komme. Wenn ich zu viel Geld verdient habe, nehme ich mir auch manchmal einen Monat davon frei. Ich bin damit vollkommen zufrieden und knnte auch den Rest meines Lebens so weitermachen. Meine Eltern sind jedoch das glatte Gegenteil davon. Mitte 50, Mutter mit Managerposten, Vater Informatiker, beide waren schon wegen Burn-out in einer Reha. Workaholics wie aus dem Bilderbuch. Aufgewachsen bin ich in relativem Reichtum, Spielzeug, das ich wollte, habe ich auch bekommen, Klamotten, Schulzeug und hnliches immer vom Feinsten. <br /> <br /> <br /> Nach bestandenem Abitur mit 2er Schnitt - fr meine Eltern natrlich ein Unding, da ich dafr absolut nichts getan habe und es auch eigentlich 0,x sein sollte - fing ich mit besagten Aushilfsarbeiten und einer kleinen, eigenen Wohnung an. Dort musste ich erstmals in - nach deutschen Mastben - Armut leben und mir fiel auf, dass mich das kein bisschen strte. Ganz im Gegenteil, ich bin mit meinem Leben weitaus glcklicher als jemals zuvor. Meine Beichte ist also letztendlich, dass ich absolut nicht dem Stereotyp des strebsamen Deutschen entspreche und stattdessen lieber faul bin und sich meine Eltern wahrscheinlich noch am Todesbett fragen werden, was sie bei mir falsch gemacht haben.

Beichthaus.com Beichte #00033891 vom 06.09.2014 um 05:19:19 Uhr (17 Kommentare).

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