Der bunte Hund

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Boshaftigkeit Rache Tiere Nachbarn Heusenstamm

Der bunte Hund
In dem Wohngebiet, in dem ich lebe, wohnt in der Nachbarschaft ein neureiches Ehepaar. Dieses Ehepaar hat einen Hund, einen Golden Retriever. Als sie sich den Hund angeschafft haben, haben sie ausgiebig allen in der Nachbarschaft erzählt, wie teuer der Hund war. Er sei nämlich absolut reinrassig und habe einen exzellenten Stammbaum. Keine Ahnung, ob das stimmt, jedenfalls scheint ihnen der Hund nicht so wertvoll zu sein. Er büxte nämlich ständig von ihrem Grundstück aus, weil er unter dem Zaun ein Loch gegraben hatte, das groß genug für ihn war, um sich unter dem Zaun durchzuzwängen. Seine Besitzer bemerkten das aber meistens erst einige Stunden später, da sie den Hund immer draußen im Garten ließen, sich selber aber lieber im Haus aufhielten.

Der Hund rannte dann im Wohngebiet herum. Zwar ist er wirklich lieb, aber er hat die Angewohnheit, jeden anzuspringen. Da erschrickt man natürlich. Außerdem hat er auch schon einige Kinder und Rentner zu Fall gebracht, bisher wurde zum Glück niemand dabei verletzt. Außerdem hinterließ er in fremden Vorgärten überall seine Häufchen und pinkelte dahin. Wenn man seine Besitzer darauf ansprach, beteuerten sie immer wieder, sie würden sich darum kümmern. Das Loch unter dem Zaun wurde notdürftig zugeschüttet, aber es dauerte natürlich nicht lange, bis der Hund sich erneut da durchgegraben hatte.
Mein Freund und ich überlegten, wie wir den Besitzern eine Lektion erteilen könnten. Schließlich hatten wir eine Idee. Wir besorgten uns farbiges Haarspray, welches man zum Beispiel an Karneval benutzen kann, um sich die Haare zu färben. Einige Dosen in den Farben Blau, Grün und Pink holten wir uns. Als der Hund wieder mal in der Gegend herumlief, lockten wir ihn mit Würstchen ins Haus. Wir sprühten ihn bunt ein, was er dank Bestechung mit weiteren Würstchen problemlos mit sich machen ließ. Dann ließen wir ihn wieder raus. Die Geschichte vom "bunten Hund" machte in den nächsten Tagen die Runde im Wohngebiet und alle lachten darüber. Bis auf die Besitzer. Die Farbe ist zwar auswaschbar und nach einem Besuch im Hundesalon sah der Hund aus wie vorher, aber die Besitzer waren trotzdem sauer. Sie haben aber nie herausgefunden, dass wir das waren. Es dauerte jedenfalls nicht lange und das Grundstück wurde neu eingezäunt, jetzt mit einem Zaun, den der Hund nicht untergraben kann. Seitdem herrscht endlich wieder Ruhe, daher bereuen wir das Ganze nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030747 vom 02.02.2013 um 14:56:39 Uhr in Heusenstamm (24 Kommentare).

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Der Radfahrer in der Einbahnstraße

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Rache Gewalt Auto & Co. Last Night

Der Radfahrer in der Einbahnstraße
Vor etwa 20 Jahren fuhr ich mit dem Motorrad nach Hause. Es war weit nach Mitternacht und die Straßen waren komplett leer. In einer einspurigen Einbahnstraße kam mir auf einmal ein Lichtpunkt entgegen. Es war ein freihändig fahrender Radfahrer, der in Schlangenlinie […]
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Beichthaus.com Beichte #00030743 vom 01.02.2013 um 12:03:00 Uhr (24 Kommentare).

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Scherzanrufe für die Wirtschaftsberatung

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Missbrauch Ungerechtigkeit Arbeit Telefon Frankfurt

Ich (m/31) bin promovierter Jurist in einer angesehenen Großkanzlei. Gegenüber den Büros der Abteilung befindet sich ein weiterer Gebäudeteil, in dem eine Wirtschaftsberatung untergebracht ist. Von meinem Büro kann ich direkt in das andere Büro der besagten Wirtschaftsberatung schauen, wo ein etwa Mitte 30-järiger Mann arbeitet, der mir vom Hinschauen schon unsympathisch ist. Zufälligerweise habe ich letztens in der gemeinsam benutzten Kantine eine Durchwahlliste der Wirtschaftsberatung gefunden und konnte recht schnell herausfinden, welche Nummer zu diesem Mann gehört, da Durchwahlen nach Stock und Raum geordnet sind. Nun habe ich vor einigen Wochen angefangen, immer bei diesem Mann anzurufen und, kurz bevor er ans Telefon gehen will, aufzulegen. Da ich meine Freude teilen wollte, ist es nun täglicher Spaß einiger Anwälte aus meiner Abteilung, bei den Scherzanrufen zuzuschauen. Gestern Abend kam die nächste Stufe hinzu und wir haben auf den Mann Pizza bestellt und konnten beobachten, wie diese bei ihm ins Büro geliefert wurde. Wir taten so, als würden wir etwas besprechen und mussten uns unser Lachen sehr unterdrücken. Ich beichte hiermit, dass ich die halbe Abteilung dazu gebracht habe, diesen Mann zu verarschen und es macht jetzt immer noch den selben Spaß, wie am ersten Tag!

Beichthaus.com Beichte #00030742 vom 31.01.2013 um 21:19:17 Uhr in Frankfurt (Reuterweg) (28 Kommentare).

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Rache an den Männern

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Zorn Morallosigkeit Gesellschaft Rosendahl-Darfeld

Ich möchte beichten, dass ich mich mal wieder auf ein Arschloch eingelassen habe, mir Hoffnungen gemacht habe und er mich dann hat fallen lassen. Jedes Mal der gleiche Scheiß. Zuerst verspricht er den Himmel auf Erden, dass er sich in mich verliebt hat, dass er dies und jenes mit mir macht, er mich nicht mehr verlieren will, blabla. Ihm macht die Entfernung nichts aus und so weiter. Gestern bekam ich eine SMS, dass es ihm leid tue, er aber doch nichts mit mir anfangen wolle, weil ihm die Entfernung zu groß sei. 40 Kilometer sind jetzt nicht die Welt, wie ich finde. Jetzt zu meiner eigentlichen Beichte: er hat seinen DVD Player hier gelassen, sieht teuer aus. Außerdem hat er mir zwei Schweinchen (Kuscheltiere) geschenkt. Da ich jetzt einen riesigen Hass auf ihn habe, werde ich den DVD Player verkaufen oder behalten, mal schauen, und auf die Schweinchen werde ich drauf scheißen - wortwörtlich. Danach werden sie verbrannt. Außerdem habe ich mir jetzt vorgenommen, mich durch die Weltgeschichte zu vögeln und allen schwanzgesteuerten Arschlöchern das gleiche antun wie sie mir. Eigentlich bin ich gar nicht der Typ dafür und suche die wahre Liebe, aber ich lass mich doch nicht mehr von den Vollidioten verarschen. Es tut mir leid für die Männer, die jetzt dran glauben müssen. Obwohl, eigentlich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030699 vom 21.01.2013 um 10:30:16 Uhr in Rosendahl-Darfeld (53 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Horrortrip im Wald

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Ekel Peinlichkeit Verzweiflung Last Night

Horrortrip im Wald
Ich (w/23) war vor zehn Jahren mit den Pfadfindern auf einer zweitägigen Wanderung mit Übernachtung durch den Taunus. Nach ein paar Stunden fing es an zu schütten wie aus Eimern - wir waren alle klatschnass und retteten uns in eine Waldhütte. Wir versuchten, einigermaßen trocken zu werden und aßen ein wenig Soldatennahrung, weil wir das cool fanden. Dann legten wir uns schlafen. Zuvor hat ein Junge noch eine Alarmanlage installiert, die uns vor wilden Tieren schützen sollte. Sie bestand im Prinzip aus einer Schnur, die bei Berührung eine unglaublich laute Sirene auslöste. Er führte uns das Geräusch vor und es war wirklich extrem laut. Wir schliefen alle ein, nach kurzer Zeit wachte ich allerdings wieder auf, weil jemand aufgestanden war. Ich sah den entsprechenden Jungen zwar nicht, aber ich hörte, dass er gerade lautstark seinen Darminhalt unweit der Hütte hinausbeförderte. Wie es sich anhörte, hatte er die Soldatennahrung nicht vertragen. Er kam zurück und überquerte erfolgreich die Alarmanlage, ohne diese auszulösen. Ein wenig später wachte ich erneut, diesmal mit einem unglaublichen Druck im Magen, auf. Ich hatte die Soldatennahrung wohl ebenfalls nicht vertragen. Der Druck war so schlimm, dass ich in Unterhose und T-Shirt aufsprang, die Füße großzügig über der Alarmschnur hob, und mich kurz vor dem Haus erleichterte, wie in meinem Leben noch nie. Leider kam dabei so viel raus, dass meine ganze Unterhose bekleckert war. Wegen des Regens hatte ich mir schon meine einzig verbliebene Unterhose vor dem Schlafengehen angezogen, also hatte ich auch keinen Ersatz mehr. Die Situation war mir jetzt schon total peinlich. Aus lauter Verzweiflung schmiss ich die eingesaute Unterhose ganz weit ins Gebüsch, machte mich, soweit es ging, sauber, und wollte - unten herum splitterfasernackt - wieder in meinen Schlafsack zurück. In dem festen Gedanken, auf gar keinen Fall die Alarmschnur zu berühren, stand ich anscheinend so unter Stress und Hektik, dass genau das passierte und das Ding in voller Lautstärke durch den Wald tönte. Ich reagierte so wahnsinnig schnell, dass ich binnen einer Sekunde unter meinem Schlafsack lag und so tat, als wäre ich aufgewacht, wie die anderen natürlich auch alle. Es war deutlich erkennbar, dass etwas die Schnur eingelaufen hatte. Alle munkelten, dass das wohl ein Wildschwein gewesen sei und wir von Glück reden konnten, die Alarmanlage installiert zu haben. Ich betete wirklich die ganze Nacht, dass niemand die Unterhose im Gebüsch findet.
Am nächsten Tag musste ich natürlich ohne Unterhose weiterwandern. Und es traf ein, was nicht hätte eintreffen sollen - ich bekam meine Tage. Ich hatte sie damals noch nicht lange und mein Zyklus war sehr unregelmäßig, daher war ich nicht darauf vorbereitet und hatte weder Tampons noch Slipeinlagen dabei. Da ich auch keine Unterhose anhatte, versuchte ich mir, im Wald hinter Büschen, Klopapier so in die Hose zu stecken, dass es die Flüssigkeit aufsaugen konnte. Leider hatte ich meine Tage extrem stark und ein paar Minuten später fiel mir aus meinem einen Hosenbein ein Klumpen rot verschmiertes Klopapier. Der Junge hinter mir merkte sogar noch an, ich hätte etwas verloren. Ich drehte mich um und er zog nur die Augenbrauen hoch. Peinlich berührt kickte ich das Knüllchen in den Wald und zerbrach innerlich fast vor Scham. Ich marschierte wortlos, mit gesenktem Blick, weiter und mir lief die ganze Zeit das Zeug in die Hose. Wir waren immer noch im Wald und es gab keine Toiletten. Erst nach einer Stunde erreichten wir endlich eine Toilette und da war auch ein kleiner Laden, wo ich mich endlich mit Hygieneprodukten versorgen konnte. Der schlimmste Horrortrip meines Lebens nahm sein Ende. Seitdem packe ich mir immer die doppelte Menge Unterhosen ein und nehme auch wirklich immer Tampons mit, auch wenn es gar nicht möglich sein kann, dass ich meine Tage kriege.

Beichthaus.com Beichte #00030655 vom 08.01.2013 um 00:39:12 Uhr (27 Kommentare).

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