Tiefgreifende Themen in Männermagazinen

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Schamlosigkeit Zorn Gesellschaft Waldfeucht

Ich (m/18) verkünde ohne Scham, einer von vielen männlichen Playboy-Lesern zu sein. Jeden Monat kaufe ich mir die neue Ausgabe am Kiosk. Wer jetzt denkt, dass dort nur nackte Frauen zu finden sind, irrt sich gewaltig. Es werden dort ungeheuer viele Themengebiete angesprochen und ich finde die Life-Style-Rubriken sehr interessant. Diese Artikel bieten durchaus Gesprächsstoff, doch zum Beispiel mit einem Klassenkameraden darüber zu reden ist sinnlos. Ich hatte mal mit einem guten Freund aus meiner Klasse ein Gespräch, doch als ich erwähnte, wo ich diese Modetipps gelesen hatte, nannte er mich sofort einen Perversling, und das nicht zum Spaß. Meine Eltern, fragt ihr euch? Die wissen von alldem nichts, ich gehe dort kein Risiko ein.


Ich lebe zwar mit meinem großen Bruder zusammen, doch auch er will diese Angewohnheit von mir nicht wahrhaben und glaubt, ich sei noch in einer "post-pubertären Phase." Mit einer jungen Frau darüber reden? Kein Kommentar. Ich denke, die jungen Leute von heute verbinden mit dem Wort "Playboy" doch nur Nudismus und Pornografie. Wem soll ich die Schuld geben, dass die so ticken? Etwas von allen Seiten betrachten, ist das so schwer? Es ist schade, dass man ein persönliches Interesse hat, aber aus gesellschaftlich-konventioneller Sicht nahezu gezwungen ist, mit niemandem darüber zu reden. Die Beichte ist übrigens, dass ich mir die nackten Frauen trotzdem mit großem Vergnügen anschaue.

Beichthaus.com Beichte #00034763 vom 04.01.2015 um 16:59:14 Uhr in Waldfeucht (16 Kommentare).

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Der boshafte Altpapier-Container

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Aggression Dummheit Zorn Ekel

Ich bin eigentlich ein sehr ruhiger, respektvoller und gediegener Mensch. Ich möchte beichten, dass ich letzte Woche, so wie noch nie in meinem Leben, die Beherrschung verloren habe und etwas sehr Dummes getan habe. Ich fange einfach am Anfang an. Als mein Vater vor wenigen Wochen verstarb, musste ich seine Wohnung ausräumen. Da ich der Einzige meiner Familie bin, der sich darum kümmert, musste ich alles alleine machen. Das einzige Problem bei der Aufräumaktion war nur, dass mein Vater unzählige Bücher, bis zur Decke gestapelt, im Laufe seines Lebens gesammelt hatte. So musste ich etwa 400 Kisten voll mit Büchern zum Altpapiercontainer bringen. An der Klappe des Containers war eine scharfe Kante, sodass es unmöglich war, die Bücher so hereinzuwerfen, dass man sich nicht die Finger an der Kante aufstieß. Nach etwa drei Kisten war ich schon so wütend, dass ich den Container lauthals anschrie und trat. Nach etwa 20 Kisten begannen meine Finger schon zu bluten. Ich geriet immer mehr in Rage, sodass ich nachher mehr damit beschäftigt war, den Container zu beleidigen, als die Bücher zu entsorgen. Da er nach knapp 50 Kisten voll war, überlegte ich mir einen Racheplan.


Ich ertrug die nächsten Tage der argen Schlepperei, um dem Container am letzten Tag einen ordentlichen Denkzettel zu verpassen. Ich nahm mir eine alte Socke, füllte dort meinen Kot, den ich über die letzten Tage angesammelt hatte, hinein und ging nachts wutentbrannt zu dem Container. Ich schlug meine ganze Wut an ihm aus. Irgendwann riss aber die Socke und die ganze Scheiße spritzte herum und landete auf dem Container. Es tut mir leid für die Leute, die am nächsten Morgen dort ihre Zeitungen wegwerfen wollen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034750 vom 02.01.2015 um 22:33:26 Uhr (17 Kommentare).

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Gefährliche Böller an Silvester

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Zorn Aggression Feigheit Waghalsigkeit Silvester Herford

Die Geschichte trug sich an Silvester zu. Nun - jeder wird wohl in seiner Nachbarschaft einige Leute haben, die an Silvester mit den Raketen und Böllern nicht so sehr aufpassen und es nicht ganz genau nehmen. Obwohl ich in einer Wohngegend lebe, in der es eigentlich nur ältere Menschen gibt, wohnen in einem Haus der Straße drei um die 18-jährigen Geschwister und deren Eltern. Ich will jetzt keine Namen nennen, aber in der Nachbarschaft weiß jeder, wen ich meine. Also besagte Eltern waren dieses Jahr nicht da und die Drei veranstalteten - alleine zu Hause - eine kleine Silvesterparty. Wie das bei übermütigen Möchtegern-Erwachsenen so ist, tranken sie natürlich viel Alkohol und machten Lärm und so weiter. Um 12 Uhr starteten natürlich die ersten Raketen. Diese wurden dann, weil es ja so lässig und cool ist, aus der Hand abgeschossen. Gleichzeitig haben sie versucht, möglichst flach über das Haus unserer Nachbarin zu schießen, welche ebenfalls nicht da war.


Bereits letztes Jahr hatten sie in ihrer Unvorsichtigkeit die Jacke einer älteren Dame, der wir glücklicherweise helfen konnten, angezündet. Dieses Jahr schossen sie aber im wahrsten Sinne des Wortes übers Ziel hinaus. Die ersten Raketen explodierten über unserem Haus. Eine Weitere blieb bis zum Holz-Schaft im Rasen stecken. Dann flog eine ihrer Raketen volle Pulle gegen die Vorderseite unseres Hauses. Dabei wurden mehrere Dachschindeln zerstört und es entstand ein teurer Schaden, aber darum geht es jetzt nicht. Eine Rakete explodierte direkt auf dem Haus, neben dem sich die Partygäste befanden, eine mitten zwischen ihnen. Das Schlimmste war aber die Rakete, die ungefähr in einem Meter Höhe erst über den Bürgersteig und dann durch unseren Vorgarten flog, auf dem mehrere Leute standen, und dann am nächsten Haus explodierte. Dabei hätte jemand stark verletzt werden können, vielleicht sogar bleibende Schäden davontragen können. Ein entfernter Bekannter hat bereits ein Auge durch eine Silvesterrakete verloren! Jetzt zu meiner Beichte: Ich beichte, dass ich diesen hirnlosen Vollidioten und ihren verantwortungslosen Eltern nicht kräftig in den Hintern getreten habe. Ich hätte dem Vorschlag meines Kumpels zustimmen sollen, einen Kanonenschlag zu dieser Bande von Traumtänzern zu werfen!

Beichthaus.com Beichte #00034738 vom 01.01.2015 um 22:29:32 Uhr in 32049 Herford (Wüstener Weg) (6 Kommentare).

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Vom Kuhdorf in ein neues Leben

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Zorn Selbstsucht Hass Gesellschaft Familie

Ich (m/25) bin das schwarze Schaf der Familie. Ich stamme aus einer streng evangelischen Region in Bayern und wurde in einem Kuhdorf mit sechs Häusern religiös erzogen. Und wie das in solchen Dörfern nun mal der Fall ist, ist dort alles, egal was du machst, der gesamten […]
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Beichthaus.com Beichte #00034731 vom 31.12.2014 um 12:36:01 Uhr (15 Kommentare).

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Dicke Menschen sind eklig!

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Hass Zorn Vorurteile Gesundheit

Ich (m/20) hasse fette Menschen! Sie widern mich einfach an. Abschaum der Gesellschaft! Ich rede dabei nicht von den kräftig gebauten, die einfach wie aufgeblasen aussehen oder wie kleine Berge, sondern von denen mit Speckrollen, dreifachem Doppelkinn und jedes zusätzliche […]
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Beichthaus.com Beichte #00034722 vom 29.12.2014 um 15:43:39 Uhr (20 Kommentare).

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