Zu dumm zum Autofahren

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Zorn Verzweiflung Dummheit Unfall Auto & Co.

Ich wollte vor ungefähr einem Monat einen Freund vom Bahnhof abholen. Wir haben ein relativ großes Auto, doch unsere Einfahrt ist für Autos, die größer sind als ein Golf, einfach zu eng. Gerade als ich am Ausparken war, kamen meine Eltern nach Hause - mein Freund stupste mich an und meinte: "Schau mal, deine Eltern sind da." Dieser Satz hatte zur Folge, dass ich erschrak, zu weit einschlug und mit der Hintertür an einem Pfeiler hängen blieb, wodurch die Scheibe gesplittert ist. Mein Vater sagt seitdem immer, dass ich eine nutzlose Geldverschwendung und zu dumm zum Autofahren sei. Ich beichte: Seit dem Wutausbruch meines Vaters, der dazu übergegangen ist, mich zu ignorieren, wünsche ich mir, dass er sein Auto zu Schrott fährt!

Beichthaus.com Beichte #00034804 vom 07.01.2015 um 17:08:13 Uhr (9 Kommentare).

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Studium ohne Zukunftsaussichten

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Zorn Verzweiflung Diebstahl Geld Studentenleben

Ich fühle mich wie ein kompletter Loser. Ich habe immer darauf geachtet, dass ich alles so mache, wie es sein soll. Grundschule - Gymnasium - Studium. Aufs Geld geachtet, den Rat meiner Eltern angenommen und immer das Erreichen einer beruflichen Existenz vorangestellt. Heute bin ich 29, habe zwar zwei Einser-Studienabschlüsse, aber weder einen Partner noch eine Familie, da ich mir Kinder gar nicht finanziell leisten könnte. Das BAföG-Amt ruft auch bald an und möchte das geliehene Geld, ohne das ich nicht hätte studieren können, zurück. Und was habe ich von meinem Studium finanziell gesehen? Nichts. Nun darf ich also für nichts zahlen. Eben habe ich, wegen einer eventuell drohenden längeren Arbeitslosigkeit mal in einem Arbeitslosenforum gelesen und bin wirklich fast nur über irgendwelche "Schwanger, was steht mir zu?" Beiträge gestoßen. Diese Weiber können sich wirklich keine Familie leisten und produzieren Kinder wie die Karnickel. Vielleicht sollte ich auch einfach damit anfangen, denn ich habe ja gesehen, dass es nichts bringt, wenn man sich an die Regeln hält und nachdenkt, bevor man solche weitreichenden Entscheidungen trifft.


Die Einzigen, die mir wirklich leidtun, sind übrigens meine Eltern. Meine Eltern haben nicht viel Geld und sind genau deshalb die Art von Eltern, die ihre Kinder gerne finanziell unterstützen wollen. All das Geld, das sie für mich insgesamt seit dem Abi ausgegeben haben, war für die Katz, und obwohl ich jeden Monat spare, um ihnen das alles mal wiedergeben zu können, so komme ich nicht weit, wenn ich jeden Monat 50 Euro spare. Obwohl 50 Euro sparen zu können wirklich eine Menge Geld für mich ist. Ich frage mich, wohin mich das alles noch führen soll?

Beichthaus.com Beichte #00034790 vom 06.01.2015 um 13:23:39 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der unfähige Frauenarzt

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Gewalt Zorn Rache

Ich (m/24) habe etwas sehr Schlimmes getan. Meine Schwester und ich sind ein Herz und eine Seele und wir können über alles reden - sie kommt mit ihren Problemen zu mir anstatt zu jemand anderen. Unsere Mutter ist gestorben als sie elf Jahre alt war. Vor knapp einem […]
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Beichthaus.com Beichte #00034786 vom 05.01.2015 um 23:31:39 Uhr (28 Kommentare).

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Mein Freund, das Muttersöhnchen

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Zorn Verzweiflung

Seit mehr als 1,5 Jahren bin ich (Mitte 20) nun mit meinem Freund (Anfang 30) zusammen und mit ihm und dank ihm auch überglücklich. Ich war sehr lange allein und habe auch nicht die einfachste Vergangenheit - ich hätte nie damit gerechnet, dass mir einmal solch ein Mann begegnet, der - für mein Empfinden - schlichtweg perfekt ist. Nun sollte für mich langsam der Schritt des Zusammenziehens kommen, denn das finde ich nach diesem Zeitraum legitim und er ist auch nicht abgeneigt. Und wieso sollte man die Chance nicht ergreifen? Aber hier kommen wir zu meinem "Problem": Er bewohnt eine Ein-Zimmer-Wohnung die seinem Vater gehört, sodass er keine Miete bezahlen muss. Deshalb kommt für ihn im Falle eines Auszugs nur eine Eigentumswohnung infrage, welche man ja auch erst einmal finden und finanzieren muss, aber das steht auch wieder auf einem anderen Blatt. Seine Eltern, die wirklich sehr nett sind und mich auch gut im Kreise der Familie aufgenommen haben, wohnen im selben Haus wie er. Da sind mehrere Parteien drin und sie eben auch.


Dadurch, dass er ein Einzelkind ist und sonst kaum noch Verwandtschaft hat, steht er seinen Eltern sehr nahe. Das finde ich aber auch gut so. Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, wie wichtig die Familie ist, und habe meiner auch einiges zu verdanken. Nun fallen aber immer mehr Dinge vor, die mich doch etwas "stutzig" machen. Ich kann mir das auch nicht erklären, vielleicht sehe ich auch "nur" schwarz und übertreibe maßlos, aber seine Mutter ist sehr extrem, was ihn angeht. Sobald wir irgendwie in ihrer Nähe sind, "umgarnt" sie ihn total. Sie drängt sich ihm und dann auch in gewisser Weise uns beiden, förmlich auf. Sie knuddelt ihn, kneift ihm in die Wangen, schmiert ihm beim Frühstück die Marmelade von der Lippe, wenn da was ist, und so weiter. Neulich waren wir in einem Restaurant und da fragt sie ihn in einer Seelenruhe, als wäre es das Normalste der Welt, was er trinken möchte und nennt ihn dabei "Mausi" - so etwas sage noch nicht einmal ich zu ihm! Letztes Jahr waren wir einer Feierlichkeit wegen in unserer Stammkneipe und die Eltern waren auch dabei, ebenso seine Clique: Sitzen da in der Runde beisammen, quatschen und erfreuen uns am Leben, da steht seine Mutter plötzlich auf, kommt auf ihn zu und setzt sich ohne ein Wort auf seinen Schoß - mitten in der Bar im Beisein seiner Leute. Ich kann es bis heute nicht glauben. Hinzukommt, dass er das damals total in Ordnung fand und als ich ihn darauf angesprochen habe, meinte er noch, dass sie das öfter machen würde und dass da gar nichts dabei wäre - das sind aber nur einige Dinge.


Versteht mich bitte nicht falsch: Ich bin heilfroh, dass er solch ein Familienmensch ist und alles, aber sind die oben angesprochenen Situationen nur für mich abnormal? Liegt es wirklich "nur" daran, dass er diese emotionale bzw. räumliche Distanz einfach bis heute nicht erlernen konnte, die man beim Verlassen des Elternhauses mitnimmt? Ich will ihn auch nicht drängen und er macht mir ja auch immer wieder Hoffnung und auch Andeutungen, was eine gemeinsame Wohnung angeht, aber manchmal hege ich das Gefühl, dass ich da - solange die Eltern im Spiel sind - noch ewig warten kann und das macht mir aber auch Angst. Wie alt will er beim Auszug sein? 35? 40? Ich möchte ihn auf keinen Fall verlieren und möchte auch keinen Streit mit seiner Mutter herbeiführen - zumal mir schon klar ist, dass ich in diesem potentiellen "Machtkampf" sang- und klanglos untergehen würde.

Beichthaus.com Beichte #00034785 vom 05.01.2015 um 23:30:26 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Mandelentzündung für meinen Vater

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Rache Engherzigkeit Zorn Familie Gesundheit Berlin

Ich (w) muss beichten, dass ich meinen Vater mit einer Mandelentzündung angesteckt habe. Ich bin im dritten Lehrjahr und verdiene leider noch zu wenig für eine WG oder Wohnung. Mein Vater ist ein Horst der obersten Stufe, seit meinem dreizehnten Lebensjahr mobbt und beleidigt er mich - ich gehe, seit ich 15 bin, zum Psychologen und leide jetzt eigentlich nur noch schlimmer unter ihm, weil er denkt, dass ich an allem schuld bin. Mehr sage ich nicht dazu, wenn ich jetzt alles aufschreibe, was er mir angetan hat, wird das zu viel. Jetzt hatte ich seit ein paar Tagen allerdings schon einen kratzigen Hals und langsam aber sicher kamen dann auch Schluckbeschwerden hinzu. Ich sah in meinen Rachen und erblickte zwei geschwollene und eitrige Mandeln.


Also war ich beim Arzt und er verschrieb mir ein Antibiotikum. Ich habe mich bisher noch nie gerächt, weil ich finde, dass sich das nicht gehört, und glaube, dass er sein Fett schon noch wegbekommen wird - doch dieses Mal haben meine Gelüste gewonnen. Ich habe daheim extra lange Wattestäbchen. Sie sind eigentlich dazu gedacht, meinen Lidschatten zu verblenden, doch nun wurden sie zweckentfremdet. Ich pulte mit großer Anstrengung an meinen Mandeln herum und schmierte das Zeug dann auf alles, das nur mein Vater berührt. Seine Teekanne, Geldbeutel, Autoschlüssel, sogar an seine Zahnbürste. Nach einigen Tagen zeigte sich das Ergebnis und jetzt hat er auch eine Mandelentzündung - ich bin schon längst wieder auf den Beinen und er jammert vor Schmerzen. Ich weiß, das war blöd von mir, er ist zu Schaden gekommen und es tut mir leid. Ich werde es nie wieder machen und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034773 vom 05.01.2015 um 15:11:25 Uhr in 10435 Berlin (Danziger Straße) (11 Kommentare).

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