Medikamentenmissbrauch gegen Schmerzen

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Missbrauch Selbstverletzung Gesundheit Burghausen

Ich muss gestehen, dass ich Medikamente missbrauche. Ich bin seit 2003 aufgrund meines Bewegungssysthemes und Nerven-Muskelrheuma Schmerzpatient. Bis 2007 habe ich als Krankenpfleger gearbeitet. Ich weiß natürlich was ich mache. Meine Schmerzen sind so groß, dass ich dauerhaft Morphium ähnliche Medikamente nehmen muss. Nebenbei besorge ich mir, über die Apotheke oder über Freunde noch Mittel wie Diclofenac oder lokale Betäubungsmittel. Auch Ampullen zu beziehen ist kein Problem.

Heute kann ich kaum laufen. Ich fühle mich wie die kleine Mehrjungfrau. Ich habe mir bereits den linken Ischias blockiert mit Lidocain. Ich habe mir eine Ampulle Novalgin in den Muskel gespritzt, meinen Morphin Bedarf genommen und weiß, dass das Bier, was ich jetzt trinke, auch nur den ganzen Organismus durcheinanderwirbelt, mich ein wenig sediert, betäubt, aber nicht die Hauptursache bekämpft. Ich bin zu schwach, um mich mit dem Problem auseinander zu setzen. Ich giere jetzt schon nach einer Valium, nur dass der Tag, der Abend und alles ein wenig verschwommener, erträglicher wird. auch wenn ich durch den ganzen Cocktail Erinnerungslücken habe. Ich schäme mich für meine Schwäche.

Beichthaus.com Beichte #00026955 vom 05.09.2009 um 17:57:49 Uhr in 84489 Burghausen (Münchener Straße) (16 Kommentare).

Gebeichtet von yoyoyo33
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Liebe Klofrauen, seid lieber freundlich!

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Zorn Unreinlichkeit Restaurant

Ich (m/22) war vor knapp sehcs Jahren mit ein paar Freunden unterwegs. Nach einer Weile bekamen wir alle Hunger und gingen aus Geldmangel bei einem sehr bekannten Fast-Food-Tempel essen. Vor dem Essen ging ich zur Toilette, um mir die Hände zu waschen. Auf dem Flur bemerkte den üblichen Tisch mit einem Teller und Kleingeld darin, jedoch keinen Besitzer. Das passte mir ganz gut, da ich ohnehin kein Kleingeld hatte und mit dem einzigen Schein, den ich hatte, essen wollte. Auf dem Weg zurück in das Restaurant bemerkte ich, dass die Dame, die für die Reinigung der WCs zuständig ist, wieder zurück war und am Tisch saß. Mir blieb leider nichts übrig, als ohne etwas Trinkgeld zu geben zurückzugehen, den Kopf gesenkt ging ich wieder in Richtung Restaurant.

Als ich an der Dame vorbeilief und sie bemerkte, dass ich ihr kein Geld geben werde, stand diese auf, sagte etwas zu mir auf ihrer Muttersprache, was ich leider nicht verstand. Ich machte eine "Tut mir leid"-Geste mit der Hoffnung, dass sie Verständnis zeigt und sich beruhigt und ging weiter. Die nette Dame beruhigte das leider überhaupt nicht, sie fing an, mich ziemlich laut zu beschimpfen, auch wenn ich sie nicht verstand, war mir klar, dass sie nicht gerade etwas Nettes sagt. Ich regte mich tierisch auf und ging bestellen.

Als ich dann an der Kasse stand, schaute ich noch einmal in ihre Richtung und bemerkte zwei Dinge: Die Dame schaute mich noch immer böse an. Und auf dem Flur hing an der Decke ein Schild, das ich vorher nicht gesehen hatte. Darauf stand, dass ein Toilettengang 50 Cent kostet. Nun wurde mir klar, weshalb die Dame sich aufgeregt hatte. Da ich jedoch trotz allem kein Verständnis dafür hatte, dass man als Kunde für so etwas angeschnauzt wird, zudem noch in einer Sprache, die man nicht versteht, wollte ich ihr eins auswischen. Ich ging mit meinen Kumpels an die Kasse, bestellte mein Essen und ein großes Getränk dazu. Wir aßen in aller Seelenruhe auf, saßen dort noch circa eine Stunde, um das Essen zu verdauen, und ich wartete bis zum Schluss, um auf die Toilette zu müssen.

Als wir dann langsam los wollten, ging ich auf die Toilette, die Dame war noch immer sichtlich erbost über den Vorfall und fing wieder an etwas zu sagen. Ich zückte 50 Cent, legte es sachte in ihren Teller und lächelte sie an. Sie freute sich darüber, ihr Gesichtsausdruck änderte sich, man sah ein Gemisch, aus dem Gefühl "gesiegt" zu haben und Freude. Während sie sich über das Geld freute, ging ich auf die Toilette, pinkelte absichtlich überall hin, nur nicht in die Toilette, wusch mir die Hände, verabschiedete mich freundlich und ging mit meinen Freunden weg.

Einerseits tut mir die Sache manchmal leid, ich habe mich benommen wie ein Tier. Anderseits behandel ich unsere Kunden und Gäste stets freundlich und respektvoll und würde nie auf die Idee kommen, sie überhaupt und dann noch in meiner Muttersprache zu beschimpfen.

Beichthaus.com Beichte #00026659 vom 14.07.2009 um 23:40:40 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Oma, der alte Drache

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Engherzigkeit Zorn Hass Familie 50+ Enger

Ich bete dafür, dass meine Oma, der alte Drache, der nun seit mittlerweile sechs Jahren bei uns wohnt und sich den Arsch hinterher tragen lässt, endlich den verdammten Löffel abgibt. Sie hat ihr Zimmer neben meinem und hat ein sagenhaftes Gespür dafür, wenn ich schlafen will. Jedes Mal, wenn es mucksmäuschenstill in meinem Zimmer ist, weil ich verständlicherweise schlafen will, bekommt sie es hin, mit ihrem geäfften Gehuste, welches sie auflegt, um Mitleid zu erhaschen, mich gerade dann aufzuwecken, wenn ich kurz eingenickt bin. Ist jedoch jemand wach und schaut TV oder sitzt am PC, hört man nicht einen Ton. Denn sie weiß ja, dass jemand wach ist. Wenn sie stirbt, werde ich nicht weinen. Ich werde ganz im Gegenteil ein Freudentänzchen aufführen, das sich gewaschen hat!

Beichthaus.com Beichte #00026313 vom 22.05.2009 um 02:20:18 Uhr in Enger (27 Kommentare).

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Geschirr aus der Mensa

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Diebstahl Stolz Studentenleben Schiffdorf

Mein Mitbewohner hat vier Tassen aus der Mensa geklaut und ich drei Löffel und eine Gabel. Einerseits tut es mir leid, die Uni zu beklauen, andererseits haben wir nicht viel Geld und brauchten Besteck. Außerdem finde ich es schön, Andenken an die Uni behalten zu können.

Beichthaus.com Beichte #00025674 vom 04.02.2009 um 19:52:28 Uhr in Schiffdorf (23 Kommentare).

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Die ungeliebte Katze

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Gewalt Morallosigkeit Lügen Kiel

Ich habe mal auf die Katze eines Freundes aufgepasst. Nur über das Wochenende. Wir waren uns auch auf den ersten Blick unsympathisch und das Vieh hat mir dann auch gleich am ersten Abend auf die Couch gepisst und hat nur geschrien. Leider hatte dieses Tier keine vernünftige Stimme, sondern es krächzte nur merkwürdig. Hörte sich krank an. Als das Tier sich dann vor meine Wohnungstür hockte (in der Wohnung!) und eine kleine grau-braune Wurst aus der Rektalöffnung hervorkam, wurde ich wütend. Ich rannte schreiend und wild gestikulierend in Richtung Tür, der Katze hinterher einmal über den Flur ins Bad, mit einem Haken wieder in den Flur, durch das Schlafzimmer ins Wohnzimmer direkt auf den Balkon.
Die Katze sprang auf die Brüstung - und rutschte.
Es war ein Beton-Balkon, grau glänzend lackiert und es hatte geregnet. Kein Halt für Katzenpfoten oder Krallen.
Zu der Zeit lebte ich im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses. Über meinem Balkon war freier Himmel und unten im Innenhof lag eine Katze.
Ich bin natürlich gleich runter gelaufen und stellte Lebenszeichen bei dem Tier fest. Allerdings röchelte sie noch mehr als vorher und irgendwie tat sie mir da auch leid. Ein kurze Überlegung das Tier von seiner Qual schnell zu befreien, verwarf ich schnell wieder. Dazu fehlte mir der Mut. Also dachte ich an meine Jugendfeuerwehrzeit und holte eine dicke Pappe aus dem Keller (war ja nicht mehr weit...)und schob diese dem Unfallopfer unter den Körper.
Danach röchelte die Katze nicht mehr. Steinplatten sind für hochgezüchtete Katzen einfach zu hart; Jedenfalls nach zwölf Metern freiem Fall.
Ich habe die Kreatur dann am nächsten Tag irgendwo in irgendeinem Waldstück verbuddelt und meinem Freund erzählt, die Katze sei ohne Grund auf die Brüstung gesprungen, abgerutscht und... Naja. Dann habe ich sie noch zum Tierarzt gebracht und dort wurden schwere innere Verletzungen festgestellt und und und, schließlich wurde das Tier eingeschläfert. Unangenehm.
Die Antwort des Freundes brachte mich dann aber in die Zwickmühle. Ich überlege bis heute, ob ich ihm nicht die Wahrheit sagen sollte. Denn geliebt hat er das Tier nicht - nicht bei der Antwort: "...ich hätte der gleich die Keule gegeben - hat mir sowieso immer in die Bude gepisst!"

Beichthaus.com Beichte #00025471 vom 28.12.2008 um 00:07:02 Uhr in Kiel (18 Kommentare).

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