Dusche im Besprechungszimmer

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Dummheit Peinlichkeit Arbeit Passau

Ich (m/20) bin Qualitätsmanager im Futtermittel und Lebensmittelbereich eines mittelgroßen Unternehmens (ca. 150 Mitarbeiter) in Niederbayern. Hört sich eigentlich recht wichtig an, ist es aber nicht wirklich. Mein Hauptaugenmerk bezieht sich darauf, dass die einzelnen Zweigstellen auf ihre Hygienerichtlinien achten und diese auch einhalten. Bisher gab es auch noch nie irgendwelche bedeutenden Probleme. Das Ganze mache ich auch erst seit Beginn des Jahres. Mein Kollege, der zuvor dafür verantwortlich war, wird mir bis Ende März noch mit Rat und Tat zur Seite stehen, danach soll ich alles alleine machen. Ist auch nicht wirklich viel dabei, solange man sich damit ein bisschen beschäftigt und am Ball bleibt. Dazu gehören auch immer wieder mal Gespräche mit diversen Ämtern und Instituten. Und genau da ist mir heute etwas wirklich Lustiges, wenn auch Peinliches passiert.

Ich und mein Kollege (Ende 20) warteten auf zwei Professoren aus Niedersachsen, die aufgrund wichtiger Änderungen im Lebensmittelbereich mit uns etwas besprechen müssen. Die Freude war nicht gerade groß, da wir einerseits sowohl Anfahrtskosten (Niedersachsen bis Grenze zu Österreich, irgendwo 0,50€/km) als auch die Aufenthaltskosten (1 Tag im Hotel, natürlich keine Billigabsteige) zu bezahlen hatten. Andererseits hatten wir eigentlich Besseres zu tun, als uns eine Stunde lang von denen vollquatschen zu lassen (versteht mich nicht falsch, wir nehmen den Job sehr ernst, allerdings sind gewisse Personen leider relativ realitätsfremd...). Wir warteten also ca. 10 Minuten im Besprechungszimmer auf die feinen Herren, die offensichtlich Verspätung hatten. Mir wurde langweilig, und während mein Kollege mit seinem Handy spielte, spielte ich mit einer vollen Wasserflasche (bisschen werfen, im Kreis drehen,...) nach weiteren 10 Minuten kamen besagte Herren endlich und nach den gewöhnlichen Begrüßungen und ein bisschen Small Talk setzten wir uns und boten unseren Gästen etwas zu trinken an. Ich nahm also die Wasserflasche (mit Kohlensäure) und öffnete sie voller Elan.

Ihr könnt es euch sicherlich denken: das Wasser spritzte nur so heraus - und da wir an einem kleinen Tisch saßen, wurden alle nass. Wusste gar nicht, dass so wenig Wasser so lang spritzen kann. Mir war das alles so peinlich, doch mein Kollege konnte sich nicht mehr halten und begann laut zu lachen. Mich hat es auch gepackt und musste mitlachen (ist mal eine etwas andere Art, um das Eis zu brechen). Unsere Gäste allerdings waren alles andere als amüsiert. Sie hielten das alles für einen schlechten Scherz und waren wütend, da ihre teuren Anzüge nass wurden. Auch diverse Unterlagen hat es mit kleinen Flecken erwischt. Das Ende vom Lied? Unsere Gäste verließen nach fünf Minuten das Besprechungszimmer, sagten so könnten sie nicht arbeiten und fuhren zurück in ihr Hotel. Den zusätzlichen Tag und die "Reinigung" ihrer Anzüge werden sie natürlich uns in Rechnung stellen. Zum Glück nahmen es mein Kollege und vor allem der Chef mit Humor, auch wenn uns der kleine "Spaß" wahrscheinlich einen Tausender kostet.

Beichthaus.com Beichte #00039331 vom 10.02.2017 um 12:44:44 Uhr in Passau (13 Kommentare).

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Du bist so schrecklich, ich muss kotzen!

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Trunksucht Peinlichkeit Ekel Begehrlichkeit Hannover

Es ist nun einige Jahre her, es war kurz vor den Abi-Endfeiern, die Prüfungen waren rum und es gab ziemlich viele Partys, wo wir Schüler uns am Abend trafen und gut abfeierten. Ich (m/18) war zu der Zeit furchtbar verknallt in eine Mitschülerin, blond, gut gebaut und immer irgendwie lustig drauf. Ich glaube, sie hatte auch eine gewisse Ahnung davon, schaute mich oft herausfordernd an, gerade, wenn wir mal irgendwo allein waren, aber irgendwie traute ich mich nie. Auf besagter Party, das war in einem Kirchenkeller, war klar, dass sie auch da war. Ich trank mir also etwas Mut an, um "den ersten Schritt" zu wagen, hatte aber nicht bedacht, dass Bier bei mir immer etwas auf den Magen schlägt. Nach zwei Bieren war ich aber immer noch nicht mutig genug, ich hatte sie schon gesehen, dachte aber, ach was, ein Bier noch...

Um in den Kirchenkeller zu kommen, musste man eine Wendeltreppe runtersteigen (oder eben auch rauf) und ich merkte nach dem 5. Bier, dass ich locker genug bin. Ich hatte sie beobachtet, sie war nach oben gegangen, nach draußen, also dachte ich: Jetzt gehe ich hinterher und dann kriege ich das schon irgendwie hin. Ich stiefelte also nach oben und merkte bei der 3., 4. Stufe, dass sich eine Katastrophe in meinen Eingeweiden anbahnte. Verstörenderweise kam sie mir ausgerechnet in dem Moment auf der Wendeltreppe entgegen. Auf der Treppe war aber nicht sehr viel Platz, um aneinander vorbeizukommen und ich hatte es auch furchtbar eilig mit meinem leider fast schon vollen Mund und meinen aufgerissenen Augen. Es war zu spät, ich göbelte also munter die Treppe runter (immerhin traf sie kein Tropfen) und als ich zu ihr hochsah, konnte ich in ihren Augen sehen, dass aus uns wohl nichts mehr wird. Wortlos drehte sie um und ging nach oben.

Später sagte mir eine ihrer Freundinnen, dass sie dachte, ich hätte sie so schrecklich gefunden, dass ich kotzen musste, als ich sie sah. Ich schwöre: So ist es nicht gewesen! Obwohl ich langjährig in einer tollen Beziehung lebe, denke ich oft an sie zurück. Ich habe sie bei einem Klassentreffen vor ein paar Jahren wiedergetroffen, sie ist in wechselnden Beziehungen, aber leider oft allein. Ich traue mich einfach nicht ihr zu erklären wie es damals war, ich bin ein Feigling und habe oft die Vermutung, dass ich schuld bin, dass sie mit ihren Beziehungen hadert. Ich befürchte, ich habe sie beziehungsunfähig gekotzt. Bitte vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00039322 vom 07.02.2017 um 18:42:30 Uhr in 30161 Hannover (Voßstraße) (11 Kommentare).

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Ist sie wirklich meine Traumfrau?

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Fremdgehen Falschheit Dating

Vor circa einem Jahr ist mir eine Bedienung aufgefallen, welche bei uns in der örtlichen Großraumdisco jobbt. Rein optisch ist sie meine absolute Traumfrau und ich habe mich sofort in sie verguckt. Jedes Mal, an dem ich und meine Jungs dort feiern gingen, habe ich extra nach ihr Ausschau gehalten und meine Getränke an ihrer Theke bestellt. Sie darauf anzusprechen habe ich mich jedoch ein Jahr lang nicht getraut. Vor ein paar Wochen habe ich dann endlich all meinen Mut zusammengenommen und sie angesprochen. Ich konnte es kaum glauben, aber ich sie war nicht abgeneigt. Sie sagte, ich sei ihr schon öfter aufgefallen. Nach einem längeren Gespräch gab sie mir Iíhre Handynummer. Einige Tage schrieben wir uns und kamen dabei immer tiefer ins Gespräch.

Irgendwann kam der Moment, wo wir uns auf ein gemeinsames Treffen geeinigt haben. Ich fuhr zu ihr, wir unterhielten uns sechs Stunden und es kam irgendwann zum Kuss. Es folgten einige Treffen, bei denen es auch nicht nur bei einem Kuss blieb. Meine Traumfrau und ich haben so etwas wie eine Beziehung. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Das Ganze war viel zu einfach und zu perfekt. Irgendwo musste doch der Haken sein?! Und tatsächlich. Nach einigen Treffen und mehrmaligem Äußern meiner Bedenken rückte sie mit der Sprache raus: Sie hat einen Freund. Ich habe absolut nichts geahnt, war sogar bei Ihr zu Besuch und habe nichts gemerkt. Die beiden sind seit circa zwei Jahren ein Paar. Laut ihr läuft auch nichts mehr mit ihm. Sie hat ihm wohl schon vorher gesagt, dass sie sich trennen möchte - jedoch wohnen sie noch zusammen. Eine neue Wohnung hat sie sich auch schon gemietet. Allerdings kann sie dort erst in 3 Monaten einziehen.

Ich beichte, dass ich so etwas eine Affäre bin. Ich habe ein Tête-à-Tête mit einer Frau, die in einer Beziehung ist. Im Normalfall würde ich das Ganze auch direkt beenden. Sie ist jedoch meine absolute Traumfrau und ich genieße im Moment einfach nur die Zeit mit ihr. Ihr "Freund" ist mir relativ egal - auch, wie er sich dabei fühlt auch. Ob ich mir eine Beziehung mit ihr vorstellen kann weiß ich aufgrund der Vorgeschichte nicht. Sie hat sich jedoch Hals-über-Kopf in mich verliebt.

Beichthaus.com Beichte #00039260 vom 23.01.2017 um 16:54:32 Uhr (7 Kommentare).

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Seit 7 Jahren arbeitslos

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Faulheit Fremdgehen Partnerschaft

Ich (m/32) gehe seit etwa einem Jahr fremd. Ich bin seit sieben Jahren arbeitssuchend. Vor sieben Jahren habe ich meine Ausbildung abgeschlossen und seither suche, suche, suche ich und finde nichts. Eine Absage nach der anderen. Und ich sehe es auch nicht ein, als ausgebildeter Industriekaufmann irgendwo putzen zu gehen oder eine andere Arbeit zu verrichten, für die man keine Ausbildung braucht. Somit bin ich zu Hause. Meine Frau arbeitet Vollzeit und nervt in der wenigen Zeit am Abend, die wir uns sehen, in einer Tour. Sie regt sich auf, dass die Wohnung so schlampig sei. Zum einen übertreibt sie meiner Meinung nach.

Selbst wenn mal abends noch die paar Teller vom Frühstück in der Spüle sind - unsere Maschine ist derzeit kaputt - oder mal ein paar Spuren von der Zahnpasta in dem Waschbecken - muss man nicht so einen Aufriss machen. Es mag sein, dass ich vielleicht etwas zu wenig Lust auf diesen ganzen Scheiß habe - aber ich habe es mir auch nicht ausgesucht. Wenn ich abends gerne mit ihr Sex haben möchte oder ein wenig kuscheln, ist sie von der Arbeit gestresst. Ja, sie arbeitet teilweise zwischen 10 und 14 Stunden werktags.

Ja, sie muss uns quasi unterhalten, aber ich würde es auch gerne anders haben. Ständig wird mir vorgeworfen, dass ich es nicht hinbekomme, die Wohnung sauber zu halten, obwohl wir weder Kinder, noch Haustiere haben. Ich kann es einfach nicht mehr hören. Vor etwa einem Jahr habe ich beim Einkaufen eine Frau in unserem Alter kennengelernt, die derzeit solo ist. Es ist einfach so passiert und wir treffen uns oft unter der Woche, da sie in ihrem Beruf viel von Zuhause aus machen kann und sich auch die Zeit gut einteilt. Es tut mir ja leid, aber ich hab einfach Bedürfnisse und meine Frau ignoriert diese völlig. Bei der anderen kann ich so richtig abschalten, mal wieder so richtig ich selbst sein. Lieben tue ich meine Frau und nicht die andere. Das weiß ich.

Beichthaus.com Beichte #00039233 vom 17.01.2017 um 17:27:21 Uhr (39 Kommentare).

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Mein Freund weint bei jeder Gelegenheit

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Dummheit Feigheit Begehrlichkeit

Ich (w) war damals 15 und habe von der Schule aus ein Kurzpraktikum in einem Krankenhaus gemacht. Im Krankenhaus gab es einen jungen Krankenpflegehelfer, er war 18. Er litt unter einer Lernbehinderung, aber war - vielleicht sogar gerade deswegen - ein richtig liebenswerter, warmherziger Mensch. Ich habe ihn von ersten Moment an gemocht. Er hat mir vieles erklärt, wir haben in den Pausen zusammen gelacht - nie wieder in meinem Leben habe ich so viel am Stück mit einem Menschen gelacht. Ich war mir nicht sicher, ob ich mich nicht vielleicht sogar in ihn verliebt habe. Am vorletzten Tag des Praktikums wurde ich aufgrund eines blöden Missverständnisses von einer der leitenden Schwestern ziemlich zusammengestaucht. Ich bin dann in den Spindraum gegangen, wo ich angefangen habe zu heulen.

Er hat mich dort gefunden, hat mich ohne zu fragen in den Arm genommen, mir ständig seine Lippen irgendwo ins Haar gedrückt und beruhigend gemurmelt. Nach einiger Zeit ging es mir dann besser und plötzlich haben wir beide irgendwas gespürt und uns ganz zaghaft geküsst. Da war mir klar, dass ich verliebt war. Doch ich war, mit unreifen 15, plötzlich dann unsicher, ob ich wirklich schon eine Beziehung will. Seine Lernbehinderung spukte mir zwar auch ein wenig im Kopf rum, aber eigentlich kaum, da er einen so tollen Charakter hatte und man sie ihm auch eigentlich nicht anmerkte. Er war einfach nur viel feinfühliger als die meisten anderen Menschen. Meine Beichte ist - ich habe mich nicht wieder bei ihm gemeldet und auf seine SMS nicht reagiert. Obwohl ich stark davon ausgegangen bin, dass auch er Gefühle hat.

Es vergingen vier Jahre, ich war 19. Ich war mit einer Freundin der Stadt, und da habe ich ihn wiedergesehen. Er hat mich auch sofort erkannt. Die alte Nähe, die damals direkt da war, obwohl wir uns gerade erst kennengelernt hatten, war direkt wieder da. Heute sind wir fünf Jahre zusammen. Ich schäme mich aber trotzdem. Klar, ich war 15, aber irgendwie hätte ich mich doch auch anders verhalten können, zumal ich ja selbst verliebt war. Und ich finde es schade um verlorene vier Jahre. Aber trotzdem bin ich dermaßen glücklich und danke dem Schicksal. Und weiß, dass eine Lernbehinderung definitiv nicht dazu führt, dass ein Mensch "dumm" ist. Mit keinem anderen Menschen kann ich so über Gott und die Welt reden. Mein Freund weint halt nur bei jeder Situation, die ihn rührt, aber genau das liebe ich an ihm

Beichthaus.com Beichte #00039182 vom 08.01.2017 um 11:57:25 Uhr (7 Kommentare).

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