Prinzen und Prinzessinnen

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Ungerechtigkeit Faulheit Trägheit Zorn

Ich arbeite ehrenamtlich bei der Arche. Finanziell geht es unserer Familie ganz gut, aber wir sind keine "Bonzen". Ich habe somit viel mit sozial benachteiligten Menschen zu tun. Für die habe ich schon sehr viel Verständnis. Klar finde ich es auch nicht okay, wenn beispielsweise ein Jugendlicher aus einer sozial benachteiligten Familie straffällig wird. Aber die tun mir oft schon sehr leid. Meine Beichte: Null, aber wirklich 0,00000 Prozent Verständnis habe ich für Prinzen und Prinzesschen. Sprich Sprösslinge aus reichem Hause, die jahrelang verwöhnt wurden und jetzt in der richtigen Welt nicht klarkommen. Im Gegensatz zu ärmeren Kindern haben sie die Wahl zwischen "alles in den Popo geblasen bekommen" und "selber machen". Und sie können auch "Nein" sagen und ihr Zimmer selbst aufräumen.


Grund meiner Beichte ist ein Mädel aus sehr wohlhabendem Hause, die seit Freitag bei uns arbeitet - ihr Papa war der Meinung, dass Madamchen mit 20 durchaus mal selbst anpacken kann - recht hat er! Und sie ist sehr arrogant, alleine schon ihr Blick, dabei gibt es nichts, worauf sie stolz sein kann - sie schafft es nicht einmal, eine Suppe zu erwärmen, ging bisher noch nie selbst arbeiten. Meiner Meinung nach ist sie an alldem selbst schuld. Für verwöhnte Jugendliche, die sich benehmen wie Prinzesschen, habe ich kein Verständnis. Natürlich gibt es auch welche, denen es zu Hause schlecht ergeht, die tun mir natürlich leid, aber oft ist ja einfach die reiche Herkunft Grund dafür, andere von oben herab zu betrachten. Hoffentlich gibt es Absolution, dass ich für diese Sorte reiche Kinder kein Verständnis habe.

Beichthaus.com Beichte #00033716 vom 05.08.2014 um 16:57:40 Uhr (8 Kommentare).

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Von Intrigen, Affären und Racheplänen

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Rache Zorn Fremdgehen Morallosigkeit Familie Bielefeld

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich mit voller Absicht die Beziehung meines Cousins zerstört habe. Aber von Anfang an: Letzten Sommer habe ich zum ersten Mal eine Freundin mit zu unserem Familientreffen gebracht. Ich hatte vorher natürlich schon Beziehungen, aber entweder wollten sie nicht mit auf die Feier, weil sie sich noch nicht bereit dazu fühlten, oder ich wollte sie nicht dabei haben, weil meine Familie und alle, die dazugehören, sehr eingeschworen sind. In diesen Kreis kommt man nicht nach ein paar Wochen Beziehung. Jedenfalls findet das Fest jedes Jahr statt und es ist auch immer eine schöne große Feier mit allen Altersklassen, bei der auch viel getrunken wird. Meine Freundin verstand sich mit allen super, was mich freute, weil nicht jeder ganz einfach ist und unser Humor - vor allem zu späterer Stunde - doch manchmal etwas schwarz wird. Sie meisterte jedoch die Trinkspiele, die herben Sprüche, die Betrunkenen und die alten Knacker. Besser konnte der Abend für mich nicht werden. Ich wurde zu meinem Fang beglückwünscht. Der Abend schritt also immer weiter voran und auch ich wurde langsam angetrunkener. Da meine damalige Freundin und ich uns vertrauten und wir auch nicht solche Klammer-Affen waren, ging jeder auf der Party seine eigenen Wege.

Ich saß die meiste Zeit am selben Tisch und trank gemütlich etwas mit meinen Verwandten. Die Runde um mich wechselte ständig und irgendwann, als es draußen schon begann hell zu werden, wollte ich in mein Bett gehen. Da die Feier jedes Jahr in einem Hotel stattfand, wo in einem großen Saal gefeiert wird und jeder ein Zimmer bekommt, hatte ich natürlich ein Doppelzimmer mit meiner Freundin. Da ich meiner Freundin schon seit längerer Zeit nicht mehr über den Weg gelaufen war, ging ich davon aus, dass sie schon ins Bett gegangen war. Als ich das Zimmer betrat, war zu meiner Verwunderung aber niemand dort. Ich war zwar etwas erstaunt, machte mir aber keine großen Sorgen, nach der Feier kannte sie quasi jeden Gast im Hotel und sie war noch dazu alt genug, um auf sich selbst aufzupassen. Da ich es nicht mag, nach Party und Rauch und Alkohol zu riechen ging ich ins Bad, um zu duschen. Als ich aus dem Bad ins Zimmer kam, hörte ich, während ich mich anzog, die ganze Zeit Stimmen und Kichern auf dem Flur. Ich rechnete damit, dass es Verwandte von mir waren, die sich vor einer Zimmertür auf dem Weg ins Bett festgequatscht hatten. Als ich nun meine Tür öffnete, erwischte ich meinen Cousin und meine Freundin beim Knutschen.


Beide waren sehr betrunken, trotzdem brannte in mir eine Sicherung durch und ich stürmte auf die beiden zu. Sie bemerkten mich erst, als ich nur noch ein paar Schritte weg war. Er wollte gerade mit einer Erklärung anfangen, als ich ihm mit voller Wucht und meiner Faust das Jochbein brach. Ich möchte jetzt bei den weiteren Geschehnissen nicht ins Detail gehen, Fakt ist: Ich schlief an dem Abend alleine, ich bin seitdem wieder Single und er lag im Krankenhaus und musste operiert werden. In mir brodelte dann viele Monate die Wut. Ich habe genau diesen Typen sowieso nie leiden können und dann leckt ausgerechnet der auch noch mit meiner Freundin rum? Sie beteuerte ständig, dass sie zu betrunken war und mich damit nicht verletzten wollte, er versicherte mir, dass sie nur geknutscht hätten. Trotzdem wurde meine Wut auf beide nicht weniger. Ich beschloss, mich innerhalb des Jahres an beiden zu rächen und es ihnen unter die Nase zu reiben. Zuerst überprüfte ich in den sozialen Netzwerken, ob ich eine ihrer Cousinen kannte, oder jemand meiner Freunde oder Geschwister. Wie es der Zufall wollte, wurde ich fündig und musste einige Wochen später nur auf einer Geburtstagsfeier erscheinen. Dort füllte ich die Cousine ab, gab den traurigen Ex ihrer Verwandtschaft und ließ mir hinterher ganz lecker einen auf dem Klo blasen - Fotos liegen vor.
Parallel bemühte ich mich um ein gutes Verhältnis zu meinem Cousin, da er weiter weg wohnt und ich aus seinem Freundeskreis nur einige ziemlich flüchtig kenne. Ich besuchte ihn also im Krankenhaus und wir sprachen uns aus. Er versicherte mir ständig, dass sie keinen Sex hatten und dass es keine böse Absicht war. Wir wurden fast so etwas wie Freunde und sahen uns nun häufiger. Irgendwann lud er mich auf seinen Geburtstag ein, bei dem auch seine Freundin sein sollte. Die Komplettierung meines Plans juckte mir dermaßen in den Fingern, dass ich Tage zuvor aufgeregt war. Zugleich bekam ich langsam Gewissensbisse. Wenn ich meinen Plan durchziehen würde, würden wir wohl nie wieder ein Wort wechseln, aber ich konnte auch die Schmach nicht auf mir sitzen lassen. Ohne Übertreibung kann ich sagen, dass ich mich noch nie so eiskalt und berechnend empfunden habe, wie zu dieser Zeit. Einerseits mochte ich es, andererseits hatte ich ein wenig Angst davor, mich jetzt für alles Rächen zu wollen, was mir jemals an Ungerechtigkeit widerfahren war.

Ich entschied mich dazu abzuwarten was sich ergeben würde. Seine Freundin war eine tierisch heiße Studentin und wir verstanden uns großartig. Sie war mir fast zu schade, um sie zu beschmutzen aber ich musste etwas zu Ende bringen. Ich hatte dann seit dem Abend einige Wochen eine Affäre mit ihr und habe jedes Mal genossen. Später kam "zufällig" alles raus. Das Video mit ihr - welches ihre Idee war - schaue ich heute noch gerne und ich habe, seitdem er uns in seinem Bett erwischt hat, kein Wort mehr von ihm gehört. Ich bitte jetzt um Vergebung. Ich weiß nicht, ob es das wert war. Ich habe Anderen viel Ärger und Traurigkeit gebracht und fühlte mich zwar mächtig, aber zugleich auch ungewollt böse.

Beichthaus.com Beichte #00033710 vom 05.08.2014 um 02:14:31 Uhr in 33739 Bielefeld (Schloßhofstraße) (35 Kommentare).

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Arrogantes Pack im Hotel

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Boshaftigkeit Hass Zorn Arbeit Sulingen

Ich arbeite in einem Luxushotel in einer großen Stadt in NRW. Wir sind das beste Haus am Platz und in der Hauptsaison oder zu Messezeiten kostet das Zimmer gerne mal 1.000 Euro die Nacht. Ich stehe morgens immer an dem Frühstücksdesk und empfange die Gäste. Es ist […]
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Beichthaus.com Beichte #00033697 vom 02.08.2014 um 06:11:26 Uhr in Sulingen (14 Kommentare).

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Wackeln mit dem nackten Hintern

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Peinlichkeit

Ich möchte hier eine äußerst eigenartige Angewohnheit von mir beichten. Jetzt im Sommer, wo es heiß ist, trage ich eigentlich nie Unterwäsche. Und wenn ich dann alleine in meinem Zimmer bin, trage ich nur ein langes T-Shirt. Ich liebe mein Bett über alles, deswegen verbringe ich jede freie Minute darin, auch wenn ich am Laptop arbeite. Dann liege ich breitbeinig auf der Matratze und kann kaum stillhalten. Aber jetzt kommt der wirklich peinliche Teil: Ich habe mir angewöhnt, dauernd mit dem nackten Hintern zu wackeln. Das fühlt sich lustig an, wenn die nackten Hinterbacken so hin und her schwabbeln. Ich hoffe, dass ich niemals dabei erwischt werde. Mir würde keine gute Rechtfertigung dafür einfallen.

Beichthaus.com Beichte #00033686 vom 31.07.2014 um 11:36:49 Uhr (13 Kommentare).

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Der treuste Freund des Menschen

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Engherzigkeit Unglaube Tiere Salzbergen

Ich passe ab und zu auf den Hund einer Freundin auf. Derzeit sehr lange, da sie im Urlaub ist. Ich habe zwar nur eine 1-Zimmer-Wohnung, aber das geht klar, weil ich derzeit Semesterferien habe und mich richtig lange und intensiv um ihn kümmern kann. Wir machen Wanderungen und gehen an den See etc. Was ich beichten will, ist, dass ich mit Hunden mehr anfangen kann, als mit Menschen. Ich habe Probleme damit, Menschen zu "lesen", das heißt, mit meiner Empathie sieht es sehr mager aus. Daher habe ich nur sehr wenige, aber extrem enge Freunde. Aber mit Hunden ist es so viel einfacher. Er ist ehrlich zu mir, er freut sich immer so offen, mich zu sehen, er zahlt mir die Mühe, die ich mir mit ihm mache, mit einer so offenkundigen Liebe zurück, dass er mir näher steht als so manche Person. Weil bei ihm weiß ich, woran ich bin. Er signalisiert mir, was er mag und was nicht. Er heuchelt nicht, dass er meine Geschichten interessant findet, er lügt nicht, er ist einfach ein tolles Wesen. Mein Herz schlägt immer höher, wenn er auf mich zugestürmt kommt. Natürlich ist nicht immer alles super. Er ist ganz schön ungestüm und ab und zu muss ich ihm einen kleinen Klaps geben, damit er kapiert, wo es lang geht. Aber dann ist auch wieder Ruhe und er hört wieder brav.


Und wenn wir mit seinem Spielzeug Spaß haben, kann ich mit einem Blick sehen, wie sehr es ihn freut, wenn ich das Ding zum tausendsten Mal werfe. Wenn ich mal zum Einkaufen muss und ihn nicht mitnehmen kann, dann sieht er mich mit einem Blick an, der sagt: "Wie kannst du mich alleine lassen? Bedeute ich dir denn nichts?" Ich beichte, dass ich denke, dass er ein besserer "Mensch" ist, als der Durchschnittsmensch. Ich beichte, dass ich lieber mit ihm Zeit verbringe, als mit Menschen. Ich beichte, dass ich Menschen nicht mag, weil sie nicht so sind wie dieser Hund. Nämlich ehrlich, treu und loyal. Und dann bereue ich noch etwas, was allerdings noch nicht passiert ist: Bei uns in der Umgebung legt irgendein Monster Giftköder aus oder auch Fleischklumpen mit Rasierklingen drin. Ich wünsche mir sehr, dass ich so eine Person mal erwische. Dann werde ich ihm wehtun. Und zwar sehr.

Beichthaus.com Beichte #00033675 vom 29.07.2014 um 15:15:43 Uhr in Salzbergen (14 Kommentare).

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