Ältere Männer lieben

21

anhören

Begehrlichkeit Feigheit Verzweiflung

Ich (w/24) kann mit Männern in meinem Alter nix anfangen. Meine Eltern sind sehr anständig und auch ein bisschen spießig deshalb hatte ich bisher Männer die vielleicht 3-7 Jahre älter als ich sind. Aber meine geheimen Affären und Sexliebschaften sind älter. Das ist nicht mal genau geplant, dass ich mir die Männer nach dem Alter aussuche - es ergibt sich einfach so. Ab 35 aufwärts finde ich sie meist interessant. Der Älteste war 45. Ob das normal ist oder ich so einen Vaterkomplex oder was auch immer habe, macht mir Angst. Wenn ich mit jemandem im Internet schreibe, darf er nicht über 33 sein, aber im realen Leben ist es irgendwie immer anders. Ich finde ältere Männer sexy und sexuell anziehend. Mit Männern unter 30 geht es einfach irgendwie nicht. Außerdem stehe ich wahnsinnig auf Tattoos. Wenn ich meinen Eltern jemals einen Mann nach meiner Vorliebe vorstellen würde, würden sie mich wohl enterben. Das war zumindest der Stand, als ich angedeutet habe, dass ich bisexuell bin. Frauen sind einfach unglaublich sexy. Sie halten mich schon für eine Absteigerin, weil ich etwas Soziales studiert habe und nicht nach meinen Verwandten komme: Ingenieure, Lehrer und Bänker. Ich traue mich einfach nicht Ich zu sein. Das ist irgendwie verdammt traurig.

Beichthaus.com Beichte #00031144 vom 05.05.2013 um 11:44:50 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Auszug aus meinem Leben

18

Hochmut Drogen Dummheit Studentenleben Darmstadt

Ich (m/23) habe dieses Semester mit einem sehr schwierigen Studiengang angefangen. Da es sich hierbei um mein Zweitfach handelt, war es zwar neue Materie aber keine neue Institution, mit der ich dachte, mich auseinandersetzen zu müssen. Ich habe die ersten Wochen sehr […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00031143 vom 06.05.2013 um 10:59:01 Uhr in Darmstadt (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Die Frage nach dem Weg

11

anhören

Feigheit Lügen Dummheit Liebenau

Immer, wenn mich jemand nach dem Weg fragt behaupte ich, selber nur auf der Durchreise zu sein. Manchmal täusche ich auch vor, dass ich kein Deutsch könnte oder taubstumm wäre. Ich bin so unglaublich schlecht im Erklären, das will ich dem armen Hilfesuchenden nicht antun. Bis ich die Wegbeschreibung zurecht gestammelt habe, hat er schneller jemand anders gefragt, der das viel kompetenter kann als ich.

Beichthaus.com Beichte #00031141 vom 04.05.2013 um 22:08:03 Uhr in Liebenau (Lärchenweg) (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Dieb im Kanal

28

anhören

Diebstahl Aggression Boshaftigkeit Trunksucht Last Night

Der Dieb im Kanal
Ich wurde nachts auf einer Kanalbrücke von drei Jugendlichen, etwa in meinem Alter, fast ausgeraubt. Einer aus der Gruppe kam auf mich zu und wollte mein Handy und meine Geldbörse haben. Da ich ziemlich angetrunken und vielleicht ein bisschen übermütig war, habe ich ihn gegen das Geländer gedrückt. Als ich ihn so an den Schultern gedrückt habe, ist er rückwärts über das Geländer gefallen, hinter dem es knapp sechs bis sieben Meter tief runter ging. Ich hatte ihn noch am Bein, allerdings haben mich dann seine hirnverbrannten Kollegen weggeschubst, dabei ist auch mein Handy in den Kanal gefallen. Seine Kollegen sind direkt zurückgerannt und haben einen Weg nach unten gesucht. Leider gab es an dieser Stelle keine Möglichkeit schnell ans Wasser zu kommen.
Ich möchte nun beichten, dass ich sofort danach in den Bus eingestiegen bin und keine Hilfe geholt habe. Eigentlich habe ich sogar gehofft, dass er ertrinken wird für den Versuch, mein Handy zu klauen. Da in den Zeitungen nichts von einem ertrunkenen Jugendlichen stand, gehe ich davon aus, dass er es überlebt hat.

Beichthaus.com Beichte #00031140 vom 07.05.2013 um 00:53:09 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Unser gefährliches Spiel an den Gleisen

7

anhören

Dummheit Vandalismus Neugier Kinder Penzberg

Im Alter von ungefähr neun Jahren hatten drei Schulkameraden und ich (m/34) Langeweile. Man kannte sich aus der eigenen Klasse oder aus den Parallelklassen und unternahm nachmittags immer mal wieder etwas zusammen. Eben was Jungen so machen. Höhlen bauen, etwas ankokeln, Rangeln, Süßigkeiten verputzen oder auch nur ganz wichtiges Zeug bequatschen.
An diesem Nachmittag, nach den Hausaufgaben, trafen wir uns in einem Wäldchen nahe unseren Wohnhäusern. Neben dem Wald verlief das Bahngleis einer Regionalbahn, das frei zugänglich und trotzdem Sicht geschützt, also somit schwer einsehbar war. Jemand, ich weiß nicht mehr wer von uns, kam auf die Idee kleine Metallautos auf das Gleis zu legen, weil die durch den Zug so schön platt gequetscht werden. Ein paar geplättete Autos später legten wir dann die Steine auf das Gleis, mit denen normalerweise das Gleisbett gefüllt wird. Die Regionalbahn donnerte jedes Mal so dermaßen laut darüber, dass es staubte und gewaltig splitterte. Wir hatten riesigen Spaß dabei. Mit jeder vorbeifahrenden Bahn wurde die Menge der Steine auf dem Gleis größer, bis es am Ende mehrere Meter Steine hintereinander waren. Die Regionalbahn hat jedes Mal dauerhaft getutet, und wir haben uns zum Beobachten des Spektakels hinter den Bäumen versteckt.
Nach rund zwei Stunden sahen wir aus Richtung Bahnübergang einen Bahnwärter oder Bahnpolizisten schnell auf uns zukommen. Zum Glück immer noch weit genug weg, um nicht erkennbar zu sein, rannten wir panisch in das Wäldchen zurück. Durch den Wald verlief ein Fußgängerweg, bis zu dem Wir rannten. Und dort stockte uns dann der Atem. Polizeibus, Zivilfahrzeuge und Hundeführer mit jeder Menge schaulustigen Anwohnern im Schlepptau kamen den Weg entlang. Wir vier sind fast zeitgleich in ein Erdloch gesprungen, in der Hoffnung nicht entdeckt zu werden. Man hat uns jedoch gesehen, aber der Sache überhaupt nicht zugeordnet. Man dachte wohl, dass wir nur schaulustige Kinder sind.

Wir blieben im Erdloch, bis die Karawane vorüber war und rannten dann quer über den Fußweg in die andere Hälfte des Wäldchens. Am Waldrand hinter den Häusern versteckten wir uns noch eine ganze Weile, bis wir in unmittelbarer Nähe keine Gefahr mehr vermuteten. Dann trennten sich unsere Wege. Nach Hause ging ich nur sehr zögerlich. Ich war keines von den Kindern, das solchen Unsinn vor den Eltern verheimlichen konnte. Und so erkannte meine Mutter an meinem Gesichtsausdruck, dass etwas im Busch ist. Ich fasse den Abend mit meinen Eltern mal kurz zusammen. Die Standpauke hätte größer nicht sein können, mein Vater hat mich, sicherlich auch zur Strafe, lange hingehalten, ob er mit mir irgendwann am Abend dann doch zur Polizei fahren würde und ich auch dort ein blaues Wunder erleben würde. Hat er dann aber doch nicht gemacht. So enttäuscht, fassungs- und hilflos habe ich meine Eltern meines Wissens nie wieder erlebt. Die anderen drei haben zu Hause nicht gebeichtet und auch sonst wurde die Sache zwischen uns nie mehr besprochen. Von offizieller Seite kam zum Glück auch nie etwas auf meine Eltern oder auf mich zu. Was wohl passiert wäre, wenn sie uns erwischt hätten? Das Großaufgebot der Polizei lag daran, dass anfänglich, wenn man damaligen Gerüchten trauen darf, mehr hinter der Sache vermutet wurde, wie zum Beispiel ein Anschlagsversuch. Deshalb hatte die Polizeikarawane uns wohl auch nicht unter Verdacht und schlicht ignoriert. Warum es allerdings bei einem Anschlagsverdacht rund zwei Stunden dauerte, bis die Polizei kam und auf dem Gleis selbst auch nur ein Bahnwärter oder -polizist dem Tatort näher kam, leuchtet mir bis heute nicht ein.
Das ist das mit großem Abstand dümmste, unnötigste und vor allem gefährlichste, das ich je angestellt habe. Wäre der Zug entgleist... Die Folgen bekommt man gedanklich schon nicht auf die Reihe. Mir hat das hinterher sehr leidgetan und ich habe mich oft gefragt, wie viel Panik und Angst die Menschen im Zug wohl gehabt haben. Meinen Eltern hätte ich diesen Kummer und die Sorgen auch ersparen sollen. Obwohl ich im Grunde kein dummer Mensch war und bin, stelle ich mir heutzutage ab und an die Frage, welcher Teufel mich damals zu so etwas geritten hat. Zum Glück sind weder Menschen verletzt worden, noch sind andere Schäden bekannt geworden.

Beichthaus.com Beichte #00031137 vom 06.05.2013 um 17:40:43 Uhr in Penzberg (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!