Ausgerutscht

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Ekel Unreinlichkeit Kinder Hamburg

Ausgerutscht
Als ich ungefähr 8 war, war ich mit meinem Freund und meiner Mutter im Kino. Wir sind mit dem Bus gefahren, leider wird mir beim Busfahren immer total schlecht und davor haben wir noch zu Mittag gegessen. Als wir nun an den Kassen standen musste ich mich schließlich übergeben und rannte zu einem Mülleimer neben einer Treppe. Ich hab es aber nicht ganz bis zum Mülleimer geschafft, sodass der größte Teil auf den Boden vor der Treppe ging. Kurz darauf kam ein Mädchen ziemlich schnell die Treppe runter gerannt, rutscht in dem Übergebenem aus und landet mit dem Gesäß und der Jacke mitten drin. Komischer Weise, war sie wahrscheinlich so in Eile, dass sie es gar nicht gemerkt hat wodrin sie da gelandet ist, ist aufgestanden und weiter gerannt. Ich hätte zu gern ihren Gesichtsausdruck gesehen, als sie es bemerkt hat.

Beichthaus.com Beichte #00027203 vom 10.11.2009 um 16:27:25 Uhr in Hamburg (14 Kommentare).

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Die DDR ein winzig kleiner Stadtstaat

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Peinlichkeit Dummheit Unglaube Schule Wiesbaden

Ich (m/21) habe doch tatsächlich bis zu meinem 15. Lebensjahr geglaubt, das ehemalige Staatsgebiet der DDR beschränke sich nur auf Ostberlin. Schon komisch, aber es war immer und überall von Ostberlin, Checkpoint Charlie etc. die Rede (auch in Dokus, die ich hin und wieder mal gesehen habe). Da wurde überhaupt nie was anderes erwähnt und so verpflanzte sich bei mir die begründete Vorstellung, die DDR bestand nur aus Ostberlin und war ein winziger kleiner Stadtstaat. Dabei war ich wirklich ein Einserkandidat in Geschichte und habe mich auch zu Themen der DDR lebhaft geäußert (war ja auch alles immer richtig, da wir nie über so etwas scheinbar Selbstverständliches wie die Staatsgröße gesprochen haben, da es keiner für nötig hielt, das mal zu sagen). Eines Tages hat dann der Lehrer ein Arbeitsblatt über diese Verbindungsstraße von West-Berlin zur Bundesrepublik ausgeteilt. Darauf war auch eine Karte abgedruckt. Ich als vermeintlicher Geschichts-Streber saß dann mit meinem Blatt und habe ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt.

Beichthaus.com Beichte #00027201 vom 10.11.2009 um 16:20:50 Uhr in Wiesbaden (25 Kommentare).

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“Beichte

Callcenter-Alltag

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Aggression Hochmut Morallosigkeit Telefon

Ich arbeite im Callcenter eines bekannten Mobilfunk- und Internetanbieters. Das Dumme für uns und die Kunden ist nur, dass beide Bereiche die gleiche Telefonnummer haben und wir dann den, sowieso schon angepissten, Kunden immer erklären müssen, dass sie wieder die falsche Taste gewählt haben. Und nun habe ich einiges zu beichten: 1. Wenn ich keine Lust habe, mich mit den Belanglosigkeiten der Anrufer rumzuschlagen, sage ich Ihnen, dass sie sich verwählt haben und noch mal anrufen müssen. 2. Wenn die Penner mir dann dumm kommen, nutze ich exzessiv die "Mic out"-Taste, damit mich die Idioten nicht hören, und beschimpfe sie und ihre ganze Familie aufs Übelste! Jetzt kommt natürlich mein Glück dazu: Heute habe ich diese Taste wohl nicht gedrückt und einer Frau, die aufgrund eines defekten Diensthandys den Tränen nahe war, den Tod an den Hals gewünscht und ihr gewünscht, dass alle ihre Kinder zu Affen werden sollen. Nicht nur, dass sie das gehört hat und mich wahrscheinlich verklagen wird, nein, genau heute musste ich auch überprüft werden und so baute sich nach diesem Gespräch die komplette Callcenter-Hierarchie vor mir auf und gab mir mal ein "Feedback". Als sie mich da so zur Sau machten und eine Stellungnahme von mir wollten, suchte ich panisch nach einer "Mic Out"-Taste! Ich hasse meinen Job.

Beichthaus.com Beichte #00027197 vom 09.11.2009 um 23:31:13 Uhr (28 Kommentare).

Gebeichtet von Bendwick
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Auf dem Weg zur Goldfischgruppe

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Unreinlichkeit Ekel Kindergarten

Ich (m/34) möchte beichten, dass ich im Kindergarten etwas sehr schreckliches getan habe. Es gab dort eine Mäusegruppe, Bärengruppe, Schmetterlingsgruppe, Marienkäfergruppe und eine Goldfischgruppe. Ich war in der Bärengruppe. Eines Tages wollte ich aufs Klo (jede Gruppe hatte sein Eigenes). Doch alles war besetzt. Die Erzieherin sagte das ich zur Goldfischgruppe gehen sollte. Ich konnte es nicht mehr halten und pinkelte auf dem Weg in den Rucksack eines anderen Kindes. Dieses wiederum hat sich am Nachmittag über den nassen Rucksack gewundert, hat sich aber nix gedacht, weil wir früher ja irgendwie alle dumm waren.

Beichthaus.com Beichte #00027193 vom 07.11.2009 um 19:36:59 Uhr (29 Kommentare).

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“Folge

Meine sexuelle Orientierung

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Begehrlichkeit Feigheit Dummheit Leipzig

Meine Geschichte beginnt vor ungefähr 20 Jahren, als ich (m/32) am Anfang der Pubertät stand. Ich hatte bis dahin an Mädchen kein größeres Interesse. Eines Tages begann zwischen meinem Cousin und mir während einer Rangelei eine Fummelei, die sich in den darauf folgenden Jahren bis zum gegenseitigen w***sen ausdehnte. Ich dachte mir nichts dabei und habe es eigentlich jedes Mal genossen. Im Laufe der Jahre habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, ob ich vielleicht schwul sei. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich auch Mädchen toll fand und einige Freundinnen hatte. Die Erfahrungen mit Jungen beschränkten sich jedoch nur auf meinen Cousin. Mit 18 lernte ich dann meine langjährige Freundin kennen, mit der ich auch zwei Kinder bekam. In all den Jahren kreisten meine Gedanken immer wieder um das Thema sexuelle Orientierung. Im Hinblick auf meine Kinder habe ich jedoch immer wieder alle aufkeimenden Wünsche nach Berührungen durch einen Mann verdrängt und mir meine Welt zurecht gebogen. Kurzum, nach fast 13 Jahren zerbrach die Beziehung. Die Kinder sind regelmäßig für einen längeren Zeitraum bei mir und wir drei genießen einfach das Zusammensein. Mit meiner Exfreundin habe ich heute ein sehr entspanntes, um nicht zu sagen freundschaftliches Verhältnis.
Nach dem Scheitern der Beziehung habe ich auch relativ schnell eine neue Frau kennen gelernt, bei der auch die körperliche Befriedigung endlich wieder Spaß machte. Doch leider zerbrach auch diese Verbindung.

Und jetzt nach 20 Jahren bin ich eigentlich das erste Mal soweit, dass ich mir eine Beziehung zu einem Mann vorstellen kann. Da ich in den letzten Jahren gelernt habe, die Dinge selber in die Hand zu nehmen, war ich in den letzten Tagen schon recht aktiv gewesen. Bei einer Weiterbildung mit anschließender Werksführung lernte ich einen Mann kennen, etwas jünger als ich. Wir haben aus nicht erklärbaren Gründen während der Werksführung immer relativ oft Augenkontakt gehalten und unsere Nähe gesucht, ohne dass jemand davon etwas mitbekommen hat. Es gab keine Berührungen und auch keine Konversation. Einfach nur einen unbeschreiblichen Genuss der Nähe. Ich wollte ihm dann noch meine Telefonnummer geben, habe mich jedoch leider nicht getraut. Nach Beendigung der Weiterbildung habe ich mich dermaßen über mich selber geärgert, dass ich mir am liebsten selber in den Hintern getreten hätte. Warum konnte ich in so einem wichtigen Moment nicht bis zum Ende meinen Mut behalten?
Jetzt sitze ich hier, denke an den Typen und mal mir in Gedanken aus, was wir am Wochenende alles hätten so machen können. Naja, vielleicht gibt das Leben uns noch eine zweite Chance.
An dieser Stelle möchte ich jedoch nochmals deutlich sagen, dass ich ein stolzer Papa bin und meine Kinder über alles Liebe. In meiner Brust schlagen jedoch zwei Herzen. Eines für Frauen und eines für Männer. Ich möchte jetzt auch nicht einfach alles mitnehmen, was sich mir so in den Weg legt. Ich habe jedoch jetzt begriffen, dass ich mir selber eingestehen und mir persönlich beichten muss, dass ich bisexuell bin. Ich bin gespannt, was das Leben für mich noch bereit hält.

Beichthaus.com Beichte #00027187 vom 06.11.2009 um 19:02:37 Uhr in 04277 Leipzig (24 Kommentare).

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