Fotos für das Restaurant

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Boshaftigkeit Rache Restaurant

Ich fotografiere sehr gerne mit meiner Spiegelreflexkamera und beherrsche das Hobby, laut Einschätzung vieler Bekannter, auch sehr gut. Meist fotografiere ich auf Geburtstagen und kleineren Events, wie Konzerten von befreundeten Musikern. Eines Tages sprach mich eine Bekannte an, ob ich nicht für ein Restaurant einige Fotos für deren Webseite machen könnte. Ich habe dann mit dem Restaurantbetreiber pauschal 80 bis 100 Euro für einen Abend lang Fotos machen ausgehandelt. Als Schüler hätte ich das Geld gut gebrauchen können, um mein Hobby weiterzufinanzieren. Als es dann soweit war, machte ich binnen vier Stunden rund 600 Fotos und führte sie nachher dem Betreiber vor.
Ich habe versucht, möglichst viele Motive zu finden und es waren auch sehr viele brauchbare Bilder dabei. Die meisten Fotos wurden mit ISO 100 geschossen, also nahezu rauschfrei, keine verwackelten Möchtegernfotos oder Ähnliches. Weil ich so lange warten musste, zeigte ich einige der Bilder bereits dem Barkeeper, welcher meiner Ansicht bezüglich der Brauchbarkeit der Fotos zustimmte. Als ich sie dem Betreiber zeigte, sagte dieser, dass zwar ein paar brauchbare Bilder dabei wären, aber ihm, bis auf fünf Ausnahmen, die alten Bilder von seiner Webseite besser gefielen, weil sie mehr vom Restaurant zeigen würden. Die alten Bilder sind an sich allerdings nur verrauschte Aufnahmen von Weingläsern; man erkannte nichts vom Restaurant, außer ein bis zwei Tische. Also richtig unprofessionell. Er bot mir zuerst 20 Euro an, anschließend 30. Letztendlich war es mir dann egal und ich nahm die 30 Euro unzufrieden entgegen. Noch am selben Abend schaute ich mir die vermeintlichen Testberichte des Restaurants im Internet an. Mir fiel sofort auf, dass mehrere Bewertungen den gleichen Wortlaut hatten und eindeutig vom selben Autor stammten. Aus diesem Grund meldete ich alle verdächtigen Bewertungen. Die Bewertungsseiten stimmten meinen Argumenten zu und löschten die Berichte. So fiel die Bewertung von 4.5 auf 2 Sterne runter, was für mich eine richtige Genugtuung war. Sollte einer der Berichte tatsächlich der Wahrheit entsprochen haben, so bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00030639 vom 02.01.2013 um 00:51:33 Uhr (15 Kommentare).

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Knöllchen für die Mitschüler

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Rache Falschheit Auto & Co. Schule

Knöllchen für die Mitschüler
Ich habe es mir zum Hobby gemacht, Leute, die auf meiner Berufsschule falsch parken und so den Busverkehr oder die Ein- und Ausfahrt des Parkplatzes behindern, oder mich, selbst Schüler, zuparken, mit einem falschen Knöllchen zu ärgern. Diese habe ich selbst am PC entworfen und für den Notfall immer dabei. Angenommen, ich sehe jemanden, der an meiner Schule falsch parkt - was praktisch jeden Tag vorkommt -, dann klemme ich das Knöllchen einfach unter den Scheibenwischer. Damit das Ganze authentischer wirkt, habe ich mir sogar einen Stempel, welcher unserem Stadtwappen ähnelt, besorgt. Die Knöllchen selber enthalten keine Zahlungsaufforderung, einzig der Betrag ist vermerkt. Anscheinend reicht das schon aus, um in der Schule für ein Gesprächsthema zu sorgen. Letztens habe ich zufällig mitangehört, wie ein Schüler seinem Freund erzählt hat, dass er tatsächlich schon wieder ein Knöllchen bekommen habe.


Die meisten Leute wissen ja nicht einmal, dass die Schule Privatgelände ist und die Knöllchen somit auch gar nicht zulässig wären, aber es ist einfach eine witzige Genugtuung, die teilweise verzweifelten Schüler zu belauschen. Ich kann nur sagen, es trifft die richtigen Menschen. Nämlich jene, die lieber falsch auf dem Schulgelände parken und jemanden behindern, als in die nächste Straße, 50 Meter weiter, zu fahren und dort zu parken.

Beichthaus.com Beichte #00030637 vom 01.01.2013 um 13:53:58 Uhr (20 Kommentare).

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“Folge

England vs. Deutschland in Thailand

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Gewalt Zwietracht Vorurteile Rache Urlaub Thailand

England vs. Deutschland in Thailand
Ich (m/25) bin Anfang Dezember von meiner 6-monatigen Asien-Reise zurück gekommen und habe wirklich unglaublich viele tolle Sachen erlebt. Ich habe viele Orte in Laos, Malaysia, Thailand, Myanmar, Indonesien und auf den Philippinen gesehen und so viele nette und offene […]
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Beichthaus.com Beichte #00030628 vom 28.12.2012 um 23:24:49 Uhr in Thailand (Patong, Phuket) (20 Kommentare).

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Wurst, Milch & Abführmittel

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Ekel Rache Kollegen Gesundheit Hamburg

Ich hatte mal eine Kollegin, die immer total böse zu mir war. Vielleicht hat sie sich so verhalten, weil sie irgendwie neidisch war oder so. Ich war nämlich schon immer viel schlanker als sie. Jedenfalls hat sie mich vor den Kollegen immer bloßgestellt und Gerüchte über mich verbreitet. Einmal hat sie mir sogar was Abführendes in mein Getränk getan. Die Folge war, dass ich dann vier Tage lang mit schrecklichem Durchfall flachgelegen habe. Meine gesamte Darmflora war dadurch völlig im Eimer und ich wurde noch monatelang danach sehr oft krank. Davor war Krankheit bei mir eher eine Seltenheit. Ich weiß, dass sie das war, weil sie es auch noch ganz frech zugegeben hat, als wir alleine waren. Später hat sie sich bei den Kollegen über mich lustig gemacht, so nach dem Motto: die kennt sich mit dem Mittelchen ja aus.
Der Betriebsrat hat auch nichts gemacht, weil ich ja keine Beweise hatte. Vor dieser Aktion habe ich auch versucht, freundlich mit ihr zu sprechen, doch das brachte überhaupt nichts. Also habe ich heimlich meine Rache genommen. Als niemand da war, bin ich an unseren Kühlschrank im Pausenraum gegangen und habe ihre Aufschnittpackung herausgenommen. Dann habe ich alle Wurstscheiben über den Fußboden gezogen und nochmal darauf gehustet. Nach der Prozedur habe ich wieder alles fein säuberlich verpackt, als sei nichts geschehen. Meine Freude war riesig, als die Dicke am nächsten Morgen herzhaft in ihr Wurstbrot biss. In ihre Milch habe ich auch noch mal schön reingespuckt. Wenn sie mich mit Abführmittel vergiftet, soll sie mal sehen, wie sie mit meinen Abführmittel verseuchten Bazillen und den Bakterien vom Fußboden zurecht kommt.

Beichthaus.com Beichte #00030605 vom 21.12.2012 um 01:07:43 Uhr in Hamburg (Marckmannstraße) (17 Kommentare).

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Rache in der Freundschaft

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Aggression Boshaftigkeit Fremdgehen Rache Studentenleben

Rache in der Freundschaft
Vor ungefähr zwei Jahren lernte ich (w) einen Typen über das Internet kennen. Wir verstanden uns auf Anhieb super, tauschten bald die Handynummern aus und telefonierten jeden Tag mehrere Stunden miteinander. Es war, als würden wir uns schon seit Ewigkeiten kennen. Wir hatten so viele gemeinsame Interessen und die gleiche Weltanschauung. Mir kam es vor, als wäre er mein männliches Gegenstück. Zu dieser Zeit hatte ich gerade meine Matura hinter mir und wollte - wie der Zufall es so will - genau das gleiche wie er studieren, eine Kombination aus mehreren Sprachen, welche verhältnismäßig sehr wenige Studenten wählen. Noch vor Beginn meines ersten Studienjahres wollten wir uns unbedingt mal treffen, also bevor ich überhaupt in meinen Studienort gezogen bin. Das Treffen war dann eines der schönsten, die ich bisher mit einem Mann gehabt hatte. Wir verbrachten einen wunderschönen Tag miteinander, abends rief er mich noch an und sagte, er hätte sich noch nie mit einem Menschen so verbunden gefühlt wie mit mir. Leider musste er einige Tage später ins Ausland, sodass wir einige Zeit lang keinen Kontakt haben konnten. Einige Tage, bevor das Studium anfing, meldete er sich dann endlich bei mir und teilte mir mit, er wäre jetzt zu Hause. Ich freute mich natürlich riesig, da ich unsere Gespräche wirklich sehr vermisst hatte und ihn endlich wiedersehen wollte. Er fragte mich auch gleich, ob wir uns treffen würden, was ich natürlich bejahte. Am Ende des Abends landeten wir schließlich im Bett und ich war echt glücklich. Mein Fehler war allerdings, dass ich dachte, es würde auf Gegenseitigkeit beruhen. Am nächsten Morgen verabschiedete er sich von mir und verschwand. Da ich nun davon ausging, dass wir so etwas wie zusammen waren, weil ja alles perfekt passte, erwartete ich, dass er sich bei mir meldet. Am Abend rief ich ihn dann an, er reagierte aber nicht darauf. Eine ganze Woche war vergangen, bevor er mir eine SMS schickte. "Sorry, war bei meiner Freundin in ..., hatte keine Zeit für dich", war der Inhalt dieser Nachricht. Ihr könnt euch nun sicherlich vorstellen, dass ich ziemlich geschockt, enttäuscht und verdammt wütend war. Doch das ließ ich mir nicht anmerken und schwor mir, es ihm bei der rechten Gelegenheit heimzuzahlen.


In der Zwischenzeit wurden wir Freunde und ich mag ihn wirklich sehr, aber dass er damals so mit meinen Gefühlen gespielt hat, habe ich ihm immer noch nicht verziehen. Wie sich herausgestellt hat, hat der Gute mehrere Freundinnen und Affären gleichzeitig, wenn sich die Chance auf einen One Night Stand bietet, wird sie natürlich auch wahrgenommen. Er wollte mir nie den Namen seiner Freundin verraten, welche er mit mir betrogen hatte, was ich sogar ein wenig nachvollziehen kann. Jedenfalls habe ich ihren Namen durch einen skurrilen Zufall erfahren. Des Weiteren hat er mir erzählt, er hätte eine weitere Freundin hier in unserer Stadt, wollte mir aber auch ihren Namen nicht sagen. Als neulich eine meiner Studienkolleginnen von ihrem Freund schwärmte und ihn erwähnte - er hat einen ausländischen und sehr seltenen Namen -, wusste ich langsam, was ich machen würde.


Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe ihn auffliegen lassen bei seinen Freundinnen. Beide haben ihn verlassen und der Gute ist am Boden zerstört. Er hat keine Ahnung, wie sie voneinander erfahren konnten. Wie denn auch, er weiß nicht, dass ich eine von ihnen sogar persönlich kenne. Jedes Mal, wenn er mich wieder anruft, um sich auszuheulen und sich über die Frauenwelt zu beschweren, drücke ich ihm auf subtile Weise rein, dass er auf diesem Lebensbereich ein echtes Schwein ist. Meistens ist er nach unseren Gesprächen noch trauriger als zuvor. Aber ich gönne es ihm, er hat es, meiner Meinung nach, verdient. Leid tun mir nur seine beiden Ex-Freundinnen.

Beichthaus.com Beichte #00030596 vom 18.12.2012 um 15:10:29 Uhr (18 Kommentare).

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