Mayo fürs Anschwärzen

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Boshaftigkeit Aggression Ekel Rache WG Reutlingen

Ich (w/18) habe einer Mitbewohnerin im Studentenwohnheim heute Mayonnaise in ihre Milchpackung gemischt, weil sie mich schon zweimal grundlos bei der GWG angeschwärzt und Lügen verbreitet hat. Zum Beispiel hat sie erzählt, dass ich fremdes Geschirr benutzen und schmutzig stehen lassen würde, dass ich die Toiletten dreckig hinterließe und so weiter. Dabei bin ich die einzige, die in diesem Saustall überhaupt mal sauber macht. Es ist total widerlich. Da werden offensichtlich Kackpartys in und neben dem Klo geschmissen und die Küche ist teilweise nicht mal zu betreten. Gespräche fruchten nicht, stattdessen schießen diese Zicken noch Fotos von ihrer Sauerei und schicken sie zur GWG, wobei sie dann sagen, dass das von mir sei. Deswegen habe ich jetzt schon zwei Abmahnungen zusammen. Meine Aktion war vielleicht nicht die feine englische Art, aber die Schnepfe hat es verdient, denn sie hat das meiste angezettelt.

Beichthaus.com Beichte #00030591 vom 17.12.2012 um 17:48:28 Uhr in Reutlingen (Albstraße) (17 Kommentare).

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Verzicht auf Hygiene

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Ekel Boshaftigkeit Rache Unreinlichkeit Partnerschaft Bautzen

Ich (m/25) lebe mit meiner Freundin jetzt seit fast vier Jahren zusammen. Eigentlich wäre alles gut, wenn sie nur den Tick nicht hätte, sich manchmal nicht die Zähne zu putzen. Und das über einen Zeitraum zwischen einem Tag und eineinhalb Wochen. Ich habe sie schon mehrmals drauf angesprochen, bekomme dann aber immer als Antwort, dass das doch nicht so tragisch wäre. Also habe ich mir inzwischen eine kleine Rache ausgedacht. Hiermit möchte ich beichten, dass ich, wenn ich erfahre, dass sie mal wieder auf das Zähneputzen verzichtet und obendrein erkältet ist, im Gegenzug darauf verzichte, meinen Penis zu waschen. Gleichzeitig sorge ich dafür, dass es in dieser Zeit besonders häufig zu Oralverkehr kommt. Ich tue dies, während meine Freundin Schnupfen hat, weil das ja auch auf den Geruchs- und Geschmackssinn schlägt. Diese heimliche Rache ziehe ich über den Zeitraum durch, über den meine Freundin sich nicht die Zähne putzt. Bisher hat sie noch nichts davon mitbekommen.

Beichthaus.com Beichte #00030584 vom 15.12.2012 um 22:25:14 Uhr in Bautzen (36 Kommentare).

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“Beichte

Set Top Box Software

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Boshaftigkeit Rache Arbeit Internet

Die Ereignisse, die ich hier beichten möchte, sind mittlerweile schon einige Jahre her und wären heute in der Form auch gar nicht mehr durchführbar. Ich hatte damals als Hobbysoftwareentwickler eine recht erfolgreiche Shareware veröffentlicht. Irgendwann meldete sich eine Firma bei mir, die Teile der Funktionalität dieser Software lizensieren wollte, um das Ergebnis an einen Hersteller von Set-Top-Boxen weiterzuverkaufen. Wie ich später herausbekommen habe, hat diese Ein-Mann-Firma eigentlich nichts selber gemacht, sondern lediglich meine Zulieferungen an einen anderen Entwickler weitergegeben, der dann den Rest der Arbeit übernommen hat. Diese Firma, die eigentlich nur die Hand aufgehalten hat, hat es dann auch noch versäumt, wichtige Informationen an den anderen Entwickler weiterzugeben. Das Ergebnis war ein völlig unbrauchbares Softwareprodukt, welches, dummerweise, durch alle Tests hindurchgegangen und beim Endkunden gelandet ist. Kurz darauf flatterte mir eine Schadensersatzforderung in fünfstelliger Höhe über angeblich entgangene Gewinne ins Haus. Nachdem beide Seiten viel Geld zu ihren Anwälten getragen hatten, war diese unsinnige Forderung zwar vom Tisch, aber ich trotzdem stinksauer. Also habe ich beschlossen, mich an dieser Firma und ihrem irren Geschäftsführer zu rächen.


Ich habe mir ein Programm gebastelt, das Suchanfragen nach "Katalog bestellen", "Prospekt bestellen", "Informationen anfordern" und so weiter an HotBot sendet. HotBot war damals eine gutgehende Suchmaschine. Mein Programm hat dann die Ergebnisseiten ausgewertet und diese - sofern es Webformulare waren - ausgefüllt mit der Adresse dieser Firma wieder abgesendet. Das war damals noch problemlos möglich, da es praktisch noch keine Captchas gab, welche solche automatisierten Anfragen ausfiltern. Auch musste man sich wegen der Rückverfolgung auf die IP-Adresse meines Internetanschlusses zu dem Zeitpunkt noch gar keine Sorgen machen. Dieses Programm habe ich erst ab und zu, dann immer öfter und schließlich stundenlang laufen lassen. Passenderweise hatte ich auch einen Bekannten, der im gleichen Bürogebäude gearbeitet hat, in dem auch diese windige Firma saß. Nach seinen Berichten war sein Postfach im Empfang schnell ziemlich voll mit Werbemüll. Nicht lange und es standen täglich eine, dann bald zwei Klappkisten mit Post für diese Firma beim Empfang. Kurzzeitig waren es dann auch mal Umzugskartons, bis es plötzlich abriss und dort keine Post mehr ankam. Etwas ratlos habe ich mein Programm dann immer wieder mal für ein paar Stunden laufen lassen, bis mir mein Bekannter eines Tages die Neuigkeiten berichtete: Mein Programm funktionierte nach wie vor perfekt, nur musste sich der Geschäftsführer die mittlerweile ein bis zwei Postsäcke voll Werbemüll selber von der Post abholen. Das wirklich Üble daran: Er musste den gesamten Papierhaufen durchschauen - es könnte ja schließlich auch etwas Wichtiges dabei gewesen sein. Irgendwann ist der Typ mit seiner Firma dann aus diesem Bürogebäude ausgezogen. Ich vermute mal, dass er das ohne Nachsendeauftrag gemacht hat, da ihm seine tägliche Papiermülllawine sonst ja gefolgt wäre. Das dürfte ihn zumindest für seine Geschäftspartner einiges an Arbeit gekostet haben, diese alle vorab und rechtzeitig über den Umzug zu informieren. Insgesamt war mir das eine echte Genugtuung - ich hatte mein Geld zwar nicht wieder, aber der Typ hat in Sachen Zeit und Nerven locker das draufgezahlt, was er mich gekostet hat.

Beichthaus.com Beichte #00030568 vom 10.12.2012 um 14:27:46 Uhr (12 Kommentare).

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Trocknet ja wieder

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Aggression Boshaftigkeit Rache Vandalismus Last Night Freiburg

Am Samstag war ich (w/31) im Freiburger Westbad und habe die Außenwette von "Wetten, dass...?!" angeschaut. Leider standen hinter mir gut angetrunkene Mitzwanziger, die sehr laut und beleidigend grölten. Als Erstes verschüttete eine von ihnen ihr Bier auf meinen Rücken und auf meine Jacke. Klar war ich nicht begeistert. Aber es wurde noch schlimmer. Statt einer Entschuldigung wurde ich angepöbelt und beleidigt. Daraufhin wurde ich sauer und fragte, was das soll. Als Antwort bekam ich lediglich, ich solle nicht zucken, es trockne ja alles und sonst mein Maul halten. Mir war eine weitere Kommunikation zu blöd, ich drehte mich weg und wollte nur die Wette sehen. Kurz darauf spuckte sie mir ohne Grund in die Haare und krallte sich an meiner Schulter fest, beleidigte weiter und verschüttete wieder ihren Alkohol. Mir wurde es zu bunt. Ich drehte mich um, nahm den knapp halbvollen Becher Bier und schüttete den mit den Worten: "stell dich nicht so an, trocknet ja wieder" in den Ausschnitt. Das Geschrei war groß, aber ich fühlte mich einfach besser. Die Gruppe um diese Dame hat dann andere Zuschauer belästigt, beleidigt und mit Alkohol übergossen. Es wurde, neben weiteren Jacken, Hosen und Haaren, auch ein heller Mantel mit Bier und Rotwein ruiniert.
Ich beichte hiermit, dass ich mich zu dieser kindischen Tat habe hinreißen lassen. Ich hätte auch einfach weggehen können, aber ich hatte einen tollen Platz und wollte nur die Wette genießen.

Beichthaus.com Beichte #00030563 vom 09.12.2012 um 20:35:43 Uhr in Freiburg (Ensisheimer Straße) (16 Kommentare).

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“Folge

Der Kunde

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Boshaftigkeit Rache Internet Arbeit

Ich (m/22) bin Informatikstudent und habe früher Webseiten programmiert. Zum Glück beschäftige ich mich heute mit besser bezahlten Tätigkeiten, nämlich dem Testen von Systemen auf Sicherheitslücken. Dennoch hat mich ein Bekannter gebeten, eine Webseite für ihn zu erstellen, die seinem Flyer ähnelt: Dafür brauchte ich allerdings noch ein paar Informationen. Ich schrieb ihm also, dass ich das auf dem Flyer verwendete Hintergrundfoto brauche, ohne Schrift oder sonstige Objekte. Außerdem bat ich um den Namen der genutzten Schriftfarbe und -art. Außerdem solle er mir bitte die verwendeten Logos und Bilder zur Verfügung stellen. "Seine Antwort kam folgendermaßen: "Hintergrund: schwarz. Geschwungene Linien hat man schneller nachgebaut, als eine E-Mail zu schreiben. Das Logo ist anbei, den Rest sollten Sie selbst hinbekommen, wenn sie Webseiten für ein gewerbliches Unternehmen bauen. Ich, für meinen Teil, werde nicht Ihren Pfleger für Unwissen und Unsicherheit mimen, alles klar so weit?"


Ich hielt das zunächst für einen Scherz. Noch nie hat jemand so abwertend mit mir geredet. Keine Begrüßung, kein Abschied, keinen Namen. Hinzu kommt, dass ich immer noch die Bilder vom Flyer brauche. Ich habe ihm nochmal geschrieben, dass seine Vorschläge nicht umsetzbar sind, und ich die Bilder nicht selbst nachbauen kann. Die Antwort, die ich darauf erhalten habe, ist nicht mehr jugendfrei. Da ich ein ausgebildeter Hacker bin, habe ich mir seine Seite einmal genauer angeschaut, dann die Kontrolle über seinen Server an mich gerissen und die Leseberechtigung seiner Webseite entzogen. Diese ist jetzt lahmgelegt. Allerdings habe ich nichts gelöscht. Ich habe meine Fähigkeiten missbraucht, obwohl ich eine ethische Schulung dazu hatte. Aber dieser Typ ist so ein Penner, dass ich mich nicht zurückhalten konnte. Obendrein habe ich mir ein Hintertürchen gelassen. Sollte er alles zurücksetzen an Passwörtern und Ähnlichem, habe ich immer noch Zugriff. Es war das erste Mal, dass ich das getan habe. Und nun würde ich zu gerne sein Gesicht sehen, wenn er bemerkt, dass seine Seite down ist. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, dass es wirklich richtig war, weil ich eigentlich niemandem Schaden zufügen will.

Beichthaus.com Beichte #00030560 vom 07.12.2012 um 12:12:24 Uhr (27 Kommentare).

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